Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 18.01.2011, 18:47 #1
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Standard Radlager Frage

Hallo! Möchte bei meinem VR6 die Radlager hinten wechseln.

Habt ihr positive Erfahrungen mit Febi in Sachen Radlager gemacht? Ist ja eigtl. ne gute marke...folgende Teile sind dabei:



Da ich auch neue Bremsscheiben mit integrierten ABS Ringen bestellt habe, habe ich noch eine Frage. Die Laufringe müssen ja noch eingepresst werden, muss ich die Ringe seperat bei VW bestellen?


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Alt 18.01.2011, 19:15 #2
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Hi,


laut bild sind die laufringe dabei! du meinst ja sicherlich die ringe in denen die lager laufen sollen oder ? die sind immer bei neuen lagern dabei.

mfg mike
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Alt 18.01.2011, 19:19 #3
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Zitat:
Zitat von mad_mike Beitrag anzeigen
Hi,


laut bild sind die laufringe dabei! du meinst ja sicherlich die ringe in denen die lager laufen sollen oder ? die sind immer bei neuen lagern dabei.

mfg mike
Ach so okay! Ein Laufring wird ja in die Bremsscheibe eingepresst, stimmts?
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Alt 18.01.2011, 19:21 #4
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Jap.

Aber kann man auch selber machen.

Passendes Rohr nehmen und vorsichtig Eintreiben.

Am besten die Lager die Nacht zuvor in die Gefriertruhe legen.
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Alt 18.01.2011, 19:25 #5
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Jou okay damit is die Frage beantwortet!

Habt ihr ne ahnung wie die Qualität bei den Febi Lagern ist?
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Alt 18.01.2011, 19:36 #6
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Hallo Niklas90,

wichtig ist noch, dass man immer die zu den Lagern gehörenden Außenlaufringe verwendet. Wenn man bei gebrauchten Bremstrommeln/-scheiben die Radlager wechselt, müssen immer die alten Außenlaufringe aus- und die neuen eingebaut werden.

Man darf nie Lager und Außenlaufringe verschiedener Lager / Hersteller auf einer Seite zusammen einbauen. Deshalb sind bei neuen Lagern immer die Außenlaufringe dabei. Sie sind Bestandteil des Lagers.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Niklas90 (18.01.2011)
Alt 18.01.2011, 19:40 #7
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Zitat:
Habt ihr ne ahnung wie die Qualität bei den Febi Lagern ist?
Ich find die Qualität sehr gut, ahtte noch nie probs mit und waren bisher immer sehr langlebig
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Alt 15.04.2011, 21:59 #8
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Bräuchte mal schnell eine Auskunft:

Ich hab mir Radlager geholt für meinen VR6 für die Hinterachse...

Nicht von Febi sondern von ad

Meine Frage ist nun:

Ist es schlimm wenn ich die Radlager einbaue ohne die Radlager vorher einzufetten?

Weil bei den Radlagern ist kein Fett dabei gewesen.

danke für Antworten.
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Alt 15.04.2011, 22:24 #9
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Hallo Rico,

die hinteren Radlager (Wälzlager, Kegelrollenlager) brauchen einen Schmierstoff. Ohne das Fett ist die Lebensdauer der Lager drastisch reduziert.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 15.04.2011, 22:39 #10
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Und was nehme ich für fett am besten?

Marke?
Eigenschaft?




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Alt 16.04.2011, 01:39 #11
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Wälzlager sind Präzisionsteile und nach Din genormt! Es spielt keine Geige, ob die Zylinder rollen Lager von FAG, SKF, Timken, oder sonstiger Firma kommen. Wenn die Lager aus deutscher Produktion stammen, braucht man sich keine Gedanken zu machen. Wichtig jedoch ist, das die Typenbezeichnung auch gleich ist. Beispiel: Z 6205 und Z 6205 DR letzters ist ein gekapseltes Lager, das erste ist ungekapselt. So als Beispiel. Hatte neulich eine Waschmaschine aus einander genommen, das war koreanische Scheisse. Die Lager nannten sich 6205 DR obwohl sie nicht gekapselt waren. Die neuen von FAG waren da schon gemäß Din / Ean Norm. Das mit der Kühltruhe wird nicht viel bringen weil die Lager im Nu wieder auf Zimmer Temperatur sind. Wenn man Lager "Einschrumpfen" möchte, dann mit flüssigem Stickstoff und das in unmittelbarer Nähe zum Einbauort. Das Eintreiben der neuen Lagerkann aber auch ohne Kälte erfolgen. Mit sauberem Kupferdorn oder mit exakt passendem Rohr weil die Schlagkräfte gleichmäßig auf den inneren Ring wirken. Ansonsten besteht Gefahr das das Lager verkeilt und dann ist Zapfen und Lager Schrott. Die Einbaustelle kontrollieren, Grate und Verunreiigungen entfernen und leicht Fetten. . MfG Schlossermeister
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Alt 16.04.2011, 01:42 #12
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Zitat:
Zitat von Rico Beitrag anzeigen
Und was nehme ich für fett am besten?

Marke?
Eigenschaft?

KP 2 K Lithium verseift. Hersteller Renolith oder andere. Jedenfalls ein Wälzlagerfett welches Lithium verseift ist und Walkstabil (Gegen Auslaufen ) Meist aber, sind den Lagern kleine Alu Tütchen mit Wälzlagerfett beigefügt. Der Hersteller des Lagers hat dieses Fett zum Gebrauch frei gegeben und die Menge ist eigentlich ausreichend für den Lagersatz, wenn man nicht alles daneben schmiert. Deswege zuerst die Walzen des Lagers damits schmieren und dann denn Laufring. Natürlich aber erst nach dem der Ring eingepresst wurde.

Geändert von Eddy64 (05.09.2011 um 01:41 Uhr)
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Alt 30.08.2011, 18:09 #13
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Moin Moin zusammen,

gibt es auch irgendwo Bremsscheiben zu kaufen wo bereits die Laufringe eingepresst sind?
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Alt 30.08.2011, 18:29 #14
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Hallo Timothy,

Zitat:
Zitat von Timothy Beitrag anzeigen
gibt es auch irgendwo Bremsscheiben zu kaufen wo bereits die Laufringe eingepresst sind?
nein, weil die Außenlaufringe immer zu den Lagern gehören und nicht zu den Bremsscheiben. Sollten doch schon welche drin sein (z.B. bei Teilen von Schrottplätzen), müssen sie herausgeholt und die zu den Lagern gehörigen Außenlaufringe eingebaut werden.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 31.08.2011, 13:00 #15
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Moinsen,
ich will jetzt nicht extra einen neuen Thread aufmachen: Ich brauche neue Radlager! Kann mir jemand von euch einen Hersteller empfehlen? Kennt jemand den Erstausrüster von VW?
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Alt 31.08.2011, 13:19 #16
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Zitat:
Zitat von [Dane] Beitrag anzeigen
Moinsen,
ich will jetzt nicht extra einen neuen Thread aufmachen: Ich brauche neue Radlager! Kann mir jemand von euch einen Hersteller empfehlen? Kennt jemand den Erstausrüster von VW?
Mit SKF machste denke ich nichts falsch, schau mal z.B. dort :
Link zur Auktion

Ebenso zu empfehlen ist RUF, kostet aber i.d.R 2-3 Taler mehr.

Geändert von G3 Variant (31.08.2011 um 13:22 Uhr)
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Alt 31.08.2011, 21:26 #17
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Hallo!

Zitat:
Zitat von [Dane] Beitrag anzeigen
Kennt jemand den Erstausrüster von VW?
Ich weiß, dass bei VW (unter anderem?) Lager von SKF, FAG Kugelfischer und Timken verwendet werden. FAG Kugelfischer gehört heute zur Schaeffler-Gruppe, Timken kommt aus den USA. Alle drei genannten Marken sind hochwertige Produkte.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 01.09.2011, 00:29 #18
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also Ich hab vorne Febi drinne und bin voll damit zufrieden hinten hatte ich mal billig ebay die waren aber nach 5.000 im sack und hab da auch von Febi welche reingekloppt und die sind auch verdammt gut zumindestens halten sie jetzt grade ihre 25.000 aus ^^

das umpressen ist ganz simple eigentlich

Okay ich hab auch ne presse zur verfügung

einfach die dinger 24std innen froster und dann ne dicke nuss oben druf und gib ihm vorsichtig mit dem hammer das ist die unschöne art

hast du ein schraubstock treibst du die damit rein

ansonsten in ne kleine schrauberbude fahren und nachfragen was die nehmen wenn du das ausgebaute teil vorbeibringst ... und die nur umpressen müssen meistens bist du dann bei nem zwani für die kaffekasse dabei
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Alt 03.09.2011, 03:38 #19
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Zitat:
Zitat von Fabikiller Beitrag anzeigen
Jap.

Aber kann man auch selber machen.

Passendes Rohr nehmen und vorsichtig Eintreiben.

Am besten die Lager die Nacht zuvor in die Gefriertruhe legen.
Ihr schreibt alle einen Scheiss! Lager in die Gefriertruhe legen, mit einem Rohr eintreiben und so weiter. Eine Gefriertruhe erzeugt nicht die notwendige Kälte um Lager ein zu schrumpfen. Dafür nimmt man gewöhnlich Flüssig Stickstoff. Außerdem wäre das Lager imNu wieder warm und auf das Ausgangsmass zurück gedehnt. Desweiteren treibt man ein Lager mit einem Kupferdorn ein. Das Rohr ist zu Hart und es würden am Rohr Späne abplatzen, die sich im Lager festsetzen könnten. Außerdem ist das Einschrumpfen bei Radlagern aufgrund der Toleranzmaße gar nicht notwendig. Die Toleranzmaße sind nach "Einheitswelle und Einheitsbohrung" genormt. Mann unterscheidet zwischen "Press und Spielpassung" Die Toleranzen bei den Radlagern erfordern ein Einschrumpfen nicht. Zum Eintreiben und vor allem: zum Austreiben des alten Lager Rings empfehle ich einen mittleren Splintentreiber. Etwa 6 - 10 mm. Das erscheint mir als die geeignetste Methode, da dieser nicht so stark nachfedert und die wohl dosierte Schlagkraft das Lager direkt austreibt.Aber jedoch nur auf den Aussenring! Nun zu den Qualitätsmerkmalen: Sämtliche Lager, egal welcher Hersteller, erfüllen die gleichen Qualitätsanforderungen bezüglich Werkstoff und Toleranzen. Somit kann man ein Lager vom englischen Hersteller "Timken" als auch SKF oder Kugelfischer oder sonst was verwenden. Der Hersteller "Febi /Bilstein" ist eine Fahrwerksschmiede und eine Tochter von ThyssenKrupp. Somit müsste der Werkstoff schon mal erste Sahne sein. Da es sich um einen Hochlegierten Stahl handelt, also irgendwas mit Chrom, Molybdän, Mangan und Vanadium, wird kein Hersteller der Welt, sowas aus billigem Blech oder Baustahl erzeugen. Ihr könnt also beruhigt zugreifen. Zur Beachtung sollte noch kommen, das ihr ein Lithium verseiftes Wälzlager Fett verwendet welches Walkstabil ist und nicht wegläuft. Also z.B " KP-2K von Rhenolit mit einer Temperaturfestigkeit von etwa 160° Grad / Celsius und dieses in die einzelnen Rollen "einmassiert" so das auch wrklich jede Rolle gut gefettet ist. Anschliessend die Verschlusskappe noch etwas fetten als "Resevoir" -- Ende-- Schlossermeister

Geändert von Eddy64 (03.09.2011 um 03:44 Uhr)
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Alt 03.09.2011, 08:29 #20
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Hallo!

Ich habe zum Ein- und Austreiben der Außenlaufringe auch immer einen Durchschlag und einen kleinen Hammer verwendet. Das funktionierte immer völlig problemlos. Beim Eintreiben merkt man am "Schlag-Gefühl" sofort, wenn der Ring im Grund seines Sitzes angekommen ist.

Man muss nur aufpassen, dass man mit der Spitze des Durchschlages auf dem Lager nicht abrutscht. Denn sonst kann es Riefen quer zur Laufrichtung der Rollen geben, die für Laufgeräusche sorgen und sich auf die Lebensdauer der Lager auswirken können.

Freundliche Grüße
Teletubby






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