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Alt 30.05.2020, 00:25 #1
Schrauber
 
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herr jaegermeister herr jaegermeister ist offline
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Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Ich kenne das, auch ich habe Schraubverbindungen berechnet, mit diesen schönen Diagrammen. Und dreistufige Getriebe frei Hand auf A2 gezeichnet und so weiter Noch toller war nur "Dynamik", die schönen Aufgaben mit dem Momentanpol. Lagerungen bis zum Erbrechen gezeichnet, Wellen, Zahnräder, der ganze "klassische Scheiß" eben
Boah HÖR MIR AUF ich habs im Bachelor bis zum erbrechen gehasst und hab jetzt im prinzig die "nach 0 Uhr gefütterte und gebadete Gremlin" - Version davon. Zu allem Übel auch noch ein M.Sc. und kein M.En., das heisst der ganze Kram wird bei mir nicht technikorientiert eingetrichtert sondern aus einer physikalischen Perspektive heraus. Wenn dem Prof das Griechische Alphabet ausgeht, nimmt er auch Großbuchstaben Himmel ich hab nichtmal gewusst dass es sowas gibt
Zitat:
Die verringerte Haftung der Gewindegänge untereinander ist dabei auch nicht das große Problem: Denn das Anzugsmoment setzt sich aus drei Momenten zusammen. Den größten Anteil nimmt das Nutzdrehmoment ein, welches die tatsächliche Vorspannkraft erzeugt. Dazu "gesellen sich" das zu überwindende Moment zwischen den Gewindeflanken und das zwischen Schraubenkopf/Mutter und Auflagefläche. Das verringerte/veränderte µ für gefettete, geölte, verzinkte, phosphatierte etc. Materialpaarungen kann der einschlägigen Literatur (Ich hatte immer den Roloff/Matek) entnommen werden und damit auch berechnet werden. Und was wird das sein... 0,10? 0,15? Für die trockene Schraube wohl etwas um 0,2. Macht dann in Summe ca. 10-15 % weniger Anzugsmoment.

Tja. Wenn das Anzugsmoemnt denn stimmen würde. Denn ein Drehmomentschlüssel ist auch nicht supergenau, dazu kommt, dass er selten als Messwerkzeug angesehen wird und dadurch seine Genauigkeit auch mit der Zeit immer mehr flöten geht. Falsche Handhabung und... tja, hat man mal wieder mehr Anzugsmoment draufgeknallt. Mal nach dem Auslösen noch etwas mehr gedreht ist dabei meist schlimmer als das erhöhte Anzugsmoment durch gefettete Gewindegänge. Daher wird bei der Berechnung ja auch noch mit dem Ungenauigkeitswert gerechnet. Was galt da für die 08/15 Drehmos? 1,3? 1,5?

Lösende Verbindungen durch gefettete Gewidnegänge kann man sich m.E. auch sparen, denn die Schraube wird ziemlich vorgespannt, wodurch das schon verhindert wird. Übrigens sind die ganzen "bekannten Schraubensicherungen" mittlerweile als "Unbrauchbar" erklärt worden, seien es Federringe, Zahnscheiben, Kronenmuttern... die jeweiligen DIN-Normen sind inaktiv.
Ausnahmslose zustimmung mit einem kleinen Zusatz zu den Drehmomentschlüsseln. Kaum einer wird einen geeichten und regelmäßig geprüften zuhause haben , die meisten nehmen den 20€ Klumpen ausm Action oder sowas her, da kannst schonmal +-15% nehmen, dass das Ding alle Woche mal runtergefallen ist, ist garnicht mal so schlimm, aber ob die 65Nm im Winter bei -5°C immer noch genau die 65Nm sind wie im Sommer, wenn das Teil im 60°C warmen Auto gelegen hat? Da kann in der Literatur noch so oft das genaue Drehmoment heruntergebetet werden, die Toleranz der Chinaschlüssel plus das Überdrehen, plus der Temperaturkoeffizient des Schlüsselmaterials usw usw... irgenwann werden auf den 65Nm schonmal 80, 90...

Je was war das ne Plackerei mit Torsionsbelastungen im Zeitverlauf und unter Temperaturänderung. Danke für die Albträume


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Alt 30.05.2020, 22:35 #2
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Zitat:
Zitat von herr jaegermeister Beitrag anzeigen
Boah HÖR MIR AUF ich habs im Bachelor bis zum erbrechen gehasst und hab jetzt im prinzig die "nach 0 Uhr gefütterte und gebadete Gremlin" - Version davon.
[...] Danke für die Albträume
Na machts Spass im M.Sc. = Motorsportclub? Ich hab Maschbau auch gehasst, war eine Fehlentscheidung. Hätte lieber Elektro- oder Nachrichtentechnik studieren sollen. Oder "irgendwas mit Wirtschaft"... egal... zu spät!
Aber ich gebe dir Recht zu den Drehmos!

Weils mich nun selber interessiert hat, die Frage: "Um wie viel erhöhe ich die Vorspannkraft, wenn ich nun die Schraube eingesabbert einsetze?", tippe ich hier mal meinen Monolog runter. Wens interessiert und das mitliest... na der hat mein Mitleid

Hab mir die Schraube N 102 078 03 gepackt. Die ist ein Normteil, naja keines nach DIN oder ISO... nee! Sie entspricht VW Norm 60188! Wer sich also wundert 2Häää, Normteil und ich finde des nirgends zu kaufen, außer bei VW." ... Ja rischtisch. Muss ja nicht den gebräuchlichen Normen entsprechen, auch VW meint Normen herausgeben zu können. Die wurde eh ersetzt, N 102 078 04 ist der Nachfolger, jetzt EU-konform umweltfreundlich und ohne böse Bestandteile.
die schraube misst M12 * 1,5 * 78 und wird durchs große Querlenkerlager in den Längsträger gesteckt und verschraubt.

Was ist überhaupt eine Schraube und was passiert dabei... eigentlich nur eine schiefe Ebene, die man um ein Stück Rundstahl gewickelt hat. Also Schraube = schiefe ebene und die Mutter (In dem Fall z.B. die Hutmutter im Längsträger) ist nichts anderes wie nen Klotz, den wir auf dieser Ebene hochschieben.

Ja und nun wissen wir auch alle, dass unsere Erde alles verdammt gerne anzieht. Und damit ergeben sich paar schöne Kräfte. Eine N Normalkraft... dann will unser Klotz ja die Ebene runterschlittern, wobei ihm eine R Reibung entgegenwirkt... wir ziehen ja noch die Schraube an... womit wir sie ja nichts anderes wie spannen... also die Vorspannkraft "F", neben der Umfangskraft U, die ja den Klotz hochschiebt. Und aus all dem resultiert eine "Resultierende" Res... die weil ich so schön gemalt hab kein gescheites Kraftdreieck ergibt. Aber es sollte verständlich sein.


Und jetzt kommen diese ganzen scheiß Winkelangaben, die es leider auch gibt. Mü, nü, xsü, phü, rhö... ach was hab ich diesen Dreck gemocht.

φ (phiiiii iiieh!) ist der Winkel der Gewindesteigung. Wie stellt man das dar... ach wieder mit nem hässlichem Bild made by me:

"Die Schriftart kommt mir bekannt vor.." Jaaa... zu finden in allen Vento-Tachos oder den neuen Golf 3 Tachos ab 0 km/h...

Das links, das soll ne hälftig durchgesägte Schraube in vergrößert darstellen. P --> Das ist die Gewindesteigung. Also eine Umdrehung und die Schraube steht um diesen Betrag höher heraus. Wären hier 1,5 mm.

d_2 das ist der Flankendurchmesser des Gewindes. Bei dieser Schraube ist das 11,02 mm.

Also: Wenn man die Schraube um genau eine Umdrehung "abwickelt", dann ergibt sich diese schiefe Ebene. Und die ist eben um φ geneigt. Aus den zwei Angaben können Gegenkathete durch Ankathete nehmen und haben damit via Winkelfunktion Tangens unseren Winkel

--> Wären hier also 2,48° Gewindesteigung. Das ist mystische phiiii.

Gut, da war noch son hässlicher Buchstabe. Das ist rhooo ρ. Was ist das? Das ist der Reibungswinkel des Gewindes. Der errechnet sich aus der Reibungszahl µ (my, aber jeder sagt müüüh!) und dem Flankenwinkel des Gewindes. Ist beim metrischen ISO-Gewinde 60°. Wieder etwas Trigonometrie und die tollen Dreiecke aus der Technischen Mechanik... und man kommt mit 60° auf ne Formel die tan^-1 = µ / cos (60°/2) lautet. Es ergeben sich folgende Reibungswinkel mit den Mittelwerten der Literatur:
Trocken: µ=0,15 = 9,8°
Geschmiert (MoS2): µ=0,1 = 6,6°

Ja was nützt das jetzt alles? Nun kann damit das Anzugsmoment errechnet werden, wenn man die gewünschte Vorspannkraft weiß (Die muss sich vorher ausrechen und das ein noch größerer Spaß. Da kommen die erwähnten Betriebsspannungen, das Setzverhalten der Schraube, Nachgiebigkeit, Werkstoffwerte... ach bla soviel... und noch mehr Formeln, Winkel, griechische Buchstaben, Diagramme ... damit kann man ganze Blöcke füllen! Na gut, heute macht das CAD/CAM bzw. FEM)

Ich weiß aber das Anzugsmoment . VW gibt ja für diese Schraube 70 Nm vor. Also kann ich mir die gewünschte Vorspannkraft ausrechnen.

Auf jeden Fall setzt sich das Anzugsmoment zusammen aus:
- der Kraft zum Vorspannen der Schraube (Das Bewegen des Klotzes auf der Ebene),
- der Reibung im Gewinde (Das Reiben des Klotzes auf der Ebene),
- der Reibung zwischen Schraubenkopf und der Auflage, in dem Fall dem Aggregateträger.

Berücksichtigt wird dabei der Hebel (Ist der Flankeradius des Gewindes, der Gewindesteigungswinkel und der Reibungswinkel, als auch die Reibungskennwert zwischen Schraubenkopf und Auflage und: dem wirksamen Reibungsdurchmesser des Kopfes... viele Zahlen, die man meterlangen Tabellen entnehmen kann, die aus jahrelanger Erfahrung und Experimenten/Versuchen gewachsen sind.

Anzugsmoment M_A = F_Vorspann * (0,159 * P (Gewindesteigung) + 0,577 * µ_Gewinde * d_2 (Flankendurchmesser Gewinde) + µ_Kopfreibung * d_k (Kopfreibungsdurchmesser)

"von wo kommen diese Zahlen her.... 0,159 und 0,577 ...?" --> Die ergeben sich durch Umstellungen und dem Berechnen von Trigonometrischen Werten, z.b. den 60° für metrische ISO-Gewinde usw.)

Für die erwähnte Schraube M12*1,5*78 ergibt sich bei trockener Schraube eine Vorspannkraft von 30,6 kN. Schmiere ich nun das Gewinde mit Fett ein und lasse weiterhin 70 Nm Anzugsmoment als Vorgabe drin, so habe ich 35,7 kN Vorspannung erreicht. Rund 17 % mehr. Heißt... ich müsste das Drehmoment auf 60 Nm reduzieren, damit die Vorspannung gleich bleibt. Das sind ca. 15 % weniger.
Und jetzt weiß man, weshalb die Faustregel sagt:
Zitat:
"Schmierst oder ölst das Gewinde ein, so reduziere das Moment um 10-20 %"
Aber ich habe hier mit mittleren Reibzahlen gerechnet. In der Tabelle ist z.B für saubere Werkstoffpaarung ein µ von 0,12 - 0,18 hinterlegt. und die Realität, bei älteren Konstruktionen? Verdreckte und verrostete Gewinde... und schon ist das alles für die Katz. Kennt doch wohl auch jeder, säubert man das Gewinde mit Drahtbürste und Gewindeschneider, dann kann man die Schraube von Hand ziemlich leicht eindrehen, wo man vorher nach paar Drehungen bereits Werkzeug bräuchte.

Doch... ja... das erwähnte Anziehen. Woher weiß ich nun ob ich mit 70 Nm angezogen habe? Das ganze birgt Anwendungsfehler, aber auch Fehler durch die von Jägermeister erwähnten Ungenauigkeiten. Die gebräuchliche Literatur spricht daher von einer minimalen Vorspannkraft und einer maximalen. Abhängig von der Reibung, aber auch von der Anziehmethodik. Für die gebräuchlichen Knackschlüssel wird ein "Anziehfaktor" von 1.4 - 1,6 (Aus zahlreichen Experimenten) genannt.

Dieser Anziehfaktor gibt also an, wie stark die tatsächlich wirkende Vorspannkraft variieren kann. Heißt, die bei sauberem Gewinde zu erreichende 30,6 kN Vorspannung, kann durch Verwendung des Knackieschlüssels zwischen 30,6 kN und 30,6 * ~1,5 = 45,9 kN liegen. Und diese ~ 15kN mehr Spannkraft sind deutlich mehr, als der Unterschied durch "bissl Schmotze". Klar... mit Schmotze und unverändertem Drehmoment wären es im dümmsten Falle 35,7 kN * 1,6 = 57,1 kN.

... Langer Monolog. Und was lernt man draus?
- Wenn man schmiert, dann das Anziehmoment um 15 % reduzieren.
- Gewinde an kritischen Verschraubungen stets säubern: Drahtbürste, Gewindebohrer/-schneider.
- Drehmomentschlüssel richtig behandeln und richtig benutzen (Gibt Videos von Gedore usw dazu)
- Nicht alles 100 % theoretisch betrachten, denn probieren geht über studieren... und die Praxis zeigt wie oft sowas nach Gefühl angezogen wird und dennoch fahren die Autos. Ist auch eine Sache der Erfahrung und des gesunden Verstandes.

So... und nun wisst ihr, warum man niemals Maschinenbau studieren sollte. Sowas ödes war dort Tagesordnung und "faulenzen" ist nicht, der Vorlesungsplan füllt sich ziemlich gut...

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Alt 26.06.2020, 19:55 #3
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Qualität aus dem Hause VW... und für dieses murksige Teil (Abdeckleiste der Schwellerverbreiterung, 1H0 853 985) wollen die inzwischen 50 €.
Nein. Nein kaufe ich nicht. Sehe ich nicht ein. Damit es nach nicht mal 5 Jahren (Nur lachhaft) wieder so ausschaut? Kann Koikarpfen "Do scheppert nüx" Winterkorn machen. Und vorher in den USA nen Urlaub buchen...
Angehängte Grafiken
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Alt 26.06.2020, 20:09 #4
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Ich dachte, die wären mittlerweile aus Kunststoff. Was machst Du jetzt stattdessen? So lassen?
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Alt 26.06.2020, 20:46 #5
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Das wurde sooft verzählt mit dem Kunststoff... entweder sehens die Leute nicht (Einfach die Stirnseite ansehen bzw. mal mit nem starken Magneten rübergehen) oder plappern einfach alles ungeprüft nach. Oder aber andere und ich hatten stets Pech und bekamen die umspritzte Metallleiste, die elitären die Vollkunststoffleiste Vor allem aber... wenn sowas geändert wird, wird auch der Index der Teilenummer nachgezogen.

VWvortex Forums: DIY - Sideskirt repair due to rust, cracks, and age...

Entweder entferne ich die Schwellerverbreiterungen komplett oder es wird eben mit schwarzen Klebeband rangeklebt. Gibt auch die russische Methode... Klick - Rep. mit Kabelkanal

Dann wird eben gebastelt, mir egal. Das Gebastel wird wohl deutlich länger durchhalten...
--> Die Idee mit dem Kabelkanal gefällt mir am besten. Eine kurze Recherche bei Hornbach und Bauhaus war aber erfolglos. Nix mit 25 mm und einer solche Befestigung. Aber es scheint sowas auch in schwarz zu geben, muss man halt via Internet bestellen.

Oder Alternativen?
http://www.golf3.de/golf-allgemein/1...inschauen.html

https://www.mercury-auto.ru/dekorati...olf-3vento-abs

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Alt 26.06.2020, 21:09 #6
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Ich hatte bisher tatsächlich noch keine neuen-neuen in der Hand. Definitiv gut zu wissen.
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Alt 26.06.2020, 22:40 #7
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Ich hab vor 2 Jahren mir die neu geholt (beide Seiten) und die sind ohne Metallkern

mfg
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Alt 26.06.2020, 22:52 #8
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Ich hab das bis jetzt auch noch nie geprüft ob die n metallkern haben.


Für den GT(I) hab ich 2013 mal eine neu gekauft, die sieht noch gut aus.

Im Dezember 2019 hab ich neue Leisten für den Variant gekauft, da war eines der Endstücke nicht richtig fest. Wurde zum Glück anstandslos umgetauscht.

Sollte man prüfen wenn man die neu kauft, Micki_23 hatte das bei seiner Bestellung auch.

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Alt 26.06.2020, 23:06 #9
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Ich hab vor 2 Jahren mir die neu geholt (beide Seiten) und die sind ohne Metallkern

mfg
Halt mal nen starken Magneten hin.
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Alt 27.06.2020, 01:47 #10
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Aus genau dem Grund hab ich meine vor über 10 Jahren komplett abgerissen und in die Mülltonne gestopft.
Na gut, ich hatte die Kiste damals neu und wusste nicht was ich tat Ne aber im ernst. Der gleiche scheiss mit den lackierten Zierleisten. Halteklammer zieht an Blechleiste, Blechleiste ist verrostet, Halteklammer hält nie wieder. Neue Zierleisten? Klar, gibt es... wenn man demnächst nur noch TK-Pizza essen und Wasser saufen will.
Ich hab die sch**** Originalverbreiterungen keinen Tag lang vermisst, vor allem, nachdem ich nach der Demontage sah, wie die untere Kante des Schwellers dank jahrelang stehendem Brackwasser aussah.

Irgendwann hab ich mir die FKS-149 von FK geholt (wie in diesem Link, scheisse will der Kerl da eine Kohle für haben. Hätte die verkaufen sollen > , die hatten die im Angebot für (kein scherz) 30€. Weil mir ankleben zu blöd ist, denn im Winter fahr ich ohne, um Salz besser runterwaschen zu können, hab ich die mit Nietmuttern direkt auf dem Schweller befestigt. Vor allem weil der Bereich der Einstiegleiste bei mir noch foliert ist wäre Einkleben recht sinnfrei gewesen. Auf Anfrage aus Spaß beim TÜV-Nord (80m von meinem Haus entfernt):
"Hmm, nee (man hört die Zahnräder im Schädel rattern)... Neenee, also in der ABE steht "Befestigung durch Verkleben o.ä. und Verschraubung mit je 2 Schrauben an Vorder-und Hinterseite", also dann dürfen Sie nur kleben und halt vorn und hinten ne Spax rein" - Ja, danke für nichts. Anfänger.

Problem das es beim Verschrauben gibt: ABS-Kunststoff dehnt sich natürlich unter Wärme anders als als Blech, der Schweller wird wellig. Damit konnte ich ne Zeitlang leben, jetzt bin ich grad am Umbauen. Innen wird mit Petec K&D ein Alu-Rechteckprofil verklebt, 20x10x1,5mm, das den Schweller 1. gerade hält und 2. nochmal um 10mm breiter macht, was nur ein Nebeneffekt, aber durchaus lecker ist. Das Aluprofil wird mit foliert, danach EPDM um Unebenheiten auszugleichen und damit der Schweller bündig an der Karosse anliegt (Nietmuttern mit Kranz im Schweller - die gesenkte Variante wäre zwar auch gegangen, ich zweifle jedoch deren Festigkeit an.

Wenn ich durch bin, stell ich Bilder in meinen Showroom. Vielleicht stoß ich damit eine Idee an, vielleicht hilfts etwas...




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Alt 28.06.2020, 09:55 #11
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Zitat von herr jaegermeister Beitrag anzeigen
Aus genau dem Grund hab ich meine vor über 10 Jahren komplett abgerissen und in die Mülltonne gestopft.
Na gut, ich hatte die Kiste damals neu und wusste nicht was ich tat Ne aber im ernst. Der gleiche scheiss mit den lackierten Zierleisten. Halteklammer zieht an Blechleiste, Blechleiste ist verrostet, Halteklammer hält nie wieder. Neue Zierleisten? Klar, gibt es... wenn man demnächst nur noch TK-Pizza essen und Wasser saufen will.
Ich hab die sch**** Originalverbreiterungen keinen Tag lang vermisst, vor allem, nachdem ich nach der Demontage sah, wie die untere Kante des Schwellers dank jahrelang stehendem Brackwasser aussah.
[.....]
Da muss ich mich mal kurz einhängen. An den originalen Schwellerverbreiterungen bleibt doch unten kein Wasser stehen? Die Verbreiterungen sind so geformt, dass sie die Blechkanten nicht umschließen sondern "flankieren".

GTFahrer, das mit dem VW Stoßdämpfer ist wirklich ärgerlich.
Ich fürchte die Reaktion wird sein "Haben Sie einen Nachweis über einen Einbau in einer Fachwerkstatt" und werden sich dann auf falsche Montage rausreden wollen.
Halt uns mal am laufenden.
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Alt 28.06.2020, 11:57 #12
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Zitat von Ben_RGBG Beitrag anzeigen
Da muss ich mich mal kurz einhängen. An den originalen Schwellerverbreiterungen bleibt doch unten kein Wasser stehen? Die Verbreiterungen sind so geformt, dass sie die Blechkanten nicht umschließen sondern "flankieren".
Macht doch nichts, du hast ne Plastikkante, die parallel zu ner Blechkante (ich mein die untere Schwellerspitze, wo der Schweller mit dem Unterboden zusammenläuft) verläuft und an dieser verschraubt wird. Ab nem gewissen Spalt zwischen den beiden läuft Wasser natürlich von selbst ab, aber wenn ich mich recht erinnere bleibt immer Feuchtigkeit zwischen Schwellerverbreiterung und Schweller zurück, oder? (Ich hab wie gesagt keine mehr, klär mich auf wenns anders ist).
Denke vor allem mit einer Handvoll Dreck im Schweller, der immer hin und herreibt ist das sehr schön, da brauchte nicht mehr den ATU, der die Bühne falsch ansetzt, um die Schweller zu schrotten
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Alt 27.06.2020, 18:33 #13
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VW Qualität 2. Teil

Gestern habe ich meinen Unmut über die wegrostenden Schwellerleisten geäußert. Ich "hatte"/habe aber noch das Problem, dass das Auto ab 140 km/h unruhig wird, das Lenkrad flattert. Besonders extrem bei 160 km/h. Nicht viel, aber ich merke es.

Ich wollte heute probeweise die Räder umstecken, von hinten nach vorne und umgekehrt. Einfach um auszuschließen ob es an der Wuchtung der Räder liegt. Normalerweise sollen sich Unwuchten an der VA bei geringeren Geschwindigkeiten wie 80 - 120 km/h bemerkbar machen. Unwuchten an der Hinterachse ab 130-140 km/h. Zumindest wurde es mir mal so bei einem Reifenhändler berichtet.

Wie auch immer, schaut mal was ich gesehen habe:



Bilde ich mir das ein? Nee. Da ölt einfach der hintere, rechte Dämpfer alles voll.
Das Bauteil ist gekauft/verbaut im September 2016, also nicht 4 Jahre alt und lief seitdem in dem Wagen ganze 35.ooo km.
"Hasch b'stimmt Klomp ausm Zubehör kauft.", ...könnte man meinen.

Ja, richtig. Der Zubehör heißt VW Classic Parts und das Teil ein originales VW-Ersatzteil (1H0 513 031 S). Ich habe ne enorme Krawatte, was soll so etwas? Der gar nicht so alte Reifen, letztes Jahr n Satz Goodyear Efficient Grip montieren lassen, ist natürlich ebenso lädiert: Fährt man mit der Hand über die Profilmitte, so spürt man Auswaschungen, eine Art wellenförmiges, sägezahnähnliches Profilbild. Toll!
Vielleicht kann man ihn retten durch Umdrehen der Laufrichtung (Links/Rechts Tausch), was aber natürlich auch mit höherem Verschleiß einhergeht.

VW kann mich, sit venia verbo, einfach am A... lecken . Ich werde etwas aus dem Zubehör kaufen. Den Laden muss man nicht unnötig unterstützen, auch wenn ich und die Teile für meine alte Kisten, noch weniger sind als ein Tropfen auf dem überdimensional großen Stein.

P.S.: Ebenfalls zum "Lachen": Dieses Auto war diese Woche in einer Werkstatt. Ich hatte das Fahrverhalten & die Lenkradstellung bemängelt. Darauf hatte man zwar kostenfrei die Achsvermessung erneut durchgeführt und auch sehr penibel eingestellt (Oh Wunder, Lenkrad steht gerade, wie man es erwartet). Aber den öligen Dämpfer haben sie nicht entdeckt, obwohl mir zugesichert wurde, dass das ganze Fahrwerk gecheckt wurde (Hinten das Radlagerspiel nachgestellt).Rest sei tipptopp und das Auto eben alt, alte Autos fahren sich "weich" wegen ihrer weichen Karosse.

Geändert von GTFahrer (28.06.2020 um 10:50 Uhr)
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Alt 27.06.2020, 19:47 #14
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Das ist wirklich ärgerlich.... verstehe dein Unmut.
Einfach mal ein Zweizeiler an Classicparts auch wenn sich da wahrscheinlich nichts tun wird... die blauen Federn sind Tieferlegungsfedern? ...höere Belastung für den Dämpfer?!

Hauptsache ist allerdings, das der Fehler erstmal gefunden ist und du bald wieder komplett sicher unterwegs bist!

Grüße
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Alt 28.06.2020, 18:37 #15
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Zitat:
Zitat von Der-Hannes Beitrag anzeigen
Das ist wirklich ärgerlich.... verstehe dein Unmut.
Einfach mal ein Zweizeiler an Classicparts auch wenn sich da wahrscheinlich nichts tun wird... die blauen Federn sind Tieferlegungsfedern? ...höere Belastung für den Dämpfer?!
Die Federn sind um 30 mm kürzer, richtig. Da braucht es normalerweise keine Rebounddämpfer, sprich die mit gekürzter Kolbenstange. Der Federnsatz ist schon über 130tkm drin, da sind die 35tkm des VW-Dämpfers einfach wesentlich zu wenig, keine nennenswerte Laufzeit.

Aber da siehst mal, man denkt "Ach ist gar nicht so alt", kann ja nichts sein. Nein, von dieser Annahme bin ich mittlerweile "geheilt" = abgerückt. Ein neues "Febi Bilstein" Motorlager führte zu üblen Dröhngeräuschen, trotz mehrfachem spannungsfreien Ausrütteln und Richten. Alles mögliche geprüft und getauscht, Lemförder-Lager rein: Ruhe.

Motorruckler, neuen Temperaturfühler fürs Kühlwasser rein. Ruckelt weiterhin. Wieder ging messen und prüfen los, bis ich mal im VAG-COM die Werte mitschrieb/loggte. Die Temperatur fürs Kühlwasser sackte immer wieder mal stark ab... der neue Sensor war also defekt.

Mit sowas kann man sich in den knappen Wahnsinn treiben. Ich habe auch den Eindruck, dass die Ersatzteile für unsere Autos immer miserabler werden. Egal von wem. Natürlich subjektiv und eine viel zu kleine Beobachtungsmenge. Aber das Gefühl ist da.

Zitat:
Ich fürchte die Reaktion wird sein "Haben Sie einen Nachweis über einen Einbau in einer Fachwerkstatt" und werden sich dann auf falsche Montage rausreden wollen.
Vermute ich auch, daher ist das Kontaktieren sinnlos. Aber was solls, habe dennoch paar Bilder geschickt und ein kurzes Schreiben. Bei Bosch bspw. habe ich ohne Diskussion zwei nagelneue Wischer erhalten, nachdem deren Wischerblätter nach nur zwei Monaten ausgehärtet waren, schlierten und rubbelten. Dem ging auch eine kurze, höfliche Mail voraus im Stile von "Das kann nicht euer Ernst sein".

Zitat:
Ab nem gewissen Spalt zwischen den beiden läuft Wasser natürlich von selbst ab, aber wenn ich mich recht erinnere bleibt immer Feuchtigkeit zwischen Schwellerverbreiterung und Schweller zurück, oder? (
Also ich habe da noch kein stehendes Wasser beobachten können.

Zur Sache: Habe gesehen, dass es sogar PU-Lagerringe ("Domlager") für die hinteren Federbeine gibt. Laut Verkäufer sollen sie die Fahrdynamik verbessern. Mir gehts aber vor allem um das Setzen, hier mal ein Vergleichsbild wie die nach nur kurzer Zeit aussehen. Führt dann immer zu einem unschönen Durchhängen.

Link PU-Lagerringe: KLICK



Und wenn ich schon den schwarzen Vento ablichte, dann noch das:


Geändert von GTFahrer (28.06.2020 um 18:52 Uhr)
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Alt 28.06.2020, 19:06 #16
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Ich hab die PU-Lager hinten vom Claus drin. Habe die jetzt 5 Jahre +- 1 Jahr drin, vor 2 Wochen mal ausgebaut, da hinten eine Domstrebe reinkam. Zu meiner eigenen Überraschung haben alle 4 Lager noch die gleiche höhe wie im Neuzustand.
Ich werde nichts anderes mehr verbauen. Zur Fahrdynamik... naja, ich konnte keinen Unterschied zu vorher feststellen (wohlgemerkt, die Originallager, die ich rausgeschmissen habe, waren mit 6 Monaten auch noch realtiv neu). Gleich vorm Einsetzen beiderseits mit FF vollgesifft, hab keine Lust irgendwann mal in den hinteren Domen entrosten zu müssen.

Ich rede auch nicht davon dass da jetzt 2L Wasser drin vor sich hergammeln. Es ist eine Kontaktfläche und nach jedem Regenschauer trocknets eben langsamer ab wie wenn da nichts wäre. Wird wohl keiner hier sagen können dass unsere Kisten nie Probleme mit Rost an den Schwellern bekommen können.
Ich hol da mal etwas aus und nenn das Beispiel einer E-Klasse von 1997 bis 2003: Der Unterfahrschutz des Motors wurde mit 2 Schrauben am Aggregatträger befestigt (ABS Unterfahrschutz, lackierter Aggregatträger), ohne eine Scheibe oder einen Abstandhalter dazwischen. Durch Regenfahrten hat sich auf dem Unterfahrschutz Wasser angesammelt, das durch den Fahrtwind immer nach hinten, an den Träger gedrückt wurde. Dieser war zwar durch die Lackierung geschützt, weil Regenwasser aber immer Sand und Steinchen mitzieht, und das Wasser nicht ablaufen konnte, war der Lack irgendwann hin und der Träger konnte, durch den Unterfahrschutz versteckt, vor sich her rosten. Ergebnis war nachher ein durchgefaulter (und gebrochenener) Träger, was durch zwei blöde 5mm starke Gummischeibchen hätte verhindert werden können

Ist doch nichts anderes als mit Radlaufleisten. Theoretisch kann da nichts passieren, die Leisten sind nur geklebt und drunter sind die Kotflügel eh lackiert.
Wir wissen aber alle, das die Theorie da nicht so ganz hinhaut

Geändert von herr jaegermeister (28.06.2020 um 19:14 Uhr)
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Alt 28.06.2020, 21:15 #17
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Deine Theorie ist natürlich nicht falsch.
Ich hatte am VR diese Verbreiterungen und an meinem GT TDI.
Beide hatten keine ungewöhnlichen mengen Rost gegenüber den Golf 3 ohne Verbreiterung die ich hatte.

An 2 von 5 Golf 3 habe ich die Schweller schweißen müssen. Einer hatte die Verbreiterung, einer nicht. Um das endgültig zu klären, müsste man zwei fabrikneue Golf 3 auftreiben, einer mit einer ohne Kunststoff und die den exakt gleichen Bedingungen aussetzen. Dürfte schwierig werden, würde ich aber gern machen.
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Alt 28.06.2020, 21:56 #18
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Ist auch mit Sicherheit nicht die Hauptursache für gammlige Schweller, Du hast ja auch Erfahrung mit der "Wagenheberkante" gesammelt, durch die unsere Gölfe nachher ein so schön schnittiges Design mit neuen Rundungen erhalten Bin nur etwas vorsichtig was die braune Pest angeht.
Mit flammneuen Dreiern würde ich so einiges gern machen Naja ist ja auch alles der Rede nicht wert, wenns nicht fault, und mit den Verbreiterungen sehen se ohnehin besser aus (meine Ansicht, manche mögens lieber ohne)
Nur um mal zu zeigen was ich meine, damit wir über das gleiche reden, hab ich mal ein Bild in den Anhang gesetzt. Ist natürlich nicht das selbe, verdeutlicht, dass Wasser aufgrund der Oberflächenspannung länger steht als wenn da nichts wäre, wozwischen es sich fangen könnte.

Vielleicht hab ich auch einfach im Laufe der Jahre der Gölfe und anderer alten Karren wegen ne Rostphobie entwickelt Das geht mittlerweile soweit, dass ich rostige Schrauben grundsätzlich entnehme und wegwerfe, auch wenn diese noch eingebaut sind. Jedes mal, wenn ein Kumpel sagt "ach das bisschen Rost, da wird schon nichts" sehe ich blättrigen Verfall und ausgefranste Rostlöcher vor meinem geistigen Auge und die Nackenhaare gehen mir hoch, denn jedes mal, wenn ich "das Pickelchen da unten am Unterbodenstöpsel" ignoriert habe, konnte ich den Stopfen ein Jahr später zusammenfegen. Deswegen auch der lackierte Unterboden und die lackierten Radläufe in meinem Showroom, die Ungewissheit, ob irgendwo Rost nagt, hat mich tatsächlich Nachts schlecht schlafen lassen, das meine ich nicht metaphorisch
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg IMG_20200628_213941.jpg (110,7 KB, 41x aufgerufen)
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Alt 29.06.2020, 17:58 #19
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Die Schwellerverkleidungen liegen in der Halterung oben, unten an der Schwellerkante und hinten am Radlauf an. Sonst nicht.
An meinen Fahrzeugen mit GT-Verbreiterungen, war auch nicht mehr oder weniger Dreck, als überall da, wo man nicht zum Waschen hinkommt. Die Radlaufleisten, okay - die können tatsächlich mehr arbeiten. Die Schweller sind üblicherweise durch Steinschlag beschädigt und inkompetente Bühnenbenutzung verbogen und damit rissig. Die haben (wie man beim Instandsetzen auch sieht) Verstärkungen (wie beim 124er Benz an den Wagenheberaufnahmen). Die sind aber vergleichsweise schmal.

Und dann ist so ein doppeltes 0.8mm Stehblech eben auch fix platt gedrückt. Da das Blech aber eh schon tief-gezogen ist, bleibt dann eben nicht mehr viel an rest-Verformung übrig. Durch die Risse in Lack und Blech dringt dann Wasser ein. Das wäre so mein Ansatz.

@GTFahrer: Dann ist zum H aber ein neuer Tacho fällig
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Alt 29.06.2020, 21:17 #20
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Will kein H, so hässliche FE-Kennzeichen kommen nicht drauf.
Zumal ich auch noch die alten monochromen Zulassungssiegel mit landkreisspezifischen Wappen drauf kleben hab... Nix da. Bringt eh null Vorteile. Versichert ist der als Youngtimer bei der Württembergischen (--> Keine SF-Rabatte, fester Satz), Steuer sind 121 € ,- per anno und Fahrverbote... wo? In solche Drecklöcher fahre ich nicht rein, da wäre mir schon das Auto zu Schade. H hat also mit der derzeitigen Gesetzeslage keine Vorteile.

Wechselkennzeichen haben die Kasperl ja vermasselt, weil total dalkert und das 07er haben sie auch ad absurdum geführt. Früher genügten 20 Jahre! Dann hätte ich einen Alltagshobel und den Rest allesamt auf 07 laufen.





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