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Alt 16.09.2016, 09:06 #1
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Zitat:
Zitat von Matze941 Beitrag anzeigen
Es ist echt der Wahnsinn wie gut der Variant noch da steht,
Das liegt natürlich auch daran, dass dieses Auto ja nur drei Jahre ganz normal benutzt worden ist, nämlich in seiner Zeit als Leasingfahrzeug von Ende 1998 bis Ende 2001. Seit Juli 2002 habe ich es. Während dieser Zeit hat es praktisch ein Dasein als Liebhaberfahrzeug geführt, hat keinen Winterbetrieb mehr gehabt, und ist in diesen 14 Jahren bis heute höchstens zehnmal nass geworden.

Grüße Teletubby



Geändert von Teletubby (16.09.2016 um 09:12 Uhr)
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Alt 16.09.2016, 21:22 #2
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Hallo!

Heute Morgen wollte ich losfahren. Und sehe nach dem Einschalten der Zündung, dass das Display der Climatronic blinkt. Was bedeutet, dass ein mindestens 1 Fehler im Fehlerspeicher des Climatronic-Steuergerätes abgelegt ist.

Erster Gedanke: Kältemittel futsch, weil irgendwo im Kältemittelkreislauf etwas nicht richtig dicht geworden ist :-(

Ich habe dann die "ECON"-Funktion deaktiviert und den Motor gestartet. Und dabei das erlösende "Klack"-Geräusch aus dem Motorraum gehört, das kommt, wenn die Magnetkupplung des Klimakompressors einschaltet. Kältemittelmangel konnte also zum Glück nicht der Grund sein, weil der Kompressor sich dann nicht mehr einschalten lässt.

Ich habe dann den Fehlerspeicher ausgelesen. Dort stand: "Fehler 00796 Gebläse für Temperaturfühler -V42-". Das hat mich sehr gewundert, weil ich dieses Gebläse vor dem Einbau der elektrischen Mitteldüse ("ITR-Einheit") sorgfältig gereinigt, geölt und auf leichten Lauf kontrolliert hatte.

Ich habe die Mitteldüse ausgebaut und das Gebläse für den Temperaturfühler über ein einstellbares stabilisiertes Netzteil mit 12 Volt versorgt. Mit dem Ergebnis, dass es in neun von zehn Fällen nicht anlief. Obwohl keinerlei Staub vorhanden war und der Lüfter sich ganz leicht drehen ließ. Zum Glück lässt sich der Temperaturfühler mit seinem Gebläse schön zerlegen:


Als ich mir die Platine des Motors angesehen habe, fielen mir Lötstellen auf, die nicht vertrauenserweckend aussahen. Und zwar die sechs Stück der Motorspulen, die ich alle nachgelötet habe:


Die Lüfterwelle habe ich erneut gereinigt und geölt und das Ganze wieder zusammengesetzt. Dann sieht es so aus:


Das schwarze Knübbelchen in der Mitte des Rohres ist das eigentliche Temperaturfühlerelement, sehr wahrscheinlich ein temperaturabhängiger Widerstand. Durch das Gebläse, das immer bei eingeschalteter Zündung läuft, ist dafür gesorgt, dass es immer von beweger Luft aus dem Fahrezuginnenraum umströmt wird:


Die nächsten Tests mit Anlegen von 12 Volt verliefen alle erfolgreich: Der Lüfter lief jedesmal problemlos an. Ich habe es bestimmt dreißigmal versucht.

Hier ist die Temperaturfühlereinheit wieder am Trägerteil befestigt, das auch den Motor für die Luftklappe der Mitteldüse enthält:




Und hier wieder zur kompetten Mitteldüseneinheit zusammengesetzt. Es fehlt nur noch das kleine Abdeckblech. Schön kann man die Betätigungsmechanik für die Luftklappe sehen. Es gibt hier keine mechanische Verbindung zwischen dem Einstellrädchen und der Klappe wie bei der Standard-Luftdüse; das Einstellrädchen betätigt hier ein Potentiometer. Hergestellt wurde das wie alle elektrischen Teile der Climatronic von der Firma Hella:


Und zum Schluss mit Abdeckblech:


Abschließend habe ich das ganze Teil wieder eingebaut und den Fehlerspeicher gelöscht. Es funktioniert jetzt wieder problemlos.

Übrigens: Weil der Motor des Lüfters nur ein ganz geringes Drehmoment liefert, eignet sich nur sehr dünnflüssiges Feinmechaniköl. Ich verwende für derartige Fälle das, welches die Firman Märklin zu Schmierung iher Lokomotiven, Wagen etc. anbietet. Die Märklin Nummer ist 7149. Und: Die Stromaufnahme des Lüfters beträgt etwa 95 Milliampere.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (16.09.2016 um 21:45 Uhr)
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Alt 17.09.2016, 16:08 #3
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Übrigens: Weil der Motor des Lüfters nur ein ganz geringes Drehmoment liefert, eignet sich nur sehr dünnflüssiges Feinmechaniköl. Ich verwende für derartige Fälle das, welches die Firman Märklin zu Schmierung iher Lokomotiven, Wagen etc. anbietet. Die Märklin Nummer ist 7149. Und: Die Stromaufnahme des Lüfters beträgt etwa 95 Milliampere.

Grüße Teletubby
Genau dieses Öl "geniesst" in Modellbahnerkreisenn einen extrem schlechten Ruf, da es dazu neigt bei Standzeiten der Modelle in Vitrinen zu verharzen und zu verkleben. Wenn man die Lok wieder fahren will muss sie erst mühsam gereingt werden.


Ich würde Automatikgtriebeöl (Dünnflüssig + Kunststoffreundlich!), Nähmaschinenöl oder Uhrmacheröl empfehlen.

Bei der Firma sollte sich etwas für alle Anwendungsfälle finden lassen: Startseite
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Alt 17.09.2016, 10:46 #4
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Ich bin ja fast geneigt zu sagen: Gottseidank hat mal was den Geist aufgegeben sonst bleiben diese ausführlichen, fundierten, bildreichen Postings noch aus
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Alt 17.09.2016, 11:40 #5
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Tolle Dokumentation, Telemanfred.

Immer wieder schön deine Berichte zu lesen.
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Alt 17.09.2016, 21:27 #6
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Hallo!

Zitat:
Zitat von osnabruecker Beitrag anzeigen
Ich bin ja fast geneigt zu sagen: Gottseidank hat mal was den Geist aufgegeben sonst bleiben diese ausführlichen, fundierten, bildreichen Postings noch aus
Auch eine Art, ein Kompliment zu machen. Danke sehr. Schön, dass es wenigstens für die Leser dieses Threads gut ist, wenn bei mir etwas kaputt geht.


Zitat:
Zitat von Mustang80 Beitrag anzeigen
Tolle Dokumentation, Telemanfred.

Immer wieder schön deine Berichte zu lesen.
Ebenfalls Danke sehr!

Übrigens warst Du es, Jens, der bei mir die Initialzündung für die Climatronic bewirkt hat. Wir haben darüber und über Deine Erfahrungen damit mal kommuniziert. Ob telefonisch oder hier über das Forum, weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall ging mir der Gedanke an die Climatronic danach nicht mehr aus dem Kopf, bis ich sie schließlich nachgerüstet hatte. Das passte mir damals eigentlich überhaupt nicht, weil ich die manuelle Klimaanlage nur wenige Wochen vorher hatte neu befüllen lassen. Das war dann für die Katz´.


Zitat:
Zitat von Jay Pee Beitrag anzeigen
Echt tolle Anleitung! Ich hatte den Fehler bisher 2x in den letzten Jahren. Daher will ich das Gebläse auch mal überarbeiten. Hätte nicht gedacht, dass der Antrieb so filigran ist - dazu mit der geringen Stromaufnahme.
Ja, stimmt, 95 Milliampere ergeben bei einer Spannung von 12 Volt eine elektrische Leistung von gerade mal gut 1,1 Watt. Da kann man wirklich kein hohes Drehmoment erwarten.


Zitat:
Zitat von 96er GT Beitrag anzeigen
Die Kombi aus Klimaanlage und Weißglas ist ulkig, hast du echt alle Scheiben rausgetrennt?
Ja, habe ich. Die Entscheidung fiel etwas leichter, weil die Frontscheibe einen Riss hatte.


Zitat:
Zitat von DERChristian Beitrag anzeigen
Genau dieses Öl "geniesst" in Modellbahnerkreisenn einen extrem schlechten Ruf, da es dazu neigt bei Standzeiten der Modelle in Vitrinen zu verharzen und zu verkleben. Wenn man die Lok wieder fahren will muss sie erst mühsam gereingt werden.
Zitat:
Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
Das Märklinöl ist laut einer alten Beschreibung Motoröl 10W, unlegiert. Also nichts mit säurefrei und so.
Es gibt unterschiedliche Märklin-Öle. Die ältere Version hat die Nummer 7199. Das soll wirlich einfach nur Winter-Motor-Einbereichsöl sein, das mit der Zeit die üblichen Probleme bereitet. Das Öl 7149 verwende ich für feine Anwendungen schon recht lange. Bisher hat es keine Probleme gemacht.


Zitat:
Zitat von winner Beitrag anzeigen
Hoffentlich bereitet die Climatronic dir keine weiteren Probleme mehr, ist schon ärgerlich.
Ich hatte aber Glück im Unglück, und das schon zweimal. Das erste, was bei der Climatronic nicht funktionierte, war die Umluftfunktion, und zwar gleich nach dem Zusammenbau beim allerersten Test. Das lag an der Ventileinheit. Jetzt die Sache mit dem Gebläse für den Temperaturfühler. Das Glück bestand in beiden Fällen darin, dass ich an Teile ran musste, die relativ gut zu erreichen sind. Es gibt bei der Climatronic auch etliche Teile, die nur ganz schlecht bzw. gar nicht zu erreichen sind. Jedenfalls nicht ohne umständliche Demontagen.


Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (17.09.2016 um 22:13 Uhr)
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Alt 17.09.2016, 11:52 #7
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Echt tolle Anleitung! Ich hatte den Fehler bisher 2x in den letzten Jahren. Daher will ich das Gebläse auch mal überarbeiten. Hätte nicht gedacht, dass der Antrieb so filigran ist - dazu mit der geringen Stromaufnahme.
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Alt 17.09.2016, 14:31 #8
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Und wieder haben die kalten Lötstellen zugeschlagen. Ich begreife das mit dme zusätzlichen Lüfter eh nicht. Ich würde da einfach einen Schlauch verlegen, der vor dem Hauptlüfter endet und den dortigen Unterdruck nutzt um die Luft hindurch zu fördern. Das würde eine Fehlerquelle beseitigen. Übrigens auch meine neue Kiste hat das noch so.
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Alt 18.09.2016, 09:03 #9
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Hallo Telemanfred,
wusste ich bisher gar nicht dass ich deine CT Nachrüstung angestoßen habe. Ist aber auf jeden Fall ein tolles Gerät
Nachrüsten würde ich sie glaube nicht nochmal. Ist schon mit sehr viel Arbeit verbunden gewesen.

Dein Problem mit dem kleinen Gebläsemotor ist zwar ärgerlich, ließ sich aber doch ohne Kosten und mit verhältnismäßig wenig Arbeit beheben. Insofern sei doch froh, dass die CT jetzt wieder einwandfrei funktioniert.
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Alt 17.09.2016, 16:28 #10
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Das Märklinöl ist laut einer alten Beschreibung Motoröl 10W, unlegiert. Also nichts mit säurefrei und so.




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Alt 17.09.2016, 20:40 #11
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Hoffentlich bereitet die Climatronic dir keine weiteren Probleme mehr, ist schon ärgerlich.
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Alt 17.09.2016, 22:10 #12
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Hallo!

In dieser Woche haben die Paketzusteller zweimal Autoteile gebracht.

Heute: Einen Satz Bremsbacken für die hintere Trommelbremsen, die mit Hermes kamen. Bei Ebay Kleinanzeigen hatte ich sie gefunden. Sie haben nur 12 Euro einschließlich Versand gekostet und sind Markenware von Ate:


Die komplette Ate-Nummer ist 03.0137-268.2:


Unterschiedlich zu den originalen Bremsbacken ist die Befestigung der Beläge auf den Backen: Original sind sie genietet, bei den heute eingetroffenen sind sie geklebt:


Das hat einen Nachteil und einen Vorteil. Der Nachteil: Wenn die Beläge abgelaufen sind, kann man nicht durch Nieten neue aufbringen. Deshalb nicht, weil sich die Reste der alten Beläge nur sehr schwer von den Backen entfernen lassen und weil die Löcher für die Nieten in den Backen fehlen. Der Vorteil: Geklebte Beläge halten länger, weil man sie weiter abfahren kann. Bei genieteten Belägen ist spätestens dann Schluss, wenn die Beläge so dünn geworden sind, dass ihre Oberfläche auf der Höhe der Nietköpfe angekommen ist. Geklebte Beläge kann man so weit abfahren, bis fast die gesamte Belagstärke verschwunden ist.

Die Bremsbacken habe ich für das Cabrio gekauft. Mit einer Laufleistung von gut 73.000 Kilometern sind hier wahrscheinlich noch die ersten verbaut.


Schon vorige Tage eingetroffen: Ein Kombiinstrument (KI) mit Multifunktionsanazeige MFA, ebenfalls für das Cabrio gedacht. Von meinem Lieblings-KI-Hersteller MotoMeter. Äußerlich ist es gut bis sehr gut erhalten, kein nennenswerter Kratzer auf der Frontscheibe:




Die VW Teilenummer ist 1H0 919 880 H:


Laut Teileliste ist es für Golf 3 mit den Motoren, ABS, ADZ, ADY, AGG, AKR, 2E und ANP. Der Motor AAM, für den ich es brauche, fehlt in der Auflistung sehr wahrscheinlich deshalb, weil es Golf 3 mit 75 PS ab Werk nie mit MFA gab; es gab sie erst ab 90 PS.

Gefunden ebenfalls bei Ebay Kleinanzeigen. Mit 30 Euro einschließlich Versand war es auch recht preiswert.

Und einen Kabelstrang zum Anschluss dieses Kombiinstrumentes mit MFA gibt es auch schon:


Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (17.09.2016 um 22:16 Uhr)
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Alt 17.09.2016, 22:20 #13
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Standard Teletubby´s Doppelgarage - Golf-Teile sind eingetroffen!

Die originalen Bremsbacken kommen von Ferodo.
Bei meinen ABU habe ich die zum 1. Mal wechseln lassen letztes Jahr bei 213.056km. Am Auto waren noch die ersten dran.
Ich habe diese durch originale ersetzt.
Die Bremsbacken halten lange, doch die feuchttigkeit macht die Metallteile rostig, und dann zerfällt das alles.
Bei VW sind die Bremsbacken Austauschteile.

Geändert von winner (17.09.2016 um 22:23 Uhr)
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Alt 17.09.2016, 22:25 #14
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Einerseits wünsche ich Dir, Teletubby, dass jetzt alles funktioniert. Andererseits ist es immer gut, wenn du Sachen wieder reparierst. Dann hat man immer eine tolle Dokumentation, bei denen man selber noch was lernen kann.
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Alt 17.09.2016, 23:01 #15
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Auf MT war man von den ATE-Bremsbacken nicht so angetan. Es gab Berichte, wo sich die Beläge in kurzer Zeit von den Träger gelöst hatten. Ist zwar schon ein paar Jahre her, aber ich erinnere mich noch.

http://www.motor-talk.de/forum/total...-t4377584.html

Da bestätigen mehrere User die Erfahrung des Erstellers (Nebst einigen Provokateuren).

Gibt es noch aufgenietete Beläge von irgendeinem Hersteller?

Geändert von GTFahrer (17.09.2016 um 23:13 Uhr)
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Alt 18.09.2016, 00:37 #16
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Welches Herstellungsdatum haben eigentlich deine Reifen am Variant, der SP Sport 200 ist ja nicht gerade das aktuellste Profil von Dunlop?

Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Auf MT war man von den ATE-Bremsbacken nicht so angetan. Es gab Berichte, wo sich die Beläge in kurzer Zeit von den Träger gelöst hatten. Ist zwar schon ein paar Jahre her, aber ich erinnere mich noch.

TOTALAUSFALL Bremsanlage ATE Bremsbeläge nur noch unsicher? : VW Golf 3

Da bestätigen mehrere User die Erfahrung des Erstellers (Nebst einigen Provokateuren).

Gibt es noch aufgenietete Beläge von irgendeinem Hersteller?
Die ersten zwei Seiten reichen mir schon, typische MT-Diskussion, dort wird sehr oft übertrieben oder am Thema vorbeigeschrieben (was jetzt nicht heißen muss, dass es nicht stimmt, werden aber auch oft Plagiate, gerade im Internet verkauft)

Mit Handbremsbelägen von Bosch gab's auf Arbeit mal Probleme.
Der Kunde hatte sich beim Bosch-Dienst seine hintere Bremse erneuern lassen bei seinen BMW E46 inkl. Handbremse (die hintere Bremsscheibe ist quasi die Trommel, für die Handbremse)
Handbremse hat aber nicht so funktioniert, wie sollte, trotz zwei mal nachstellen beim Boschdienst (hat zwar kurz gehalten an einer Steigung, aber sich wieder leicht gelöst).
Arbeitskollege hat es auch mit nachstellen probiert, ohne Erfolg.
Bremse auseinander, Beläge ausgebaut, man sah auch, das die neu waren, aber an der Belagoberfläche keine Spuren zu sehen, dass die Beläge je richtigen Kontakt, mit der Innenfläche der Bremsscheibe hatte.
Also original BMW-Handbremsbeläge rein (Hersteller meist Jurid oder Texar), Bremse wieder zusammen, eingestellt und siehe da, Handbremse funktioniert wie sie soll, kein zurückrollen an einer Steigung oder ähnliches.
Kunden seine Bremsbeläge von Bosch mitgegeben, der sich dann auf dem Weg zum Boschdienst gemacht hat, aber keine Ahnung was dabei am Ende raus gekommen ist.
Ich hoffe der kleine Beitrag stört dich nicht Manfred, sollte nur als Beispiel dienen
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Alt 18.09.2016, 12:34 #17
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Geklebte Bremsbeläge haben auch noch einen weiteren Vorteil:
Sie weisen eine größere Belagfläche auf.
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Alt 18.09.2016, 14:11 #18
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Und rein theoretisch können geklebte Beläge weiter runter gefahren werden. Bei den genieteten ist bei 2mm Schluss, bei geklebten bei 1mm.

Es gab auch Zeiten, da wurden ab Werk die Beläge geklebt und im Ersatz konnten Beläge aufgenietet werden. Die Bohrungen waren schon vorhanden. Das war bei den Käfern der Fall. Ich habe da meines Wissens noch Beläge in der Garage liegen für einen 70er Käfer.
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Alt 18.09.2016, 21:50 #19
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Zitat:
Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
Es gab auch Zeiten, da wurden ab Werk die Beläge geklebt und im Ersatz konnten Beläge aufgenietet werden. Die Bohrungen waren schon vorhanden. Das war bei den Käfern der Fall. Ich habe da meines Wissens noch Beläge in der Garage liegen für einen 70er Käfer.
Ich kenne bei VW Käfern und den sonstigen luftgekühlten VW aus dieser Zeit nur genietete Bremsbeläge.

Als meine Kumpels und ich früher Käfer hatten, war es völlig unüblich, Bremsbacken komplett zu tauschen. Die Nieten wurden mit einem 4 mm Bohrer aufgebohrt, die Beläge abggenommen und die Metallbacken mit der Drahtbürste gereinigt. Dann wurden die neuen Beläge aufgenietet. Dazu brauchten wir nur einen Schraubstock, einen Nagel mit passendem Kopfdurchmesser, einen Körner, einen Durchschlag und einen Hammer. Länger als eine Viertelstunde pro Backe brauchten wir dazu nicht. Wer es besonders gut machen wollte, hat die Beläge an beiden Enden noch angeschrägt. Nötig war das aber nicht.
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Hoffentlich die guten mit Asbest?

Liegen bei meinem Opa in der Garage vermutlich auch noch rum.




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