Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 28.11.2019, 12:22 #1
Schrauber
 
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Schau mal im Anhang, hilft dir das weiter? Man möge mich bitte nicht steinigen fürs veröffentlichen. Ist einfach besser als jetzt was abzumalen.
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Alt 28.11.2019, 12:42 #2
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Ich habe einen von Bosch gekauft, aber der kostete mehr. Du hast eine E Mail.
Den 6-poligen der ADZ und neuen AAM habe ich mir aus herumliegenden vom Schrott und einem Billigteil gebaut.

Zum Gaszug: Gaspedal voll durchdrücken und mit einem Stein, Holzlatte oder sonstwas in der Stellung fixieren. Dann die Kerbe am Gaszug so umstecken, dass dort die Drosselklappe voll geöffnet wird. Das gilt nur für Schaltgetriebefahrzeuge, bei Automatik brauchts ein Distanzstück.

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Alt 28.11.2019, 22:25 #3
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Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Ich habe einen von Bosch gekauft, aber der kostete mehr. Du hast eine E Mail.
Den 6-poligen der ADZ und neuen AAM habe ich mir aus herumliegenden vom Schrott und einem Billigteil gebaut.

Zum Gaszug: Gaspedal voll durchdrücken und mit einem Stein, Holzlatte oder sonstwas in der Stellung fixieren. Dann die Kerbe am Gaszug so umstecken, dass dort die Drosselklappe voll geöffnet wird. Das gilt nur für Schaltgetriebefahrzeuge, bei Automatik brauchts ein Distanzstück.
OK, danke, erst mal die Kabel. Jetzt ist es so eingestellt, dass sich die Drosselklappe bewegt sobald ich draufdrücke. Dafür ist die Drosselklappe komplett offen bevor das Pedal am Anschlag ist. Ein unvorsichtiger Fahrer könnte so den Gaszug durchreißen oder das Plastik wo er eingehängt ist, abreißen.

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Alt 29.11.2019, 10:35 #4
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Nee, so ist das nicht im Sinne des Erfinders. Einfach so einstellen wie es der Hersteller vorsieht, also Pedal voll durchdrücken und dafür sorgen, dass dann die DK ebenso voll geöffnet wird.
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Alt 29.11.2019, 19:33 #5
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Hallo!

Zitat:
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...ich will aber nicht schon wieder etwas auf Verdacht tauschen.
Zitat:
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Das habe ich mal vor ein paar Jahren mit irgendeinem Schlauch ausgewechselt. Kann es sein, dass das AUCH Probleme macht?
Zitat:
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Ist das normal, dass der lambdawert so pendelt? Ich dachte, der ist immer 1? Wo kann da noch Luft reinkommen?
Zitat:
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Bin gerade am überlegen ob ich das nicht doch auf Verdacht wechseln sollte, da gibt es auf ebay welche ab 11,50.
Zitat:
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Ich habe wegen der Sache jetzt schon augetauscht: (...) Irgendwann ist genug.
Zitat:
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2. Die Lufttemperatur war bergauf teilweise -10 Grad. Das ist definitiv falsch. Es war gefühlte +10 Grad warm. Bei der zweiten Messung kamen realistischere Werte heraus. Wie gesagt, der Temperaturgeber ist nicht mal ein Jahr alt.
Aber nicht der für die Ansauglufttemperatur!

Zitat:
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Das werden dann wohl kOhm sein!
Zitat:
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Ich habe den Fehler behoben. Es lag letztlich doch am Flansch unter der Einspritzung.
Zitat:
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Auf dem Rückweg hat er prompt wieder geruckelt, (...) Die Drehzahl war etwas unstabil und er ging schließlich aus.
Zitat:
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Nohcmal 100 Euro in das Auto reinstecken stinkt mir gewaltig.
Zitat:
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So langsam glaube ich an HokusPokus: Kann das am E10 liegen? Ich habe das letzte Woche zum ersten mal überhaupt getankt.
Zitat:
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Abschließend noch ein Foto von zwei Leitungen, die unter dem Hauptbremszylinder erscheinen und dann unter der Batterie verschwinden. Die sind sowas von verrostet, sieht aus wie in Chernobyl oder auf der Titanic. Was sind das für Leitungen?
Zitat:
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...der Prüfer spricht seit vier Jahren von der Servolenkung. Sie würde irgendwann undicht werden, aber es hält immer noch.
Wenn die Leitung leckt, dann fällt die Servolenkung aus, dann wird es schwer zu lenken, aber da der Druck langsam abfällt, merke ich das.
Wenn die Bremsleitung leckt wird er Pedalweg länger und die Leuchte im Armaturenbrett würde angehen. So ist es auch gewesen als ein Bremszylinder in der Trommel undicht wurde. Ich muss halt aufpassen, aber das tue ich sowieso.
Zitat:
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Ich gucke jedes mal in den Motorraum bevor ich losfahre.
Zitat:
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Wie gesagt, ein Bremsleck würde rechtzeitig angezeigt werden, so wie das letzte mal auch.
Zitat:
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Vielleicht kann mir eine neue Membran aus einem Fahrradschlauch ausschneiden, oder so.
Zitat:
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Ansonsten wird der Unterdruckschlauch dicht gemacht, so wie du es sagst. Und ich klemme die Klappe zwischen den beiden Öffnungen fest, dann vermischt sich warme und kalte Luft. Ist ist das noch schlimmer als nur kalte Luft?
Zitat:
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Ich bin echt erleichtert, ich hoffe das war's jetzt mit dem Stottern, ausgehen, nicht anspringen.
Zitat:
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Ich werde einen dünnen Fahrradflicken auf die membrane kleben. Wenn das Probleme macht, stopfe ich das zu und gut ist.
Zitat:
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Leider ist mein Flicken von der Membran wieder abgegangen und das Ding wurde wieder undicht.
Zitat:
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allerdings dachte ich, dass das Bimetal zwangsweise bei laufendem Motor auch warm wird und die Klappe auf kalt stellt.
Zitat:
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Die Membrane habe ich wieder geklebt, aber ich kann sie nicht mehr festklemmen, weil sie zu dick ist. Ich müsste diesen Runden Teller fester klemmen als nur mit den Plastik-clips. (...) Ich könnte Klappe auch einfach auf eine Zwischenstellung stellen.
Zitat:
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Bei mir rostet das Blech so schlimm, dass ich ihn mit dem Bordwagenheber nicht anheben kann.
Zitat:
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Zur Info, meine Klebeversuche an der membran haben alle nicht funktioniert.
Zitat:
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Der Motor stottert trotzdem und geht auch aus. Es kommt auch ein tiefes Brummen aus dem Motorraum, das mit der Geschwindigkeit des Autos zuzunehmen scheint. Sehr deprimierend.
Zitat:
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Übrigens hat der letzte Klebeversuch geklappt, aber die alte Dichtung ist genau daneben neu eingerissen, weil der Flicken sie zu dick macht und sie sich nicht mehr richtig verformt.
Zitat:
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Zündkerzen: wenn man den Zündfunken testet, wie stark müssen da die Funken springen? Als ich das getestet habe, ging vielleicht ein Funke pro Sekunde, als der anlasser lief. Musst das nicht viel mehr sein? Der Anlasser dreht doch mit gut 200U/min, da könnte man doch gar nicht einzelne Funken sehen?
Zitat:
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Es muss irgendwo an Flaschluft liegen.
Zitat:
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Ich habe in einfach angeschraubt und angesteckt. Als die Drehzahl danach stabil auf ca. 850U/min war, habe ich nichts mehr gemacht.
Zitat:
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Ich habe den alten kaputt gemacht, weil ich an dieser Plastikschraube gedreht habe... danach klickte und klackte er bei eingeschalteter Zündung ständig.
Zitat:
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Ich habe den Geber auf Verdacht getauscht, weil der Motor stotterte. Es änderte sich nichts.
Zitat:
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Damals war das Problem die Lambdasonde, ich hatte die falsche drin (eckiger Stecker statt runder, ich hatte die Stecker damals umgelötet, ich dachte, die Sonden wären gleich)
Zitat:
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Noch eine Frage: Kann es am falschen Zündzeitpunkt liegen? Ich hatte mal die Arretierschraube für die Verteilerkappe lose.
Zitat:
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Aah, jetzt erinnere ich mich, dass ich an dieser Schraube auch herumgedreht habe, als der alte Probleme machte.
Ihr werft wahrscheinlich die Hände über den Kopf...
Zitat:
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Jetzt war noch der Gaszug schlaff, da man durch die Einstellung etwas Spannung herausgenommen hat. Glücklicherweise hatte ich noch eine Kerbe am Gaszug um die Spannung zu erhöhen.
Zitat:
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Testfahrt: (...) Aber als ich nach 20km geparkt habe, ging das Standgas auf 1.200U/min, wurde unruhig und pendelt zwischen 1.150 und 1.250.
Zitat:
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Der Stellmotor war der günstigste auf ebay, aber neu, eingebaut im August 2018. Ich glaube der hat mit Porto 30 Euro gekostet. Wie viel sollte denn ein vernünftiger kosten, der auch länger hält?
Mannomannomannomann!

Ist das ein Murks, eine Stümperei und ein Elend hier! So etwas habe ich in knapp elf Jahren in diesem Forum noch nicht erlebt.

Wenn ich mir die Beiträge des TE hier in ihrer geballten Planlosigkeit vor Augen halte, frage ich mich ernsthaft, ob das überhaupt alles ernst gemeint ist oder ob uns da vielleicht jemand veräppeln will.

Auf der achten Seite und nach 158 Beiträgen fährt das Auto immer noch nicht richtig. Das Auto, das ist ein einfacher Golf 3 mit einem ganz simpelen Bauernmotor ohne jegliche technische Finessen.

Alles das zeigt mir, dass es weise Entscheidung war, mich auf Seite 5 aus diesem Thema zu verabschieden. Aus reinem Selbstschutz.

Sorry, aber das musste hier mal gesagt werden. Etwas leid tut es mir nur für GTFahrer, der sich hier wirklich alle Mühe gibt.


Zitat:
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Das Wetter soll morgen besser werden.
Das liest man doch mal gerne!

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (30.11.2019 um 15:49 Uhr)
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Alt 02.12.2019, 18:07 #6
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Manfred, das war dein bester Beitrag seit langem. Habe selten so gelacht

Übrigens: Das ist das Werk eines promovierten Physikers
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Alt 06.12.2019, 16:06 #7
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Und ruckelt die Kiste noch oder läuft sie jetzt halbwegs vernünftig? Was ist mit dem Fehlerspeicher, weiter Einträge drin welche nicht hineingehören? Ist nicht so die feine Art ohne Rückmeldung

Zum Gaszug, ich hatte bei mir den auch etwas straffer gestellt, da mich das "Hängen" störte. Nicht so extrem eingestellt wie du es hast. Nur 4-5 Kerben mehr.
Jedenfalls hatte ich die Diagnose der Gasanlage dran und mir fiel auf, dass der Leerlaufschalter unruhig ist in der Schubphase. Das Pedal wird nicht angerührt, der Gasanlage müsste immer 0 V "gemeldet" werden in der Zeit.

Nix da, 0, 5, 0, 5, 0 usw.. Das hing eben mit dem Gaszug zusammen, denn habe ich das Gaspedal mit dem Fuß hochgedrückt, so war ein "sauberes 0 V" Signal zu sehen. Also den Gaszug entspannt und genau so eingestellt wie es der Leitfaden vorsieht (Weiter oben habe ich es beschrieben). Die Probefahrt ergab: Sauberes Signal, konstante 0 V wenn ich rollen lasse ohne Gas. Und das wird auch bei reinem Benzinbetrieb wichtig sein, denn mit dem Leerlaufschaltersignal weiß das Motorsteuergerät ob es nun die Schubabschaltung aktivieren kann oder nicht. --> Also stell es richtig, wenn dir ordentliche Funktion wichtig ist.

(Die Gasanlage braucht ein Signal vom Drosselklappenwinkel. Leider ist das bei den Motoren unbrauchbar, daher weicht man auf den Leerlaufschalter aus). Die Diagnosesoftware kann alle vorhandenen Signale visualisieren.
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Atakpame (09.12.2019)
Alt 06.12.2019, 22:12 #8
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Und ruckelt die Kiste noch oder läuft sie jetzt halbwegs vernünftig? Was ist mit dem Fehlerspeicher, weiter Einträge drin welche nicht hineingehören? Ist nicht so die feine Art ohne Rückmeldung

Zum Gaszug, ich hatte bei mir den auch etwas straffer gestellt, da mich das "Hängen" störte. Nicht so extrem eingestellt wie du es hast. Nur 4-5 Kerben mehr.
Jedenfalls hatte ich die Diagnose der Gasanlage dran und mir fiel auf, dass der Leerlaufschalter unruhig ist in der Schubphase. Das Pedal wird nicht angerührt, der Gasanlage müsste immer 0 V "gemeldet" werden in der Zeit.

Nix da, 0, 5, 0, 5, 0 usw.. Das hing eben mit dem Gaszug zusammen, denn habe ich das Gaspedal mit dem Fuß hochgedrückt, so war ein "sauberes 0 V" Signal zu sehen. Also den Gaszug entspannt und genau so eingestellt wie es der Leitfaden vorsieht (Weiter oben habe ich es beschrieben). Die Probefahrt ergab: Sauberes Signal, konstante 0 V wenn ich rollen lasse ohne Gas. Und das wird auch bei reinem Benzinbetrieb wichtig sein, denn mit dem Leerlaufschaltersignal weiß das Motorsteuergerät ob es nun die Schubabschaltung aktivieren kann oder nicht. --> Also stell es richtig, wenn dir ordentliche Funktion wichtig ist.

(Die Gasanlage braucht ein Signal vom Drosselklappenwinkel. Leider ist das bei den Motoren unbrauchbar, daher weicht man auf den Leerlaufschalter aus). Die Diagnosesoftware kann alle vorhandenen Signale visualisieren.
Hallo GTFahrer,

Übrigens komme ich aus Oberschlesien, zumindest vor langer Zeit.
Ich habe mich nicht gemeldet, weil ich deine Vorschläge noch nicht umsetzen konnte, auch zu den Prüfungen bin ich nicht gekommen. Auch den Gaszug habe ich nicht wieder eingestellt. So wie ich ihn jetzt habe (auf der letzten Stellkerbe) hängt er überhaupt nicht, das Pedal ist richtig hoch und ich kann es nicht anheben.
Ich habe auch keine Krokodilklemmen und auch die habe ich hier in keinem Laden gefunden.

Aufgrund des "landesweiten, berufsübergreifenden und unbefristeten Generalstreiks" musste ich die letzten Tage eine 780km lange Fahrt machen (429.000km) und das Standgas war perfekt auf 850U/min, er machte so gut wie gar keine Probleme, ein leichtes ruckeln ein einziges mal, trotz einer Stadtfahrt. Der Fehler ist also auch sporadisch. Deswegen brauche ich die Krokodilklemmen um zu messen und gleichzeitig die Kabel zu verbiegen.

Ich wollte dieses Wochenende ans Auto, aber nur wenn es nicht regnet.

Ich melde mich auf jeden Fall. Wenn ich den Fehler gefunden habe, dann mache ich die Handbremse und die Dämpfer vorne auch.

Übrigens riecht das Auto jetzt auch von innen nach Leinöl, frag mich nicht wie das geht.
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Alt 07.12.2019, 14:43 #9
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Krokoklemmen, wie auch so Prüfadapter (Z.B. "Hirschmann-Klemmen", Pins, Prüfspitzen, Bananenkabel) solltest du am besten bestellen, sowas führt auch kein "normales" Geschäft. Spontan würde mir hierzulande für sowas nur der "Conrad" einfallen, der aber auch ziemlich verstreut ist und den Spitznamen "Apotheke" trägt.

BK Precision TLPS Leitungssatz für Netzteile, Krokodilklemmen, Adapter für 4 mm und Gabel-Kabelschuh - Rekirsch Elektronik - Ihr Partner für Messtechnik, Telekommunikation und Touchscreens

https://www.ebay.de/itm/121820801652 <-- Das ist echt was feines. Damit kann richtig gut arbeiten und es dann auch Spaß, wenn man einfach richtiges Werkzeug hat und nicht immer basteln muss.

Ansonsten geht man auf den Schrott und baut sich einen Leitungssatz aus. Bzw. ersteigert einfach irgendeinen gebrauchten. Da pinnt man sich die Kontakte aus, mit etwas Kabel. Die kann man dann wunderbar in die Bananenstecker löten oder in so eine "Klemme" von Wago stecken. Vorbei das Gemurkse mit den Prüfspitzen!

Ich kann ja mal Bilder machen von meinen Selfmade-Prüfleitungssätzen. Wenn man öfters was an den Karren macht ist es meiner Meinung nach unentbehrlich.

Stell den Gaszug richtig ein, damit ist eine Fehlerquelle wieder beseitigt. Und bei der Handbremse.. arbeiten die Nachsteller? Die kann man "forcieren", aber dafür ein anderes Thema, sonst wird das unübersichtlich. Gesagtes gilt eh nur bei Trommeln.
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Atakpame (07.12.2019)
Alt 07.12.2019, 19:33 #10
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Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Krokoklemmen, wie auch so Prüfadapter (Z.B. "Hirschmann-Klemmen", Pins, Prüfspitzen, Bananenkabel) solltest du am besten bestellen, sowas führt auch kein "normales" Geschäft. Spontan würde mir hierzulande für sowas nur der "Conrad" einfallen, der aber auch ziemlich verstreut ist und den Spitznamen "Apotheke" trägt.

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https://www.ebay.de/itm/121820801652 <-- Das ist echt was feines. Damit kann richtig gut arbeiten und es dann auch Spaß, wenn man einfach richtiges Werkzeug hat und nicht immer basteln muss.

Ansonsten geht man auf den Schrott und baut sich einen Leitungssatz aus. Bzw. ersteigert einfach irgendeinen gebrauchten. Da pinnt man sich die Kontakte aus, mit etwas Kabel. Die kann man dann wunderbar in die Bananenstecker löten oder in so eine "Klemme" von Wago stecken. Vorbei das Gemurkse mit den Prüfspitzen!

Ich kann ja mal Bilder machen von meinen Selfmade-Prüfleitungssätzen. Wenn man öfters was an den Karren macht ist es meiner Meinung nach unentbehrlich.

Stell den Gaszug richtig ein, damit ist eine Fehlerquelle wieder beseitigt. Und bei der Handbremse.. arbeiten die Nachsteller? Die kann man "forcieren", aber dafür ein anderes Thema, sonst wird das unübersichtlich. Gesagtes gilt eh nur bei Trommeln.
So, der Gaszug ist jetzt richtig eingestellt. Wenn das Gaspedal am Anschlag ist, dann ist die Drosselklappe so gut wie offen. Ich bin aber noch nicht gefahren. Der Rest kommt morgen. Ich habe halt nur die Software, ein Messgerät und eine Prüflampe bis 220V.

Krokodilklemmen leihe ich mir von meinem Nachbarn aus, der hat ein gutes Messgerät. Das Kabelproblem in Ordnung zu bekommen stelle ich mir recht schwer vor. Erstens, den Fehler zu finden und zweitens, so ein Kabel auszutauschen. Den ganzen Kabelbaum habe ich passend nicht gefunden.

Vielleicht lege ich mir die Messgeräte zu. Eigentlich habe ich ganz gutes Werkzeug, aber ich habe es nicht griffbereit.
Einen Ratschenkasten werde ich mir wohl auch kaufen, den von Proxxon und zusätzlich eine richtig lange Ratsche auch von Proxxon.

Handbremse nur kurz:
Das Problem ist die Zugführung, also der Mantel selber. Der ist hinüber. Deswegen muss ich den Bremshebel sehr weit hochziehen, damit die Bremse überhaupt greift. Wenn ich dann loslasse, verklemmt sich der Bremszug an der verrotteten Stelle und ein Hinterrad enstannt nicht. Der französische TÜV hat das moniert und mir gesagt, dass müsse ich machen. Das ist alles nicht so schwer, das kriege ich ohne Hilfe hin. Trommeln ab, Seilzug lösen, rausziehen, aus den Halterungen raus, am Bremshebel abschrauben, und das neue genau so wieder einsetzen, vorspannen, fertig.

Ich habe nochmal an dein Bimetal gedacht: Wenn du eine etwas zu niedrige Lufttemperatur hast, heißt das, dass die Klappe zu früh auf kalt stellt. Sprich, das Bimetall müsste eigentlich noch das Loch versperren. Da es das nicht tut, ist die Spannung des Bimetals vermutlich zu gering. Du musst die Stellschraube also reindrehen. Wenn du willst, kannst du ja mal die Schraube eine Viertel Umdrehung reindrehen und dann die Temperatur messen.





Geändert von Atakpame (07.12.2019 um 19:37 Uhr)
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Alt 07.12.2019, 19:39 #11
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Krokoklemmen, wie auch so Prüfadapter (Z.B. "Hirschmann-Klemmen", Pins, Prüfspitzen, Bananenkabel) solltest du am besten bestellen, sowas führt auch kein "normales" Geschäft. Spontan würde mir hierzulande für sowas nur der "Conrad" einfallen, der aber auch ziemlich verstreut ist und den Spitznamen "Apotheke" trägt.

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Stell den Gaszug richtig ein, damit ist eine Fehlerquelle wieder beseitigt. Und bei der Handbremse.. arbeiten die Nachsteller? Die kann man "forcieren", aber dafür ein anderes Thema, sonst wird das unübersichtlich. Gesagtes gilt eh nur bei Trommeln.
Hätte ich gewußt wie viel so ein paar Kabel kosten, hätte ich das damals mitgenommen, als unser Institut es rausgeworfen hat.
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Alt 09.12.2019, 00:37 #12
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Krokoklemmen, wie auch so Prüfadapter (Z.B. "Hirschmann-
....
die Kabel zwischen Drosselklappensteller, Drosselklappenpotentiometer und dem Steuergerät haben alle einen Widerstand von 1.5 Ohm oder weniger.
Die Innenwiderstände des Drosselklappenpotentionmeters verhalten sich so wie in Büchern beschrieben.

Die Kontakte des Steuergeräts sehen aus wie neu.

Es waren wieder die selben Fehler im Speicher, nur die Lambdasonde kam noch hinzu. Alles kurz zu B+ oder unplausibles Signal. Ist das Steuergerät vielleicht kaputt? Oder verliert es die Erdung?

Mehr habe ich noch nicht gemacht.

Um ans Steuergerät zu kommen muss man doch diese Plastikabdeckung, die die Windschutzscheibe von unten umfasst, abmachen.
Gibt es diese Plastikschrauben, die diese Plastikleiste halten nachzukaufen?
Die halten bei mir schon länger nicht und da kommt viel Dreck, Tannennadeln usw. rein.

Geändert von Atakpame (09.12.2019 um 00:38 Uhr)
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Alt 09.12.2019, 17:53 #13
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Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Stell den Gaszug richtig ein, damit ist eine Fehlerquelle wieder beseitigt. Und bei der Handbremse.. arbeiten die Nachsteller? Die kann man "forcieren", aber dafür ein anderes Thema, sonst wird das unübersichtlich. Gesagtes gilt eh nur bei Trommeln.
Hallo GT Fahrer,
- der Leerlaufregler funktioniert und ist richtig eingestellt
- der Drosselklappensteller funktioniert auch
- der Drosselklappenpoti gibt vernünftige Werte heraus
- die Stromleitungen zwischen diesen Bauteilen und dem Steuergerät haben alle einen Widerstand von 1,5Ohm oder weniger
- der Gaszug ist eingestellt
- Falschluft scheint nicht mehr in den Ansaugtrakt zu kommen, es sei denn aus den Dichtungen am Ansaugkrümmer, aber das ist ja eher selten ein Problem

Ich werde noch die Schubabschaltung und die Betriebszustände des Motors prüfen. Da man dazu den Motor warm fahren muss, mache ich das erst morgen abend.

Der Motor läuft ja jetzt wieder gut, das einzige, dass ich mir nicht erklären kann sind die Fehler, die regelmäßig im Fehlerspeicher auftreten, aber belassen wir es dabei.

Ich möchte dir wirklich herzlich danken, dass du mir so viel geholfen hast, es ist eine wahre Freude, dass das Auto wieder gut fährt.
Du hast echt was bei mir gut.

Jetzt mache ich die Dreiecke und die Handbremse und das Auto käme glatt durch den französischen TÜV.

Geändert von Atakpame (09.12.2019 um 19:49 Uhr)
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GTFahrer (09.12.2019)
Alt 09.12.2019, 18:46 #14
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Ein russisches Sprichwort sagt:
Zitat:
Tерпение и труд всё перетрут
Zitat:
Geduld und Arbeit zermahlen alles
Die Fehler im Steuergerät sind aber dennoch noch etwas, dass ich prüfen würde, sofern du Zeit hast. Da muss was dran sein. Vielleicht doch mit Krokodilklemmen und ordentlich ziehen/walken/rütteln an den Kabeln messen was passiert. Noch eine spontane Idee, die nicht unbedingt "fruchtbar", d.h. wahr/stimmend sein muss: Arbeitet die Lichtmaschine nach all den tausenden Kilometern noch richtig? Nicht, dass die Spannungsspitzen raushaut und deswegen lustige Fehler abgelegt werden. Sollte bei max. 14,4 V liegen.

Das Steuergerät kann sein, jedoch ist sowas echt selten. Wars in Motor-Talk oder dem abgeschaltetem Golf 3 Forum.... Jemand hatte auch ständig Fehlerspeichereinträge, erst mit Austausch des Stg. war es behoben. Aber dann muss man AFAIK die Wegfahrsperre anlernen?

Zitat:
Um ans Steuergerät zu kommen muss man doch diese Plastikabdeckung, die die Windschutzscheibe von unten umfasst, abmachen.
Gibt es diese Plastikschrauben, die diese Plastikleiste halten nachzukaufen?
Ja. Je Seite sind das 1x die "Schraube" 1H0819055B 01C und die "mehrteiligen", die Spreizclipse 1H0819055C 01C. Google liefert Bilder zu den Teilenummern.

Geändert von GTFahrer (09.12.2019 um 21:23 Uhr)
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Atakpame (09.12.2019)
Alt 10.12.2019, 18:15 #15
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Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Die Fehler im Steuergerät sind aber dennoch noch etwas, dass ich prüfen würde, sofern du Zeit hast. Da muss was dran sein. Vielleicht doch mit Krokodilklemmen und ordentlich ziehen/walken/rütteln an den Kabeln messen was passiert. Noch eine spontane Idee, die nicht unbedingt "fruchtbar", d.h. wahr/stimmend sein muss: Arbeitet die Lichtmaschine nach all den tausenden Kilometern noch richtig? Nicht, dass die Spannungsspitzen raushaut und deswegen lustige Fehler abgelegt werden. Sollte bei max. 14,4 V liegen.
Das Sprichwort gefällt mir sehr gut.

Hallo GTFahrer,

die Betriebszustände des Motors sind beim Auslesen nicht eindeutig. Leerlauf, Vollast und Schubbetrieb werden richtig erkannt, aber bei Teillast springt er immer wieder auf Vollast und wird dabei auch unruhig.
Sind die Probleme erst einmal da, springt er auch im Leerlauf zwischen Teillast und Leerlauf. Die Drehzahl im Leerlauf fällt dann regelmäßig unter den Sollwert und der Motor ist auch zwei mal ausgegangen.

Im Fehlerspeicher befanden sich:
- 00282 Drosselklappensteller V60 - unplausibles Signal
- 00670 Geber für Drosselklappensteller G127 - kein Signal
- 00518 Drosselklappenpotentionmeter G69 - offen oder kurz zu Erde (letzte Woche war er noch kurz zu B+)

Das Löschen des Fehlerspeichers ändert nichts am Problem und manche Fehler kommen auch wieder.

Die Bauteile haben ihre jeweiligen Einzelprüfungen bestanden. Die Kabel haben auch niedrige Leitwiderstände, aber ich habe während der Prüfung nicht an ihnen gezogen oder anderweitig mechanisch beansprucht. Entweder sind mehrere periphären Bauteile kaputt, oder die Kabel haben ein Problem, oder das Steuergerät ist kaputt.

Hat schon jemand versucht den Kabelbaum auszubauen und die Kabel einzeln zu ersetzen? Ich finde den richtigen Kabelbaum nicht als Ersatzteil.
An einer Stelle liegen die Kabel auf dem Anlasser. Dazu ein Photo im Anhang. Ich weiß, dass an dieser Stelle früher eine Plastikführung war. Vielleicht haben die Vibrationen zu Kabelbruch geführt.

Dennoch hat das Reparieren der mechanischen Defekte das Laufverhalten DEUTLICH verbessert. Ab einer bestimmten Last läuft er problemlos und auch bei niedriger Last sind die Probleme nicht vergleichbar zu vohrer. Mit dem Einstellen des Gaszugs geht die Drehzahl im Leerlauf auch nicht mehr auf 1.200U/min.

Insgesamt eine sehr große Verbesserung, noch nicht perfekt, aber ich werde mir das russische Sprichwort zu Herzen nehmen.
Angehängte Grafiken
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Alt 10.12.2019, 19:13 #16
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Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
die Betriebszustände des Motors sind beim Auslesen nicht eindeutig. Leerlauf, Vollast und Schubbetrieb werden richtig erkannt, aber bei Teillast springt er immer wieder auf Vollast und wird dabei auch unruhig.
Zitat:
Sind die Probleme erst einmal da, springt er auch im Leerlauf zwischen Teillast und Leerlauf. Die Drehzahl im Leerlauf fällt dann regelmäßig unter den Sollwert und der Motor ist auch zwei mal ausgegangen.
Was teilt dem Motor mit, dass er nun im Leerlauf ist, also die Drosselklappe nicht via Gaspedal betätigt wird?
--> Der Leerlaufschalter.

Was regelt die Drehzahl im Standgas, so dass ca. 700 - 900 gehalten werden?
--> Hauptsächlich, aber nicht allein, der Leerlaufsteller bzw. Drosselklappensteller.

Wenn dann noch hinzu kommt:

Zitat:
Im Fehlerspeicher befanden sich:
- 00282 Drosselklappensteller V60 - unplausibles Signal
- 00670 Geber für Drosselklappensteller G127 - kein Signal
Dann zeigt es doch auf, dass mit diesem Bauteil etwas sein muss.
Die reinen Widerstandswerte der Verkabelung sind gut. Dennoch würde ich die Kabel mal ziehen, zerren usw.. Sehen die Kabel des Stellers auch unter der Gummitülle am Stecker gut aus?

Wenn mit der Verkabelung nix ist, dann solltest du dieses Bauteil ersetzen. Die billigen halten ja meistens 6-12 Monate durch. Da aber jetzt noch das kommt:

Zitat:
- 00518 Drosselklappenpotentionmeter G69 - offen oder kurz zu Erde (letzte Woche war er noch kurz zu B+)
Auch hier: Die Kabel unter der Tülle gründlich prüfen. Ziehen, zerren. Und den Kabelsatz nachverfolgen, schauen ob er Knicke hat
Dann ein Multimeter schnappen und die Scleiferbahnen direkt durchmessen. Mehrmals. Sprünge? Oder steigen die Werte "sauber" an?

Zitat:
An einer Stelle liegen die Kabel auf dem Anlasser. Dazu ein Photo im Anhang. Ich weiß, dass an dieser Stelle früher eine Plastikführung war. Vielleicht haben die Vibrationen zu Kabelbruch geführt.
Ja da fehlt eine Kabelführung/-halter. Suche nachher die Teilenummer.

Schau mal was gebrauchte Einspritzeinheiten/Mono-Motronics kosten.
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Atakpame (10.12.2019)
Alt 10.12.2019, 20:12 #17
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Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Dann zeigt es doch auf, dass mit diesem Bauteil etwas sein muss.
Die reinen Widerstandswerte der Verkabelung sind gut. Dennoch würde ich die Kabel mal ziehen, zerren usw.. Sehen die Kabel des Stellers auch unter der Gummitülle am Stecker gut aus?
Unter den Tüllen sehen alle Kabel an allen Bauteilen gut aus und sind auch fest mit den Pins verbunden.

Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Wenn mit der Verkabelung nix ist, dann solltest du dieses Bauteil ersetzen. Die billigen halten ja meistens 6-12 Monate durch. Da aber jetzt noch das kommt:
Die Innenwiderstände an dem Teil sind aber alle OK und der Stellfinger bewegt sich während Stellglieddiagnose. Das Bauteil ist 16 Monate alt. Ich werde die Kabel nochmal prüfen und an ihnen zerren und ziehen. Wären nicht noch andere Fehler im Speicher (vor allem der Poti), hätte ich das schon gewechselt. Hast du zufällig ein Tipp wo es das Bauteil mit optimalem Preis-Leistungsverhältnis gibt? Eines, dass nicht so viel kostet wie das Original, das aber nicht nur 6-12 Monate hält.

Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Dann ein Multimeter schnappen und die Scleiferbahnen direkt durchmessen. Mehrmals. Sprünge? Oder steigen die Werte "sauber" an?
Habe ich schon gemacht. Ja steigt progressiv an, keine Sprünge. Ich werde es nochmal machen, öfter. Mit VAG-COM habe ich es auch ausgelesen, das hat gepasst.

Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Schau mal was gebrauchte Einspritzeinheiten/Mono-Motronics kosten.
Die günstigste kostet 115 Euro, die anderen mindestens 200 Euro. Auf Schrottplätzen in Frankreich gibt es schon lange keine Golf 3 mehr.

Danke für die Hilfe, ich werde die Kabel nochmal prüfen. Also wieder ans Steuergerät. Übrigens hatte der Volkswagenhändler hier die Plastikschrauben nicht auf Lager. Muss ich bestellen.

Geändert von Atakpame (10.12.2019 um 20:16 Uhr)
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Alt 10.12.2019, 20:54 #18
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Du hast ja den Stromlaufplan, schau dir an wo und wie die Leitungswege sind. Ich meine die gehen fast alle über den runden Zentralstecker beim Zylinderkopf. Von dort dann in den Wasserkasten.

Der Steller kann in den ersten Minuten funktionieren, doch nach paar Zyklen eben nicht mehr. Oder nach Überfahren einer Bodenwelle nicht mehr. Du hast ja hier gelesen:

http://www.golf3.de/werkstatt/129958...ml#post1856867
Zitat:
Zitat von herr jaegermeister Beitrag anzeigen
Der Verkäufer hieß nicht zufällig "auto-gepco"?? Denn von genau dem habe ich im März diesen Jahres einen Stellmotor gekauft, bei dem der Leerlaufschalter (6-poliger Stecker) eine Unterbrechung direkt hinter hinter dem Massepin hatte. Fand es nur durch öffnen heraus, der Pin hatte um Haaresbreite keinen Kontakt. Durchgeklingelt mit Messgerät, alles war ok, jedoch bei Erschütterungen durchs Fahren brach die Verbindung regelmäßig ab, der Leerlaufschalter wurde somit nicht betätigt.

Bei der Prüfung hilft es einfach frische, noch nicht vercrimpte Pins aufzustecken und Multimeter auf Durchgang mit Krokoklemmen dranzuhängen. Aber wie weiter oben erwähnt, Grundstellungsfahrt nach Abziehen des Steckers durchführen. Ich weiss nicht obs normal iat, meiner jedenfalla verliert jedes mal nach Abziehen seine Grundstellung.

Sorry für die verwirrung im vorigen Post. Sollte weniger Infos aus anderen Foren hören und mehr selbst nachdenken
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Atakpame (11.12.2019)
Alt 11.12.2019, 12:20 #19
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Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Du hast ja den Stromlaufplan, schau dir an wo und wie die Leitungswege sind. Ich meine die gehen fast alle über den runden Zentralstecker beim Zylinderkopf. Von dort dann in den Wasserkasten.
Ja, das ist so, alle Kabel aus der Monotronic laufen da zusammen.

Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Der Steller kann in den ersten Minuten funktionieren, doch nach paar Zyklen eben nicht mehr. Oder nach Überfahren einer Bodenwelle nicht mehr.
Ich vermute jetzt sehr stark, dass etwas mit den Kabeln nicht stimmt. Nach dem ich ihn warm gefahren habe, habe ich das Steuergerät ausgelesen.
Der Kühlmitteltemperaturgeber (G62) kam als Fehler hinzu. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass so viele Bauteile kaputt sind.
Außerdem war auch der Leerlaufschalter wieder verstellt (Erste Potibahn in Grundstellung auf VAG-COM nicht auf 198Ohm, sondern 204Ohm).
Nach einigem Probieren und Auslesen, fand ich mich in einer Position wieder, in der beide Potibahnen in VAG-COM auf 0 waren. Die Werte änderten sich auch nicht durch das Betätigen des Gaspedals.

Als ich die Motorhaube entriegelte, sprangen die Werte der Potibahnen in VAG-COM schlagartig hoch und wieder runter. Die Erschütterung hatte vermutlich den Kurzschluß in einem Kabel unterbrochen.
Im Motorraum habe ich die Kabel, die auf dem Anlasser liegen, angehoben und ich hörte wie der Drosselklappensteller ansprang. Je nach dem wie ich das Kabel hielt, bewegte sich der Drosselklappensteller. Das ist sicherlich nicht im Sinne des Erfinders.
Ich habe die Kabel provisorisch mit einem Kabelspanner zusammengebunden, damit sie nicht auf dem Anlasser liegen. Vermutlich wird hier bei Kontakt ein Kurzschluß zu Erde hergestellt, besonders wenn der Motor warm und die Kabel weich sind. Deswegen waren wohl auch die Potibahnen auf 0.
Mit der veränderten Führung der Kabel konnte ich kein merkwürdiges Verhalten beim Auslesen feststellen, der Leerlauf ist auf 200Ohm auf der ersten Potibahn gefallen, liegt also wieder im vorgegebenen Bereich.

Nochmal die Frage:
Ist es schwer diesen Teil des Kabelbaums auszubauen und die Kabel zu erneuern? Muss dazu viel ausgebaut werden?
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Alt 11.12.2019, 08:01 #20
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