Im Automobilbau werden nur noch zum geringen Teil Oelstoßdaempfer eingesetzt
technisch gesehen ist ein solcher Daempfer eine schlechte Loesung.
Denn im Oel ist ca. 10% Luft gebunden.
Bei Belastung trennen sich Luft- und Oelmolekuele (Verschaeumung/Kavitation),
wodurch es zu einem spuerbaren Nachlassen der Daempfkraft kommt
bei laengeren Fahrstrecken auf Landstraße oder Autobahn sind bis zu 35% Daempfkraftverlust messbar.
Das fuehrt zu einer schlechteren Bodenhaftung der Raeder,
erst nach einer Ruhepause gewinnt der Daempfer seine volle Kraft und das Fahrzeug
sein urspruengliches Fahrverhalten zurueck.
Diesen Daempfkraftverlust gibt es beim Gasdruckstoßdaempfer nicht.
Hier steht das Stoßdaempferoel durch Stickstoff permanent unter Druck,
ein Aufschaeumen auch unter Belastung wird dadurch verhindert.
Deshalb ist das Fahrverhalten eines Automobils mit Gasdruckstoßdaempfern praezise definierbar
und in allen Situationen zuverlaessig stabil – ein deutliches Plus an Sicherheit.
Dieser Text stammt wörtlich und Wort für Wort von der Internetseite von Bilstein (Technologie / Grundwissen). Der allererste Eintrag, wenn man bei Google "Gasdruckstoßdämpfer" eingibt. Den kenne ich schon seit Jahren. Er widerspricht in keiner Weise dem, was ich geschrieben habe.
Übrigens 1.: Bilstein ist ein Hersteller von Gasdruckstoßdämpfern und hat an deren Verbreitung größtes Interesse.
Übrigens 2. Seriöse Schreiber von Texten, die Wort für Wort von anderen zitieren und abschreiben, weisen auf diesen Umstand hin und benennen ihre Quelle. Ansonsten kommen sie in den Verdacht des Diebstahls geistigen Eigentums.
Zitat:
Zitat von dc3km
komisch , warum bieten TÜV usw. StoßdämpferChecks an ?
Weil sich ihre diesbezüglichen Angebote an Normalverbraucher richten, die diese Teile nunmal nur unter diesem Namen kennen. In Prüfberichten, technischen Abhandlungen etc. ist fast nur von "Schwingungsdämpfern" die Rede.