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| Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur |
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| Golfumbauinteressierter |
Ob Du das ABS wirklich gefordert hast? Das mit dem stärker Bremsen ist gerade bei jüngeren Fahrern so eine Sache. Eine "Vollbremsung" ist nicht wenn man merkt dass das Auto deutlich langsamer wird, sondern wenn man das Bremspedal mit aller Kraft tritt. Bei trockener Straße kann man ein ordentliches Auto mit guten Reifen so zusammenbremsen, das der Magen rebelliert. Das halten schätze ich, 95% der Autofahrer für unmöglich, haben es noch nie erlebt und glauben dabei geht etwas kaputt. Vor allem ängslichere Fahrer/innen treten NIE voll in die Bremse. Oft lassen sie sogar in Notfallsituationen die Bremse los, wenn das ABS arbeitet und das Bremspedal pulsiert. Das ist inzwischen zu einer verbreiteten Unfallursache geworden, Mercedes (mit den wohl am weitesten von der Technik entfernten Fahrer/innen) hat deshalb einen Bremsassistenten eingeführt, der die unterbrochene Notfallbremsung ohne Zutun des Fahrers fortsetzt. Kann lustige Effekte haben, wenn man so eine Kist mit Stern drann versehentlich sportlich bewegt. So wie bei meiner ersten Probefahrt in einem Audi A3 standig eine mir unbekannte Leucht anging. Hinterher fand ich raus dass offenbar irgendeine Fahrwerksregelung von mir permanent in Panik versetzt wurde. Der Besitzer hatte mir vorgeschwärmit wie sportlich sein neuer Audi wäre und wie toll die Straßenlage- gut, da war ich noch jünger... Mein Tipp, einfach mal im Stand so auf die Bremse treten, das man merkt wie sich die Rückenlehne verbiegt. DAS ist eine VOLLBREMSUNG. Dabei muss das ABS ansprechen. Es geht dabei auch nichts kaputt, bei Glätte oder Regen bleiben auch die Reifen heil wenn man es nur einmal probiert. Ich persönlich glaube das gelegentliches, starkes Bremsen, ebenso wie ab und an aktiviertes ABS, eher Defekte verhindern, weil Kolben und Ventile bewegt werden. Natürlich nicht täglich, aber bei geeigneten Verhältnissen alle 2-3 Monate möchte ich schon wissen ob alles mit der Bremse OK ist. Ebenso bei fremden, alten und gebrauchten Autos verlasse ich mich nicht auf 100%ige Bremsen, auch wenn noch TÜV auf der Kiste ist. Seit mir einmal bei der Rückfahrt vom TÜV mit neuer Plakette, eine Bremsleitung geplatzt ist, bin ich da etwas misstrauisch. Meiner Tochter hatte ich, als sie den Führerschein machte, Vollbremsungen aus bis zu 80km/h auf dem Übungsplatz beigebracht, so lange bis sie ohne zu Zögern das ABS am Rubbeln hielt, egal ob gerade aus oder in Kurven. Als der Fahrlehrer dann von ihr eine Vollbremsung verlangte, flog alles quer durch den Fahrschulwagen :-) Geändert von Golferrari (25.01.2024 um 16:42 Uhr) | ||
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