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| Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur |
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| | #1 | ||
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| Golfbegeisterter |
Hallo Raven, ich glaube in einer Diskussion gelesen zu haben, dass die Temperatur der Luft 45 Grad betragen soll, ich glaube, das hattest du sogar selber geschrieben. ![]() Ich wollte trotzdem gucken ob die Klappe bei kaltem Motor auf den Ansaugstutzen zum Abgaskrümmer umstellt. Leider sprang der Motor überhaupt nicht mehr an. Habe das drei, vier mal probiert, bis mir auffiel, dass ich den Stecker zum Hallgeber abgeklemmt hatte. Aber als ich ihn wieder eingesteckt hatte ging trotzdem nichts. Anlasser läuft, Die Benzinpumpe surrt kurz aber er springt nicht an. (nach Benzin riecht es nicht). Der Geber für die Luft gibt immer noch vernüftige Werte, also hält meine Lötstelle auch. So langsam glaube ich an HokusPokus: Kann das am E10 liegen? Ich habe das letzte Woche zum ersten mal überhaupt getankt. Ich habe nochmal das Drosselklappenpotentiometer ausgemessen, ich glaube da stimmt was nicht. Widerstände: Zwischen 1 und 5 (die zwei äußeren Pins): immer 960 Ohm Zwischen 1 und 2 (die zwei rechten Pins): 1300 Ohm wenn Drosselklappe zu und 1850 wenn auf. Zwischen 1 und 4 (der erste und der dritte Pin): 950 Ohm wenn zu, steigt aber ziemlich bald an auf 2.3kOhm und fällt am Ende wieder ab auf 2.0kOhm Laut Anleitung (siehe Anhang), soll der Widerstand zwischen 1 und 4 konstant bleiben und dann ansteigen bis die Drosselklappe auf Vollgas ist. Bei mir ist das nicht so. Und bei Teletubby war das auch anders. Ich erreicht den maximalen Widerstand sehr schnell, nicht mal 1/4 auf. Noch Fotos der Lambdasonde und der Ansatz vom KAT: sieht alles dicht aus. Also Falschluft kann fast nicht mehr sein, da ist jetzt alles ausgetauscht bis auf die Leitung vom Bremskraftverstärker und die ist frei von Rissen oder Brüchen. Abschließend noch ein Foto von zwei Leitungen, die unter dem Hauptbremszylinder erscheinen und dann unter der Batterie verschwinden. Die sind sowas von verrostet, sieht aus wie in Chernobyl oder auf der Titanic. Was sind das für Leitungen? Geändert von Atakpame (07.10.2019 um 19:27 Uhr) | ||
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| | #2 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Das sind Hydraulikleitungen der Servolenkung, die bei Golf 3 Fahrzeugen häufig stark rosten. Irgendwann werden sie undicht, und dann spritzt das Hydrauliköl (Druck 90 bar) raus. Mit unangenehmen Folgen mehrerer Arten. Das hat es schon mehrfach gegeben. Auf dem Foto kann man daneben eine Bremsleitung sehen, die auch nicht besser aussieht. Ich würde mit so einem Auto nicht mehr fahren. Keinen Meter mehr. Freundliche Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (08.10.2019 um 06:32 Uhr) | |||
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| Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | Atakpame (23.11.2019) |
| | #3 | ||
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| Golfbegeisterter | Zitat:
Das Auto hat noch bis Dezember 2020 TÜV, der Prüfer spricht seit vier Jahren von der Servolenkung. Sie würde irgendwann undicht werden, aber es hält immer noch. Wenn die Leitung leckt, dann fällt die Servolenkung aus, dann wird es schwer zu lenken, aber da der Druck langsam abfällt, merke ich das. Wenn die Bremsleitung leckt wird er Pedalweg länger und die Leuchte im Armaturenbrett würde angehen. So ist es auch gewesen als ein Bremszylinder in der Trommel undicht wurde. Ich muss halt aufpassen, aber das tue ich sowieso. Das Auto muss eigentlich nur noch ein paar Monate halten. Also, heute morgen startet er gar nicht mehr. Was kann das sein? Zündspule? Benzinpumpe? Geändert von Atakpame (08.10.2019 um 10:07 Uhr) | ||
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| | #4 | |||
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| R.I.P. | Zitat:
Du hast es nicht erwähnt. Ist es Dir egal? Auch hier fehlt etwas ganz Wichtiges: Du hast nur noch eine erheblich reduzierte Bremswirkung, weil die zwei Räder eines undichten Bremskreises nur noch eine reduzierte oder gar keine Bremswirkung mehr haben. Dadurch verlängert sich der Bremsweg erheblich, und das Halten der Spur wird beim Bremsen durch die diagonal angelegten Bremskreise schwieriger. Geändert von Teletubby (08.10.2019 um 18:55 Uhr) | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | Atakpame (23.11.2019) |
| | #5 | ||
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| Golfbegeisterter | Zitat:
Mir ist die Sicherheit der Fahrradfahrer sehr wichtig, zumal die Leute hier nicht sonderlich aufpassen. Öl auf der Straße ist mir nicht egal. Wenn das passiert, würden sich das langsam bemerkbar machen. Ich gucke jedes mal in den Motorraum bevor ich losfahre. Das Auto wurde vom französischen TÜV noch im Dezember 2018 für fahrtauglich befunden, da sah es im Motorraum genau so aus wie jetzt. Die Leitung sieht wie gesagt seit Jahren so aus. Sie kann morgen undicht werden, aber sie kann noch Jahre lang halten. Wenn die 90 bar aushalten soll, kann ich mir nur vorstellen wie stark die Wanddicke sein muss. Wie gesagt, ein Bremsleck würde rechtzeitig angezeigt werden, so wie das letzte mal auch. Und ich prüfe schließlich vor jeder Fahrt die "Wolke", eben weil das Auto in diesem Zustand ist. Hier in Frankreich fahren Autos in viel schlechterem Zusand noch rum. Ich arbeite in Afrika und weiß genau wo solche Autos trotz aller Mängel landen und wie lange sie noch fahren. Geändert von Atakpame (08.10.2019 um 22:23 Uhr) | ||
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