Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 23.09.2019, 19:30 #1
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Bei meiner ausgebauten intakten Einspritzeinheit waren die Widerstandswerte wie auf nachfolgenem Foto. Sie sind alle mit demontiertem Drosselklappensteller gemessen worden, damit die Klappe wirklich ganz zu gehen kann:
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Deine Zeichnung richtig verstehe:
Auf den beiden äußeren Kontakten hattest du immer einen festen Wert von 943 Ohm?


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Alt 23.09.2019, 21:58 #2
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Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Deine Zeichnung richtig verstehe:
Auf den beiden äußeren Kontakten hattest du immer einen festen Wert von 943 Ohm?
Ja genau, klappenstellungsunabhängig. Du verstehst es richtig.


Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Außerdem habe ich einen Ohmmeter an das Drosselklappenpotentionmeter gehängt und die Widerstände gemessen.
Der Widerstand zwischen den beiden äußeren Pins (siehe Foto) ist immer der gleiche: ca. 1.4 OHM, unabhängig von der Stellung der Drosselklappe.
Deine 1,4 Ohm sind demnach zu wenig. Bist Du sicher, dass Du richtig gemessen und abgelesen hast? Können es nicht vilelleicht 1,4 Kiloohm sein? Denn 1,4 Ohm sind schon fast ein Kurzschluss.

Wenn ich mich richtig erinnere, kannst Du die Werte des Drosselklappenpotentiometers auch aus dem Motorsteuergerät auslesen.

Geändert von Teletubby (23.09.2019 um 22:12 Uhr)
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Alt 23.09.2019, 23:15 #3
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Standard Neue Messwerte

Hallo Leute,

ich habe heute eine längere Fahrt bergauf gemacht um sicher zu gehen, dass das Kühlwasser auch über 80 Grad steigt. Ich habe einmal oben und einmal unten das Steuergerät ausgelesen.
Beide male ist er während des Auslesens ausgegangen.

Die Graphiken sind im Anhang:
1. Der Lambdawert ist fast immer etwas über 1
2. Die Lufttemperatur war bergauf teilweise -10 Grad. Das ist definitiv falsch. Es war gefühlte +10 Grad warm. Bei der zweiten Messung kamen realistischere Werte heraus. Wie gesagt, der Temperaturgeber ist nicht mal ein Jahr alt.

Also, was soll ich schließen?
1. Falschluft ?
2. Temperaturgeber kaputt?
Zu den Messwerten geht es über diese links:
https://rafklu007.ocloud.de/index.php/s/v07hMFeo9EotzXa

https://rafklu007.ocloud.de/index.php/s/jMUKSSKriu6yMrY




Angehängte Grafiken
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Geändert von Atakpame (23.09.2019 um 23:43 Uhr)
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Alt 23.09.2019, 23:43 #4
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Ja genau, klappenstellungsunabhängig. Du verstehst es richtig.




Deine 1,4 Ohm sind demnach zu wenig. Bist Du sicher, dass Du richtig gemessen und abgelesen hast? Können es nicht vilelleicht 1,4 Kiloohm sein? Denn 1,4 Ohm sind schon fast ein Kurzschluss.

Wenn ich mich richtig erinnere, kannst Du die Werte des Drosselklappenpotentiometers auch aus dem Motorsteuergerät auslesen.
Das werden dann wohl kOhm sein!
Ja, das hast du geschrieben, ich habe das zumindest in meiner Software nicht gesehen.

Aber werf mal ein Blick auf die Lufttemperatur und den Lambdawert.
Die Lufttemperatur ist gute 20 Grad zu tief und macht dann plötzlich einen Sprung. Der Lambdawert ist immer leicht über 1.
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Alt 23.09.2019, 19:36 #5
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Ich habe soeben das hier gefunden> Es ist wohl doch so, dass der Widerstand zwischen den beiden äußeren Kontakten immer gleich ist
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Alt 30.09.2019, 09:45 #6
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Dann hast du wohl nicht beherzt genug gegen die Monomotronic gedrückt

Das war mein Flansch damals:
https://www.youtube.com/watch?v=yE9qomrM614

Grüße und schön, dass du den Fehler gefunden hast. Jetzt solltest du nochmal ein Referenzbild der Lambda-Kurve vorzeigen.
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Alt 30.09.2019, 19:42 #7
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Standard Doch noch ein paar Probleme :-(

Hallo Leute,

Ich bin heute nochmals raus und habe eine Probefahrt gemacht um das Steuergerät auszulesen, so wie Raven es vorgeschlagen hat.
Ausgelesenes im Anhang oder unter diesem link:
https://rafklu007.ocloud.de/index.php/s/ni6cdWTJiEKMyPh
Für hohe Auflösung muss man die Datei herunterladen.

Ich bin wieder auf einen Berg gefahren und habe oben mit warmen Motor gemessen.
Der Lambdawert ist jetzt näher dran an 1, oft leicht darüber, und machmal darunter.

Als ich die Klimaanlage angemacht habe, fiel der Lambdawert auf 0.96 (siehe rechts auf der Graphik), die Drehzahl war nicht mehr so stabil und nach ca. 30 Sekunden ging er aus.
Danach wollte er erst nicht anspringen, dann "spuckte" er während der Fahrt aus dem Auspuff (so als hätte jemand Papierkugeln reingesteckt, die jetzt rausgeschossen kommen).

Auf dem Rückweg hat er prompt wieder geruckelt, vor allem wenn ich auf der Geraden leicht Gas gab (z.B. bei 25km/h im dritten Gang), wenn auch längst nicht so schlimm wie vorher.
Wieder zu hause lies ich ihn eine Minute laufen. Die Drehzahl war etwas unstabil und er ging schließlich aus.

Raven: Nein! So dolle an der Jetronic gezerrt wie du habe ich nicht, ich hatte keine Ahnung, dass man so daran herumzerren kann, ohne sie abzureißen... Bei dir konnte man es regelrecht pfeifen hören. Hätte ich das so gemacht wie du, hätte ich vieleicht gemerkt, dass der Flansch kaputt ist.

Teletubby:
Alle Kerzen sind baugleich von NGK und haben ziemlich genau die selbe Abnutzung, aber ich habe auf deine Anraten die alte geradegebogen und wieder eingeschraubt. Ich habe noch einen Satz, denn ich habe wegen des Ruckelns schon zwei mal die Kerzen getauscht.

Was kann ich nun noch machen?
Wie fest muss man den Flansch anschrauben? Ich habe ihn nicht übertrieben angeknackt, schließlich ist das Gummi und der alte ging auch leicht ab.
Und wieso hat die Klimaanalge das Standgas aus dem Gleichgewicht gebracht und den Motor abgewürgt?
Und wieso ruckelt die Kiste IMMER noch?

Es ist zum Haare ausreißen.

Im Anhang noch Bilder der Kerzen. Die erste scheint feucht zu sein.

NACHTRAG:
Gerade eben habe ich die Festigkeit des Flansches geprüft: die vier unteren 10er Schrauben, mit denen der Flansch an der Einspritzung befestigt wird, waren viel lockerer als gestern. Ich habe wohl unterschätzt wie sich das durch die Hitze im Betrieb noch entspannt!
Ich habe also die schwarze Kappe von der Monotronic noch einmal abgeschraubt und alle Schrauben vom Flansch (unten wie oben) fester geschraubt.
Für eine Probefahrt war keine Zeit mehr. Ich schreibe morgen mehr.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 2019-09-30-graph.jpg (50,0 KB, 4x aufgerufen)
Dateityp: jpg Kerze1.JPG (180,4 KB, 6x aufgerufen)
Dateityp: jpg Kerze2.JPG (222,1 KB, 6x aufgerufen)
Dateityp: jpg Kerze3.JPG (182,2 KB, 6x aufgerufen)
Dateityp: jpg Kerze4.JPG (185,7 KB, 6x aufgerufen)

Geändert von Atakpame (30.09.2019 um 22:16 Uhr)
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Alt 01.10.2019, 09:14 #8
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* Dein Lambdawert sieht wesentlich stabiler aus (im Schnitt sollte der um 1 sein).
* Wenn die Klimaanlage aktiviert wird, wird mehr Sprit eingespritzt. Dadurch wird das Gemisch fetter und der Lambdawert sinkt unter 1
* Die Schrauben an der Monomotronic müssen meines Wissens mit 25Nm angezogen werden. Übertreibe es da nicht.

Frage: Hast du das Buch "Jetzt helfe ich mir selbst" bzw. "So wirds gemacht"? Wenn nicht, kann ich dir die wärmstens empfehlen. Ich biete die auch gerade auf Ebay Kleinanzeigen an
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Alt 03.10.2019, 19:07 #9
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Standard Leider nichts gelöst

Er ruckelt und ging heute prompt auf der Straße aus und wollte eine gute Minute lang nicht anspringen.

Zu hause habe ich deprimiert noch mal den Widerstand am Temperaturgeber für die angesaugte Luft gemessen: Über 30kOhm.
Ich habe den Finger an den Fühler gelegt um ihn aufzuwärmen und der Widerstand stieg auf 70kOhm an. Jetzt ist er auf 60kOhm, das bei 18 Grad Außentemperatur. Eigentlich müsste der Widerstand bei ansteigenden Temperaturen fallen.
Der Fühler lässt sich nach oben und unten bewegen, vermutlich ist er kurz davor abzubrechen. Da ist auch ein Stück Klarlack abgebrochen.

Teletubby, Du hattest wohl den richtigen Riecher, der Fühler ist kaputt. Jetzt bin ich natürlich geknickt. Nohcmal 100 Euro in das Auto reinstecken stinkt mir gewaltig.
Ich bin am Überlegen ob sich das nicht anders lösen läßt. Wenn man das Bauteil kennen würde, ließe sich das bestimmt für einen Bruchteil kaufen, einlöten und irgendwie befestigen.
Ist das bekannt? Hat das schon jemand versucht?
Oder ich klappere mal die Schrottplätze ab, nur dass es den Golf3 hier praktisch nicht mehr gibt.


Raven:
Ich habe eine schlecht lesbare Kopie von "Jetzt helf ich mir selbst" auf meinem computer. Das Buch auf Papier wäre nicht schlecht, aber das Auto ist so gut wie hinüber.
Der TÜV geht bis Dezember 2020 und es ist unwahrscheinlich, dass der Golf da nochmal durckommt.
Deswegen will ich die 100 Euro nicht reinstecken, wer weiß was als nächstes kaputt geht.

Geändert von Atakpame (03.10.2019 um 19:32 Uhr)
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Alt 04.10.2019, 06:42 #10
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Hallo!

Zitat:
Zitat von Atakpame Beitrag anzeigen
Zu hause habe ich deprimiert noch mal den Widerstand am Temperaturgeber für die angesaugte Luft gemessen: Über 30kOhm.
Ich habe den Finger an den Fühler gelegt um ihn aufzuwärmen und der Widerstand stieg auf 70kOhm an. Jetzt ist er auf 60kOhm, das bei 18 Grad Außentemperatur. Eigentlich müsste der Widerstand bei ansteigenden Temperaturen fallen.
Der Fühler lässt sich nach oben und unten bewegen, vermutlich ist er kurz davor abzubrechen. Da ist auch ein Stück Klarlack abgebrochen.

Teletubby, Du hattest wohl den richtigen Riecher, der Fühler ist kaputt.
Das habe ich kommen sehen. Um einen neuen wirst Du wohl nicht herumkommen.

Zum Test kannst Du auch mal die beiden äußeren Pins des vierpoligen Steckers an der Einspritzeinheit auspinnen und einen Widerstand mit 2,2 kOhm oder noch besser 1,8 kOhm an die Kabelenden anschließen. Das würde dem Motorstuergerät eine Lufttemperatur von ca. 30° vorgaukeln. Dann kannst Du sehen, ob sich am Motorlauf etwas verbessert hat.

Eine Dauerlösung ist das aber ausdrücklich nicht!

Freundliche Grüße
Teletubby




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Alt 04.10.2019, 14:26 #11
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https://vwts.ru/forum/index.php?showtopic=48283

Schau dir das mal an. Scheinbar ist der gleiche NTC im Kühlwassersensor verbaut.
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Alt 04.10.2019, 14:32 #12
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Zitat:
Zitat von Uups Beitrag anzeigen
https://vwts.ru/forum/index.php?showtopic=48283

Schau dir das mal an. Scheinbar ist der gleiche NTC im Kühlwassersensor verbaut.
Hallo Uups,
Danke, dass habe ich auch schon gehört.
Ich glaube nicht mal dass der NTC kaputt ist, vermutlich sind es die Lötstellen unmittelbar daran durchgebrochen. Vielleicht würde es schon reichen diese zu erneuern.

Ja, einen Kühlwassergeber könnte ich vermutlich noch heute besorgen. Ich frage mich nur, ob ich die feinen Lötstellen hinbekomme.
Danke jedenfalls, ich glaube, ich habe jetzt genug Möglichkeiten um es weiter zu versuchen.

Super!
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Alt 04.10.2019, 14:26 #13
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Standard Widerstand ersetzen

Hallo Teletubby,

Weil mir das mächtig stinkt so viel Geld für einen NTC Widerstand auszugeben, habe ich mich schlau gemacht.

Ich werde den Widerstand ersetzen. Ich habe bei Conrad Electronic einen gefunden, der fast die genau gleiche Kennkurve hat. Siehe im Anhang - blau ist die Kennkurve des originalen, grün die des neuen.

Das Ersatzteil gibt es hier für 0.70 Euro
https://www.conrad.de/de/p/tdk-b5716...st-500586.html

Übrigens ist es mir nicht schlüssig warum die Leitungen in der Plastikkappe kaputt gehen sollten. Ich tippe mal eher auf die Verbindung unmittelbar am Widerstand. Die sind so hauchdünn, dass man sie fast nicht sehen kann.

Ich werde den Widerstand besorgen, anlöten und berichten. Wäre doch toll,wenn Leute so Geld sparen könnten.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Kennlinie-alt-neu.jpg (48,7 KB, 7x aufgerufen)

Geändert von Atakpame (04.10.2019 um 14:44 Uhr)
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Alt 03.10.2019, 19:43 #14
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Tatsächlich, das hat einer gemacht. Ein Russe:

https://vwts.ru/forum/index.php?showtopic=39126
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Alt 06.10.2019, 15:16 #15
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Der Vollständigkeit halber, ein Foto mit dem "neuen" Fühler.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg IMGP0067.jpg (105,2 KB, 30x aufgerufen)
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Alt 07.10.2019, 10:30 #16
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Da stimmt was nicht: 40-50°C Lufttemperatur sind bei den Außentemperaturen zuviel. Die Ansaugluft wird angewärmt, aber nicht beheizt. Die sollte nur um die 30°C sein.

Hast du den Luftfilterkasten geprüft, ob die Warmluftklappe korrekt funktioniert? Im kalten Zustand sollte die Klappe (glaube ich) offen sein, damit die angesaugte Luft durch Abgase erhitzt wird. Später wird die Klappe geschlossen.
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Zitat:
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Da stimmt was nicht: 40-50°C Lufttemperatur sind bei den Außentemperaturen zuviel. Die Ansaugluft wird angewärmt, aber nicht beheizt. Die sollte nur um die 30°C sein.
Dazu sagt der Monomotronic Reparaturleitfaden (hinter dem Doppelpunkt jeweils die Stellung der Klappe):

+ Unter 35°: Kaltluftanschluss -4- verschlossen

+ Über 45°: Warmluftanschluss -2- verschlossen

+ Zwischen 35 und 45°: Zwischen Kalt- und Warmluftanschluss

Das Ganze funktioniert logischerweise nur bei laufendem Motor, weil sonst kein Unterdruck da ist, der die Klappe bewegen könnte.
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Atakpame (07.10.2019)
Alt 07.10.2019, 19:15 #18
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Hallo Raven, ich glaube in einer Diskussion gelesen zu haben, dass die Temperatur der Luft 45 Grad betragen soll, ich glaube, das hattest du sogar selber geschrieben.

Ich wollte trotzdem gucken ob die Klappe bei kaltem Motor auf den Ansaugstutzen zum Abgaskrümmer umstellt.
Leider sprang der Motor überhaupt nicht mehr an. Habe das drei, vier mal probiert, bis mir auffiel, dass ich den Stecker zum Hallgeber abgeklemmt hatte.
Aber als ich ihn wieder eingesteckt hatte ging trotzdem nichts. Anlasser läuft, Die Benzinpumpe surrt kurz aber er springt nicht an. (nach Benzin riecht es nicht).

Der Geber für die Luft gibt immer noch vernüftige Werte, also hält meine Lötstelle auch.

So langsam glaube ich an HokusPokus: Kann das am E10 liegen? Ich habe das letzte Woche zum ersten mal überhaupt getankt.

Ich habe nochmal das Drosselklappenpotentiometer ausgemessen, ich glaube da stimmt was nicht.
Widerstände:
Zwischen 1 und 5 (die zwei äußeren Pins): immer 960 Ohm
Zwischen 1 und 2 (die zwei rechten Pins): 1300 Ohm wenn Drosselklappe zu und 1850 wenn auf.
Zwischen 1 und 4 (der erste und der dritte Pin): 950 Ohm wenn zu, steigt aber ziemlich bald an auf 2.3kOhm und fällt am Ende wieder ab auf 2.0kOhm
Laut Anleitung (siehe Anhang), soll der Widerstand zwischen 1 und 4 konstant bleiben und dann ansteigen bis die Drosselklappe auf Vollgas ist. Bei mir ist das nicht so.
Und bei Teletubby war das auch anders. Ich erreicht den maximalen Widerstand sehr schnell, nicht mal 1/4 auf.

Noch Fotos der Lambdasonde und der Ansatz vom KAT: sieht alles dicht aus. Also Falschluft kann fast nicht mehr sein, da ist jetzt alles ausgetauscht bis auf die Leitung vom Bremskraftverstärker und die ist frei von Rissen oder Brüchen.

Abschließend noch ein Foto von zwei Leitungen, die unter dem Hauptbremszylinder erscheinen und dann unter der Batterie verschwinden. Die sind sowas von verrostet, sieht aus wie in Chernobyl oder auf der Titanic. Was sind das für Leitungen?
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg IMG_20191007_174759.jpg (132,7 KB, 36x aufgerufen)
Dateityp: jpg IMG_20191007_182153.jpg (155,4 KB, 42x aufgerufen)
Dateityp: jpg IMG_20191007_174621.jpg (100,1 KB, 35x aufgerufen)
Dateityp: jpg IMG_20191007_184715.jpg (58,0 KB, 41x aufgerufen)

Geändert von Atakpame (07.10.2019 um 19:27 Uhr)
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Hallo!

Zitat:
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Abschließend noch ein Foto von zwei Leitungen, die unter dem Hauptbremszylinder erscheinen und dann unter der Batterie verschwinden. Die sind sowas von verrostet, sieht aus wie in Chernobyl oder auf der Titanic. Was sind das für Leitungen?
Wenn ich diese beiden Leitungen sehe, dann denke ich: Trete das Auto in die Tonne, so schnell es geht.

Das sind Hydraulikleitungen der Servolenkung, die bei Golf 3 Fahrzeugen häufig stark rosten. Irgendwann werden sie undicht, und dann spritzt das Hydrauliköl (Druck 90 bar) raus. Mit unangenehmen Folgen mehrerer Arten. Das hat es schon mehrfach gegeben.

Auf dem Foto kann man daneben eine Bremsleitung sehen, die auch nicht besser aussieht.

Ich würde mit so einem Auto nicht mehr fahren. Keinen Meter mehr.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (08.10.2019 um 06:32 Uhr)
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Atakpame (23.11.2019)
Alt 08.10.2019, 10:04 #20
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Hallo!
Wenn ich diese beiden Leitungen sehe, dann denke ich: Trete das Auto in die Tonne, so schnell es geht.

Das sind Hydraulikleitungen der Servolenkung, die bei Golf 3 Fahrzeugen häufig stark rosten. Irgendwann werden sie undicht, und dann spritzt das Hydrauliköl (Druck 90 bar) raus. Mit unangenehmen Folgen mehrerer Arten. Das hat es schon mehrfach gegeben.

Auf dem Foto kann man daneben eine Bremsleitung sehen, die auch nicht besser aussieht.

Ich würde mit so einem Auto nicht mehr fahren. Keinen Meter mehr.

Freundliche Grüße
Teletubby
Teletubby,
Das Auto hat noch bis Dezember 2020 TÜV, der Prüfer spricht seit vier Jahren von der Servolenkung. Sie würde irgendwann undicht werden, aber es hält immer noch.
Wenn die Leitung leckt, dann fällt die Servolenkung aus, dann wird es schwer zu lenken, aber da der Druck langsam abfällt, merke ich das.
Wenn die Bremsleitung leckt wird er Pedalweg länger und die Leuchte im Armaturenbrett würde angehen. So ist es auch gewesen als ein Bremszylinder in der Trommel undicht wurde.
Ich muss halt aufpassen, aber das tue ich sowieso.

Das Auto muss eigentlich nur noch ein paar Monate halten.

Also, heute morgen startet er gar nicht mehr. Was kann das sein? Zündspule? Benzinpumpe?





Geändert von Atakpame (08.10.2019 um 10:07 Uhr)
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benzingeruch, bremskraftverstärkern, hallgeber, lambdasonde, unterdruckschlauch


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