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Alt 31.10.2017, 09:14 #1
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Standard Teilüberholten AGG Einfahren

Hallo,

Nachdem mir vor n paa Wochen mein ADY Hops gegangen is (250tausend auffer Uhr und 11 Vorbesitzer ;/ ) Wird Jetzt ein Überholter AGG Verbaut.
Block Gehohnt Neue Ringe (nicht aufgebohrt , sind die alten gereinigten Kolben drin) Alles gereinigt : Kolben Kompletter Kopf ect. Ventile neu eingeschliffen. Neuer Dichtsatzt, Schaftdichtung ect. Kopf und Block Geplant, Einlässe Geöffnet. Wellen vermessen Korrigiert u.s.w. Motor steht seiddem "Kühl und Trocken" .

Da es das erste mal ist das ich einen alten 8v mit nun wirklich 0KM untern Gaßfuß bekomme und das ganze net ganz Günstig war. Wollte ich doch noch mal eventuell eine explizite Meinung von denen haben die sich mit den Alten Motoren n bissl besser auskennen.
Wie generell ein Motor einzufahren ist weis ich, aber is ne neuere Konstruktion ja doch noch was anderes. der AGG hat keine graphitbeschichteten Kolben ^^
Also ist etwas besonderes zu beachten? Gibts nen ÖL Tipp fürs einfahren? Brauch der Motor vorm ersten start Öldruck?

Ich würd so 100-200KM wirklich vorsichtig vorgehen keine Lastwechsel, Zwischengas, max 2000-2500 u/min danach würd ich ihm schon mehr geben und ab 500Km schon mal an die 5000 rantasten ab 1000 dann als "eingefahren" ansehen So hab ichs mit den 16v Motoren im Golf 4 und 5 Gemacht Und die Laufen Gleiche Vorgehnsweise bei den 8Ventilern? Der motor hat auch n bissl mehr zu ziehen als in seinem ersten leben, Kommt nämlich in meinen Vari, Wird aber eh nur Unbeladen gefahren.

Paa ergänzende Meinungen wären mir wirklich lieb, weil den Motor solla dann bis an sein Lebensende behalten



Geändert von Winimarik (31.10.2017 um 09:29 Uhr)
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Alt 31.10.2017, 10:57 #2
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Was ist mit deinem ADY passiert und kann man ggf. noch ein paar Teile haben?

Zum Einfahren der Motoren kann ich dir direkt leider nichts sagen,m aber vielleicht ein paar Tipps geben, wie du ihm den Erststart erleichterst.
Zum Thema Öldruck: Ich hatte erst bei meinem das Problem, dass er nach leergelaufener Ölpumpe partout kein Öl ansaugen wollte und dadurch eine kurze Zeit ohne Öldruck im Leerlauf lief. So schnell passiert den Motoren zwar nichts, aber: Du kannst, wenn auch der AGG so aufgebaut ist, wie der ADY, den weißen Öldruckschalter am Flansch für den Ölfilter herausdrehen und dort mit einer Spritze so lange Öl einfüllen, bis es oben steht. Damit ist die Pumpe vorbefüllt. Anschließend Schalter wieder einbauen und den Motor mit dem Starter (ohne Zündkerzen!) einige Sekunden durchdrehen, bis du Öldruck hast und alle Lagerstellen etwas versorgt sind.

Ansonsten dürfte dir bekannt sein, dass nach solchen Arbeiten relativ früh ein Ölwechsel fällig ist (ich glaube 5.000 Km) ... Hierzu auch ein kleiner Tipp: Schneide mal den Ölfilter auf, schneide die Filterlamellen heraus und gehe mit einem kleinen Stabmagneten durch die Falten. Wenn der Motor in der Einlaufphase ist, dürftest du eine kleine Menge magnetischer Späne fiiden. Wenn du durch eine Falte gehst und es hängt eine zählbare Anzahl Stücke dran (so 3, 4, 5 Stück), dürfte es für den Anfang ok sein. Hast du hingegen einen regelrechten Span-Igel dran hängen, ist wahrscheinlich irgendwas grade am kaputtgehen - wahrscheinlich Kolbenringe oder Ventil... Ich arbeite zwar mit Flugmotoren, aber bisher hat jeder Spanfund im Ölfilter am Ende zu einem steckengebliebenen und abgerissenen Ventil bei neuen oder grundüberholten Motoren geführt!
Sichtbare, aber nicht magnetische Metallspäne im Ölfilter sind ein Hinweis auf Alu-Lagerstellen, die sich grade auflösen. Bei diesen Motoren also z.B. Nockenwellenlager.


Ansonsten kann ich, was das Öl für die Einlaufphase angeht, nur von Flugmotoren berichten. Die kriegen die ersten paar hundert Betriebsstunden legiertes Öl - Rotax und Thielertmotoren hingegen, die den KFZ-Motoren wesentlich ähnlicher sind, laufen auf ihrem normalen Öl ein. Ich wüsste also nicht, warum nicht auch ein Automotor für den Anfang mit seinem normalen Öl laufen soll. Im Zweifel mal VW fragen.
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Winimarik (02.11.2017)
Alt 31.10.2017, 16:29 #3
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Vom ADY Gibts nichts 2. Zylinder macht Probleme, hab noch net reingeschaut, kompression kommt reichlich spät... warscheinlich isses am ende nur die Kopfdichtung xd. Daran zweifle ich aber . der Motor wird Überholt und eingelagert Kommt iwann innen Gold 1, 2 oder 3 und dann mal sehen Turbo denke ich, im Polo 6n wär er auch geil. mal sehen was er in seinem 2. Leben antreiben wird

Spanbildung beachten is mir klar, Ölwechsel nachm einfahren ebenfalls. Bin auch schon paa eingefahren aber eben keine so alten Blöcke. Ventile ect und eig alles andere im Kopf ist Original wurde nur überprüft und gereinigt. Da sollte eig nix passieren.... War auch am überlegen gleich ne andere Nocke draufzusetzen, hab mich aber dagegen entschieden, das die Kanäle aufgemacht sind ist zufall, mir reichten die 115 vom ADY die ja eig mehr sind und ja der AGG is gleich weis net 100% was da anders ist, max Drehmoment liegt früher an bei weniger Leistung (ADY hat wohl mehr als 116, das wurde mitm AGG abgestellt und das früher anliegende Drehmoment soll vorgaukeln dass es keinen Leistungsunterschied gibt) Der ADY hat wohl "versehentlich" 130 PS bekommen find aber net das er mehr Leistung hat als n 2E, bin mal gespannt ob der quasi neue Block nachm einfahren spritziger ist als der alte 250tkm Opa. Find die 2.0 8v aber iwie geil so wie se sind das hat einfach charme ich Fahr den Vari liber und mit mehr Fahrspaß als nen Golf 7 GTI, Nicht das ich tubos net mag aber moderne Autos sind arschlangweilig xdd

Geändert von Winimarik (31.10.2017 um 16:36 Uhr)
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Alt 31.10.2017, 17:00 #4
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Hallo!

Nach meinem Kenntnisstand gab es für neue Golf 3 von VW keine Einfahrvorschriften mehr.

Die klassische Einfahrempfehlung lautete: Mit wechselnden Belastungen und Drehzahlen, aber nicht anhaltend im Bereich der Höchstgeschwinigkeit. Und das, was auch später gilt: Mit dem Motor so lange vorsichtig umgehen, bis er seine Betriebstemperatur erreicht hat.

Als ich vor vielen Jahren meinen Variant längere Zeit in Arbeit hatte, habe ich vor dem ersten Motorstart die Ölpumpe so lange von außen gedreht, bis beide Öldruckschalter Öldruck signalisiert haben (mit Multimeter in Widerstandsbereich gemessen). Das geht nach Ausbau des Zündverteilers, wodurch die zur Ölpumpe gehende Welle zugänglich wird. Womit ich sie genau im Uhrzeigersinn gedreht habe, weiß ich nicht mehr. Ich meine aber, mich erinnern zu können, dass dabei irgendwie eine 1/2 Zoll Stecknussverlängerung eine Rolle gespielt hat.

Bei ganz neuen Golf 3 war offiziell kein vorzeitiger Ölwechsel vorgeschrieben, sondern der erste ganz normal nach 15.000 Kilometern bzw. nach einem Jahr. Ich habe bei meinem neuen AEX Golf 3 aber trotzdem nach ca. 1.000 Kilometern das Motoröl und den Ölfilter gewechselt. Und würde das auch wieder tun.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (31.10.2017 um 17:03 Uhr)
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Winimarik (02.11.2017)
Alt 31.10.2017, 17:53 #5
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Ich habe das ganze mal so gelernt, und fabriziere das auch heute noch so:


Motor mit Mineralischem Öl befüllen, 5-40 10-40 egal.

Dann den Motor starten, und zügig in erhöhten Leerlauf von circa 2000 Umdrehungen gehen. Motor 15 min so laufen lassen. Drehzahl darf dabei nicht abfallen.
Nach 15 min Öl ablassen und mit Filter wechseln.
Neues Mineralöl auffüllen und Motor 1000 KM mit bedacht einfahren. Die ersten 300km nur bis 3000rpm, bis 500km bis 3500, bis 600km bis 4000 usw.
Nach 1000km Öl Raus und das gewünschte Öl einfüllen.
Und dann Feuer Frei.

Edit sagt:
Welches Maß wurde den Gehohnt? Ringe im Standartmaß? Wurde das Kolbenringstoßspiel und noch wichtiger bei gebrauchten Kolben Das Ringflankenspiel geprüft?

Geändert von Naumstar (31.10.2017 um 18:53 Uhr)
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Winimarik (02.11.2017)
Alt 02.11.2017, 02:02 #6
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Also Wollt heut den Motor holen, Im Grunde sindwa so verblieben das der Motor dort eingebaut wird Kommt auch ne Nocke vom ADY drauf da sonst eigentlich für nen vernünftigen ruhigen Lauf auch n AGG Steuergerät rein müsste AGG Nocke is nämlich fühlbar anderer Hub. Hab das glück an einen echten Fachmann geraten zu sein. Hat seid Jahrzehnten mit Block und kopfbearbeitung zu tun, ist krankheitsbedingt Arbeitslos geworden und Überholt seiddem in seiner Gut eingerichteten Gerage Köpfe. Hat gute Connections fürs Hohnen und Planen und kennt jeden winkel von 3er GTI Motoren.

Ja Kolben Wellen alles geprüft und vermessen Lagerschalen alles neu Original Kolben und Pleuel, Block nur leicht gehohnt und neue Ringe drauf. Kopf Komplett Gereinigt und Uberarbeitet (Kanäle auf auch an der Ansaugbrücke) ich sah eigentlich neuteile ^^ Und dann auch noch alles liebevoll Lackiert auch die Zahnräder Sollte halt ursprünglich in seinen GTI
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Alt 02.11.2017, 08:44 #7
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Normal sagt man als Faustregel: die ersten 500km Halbgas und max 3500/min, dann steigen und langsam auf mehr Belastung gehen. Frühestens nach 1500km volle Belastung ansetzen. Und imme rien bisschen gefühl dafür haben, was der Motor freiwillig gibt. Das nehmen und ein bisschen mehr fordern, und alles sanft und ohne Treterei.
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Winimarik (02.11.2017)
Alt 02.11.2017, 16:09 #8
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Also bin vollends zufrieden danke für die vielen Antworten. Morgen kommta aufm Hänger und ab zum Umbau freu mich schon.


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