Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 29.04.2017, 05:39 #1
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jw6897 jw6897 ist offline
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Also Leute.. keine Ahnung, ob man den Beitrag noch sieht, aber ich will keinen neuen machen.
Ich habe das Motorlager doch nicht getauscht. Das vordere scheint mir nicht wirklich kaputt zu sein und ich glaube ich bin damals einfach viel zu krass angefahren als ich die zündspule getauscht hatte. Übernotiviert halt. Die Schraube war bestimmt einfach halt und das war ein Dummer Zufall.
Mittlerweile stimme ich euch ziemlich zu mit der Vermutung mit den bremssätteln. Im Winter hatte sich meine Handbremse hinten links festgefressen und die Werkstatt hatte die dann gekappt. Seit dem ist die erstmal außer Betrieb. Alle teile die ich zum Tausch brauche hab ich aber schon daheim liegen. Muss das Auto nur mal wieder zum fahren bringen, um in ne hobbywerkstatt zu fahren. Langsam wird das alles auch ziemlich dringend weil ich im mai irgendwann TÜV machen muss.
Durch die festgefressene Handbremse scheinen extreme Kräfte hinten auf das Rad gewirkt zu haben und ich hab damals schon gesagt dass das Rad nicht mehr grade ist, aber die Werkstatt hat sich damals nur die Bremsen an sich angeguckt und meinte außer die gekappte Bremse sei alles in Ordnung. Da das Rad sich aber vorne nach innen neigt, was bei der Hinterachse ja wohl kaum sein sollte, ist vor der bremsscheibe links um einiges mehr Platz als bei der rechten. Deshalb gehe ich logischer weise davon aus, dass die hintere Seite an der bremsscheibe anliegt und es deshalb schleift. Ich hab zum Glück aber alles an bremsteilen da. Nur macht das ganze eigentlich nur Sinn, wenn ich das Rad vorher wieder in seine eigentliche Position bekomme. Jetzt wollte ich aber, bevor ich ihn aufbocke mal fragen, was ihr denkt, was beschädigt ist. Nur der achszapfen oder gleich die ganze Hinterachse? Weil vw hat die Achse gar nicht mehr anzubieten und auf diversen Seiten ist die billigste neue 2000€ teuer. Ich hab ehrlich gesagt schon fast Angst vor der wahrheite, weshalb ich erstmal eure Vermutungen hören möchte. Ein Bild stelle ich später auf jeden Fall vom Rad rein. Ist nämlich doch n ganz schönes Stück. Und natürlich möchte ich fragen, ob jemand notfalls vielleicht noch eine Hinterachse übrig hat.
Und als wären das nicht schon genug Probleme für einen Monat, habe ich auch noch ein klackendes Geräusch, wenn der Motor läuft. Die, die sich das angehört haben, schließen Motor und Getriebe an sich komplett aus. Das klackten beginnt nach 10 Sekunden etwa und es ist irrelevant, ob ich Gas gebe, Leerlauf oder fahre. Bei youtube habe ich ein Video gesehen, bei einem tdi, was ähnlich klingt, aber ich weiß nicht ob das beim GTI dann ähnlich klingt. Bei dem Video steht, er hätte einen lagerschaden der servopumpe gehabt. Könnt ihr mir vielleicht sagen, wie ich teste, ob es die Servopumpe ist? Weil ich hab gelesen man könne die selbst drehen, aber darunter kann ich mir nicht ganz so viel vorstellen.
Bin über jede Antwort natürlich unheimlich erfreut und dankbar.
Gegebenenfalls stelle ich morgen mal ein Video bei youtube rein, damit ihr das Geräusch mal hören könnt.

Liebe Grüße


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Alt 29.04.2017, 09:31 #2
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Hallo!

Zitat:
Zitat von jw6897 Beitrag anzeigen
...bin damals einfach viel zu krass angefahren als ich die zündspule getauscht hatte. Übernotiviert halt. Die Schraube war bestimmt einfach halt und das war ein Dummer Zufall.
Diese Schraube reißt ganz sicher nicht durch ein übermotoviertes Anfahren ab. Auch nicht durch alle anderen denkbaren Fahrmanöver mit einem Auto. Wenn sie abreißt, dann halte ich es für so gut wie sicher, dass sie vorgeschädigt war.


Zitat:
Zitat von jw6897 Beitrag anzeigen
Das klackten beginnt nach 10 Sekunden etwa und es ist irrelevant, ob ich Gas gebe, Leerlauf oder fahre. Bei youtube habe ich ein Video gesehen, bei einem tdi, was ähnlich klingt, aber ich weiß nicht ob das beim GTI dann ähnlich klingt. Bei dem Video steht, er hätte einen lagerschaden der servopumpe gehabt. Könnt ihr mir vielleicht sagen, wie ich teste, ob es die Servopumpe ist? Weil ich hab gelesen man könne die selbst drehen, aber darunter kann ich mir nicht ganz so viel vorstellen.
Du kannst den Keilriemen abnehmen, der die Servopumpe antreibt, und dann den Motor probelaufen lassen. Bei Fahrzeugen mit Klimaanlage aber nicht läger als ca. ein bis zwei Minuten, weil dieser Riemen in diesem Fall auch die Kühlmittelpumpe antreibt. Bei Fahrzeugen ohne Klimaanlage kann man den Motor so ewig laufen lassen und auch eine Runde fahren, wenn man mit dem erheblich höheren Kraftaufwand beim Lenken zurechtkommt.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 29.04.2017, 09:50 #3
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Ich glaube ich hatte mal hier in den Kommentaren schon geschrieben, dass ich aus dem Rheingau komme.
Es ist auf jeden Fall beruhigend zu lesen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass es an der Achse liegt. Einen Unfall hatte ich nämlich wirklich nicht. Nur die festgefressene Bremse kann ich als Ursache dafür nennen. Was anderes ist nämlich nicht passiert. Da bin ich schonmal ziemlich erleichtert.
Die Schraube war bestimmt vorbelastet. Ich glaube die Gummiverkleidung von dem Lager fehlt zum Beispiel auch. Der Vorbesitzer hat nicht sonderlich wert darauf gelegt, etwas ordentlich zu machen. Kann gut sein, dass er die zu feste angezogen hat oder was auch immer. Die Schraube ist auf jeden Fall neu. Und seit dem rutscht auch das ansaugrohr nicht mehr von der drosselklappe. Die wollte ich aber auch bald mal sauber machen. Hat einer von euch Erfahrungen damit, die im eingebauten Zustand zu reinigen? Habe da ein Video auf youtube gesehen mit einem Reiniger extra für Drosselklappen und der generellen Anleitung. Klar wird sie bestimmt nicht so sauber wie wenn sie ausgebaut wurde, aber ich denke schon, dass es erstmal absolut ausreichend ist.
Das mit der Pumpe finde ich super erklärt. Eine Klimaanlage habe ich nicht, also sollte ich das ohne Bedenken testen können. Wenn das klickern dann weg ist, ist es dann eindeutig die servopumpe. Perfekt.
Wisst ihr ob die Wasserpumpe notfalls auch klackert? Kann die auch einen Lagerschaden haben?
Danke für eure schnellen Antworten und Tipps. So hab ich auf jeden Fall Ansatzpunkte für später
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Alt 29.04.2017, 10:33 #4
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Aeeeh, warum machst du jetzt mit der Drosselklappe eine neue Baustelle auf?
Solang der läuft und du scheinbar ganz andere probleme mit dem auto hast, lass die drosselklappe doch einfach in ruhe.

Ja, auch eine Wasserpumpe kann einen Lagerschaden haben. (Logisch, da sich darin ein Schaufelrad dreht, das ja auch gelagert sein muss)

Am besten machst du mal ein Video von dem Geräusch. Vielleicht hat es jemand schonmal gehört und kann nen guten Tip geben.

Zu deiner achse: Ich kann mir kaum vorstellen, dass das durch die festgegangene Bremse passiert ist. Hat dir die Handbremse denn während der Fahrt plötzlich blockiert? Ansonsten müsstest du die Achse bzw. die Radnabe ja schon verbiegen können wenn du mal vergisst die handbremse beim anfahren zu lösen.

Sorry, aber diese geschichte hört sich für mich etwas seltsam an. Ich tipp eher drauf, dass der wagen früher mal einen treffer hatte, dir das schiefe rad aber erst dann aufgefallen ist, als dein augenmerk wegen der bremse auf dem betreffenden rad lag.

Wie sieht denn das verschleißbild der hinteren reifen aus? Fahren die sich extrem unterschiedlich ab? Fährt sich das auto wunderlich, gerade bei nässe? Sprich, wird das heck sehr leicht, verzieht er, bricht leicht aus etc. Ein Rad das so sichtbar schief steht, müsste ja ganz deutlich das fahrverhalten beeinflußen, speziell auf der hinterachse.
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Alt 06.05.2017, 09:42 #5
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Also als ich ihn vor zwei Jahren gekauft habe waren die hinteren Räder mal grade so wie sie sein sollten. Einen Unfall hatte ich wie gesagt nicht. Nur meine Bremse hinten links hat sich n halbes Jahr lang immer weiter festgefressen, was im Winter dann wirklich extreme Ausmaße angenommen hat, weil es beim beschleunigen wirklich anfangs immer schwierig war. Erst nach einer Zeit lang fahren, funktionierte es dann halbwegs normal. Daraufhin wurde die Bremse gelöst und gekappt bis ich sie austausche. Es hat also schon über einen längeren Zeitraum so extrem auf diese radhalterung gewirkt. Wenn ich das früher gewusst hätte, hätte ich es damals natürlich viel früher behoben, aber leider kann man die Zeit nicht zurück drehen. Erst als das Schleif Bzw schlingergeräusch angefangen hat, hab ich halt wieder angefangen mich damit zu beschäftigen und da hier viele gesagt haben es könnte an den Bremsen liegen, habe ich das nochmal genauer angeguckt, weil die Werkstatt ausschließlich auf die Bremsen bezogen meinte die seien von ihrer Position in Ordnung. Meine Anmerkung damals schon dass das eine Rad mir schief erscheint wurde einfach belächelt und ignoriert. Weil aber bei der bremsscheibe links hinten im Vergleich zu den anderen vorne zum bremssattel wirklich viel Platz ist und dann logischer weise hinten zu wenig, fühl ich mich bestätigt, dass das das Problem ist. Nur sitzt der bremssattel wirklich eigentlich richtig. Nur das Rad neigt sich vorne nach innen als würde ich leicht nach rechts lenken, was mit der Hinterachse ja wohl schlecht geht. Ich hätte längst ein Bild hochgeladen, wenn das mit meinem Handy funktionieren würde, aber da muss ich wohl an den Laptop.
Aufbocken muss ich ihn da ja sowieso. Ich weiß nur nicht wie ich jetzt feststelle ob der achszapfen das Problem ist oder die ganze Achse. Weil ich kann mir nicht so wirklich vorstellen das man das so eindeutig sieht. Was müsste denn Teilenummer mäßig alles mit getauscht werden, wenn der achszapfen neu muss? Hab mit der bildtafel ein wenig Probleme, weil ich nicht weiß wie weit man die verschiedenen Sachen zusammenstecken würde, weil da ja glaube ich 3 Möglichkeiten sind, wenn ich mich nicht irre.

Warum ich mit der drosselklappe anfange? Weil mein Steuergerät manchmal sagt, dass das potentiometer kaputt sei, aber ich kann die drosselklappe noch neu anlernen, was dann eigentlich nicht mehr gehen würde soweit vw mir das damals gesagt hat. So könne ich nämlich testen ob das kaputt ist. Es dauert aber immer länger mit der scheiß Einstellung, weshalb ich denke, dass die Klappe ganz schön versüfft ist. Wer weiß, ob die in den 20 Jahren je sauber gemacht wurde. Da ja die Zeit immer mehr drängt, würde es mich halt interessieren, ob dieses extra Spray Sinn macht, da man die drosselklappe ja dann nicht ausbauen muss. Das würde auf jeden Fall schon mal Zeit sparen. Da ich den Wagen ungerne bewegen möchte habe ich nämlich auch nicht ganz so die Möglichkeiten wie ich sie gerne hätte. Erfahrungsberichte wären da halt schon hilfreich, weil auch wenn das nicht teuer ist, erscheint mir das doch etwas fragwürdig, weshalb die Dose so groß ist. Wenn das jemand so schon mal gemacht hat, wärs dann halt zum Beispiel gut, wenn ne ungefähre Info gegeben wird, wie viel für eine Klappe benutzt wird und auf was ich dabei achten sollte etc.
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Alt 06.05.2017, 10:16 #6
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Hallo!

Zitat:
Zitat von jw6897 Beitrag anzeigen
Also als ich ihn vor zwei Jahren gekauft habe waren die hinteren Räder mal grade so wie sie sein sollten. Einen Unfall hatte ich wie gesagt nicht. Nur meine Bremse hinten links hat sich n halbes Jahr lang immer weiter festgefressen, was im Winter dann wirklich extreme Ausmaße angenommen hat, weil es beim beschleunigen wirklich anfangs immer schwierig war. Erst nach einer Zeit lang fahren, funktionierte es dann halbwegs normal. Daraufhin wurde die Bremse gelöst und gekappt bis ich sie austausche. Es hat also schon über einen längeren Zeitraum so extrem auf diese radhalterung gewirkt.
Durch Fahren mit einer schleifenden oder sonstwie festsitzenden Hinterbremse wird aber kein Achszapfen und und auch keine komplette Achse krumm. Dazu müssen schon größere Kräfte einwirken, zum Beispiel Rutschen mit Aufprall des Rades auf einen Bordstein.


Zitat:
Zitat von jw6897 Beitrag anzeigen
Meine Anmerkung damals schon dass das eine Rad mir schief erscheint wurde einfach belächelt und ignoriert. Weil aber bei der bremsscheibe links hinten im Vergleich zu den anderen vorne zum bremssattel wirklich viel Platz ist und dann logischer weise hinten zu wenig, fühl ich mich bestätigt, dass das das Problem ist.
Ich würde das Auto am betreffenden Rad erstmal aufbocken und durch kräftiges Rütteln am Rad überprüfen, ob das Radlager spielfrei ist.


Zitat:
Zitat von jw6897 Beitrag anzeigen
Ich weiß nur nicht wie ich jetzt feststelle ob der achszapfen das Problem ist oder die ganze Achse.
Das wirst Du frühestens sehen können, wenn am betreffednen Rad die Bremsscheibe und der Bremssattel demontiert sind.


Zitat:
Zitat von jw6897 Beitrag anzeigen
Was müsste denn Teilenummer mäßig alles mit getauscht werden, wenn der achszapfen neu muss?
Eigentlich gar nichts außer vielleicht den Schrauben für den Achszapfen, wenn sie vergammelt sein sollten, und die Radlager. Und evtl. Teile der Bremse, wenn da etwas nicht in Ordnung sein sollte.


Zitat:
Zitat von jw6897 Beitrag anzeigen
Warum ich mit der drosselklappe anfange? Weil mein Steuergerät manchmal sagt, dass das potentiometer kaputt sei, aber ich kann die drosselklappe noch neu anlernen, was dann eigentlich nicht mehr gehen würde soweit vw mir das damals gesagt hat. So könne ich nämlich testen ob das kaputt ist. Es dauert aber immer länger mit der scheiß Einstellung, weshalb ich denke, dass die Klappe ganz schön versüfft ist.
Bevor ich hier weiter spekulieren würde, würde ich erstmal den Ansaugschlauch von der Drosselklappensteuereinheit abnehmen und mir die Drosselklappe ansehen. Sie muss bei Betätigung von Hand ganz und komplett in ihre "Zu"-Stellung zurückgehen und darf daran nicht durch Verschmutzung gehindert werden.

Mach am besten mal ein Foto von dem, was Du dort vorfindest.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (06.05.2017 um 10:19 Uhr)
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Alt 06.05.2017, 11:59 #7
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Hallo!



Du kannst den Keilriemen abnehmen, der die Servopumpe antreibt, und dann den Motor probelaufen lassen. Bei Fahrzeugen mit Klimaanlage aber nicht läger als ca. ein bis zwei Minuten, weil dieser Riemen in diesem Fall auch die Kühlmittelpumpe antreibt. Bei Fahrzeugen ohne Klimaanlage kann man den Motor so ewig laufen lassen und auch eine Runde fahren, wenn man mit dem erheblich höheren Kraftaufwand beim Lenken zurechtkommt.

Freundliche Grüße
Teletubby

Ne kleine Erläuterung wie ich das anstelle ohne den Keilriemen zu beschädigen oder so wäre sehr nett. Es ist endlich gutes Wetter und ich würde das schon gerne heute machen, weiß aber nicht so recht wie ich das anstellen soll. Eine Klimaanlage habe ich hieraufbezogen zum Glück nicht. Probefahren wird wohl eher leider nichts, da ich ja hinten noch die Probleme habe, aber wenn das leise klackern im Leerlauf dann weg wäre, weiß ich ja, dass es die servopumpe ist. Das würde ja schonmal reichen. Wie der Riemen dann wieder drauf gemacht wird, sollte mir wenn möglichst wahrscheinlich auch jemand besser nochmal kurz erklären dann. Wobei wenn ich die Pumpe tauschen muss hab ich ja mit der Montage erstmal noch Zeit.
Und tut mir leid, dass ich jetzt nochmal nachhake, aber wenn der Riemen ab ist und die servopumpe somit nicht mehr angetrieben wird, passiert garantiert nichts, was irgendwie dummerweise noch mehr schaden anrichtet? Ich bin deswegen nämlich doch irgendwie etwas nervös, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass das gesund ist, einfach ein Teil zu übergehen.
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Alt 06.05.2017, 12:24 #8
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Zitat:
Zitat von jw6897 Beitrag anzeigen
Ne kleine Erläuterung wie ich das anstelle ohne den Keilriemen zu beschädigen oder so wäre sehr nett.
Du bockst das Auto vorn rechts auf und nimmst das Rad ab. Dann nimmst Du zuerst die große, schwarze Kunststoff-Keilriemenabdeckung ab, wenn sie überhaupt vorhanden ist. Bei vielen Golf 3 fehlt sie. Sie ist mir zwei runden Klammern am rechten Längsträger befestigt. Dann hast Du einen wunderschönen Anblick wie auf dem nächsten Foto, das auch einen Riementrieb ohne Klimaanlage zeigt:


Dann lockerst Du die drei auf dem folgenden, von vorn unten aufgemmenen Foto rot markierten Schrauben. Nur um ca. zwei Umdrehungen lockern, mehr nicht. Die obere (SW17) ist ein bisschen blöd zu erreichen. Danach kann man die Servopumpe mit Schwenkhebel kräftig in Richtung hinten drücken und damit den Keilriemen entspannen und abnehmen.


Beim Wiederzusammenbau muss der Keilriemen erst aufgelegt und dann gespannt werden. Das passiert, indem man den äußeren, verzahnten Teil der auf folgenden Foto markierten Schraube mit einem großen Maulschlüssel verdreht und bei richtiger Riemenspannung die innere, kleiner Schraube (SW13) festdreht. Dann erst die beiden anderen Schrauben festziehen:


Weil ich selbst gerade auch einen Golf 3 in Arbeit habe, habe ich für viele Situationen die passenden Fotos verfügbar.


Zitat:
Zitat von jw6897 Beitrag anzeigen
Wie der Riemen dann wieder drauf gemacht wird, sollte mir wenn möglichst wahrscheinlich auch jemand besser nochmal kurz erklären dann.
Siehe oben


Zitat:
Zitat von jw6897 Beitrag anzeigen
Und tut mir leid, dass ich jetzt nochmal nachhake, aber wenn der Riemen ab ist und die servopumpe somit nicht mehr angetrieben wird, passiert garantiert nichts, was irgendwie dummerweise noch mehr schaden anrichtet? Ich bin deswegen nämlich doch irgendwie etwas nervös, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass das gesund ist, einfach ein Teil zu übergehen.
Bei einem Golf 3 mit Motor ADY und ohne Klimaanlage wird die Kühlmittelpumpe nicht vom Keilriemen, sondern vom Keilrippenriemen angetrieben. Deshalb kannst Du den Motor mit abgenommenem Keilriemen bis zum jüngsten Tag laufen lassen oder so lange, bis der Tank leer ist. Je nach dem, was eher eintritt. Wenn Du aber mit abgenommenem Keilriemen eine Probefahrt machen willst, solltest Du Dich auf einen erheblich höheren Kraftaufwand zum Lenken einstellen.

Ich glaube eher nicht, dass die Servopumpe die Klackergeräusche verursacht. Aber genau weißt Du es erst dann, wenn Du es versucht hast.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (06.05.2017 um 12:38 Uhr)
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Alt 06.05.2017, 21:20 #9
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Einer servopumpe die ohne keilriemen betrieben wird, wird genauso viel schaden zugefügt wie wenn das auto abgestellt ist: keiner. Die tut ja nix.

Alles andere zu dem thema hat teletubby schon gescrheiben.

Nochmal: Dein Rad hinten neigt sich näher zur bremsscheibe als das andere? Das würde ja bedeuten, dass das rad nicht richtig sitzt. Wenn der achsschenkel verbogen ist, sitzen rad und die bremse ja immer noch im selben verhältnis zueinander, da sie ja auf dem selben teil (dem achsschenkel) sitzen.

Wenn du 100% wissen willst, ob dein rad hinten schief steht - fahr in eine werkstatt die achsvermessung macht und lass die hinterachse vermessen.

ich weiß nämlich auch nicht so richtig, wie wir dir hier helfen sollen?

Das soll jetzt in keiner weise böse oder so klingen, aber du hast probleme den keilriemen abzunehmen (was ja nicht schändlich ist wenn man es nie gemacht hat) möchtest aber offensichtlich den (vermeintlichen) schaden an deiner bremse richten - ich würde das ganz ehrlich lassen. Wenn man an die teile geht, die das rad halten und das rad bremsen, sollte man schon ganz genau wissen was man da tut. Vielleicht einfach den ADAC rufen und das auto in eine werkstatt bringen lassen?
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Alt 07.05.2017, 08:22 #10
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Ich hab vorne die komplette radhalterung und bremsanlage auch damals selbst getauscht. Ich frag nur vorher lieber nochmal genau nach um Tipps und Tricks zu bekommen, um es vielleicht einfacher zu machen oder mich einfach abzusichern. Ich geh mal fest davon aus dass das hinten einfacher sein wird als vorne, deshalb hab ich da eigentlich keine Bedenken




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Alt 07.05.2017, 12:46 #11
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Gut, das ist ja ok.
Dennoch, ich zweifel, dass dir die bremse deinen Achsschenkel verzogen hat. Das ist eigentlich nicht möglich.

Da müsste ja, wenn du mit gezogener Handbremse (zb am Hang) anfährst, auch die Achse verbiegen..

Ich wäre immer noch dafür, dass du mal ein paar Fotos einstellst. So kommen wir ja seit längerem nicht weiter. DIeser Thread geht ja nun schon seit wochen ohne echten fortschritt.
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