Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

 
 
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Alt 03.09.2011, 03:38 #5
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Zitat:
Zitat von Fabikiller Beitrag anzeigen
Jap.

Aber kann man auch selber machen.

Passendes Rohr nehmen und vorsichtig Eintreiben.

Am besten die Lager die Nacht zuvor in die Gefriertruhe legen.
Ihr schreibt alle einen Scheiss! Lager in die Gefriertruhe legen, mit einem Rohr eintreiben und so weiter. Eine Gefriertruhe erzeugt nicht die notwendige Kälte um Lager ein zu schrumpfen. Dafür nimmt man gewöhnlich Flüssig Stickstoff. Außerdem wäre das Lager imNu wieder warm und auf das Ausgangsmass zurück gedehnt. Desweiteren treibt man ein Lager mit einem Kupferdorn ein. Das Rohr ist zu Hart und es würden am Rohr Späne abplatzen, die sich im Lager festsetzen könnten. Außerdem ist das Einschrumpfen bei Radlagern aufgrund der Toleranzmaße gar nicht notwendig. Die Toleranzmaße sind nach "Einheitswelle und Einheitsbohrung" genormt. Mann unterscheidet zwischen "Press und Spielpassung" Die Toleranzen bei den Radlagern erfordern ein Einschrumpfen nicht. Zum Eintreiben und vor allem: zum Austreiben des alten Lager Rings empfehle ich einen mittleren Splintentreiber. Etwa 6 - 10 mm. Das erscheint mir als die geeignetste Methode, da dieser nicht so stark nachfedert und die wohl dosierte Schlagkraft das Lager direkt austreibt.Aber jedoch nur auf den Aussenring! Nun zu den Qualitätsmerkmalen: Sämtliche Lager, egal welcher Hersteller, erfüllen die gleichen Qualitätsanforderungen bezüglich Werkstoff und Toleranzen. Somit kann man ein Lager vom englischen Hersteller "Timken" als auch SKF oder Kugelfischer oder sonst was verwenden. Der Hersteller "Febi /Bilstein" ist eine Fahrwerksschmiede und eine Tochter von ThyssenKrupp. Somit müsste der Werkstoff schon mal erste Sahne sein. Da es sich um einen Hochlegierten Stahl handelt, also irgendwas mit Chrom, Molybdän, Mangan und Vanadium, wird kein Hersteller der Welt, sowas aus billigem Blech oder Baustahl erzeugen. Ihr könnt also beruhigt zugreifen. Zur Beachtung sollte noch kommen, das ihr ein Lithium verseiftes Wälzlager Fett verwendet welches Walkstabil ist und nicht wegläuft. Also z.B " KP-2K von Rhenolit mit einer Temperaturfestigkeit von etwa 160° Grad / Celsius und dieses in die einzelnen Rollen "einmassiert" so das auch wrklich jede Rolle gut gefettet ist. Anschliessend die Verschlusskappe noch etwas fetten als "Resevoir" -- Ende-- Schlossermeister

Geändert von Eddy64 (03.09.2011 um 03:44 Uhr)
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