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| Schwarzfahrer |
Doch Jetzt gehts Geklugscheisse los, sorry... aber die Fire & Ice Felgen bzw. Estoril waren die serienmäßigen Alufelgen am bspw. 8V/16V. Die G60 hatten die "G60-Felgen" bzw. Sebring heißen die ja. Muss endlich den anderen Satz RM fertig stellen, weil die 3er Golf BBS gehören nicht drauf...https://www.vwcorrado.de/t253_corrado_rad_reifen.html Geändert von GTFahrer (02.05.2020 um 20:14 Uhr) | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu GTFahrer für den nützlichen Beitrag: | dubsport (02.05.2020) |
| | #2 | |||
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| Schwarzfahrer |
Gibts neues? Ja, Kleinigkeiten, die man eben macht mit so alten Grotten. Dem weinroten habe ich die R32/TT Querlenkerlager verpasst, etwas direkteres Lenkverhalten. Nebst neuen Stoßdämpfern an der VA, wodurch das unruhige, flattrige Lenkrad bei 110-120 km/h der Vergangenheit angehört. ![]() Jetzt sind Sachs Dämpfer verbaut mit Meyle HD Domlagern, vielleicht halten die diesmal länger... der erste Satz Meyle hatte mich enttäuscht. ![]() Dann beim schwarzen... zwar höre ich selten Radio, aber ich bekam denn etwas schwächer sendende Radios nimmer rein. Eine neue Antenne vom ersten Octavia verschaffte Abhilfe, selbst Radio Eriwan kann wieder empfangen werden... Schöner Kombi im Hintergrund... ![]() ![]() Gut, jetzt habe ich wieder ne Kiste abgemeldet und ne andere angemeldet... inzwischen auch komplett zusammengebaut, die Schwellerlverbreiterungen fehlten. Auch hier werden die müden Originaldämpfer an der VA fällig... es kommt aber der Serienersatz rein, kein Tuning und sonstwas... dafür sind die Sechszylinder-Stufen hierzulande einfach zu selten. Und wenn ich sehe, was mit vielen dieser Autos geschah - natürlich über Geschmack lässt sich streiten, aber das meiste geht in meinen Augen einfach gar nicht. ![]() ![]() ![]() ![]() Der Sound ab 3.000 Umdrehungen ist ein Genuss... wenn man flotter um die Kurve fährt drehen sich manche Leute um und "orten" die Quelle ![]() Klassiker... das rostige Batterieblech... wurde grob abgeschliffen, zweimal satt mit Owatrol eingestrichen und dann lackiert. ![]() So long... Gesund bleiben! | |||
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| Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu GTFahrer für den nützlichen Beitrag: |
| | #3 | |||
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| 16V |
Schöner Bericht. Ich mag deine Ventosammlung einfach Wieso VW die eigentlich schönere Lösung der Antenne im Vento (die in der Heckscheibe) bei den "besseren" Modellen durch die Dachantenne ersetzt hat, versteh ich bis heute nicht. Wie ist eigentlich der Empfang mit der Antenne in der Heckscheibe? Kann bisher nur die Stab-, Dach- (Golf 3) und Wurfantenne (Passat 3C glaube) untereinander vergleichen. Zitat:
Habe den Umbau an meinen beiden Golf auch nie bereut. Echt, wo denn? Hinterm Gebüsch? | |||
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| | #4 | |||
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| Forenheiliger ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Zitat:
Die Lösung mit Heckscheibenantenne, ist für mich die Schönste. Einen Unterschied im Empfang, kann ich da nicht wirklich feststellen. | |||
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| | #5 | |||
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| Schwarzfahrer | Zitat:
Empfangstechnisch ist die "neue" Dachantenne aber gefühlt besser. Bekomme nun auch weit entfernte Sender rauschfrei rein, die Heckscheibenantenne schwächelt da etwas. Wobei es auch vom Radio abhängt, das merkte ich, als ich das Alpine rauswarf und das neue Kenwood einbaute. Zitat:
Da ich aber eh schon dran war und über die "Vollgummilager" soviel "tolles" gelesen habe, wollte ich es ausprobieren. Bin gespannt wie lange sie halten werden. Noch ein Vorteil: Man kann sie nicht falsch ausgerichtet einpressen. Die Bilsteindämpfer haben nach 110 tkm aufgegeben, wenn die Sachs das auch packen, dann ist ja gut. Wird sich zeigen. Allgemein sind für solch alte Karren die meisten Teile einfach nicht so hochwertig wie das damals an die Produktion gelieferte Zeug. Und immer mehr Angebote von namhaften Herstellern verschwinden... | |||
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| | #6 | ||
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| User entfernt |
Jetzt sind Sachs Dämpfer verbaut mit Meyle HD Domlagern, Die "Sachs" Dämpfer hatte ich beim Vari hinten drin. Die haben 5 Jahre und gerade mal 60000km gehalten bevor die völlig durch waren. Geändert von Betageuze (23.05.2020 um 22:15 Uhr) | ||
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| | #7 | |||
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| Forenheiliger | Zitat:
@GTFahrer: Einfach ein tolles Auto, der VR6. Ein Glück erhältst du ihn im Originalzustand, sowas zu finden ist ja praktisch unmöglich. | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Ben_RGBG für den nützlichen Beitrag: | Betageuze (24.05.2020) |
| | #8 | |||
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| Golftreffenplaner |
Ein Vento VR6. Und dann noch einer der frühen Generation. Ich suche ja in regelmäßigen Abständen im Netz nach solchen Teilen, etwas brauchbares habe ich aber leider noch nicht gefunden. So wie deiner optisch und technisch da steht, würde ich den sofort nehmen. | |||
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| | #9 | ||
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| User entfernt |
Lustig, bei mir verhält sich das genau umgekehrt jetzt "Bilstein" auf der (Ha und Va sind es immer noch "Kayaba") die zusammen mit den "Sachs" vor 60000km reingekommen waren. Bei denen ist aber noch keine Ermüdung festzustellen. Die Vollgummilager habe ich auch seit letztem Jahr drin. Viel besser als das Originalzeug | ||
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| | #10 | |||
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| Schwarzfahrer |
Weiter gehts woanders...am blauen. habe schon mal ein Federbein gängig gemacht. Naja was heißt gängig.... Dreck abgebürstet, etwas Kriechöl einwirken lassen, paar Mal gedreht... raus und komplett gesäubert. Flutscht wieder, total leicht. Womit konserviert man son Gewinde des Federbeins? Vaseline? Hohlraumwachs? Fett? Zieht eigentlich auch Dreck an... besser gar nichts hinsprühen... Und das Biest hier... mehr als das ging nicht. Da soll jetzt erstmal Fluid Film den Rost lösen (sieht aus wie Wachs, aber es ist flüssig). Richtig fest, aber dafür ist die ja bekannt. Wie kann man nur sowas trocken einsetzen, ich pack mich am Kopf. | |||
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| | #11 | |||
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| Forenheiliger ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Ich hatte am Gewinde auch FluidFilm eingesetzt. Nach Jahren mit der Drahtbürste den Dreck runter, etwas Öl und schon ging es wieder leicht zu Verstellen. | |||
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| | #12 | ||
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| Schrauber | Zitat:
Auf den asugehärteten Lack dann die per Etikettiergerät ausgedruckten Teilenummern, mit transparantem Tesa einige male fest umwickelt und das ganze mit Mike Sanders eingefettet eingesetzt, samt Gewinde und oberen Teller. Mit den Teilenummern auf den Dämpfer genau so verfahren, 5x Tesa rum, Grund steht weiter unten. Die Gewinde dabei aufgefüllt bis die Gänge voll waren, geht ganz schön viel Fett rein. Meine Verstellringe waren hinten rechts vor dieser Behandlung derart fest dass nur noch aufsägen half. Bei JOM in Bochum gabs Gott sei Dank neue für Lau. Wenn der Tüver jetzt die Nummern auf den Federn und Dämpfern sehen mag, was aber nur 1x vorgekommen ist, zieh ich eine oder max. 2 Schichten Tesa ab, weil der milchig wird durch das Fett und die Nummern strahlen den Tüver wieder an. Bilder im Anhang. Das ganze schmockt natürlich selbstredend RICHTIG zu, nach nem halben Jahr bildet sich aber aus Fett und Straßenstaub eine relativ feste Schicht, unter der die eingeschmierten Teile wie neu sind. Meine Verstellringe kann nach 7 Jahren immer noch per Hand drehen. Zum reinigen hinteren Dämpfer einfach ausbauen, an den vorderen zieh ich das Traggelenk (mit Kupferpaste bestreichen, dann rutscht es nachher von allein raus) ausm Achsschenkel, dreh die 30er Mutter von der AW ab und löse die Kolbenstange oben. Bremse noch abgehangen und Spurstangenkopf gelöst und man hat das Federbein samt Achsschenkel in der Hand und muss nachm Einbau nicht wieder zur Vermessung fahren. Das ganze dauert vorn etwa 10 min und hinten ~5 min pro Seite bei aufgebocktem Fahrzeug. Reinigung grob vorher per Drahtbürste und Feinputzen mit Druckluft oder Reiniger. Wobei...wofür eigentlich? Es soll ja gefettet und vor Rost geschützt bleiben, es reicht die Handdrahtbürste und abwischen mit nem alten Lappen. Eins noch, man sagt Mike Sanders kriecht so schön. Das kann ich bei den Dämpfern definitiv verneinen, das Fett ist exakt da geblieben wo es hingeschmiert wurde, evt. reicht die Hitzeentwicklung der Dämpfer hier einfach nicht aus. Beim einschmieren auch darauf achten nachzufetten wenn die Verstellringe verdreht wurden und bis in die kleinste Ritze aufbringen (zu sehen am Bild mit den Ringen). | ||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu herr jaegermeister für den nützlichen Beitrag: | GTFahrer (28.05.2020) |
| | #13 | |||
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| Forenbibel |
Ich drücke dir die Daumen, dass du das Ganze am Ende noch los bekommst. In der Werkstatt wäre es ein Fall für einen Schlagschrauber und eine menge Hitze. Mit dem Schlagschrauber rein und raus und immer wieder. Mit glück reißt die Schraube sich vom Lager los. Sollte der auch nicht weiter kommen, hätte ich vermutlich den Brenner raus geholt. Frei nach dem Motto "Was flüssig ist kann nicht fest sein". | |||
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| | #14 | |||
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| Schwarzfahrer | Zitat:
Komplett vergammelt, das Gewinde fraß dann den Dreck/Rost in der Hülse: ![]() ![]() ![]() Ich werde die jetzt sauberbürsten, das Gewinde nachschneiden und dann kann die wieder rein (Bevor das jemand ernst nimmt: Ironie!) Wer auch immer das verbrochen hat, dass da kein Klecks Paste/Fett aufgetragen wurde bei der Montage, der gehört einfach mit Dieter Bohlen in den festhängendem Fahrstuhl gesteckt. Und Dauerbeschallung mit "seinen" größten Hits. War vermutlich der gleiche, der die "trockene" Klemmschraube für die Querlenker der Mehrlenkerachse des 3B(G) und Audis ausgedacht hat - spart ja 0,05 Pfennig pro Auto Und irgendein armer WVT-Ingenieur beim Lieferanten müsste dann das veränderte Anzugsmoment berechnen + einer Herrschaar an OEM-"BTVs" erklären wie er darauf gekommen ist.... Geändert von GTFahrer (28.05.2020 um 16:32 Uhr) | |||
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| | #15 | |||
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| Wörtherseefahrer |
Mal was anderes, wäre schön wenn du auch könntest: http://www.golf3.de/treffen-termine/...herbst-20.html | |||
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| | #16 | |||
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| Akzent-Setzer |
Alter, die sieht ja übel aus. Und das bei so einem Low-Km Auto. Ich hab die immer mit Weicon Anti Seize Paste eingesezt, ging auch nach ein paar Jahren ganz gut raus. | |||
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| | #17 | |||
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| Schwarzfahrer | Zitat:
Das hat mich auch gewundert. Wie kann sowas bei nem Auto, welches zudem keinen Winter sah, so festgammeln? Hatte bislang nur am Corrado das Problem, da riss sogar die Hutmutter im Querträger ab. Querlenker musste zerflext werden, mit ner pneumatischen Säge wurde der Schraubenrest durchgesägt, Hutmutter wieder anpunkten und und und... riesen Geschäft. Heute habe ich auch das Gewinde da instandgesetzt, probier mal in meiner Ecke nen M12*1,5 Gewindebohrer zu kaufen. Baumärkte kannst gleich knicken (Nur Regelgewinde), der Werkzeughandel muss es bestellen (Danke, kann ich selber), Wessels & Müller muss es bestellen, aber der gut sortierte Eisenwarenladen, der hatte ihn auf Lager. Nur doof, dass der über 50 km weit weg ist. Und dann... kannst natürlich kein Windeisen nutzen. Doch, es nennt sich 7er Gabelschlüssel... ![]() Morgen die andere Seite... gleiches Theater? Wäre doch schade, wenn nicht! | |||
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| | #18 | |||
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| Akzent-Setzer |
Schöne Instandhaltung, die Vollgummibuchsen hab ich auch an drei fahrzeugen verbaut. Bin bis jetzt sehr zufrieden. Ist aber nicht so leicht diese stramnen Biester in den Achsträger einzusetzen^^ Dein Vento VR ist ja wirklich schön naturbelassen. Sogar der alte ESD mit den ovalen Rohren ist noch keinem Tuner zum opfer gefallen. In der Vento-Version ist der ja echt mal mega selten. Sind einfach die schönsten Endrohre für nen mk3. Diese Felgen habe ich zufällig gestern auch montiert, die zählen zu meinen lieblings-Serienalus. Sind auch n gutes stück leichter als die Jubi-Klötze | |||
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| | #19 | ||
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| Schrauber |
Ohje da hab ich an der FH Stundenlang drüber schwadroniert und Diskussionen zu gehabt. Vereinfacht kann man sagen dass man Schraubverbindungen an solchen Stelle, entgegen mancher Stammtischmeinung, sehr wohl einschmieren kann und sollte. Der einzige Grund das nicht zu tun ist eine Verringerung der Haftung der Reibschlussverbindung. Da diese aber zwischen der Schraube und dem Achsträger entsteht und nicht zwischen Schraube und Querlenkerbuchse (höchstens indirekt, weil die Querlenkerbuchse im Achsträger geklemmt wird), entsteht an dieser Stelle kein Problem. Dazu kommt noch dass die Buchse durchs nachziehen um 90° (sind immerhin 0,375mm bei 1,5mm Steigung) gestaucht wird, übt somit zusätzlich dauerhaft Druck gegen den Schraubenkopf und damit gegen den Reibschluss aus, dessen Steigung sowieso zu fein ist um sich selbst loszudrehen. Lediglich das Argument, dass geölte/gefettete/wasauchimmer-Schrauben mit größerem Drehmoment angezogen werden bis die Reibung im Gewinde zur endgültigen Haftung wird lass ich zu. Dabei wird die Schraube entsprechend stärker gedehnt (die Zugbeanspruchung steigt über die Soll-Beanspruchung, da diese für einen trockenen Kraftschluss errechnet wurde, der durch gleiten nicht mehr vorhanden ist), aaaaallerdings sind die Schrauben mit einer Sicherheit von 1,25, wenn nicht 1,5 ausgelegt, eine intakte oder sogar neue Schraube wird hier wohl kaum reißen. Wenn jemandem ein anderer Grund gegen ein schmieren des Gewindes einfallen sollte, lasst es mich wissen, aber ich glaube in jedem Fall übersteigt die Verletzungsgefahr durch ein Abreissen der Schraube immer die eines Losdrehens. Zumal der Querlenker eh nicht abhauen kann, spätestens Stabi und Antriebswelle halten ihn auf. Bei Zylinderköpfen sagt man übrigens genau aus o.g. Grund dass die Schrauben und Gewinde trocken sein sollen. Durch Öl geht kommt der Faktor gleiten hinzu, wodurch sich die Schraube erst später ihr Ende bei (zB 1.8er) 60Nm+80Nm+90°+90° findet. Beim Anziehen auf Drehmoment fehlt durchs Öl besagter Reibschluss und der Kopf erfährt durchs überziehen der Schraube eine zu hohe Spannkraft -> wird krumm, wir reden hier von einigen 100stel mm. Alukopf vs. 12.9er Schraube. Dehnschraube hin oder her, ab nem gewissen Punkt ist Asche mit Dehnen, ist schließlich kein linearer Dämpfer, je mehr Dreh, desto mehr quetsch. | ||
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| | #20 | |||
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| Schwarzfahrer | Zitat:
Noch toller war nur "Dynamik", die schönen Aufgaben mit dem Momentanpol. Lagerungen bis zum Erbrechen gezeichnet, Wellen, Zahnräder, der ganze "klassische Scheiß" eben ![]() Die verringerte Haftung der Gewindegänge untereinander ist dabei auch nicht das große Problem: Denn das Anzugsmoment setzt sich aus drei Momenten zusammen. Den größten Anteil nimmt das Nutzdrehmoment ein, welches die tatsächliche Vorspannkraft erzeugt. Dazu "gesellen sich" das zu überwindende Moment zwischen den Gewindeflanken und das zwischen Schraubenkopf/Mutter und Auflagefläche. Das verringerte/veränderte µ für gefettete, geölte, verzinkte, phosphatierte etc. Materialpaarungen kann der einschlägigen Literatur (Ich hatte immer den Roloff/Matek) entnommen werden und damit auch berechnet werden. Und was wird das sein... 0,10? 0,15? Für die trockene Schraube wohl etwas um 0,2. Macht dann in Summe ca. 10-15 % weniger Anzugsmoment. Tja. Wenn das Anzugsmoemnt denn stimmen würde. Denn ein Drehmomentschlüssel ist auch nicht supergenau, dazu kommt, dass er selten als Messwerkzeug angesehen wird und dadurch seine Genauigkeit auch mit der Zeit immer mehr flöten geht. Falsche Handhabung und... tja, hat man mal wieder mehr Anzugsmoment draufgeknallt. Mal nach dem Auslösen noch etwas mehr gedreht ist dabei meist schlimmer als das erhöhte Anzugsmoment durch gefettete Gewindegänge. Daher wird bei der Berechnung ja auch noch mit dem Ungenauigkeitswert gerechnet. Was galt da für die 08/15 Drehmos? 1,3? 1,5? Lösende Verbindungen durch gefettete Gewidnegänge kann man sich m.E. auch sparen, denn die Schraube wird ziemlich vorgespannt, wodurch das schon verhindert wird. Übrigens sind die ganzen "bekannten Schraubensicherungen" mittlerweile als "Unbrauchbar" erklärt worden, seien es Federringe, Zahnscheiben, Kronenmuttern... die jeweiligen DIN-Normen sind inaktiv. Geändert von GTFahrer (29.05.2020 um 22:32 Uhr) | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu GTFahrer für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (30.05.2020) |
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