Was mich eigentlich verwundert (jetzt mal von dem WLTP Chaos bei VAG abgesehen), ist doch die Tatsache, dass die Produktion in Autowerken so auf die Minute genau getaktet ist und es dann doch zu solchen Verzögerungen kommen kann.
Scheinbar haben die Autohersteller also einiges in ihrer Lieferkette bis zu den Autohäusern ganz schöne lücken.
Ich (wir) sind Zulieferer für viele Autobauer und deren Zulieferer. Da WILLST du garnet wisse wie die arebiten. Das fängt bei den Zuliferern an wo sich die Projektleiter nur um die eigene Karriere kümmern. Beispiel? Du bekommst mit 9 Maschinen eben 9000 Teile die Woche runter. Also werden Aufträge für 10.000 Teile angenommen. Man muss ja vorwärts kommen. Das ganze wird dann so lange rm und num geschoben nach dem Motto "Samma...haben wir Volva den dieses Jahr schon abgesagt? Nein? Also sag denen das ihre Teile nicht kommen, werf die Volvo Vorrichtungen runter und lass uns Audi machen"...Das geht 1-1,5 Jahre gut. So lange braucht man bis man auf einen neuen Posten gehoben wird. Anschliessend beginnt das SPiel von vorn.
Bei den Autobauern läuft das ähnlich. Nur weil ein BWL Stuierter nicht weis das 100% Verfügbarkeit nur auf dem Papier existiert, man sicherlich genügend blöde Verkäufer findet die einem sowas tatsächlich garantieren nur um auch Karriere zu machen...Naja der Leittragende ist auf der einen Seite der Kunde und auf der anderen Seite eben die Zulieferer die schon wieder lachend unterm Tisch liegen wen wieder "Wissen sie nicht mit wem sie hier reden? Ich bin Ingenscheniöööör beim Daimler (Autobauer nach Wahl).."