Ich kenne das Prozedere, nur das was er macht ist auch nicht unbedingt präzise. Dafür sollte man schon eine stabile Spannungsversorgung haben und auch ein genaues Messgerät, gibt ja von Agilent, Keysight etc. entsprechende Multimeter. Die hat halt nicht jeder zu Hause rumstehen. Aus meiner bisherigen Erfahrung sind die Dinger auch eher selten defekt, von daher vorerst da nicht rumschrauben. Sonst hat man nur unnötig mehr Fehlerquellen.
Zitat:
Oh, das wäre nicht so gut... wie hast du das Magnetventil des Kohlefilters geprüft? Mit Prüflampe?
Mit einem Multimeter, es wird von Dauerplus und getakteter Masse versorgt, in den entsprechenden SSPs wird die Funktion beschrieben. Man kann es auch mit VAG-COM testen via Stellglieddiagnose.
Und tatsächlich: G69 Drosselklappenpoti, G42 - Ansauglufttemperatursensor, G62 - Kühlmitteltemperatursensor teilen sich (fast) die gleiche Masse, wie auch F/V60 Drosselklappensteller/Leerlaufschalter.
G69, G42 und G62 beziehen ihre Masse vom Motorsteuergerät. Geht über Pin 14 im runden Zentralstecker (Isolierung: Braun, blau), von da zum Steuergerät, Pin 17. F/V60, G40 (Hallgeber) und auch das Motorsteuergerät (Via Pin 20, Isolierung braun Schwarz, dann zum Zentralstecker Pin 9) beziehen ihre Masse von der "Masserverbindung 18".
--> Es ist die Masseverbindung am Motorblock (Siehe Bild), neben dem Zahnriemen. Da sind drei oder vier Massekabel angeschraubt an einem Blech. Diese Blech ist am Block geschraubt. Das würde ich mir mal ansehen und auch reinigen. Sind die Kabel dort in Ordnung oder brüchig? Noch fest mit dem Kabelschuh vercrimpt oder kann man die durch kräftiges ziehen trennen?
Kontaktflächen mit feinem Schmirgel säubern, auch zum Motorblock hin. Dünn einfetten ist nicht verkehrt.
Danach kannste dort eine Krokodilklemme anklemmen und mit dem Multimeter den Widerstand zu den Massepins der einzelnen Bauteilstecker messen. Ideal wären natürlich utopische 0,0 Ohm.