Es geht soweit, dass sogar ernsthaft empfohlen wird, bei Wartungsarbeiten auslaufendes Kühlwasser aufzufangen und wieder zu verwenden.
Ja, das mache ich auch so. Und habe damit in über 20 Jahren noch nicht ein einziges Mal auch nur annähernd schlechte Erfahrungen gemacht. Mit dem Unterschied, dass es sich nicht um "Kühlwasser" wie im Zitat genannt handelt, sondern um "Kühlflüssigkeit", d.h. ein vorgeschriebenes Gemisch aus Wasser und VW Kühlmittelzusatz.
Bild: Auffangen von Kühlflüssigkeit zur Wiederverwendung vor ca. vier Wochen im Rahmen einer Nachrüstungsaktion (Climatronic). Die Schlauchverbindung oberhalb des Auffanggefäßes hatte ich dazu getrennt. Die Kühlflüssigkeit hatte ich vor ca. 13 Jahren eingefüllt. Wie man auf dem Bild sehen kann, ist sie absolut sauber und klar:
Zitat aus dem verlinkten Text:
Zitat:
Meist erkennt man es bereits auf den ersten Blick an großen Mengen braunen Rostschlammes.
Ist bei meinen Fahrzeugen noch nie in Erscheinung getreten. Wäre es anders, wäre ich schon längst tätig geworden.
Nach den mir vorliegenden Schriften des VW-Konzerns über deren Kühlmittelzusätze enthalten diese Korrosionsschutzkomponenten, die sich einmalig als Belag auf den inneren Metallwandungen des Kühlsystems absetzen und diese dauerhaft vor Korrosion schützen. Das bedeutet, dass dieser Korrosionsschutz danach nicht mehr Aufgabe der Flüssigkeit ist. Empfohlen wird die Erneuerung des Kühlmittels nur dann, wenn größere Metallteile in seinem Kreislauf, also z.B. Kühler oder Zylinderkopf, erneuert wurden. Und zwar deshalb, weil die im alten Kühlmittel noch vorhandenen Korrosionsschutzanteile unter Umständen nicht mehr ausreichen, um auch die neuen Teile mit dem schon erwähnten Überzug zu versehen.