Bis zum Anschlag eindrehen, dann noch eine viertel Umdrehung. So stand es früher mal auf den Verpackungen.
Zitat:
Zitat von wolfi71
Unter fest ist vorschriftsmäßig fest zu verstehen, so wie es in den Vorschriften steht. Also von Hand reindrehen und dann die Viertelumdrehung.
Das gilt aber ausdrücklich nur für neue Zündkerzen, die noch nie festgezogen waren. Denn nur bei denen ist der Dichtungsring noch nicht zusammengedrückt.
Nach dem ersten Eindrehen der neuen Zündkerze per Hand bis zum Anschlag liegt der Dichtungsring allseits an. Durch das Weiterdrehen um eine Viertelumdrehung wird er nun wie konstruktiv vorgesehen definiert zusammengedrückt und dichtet dann einwandrei ab. Und die Zündkerze ist dann vorschriftsmäßig fest.
Wenn man eine einmal festgezogene Zündkerze wieder herausdreht, entwickelt sich das gerade beschriebene Zusammendrücken des Dichringes nicht zurück. Wenn man diese Zündkerze nun trotzdem per Hand bis zum Anschlag festdreht und dann per Werkzeug noch um eine Viertelumdrehung weiter, ist sie viel zu fest mit dem großen Risiko des Abreißens oder der Gewindezerstörung.
Die sicherste Methode zum Festdrehen von Zündkerzen ist per Drehmomentschlüssel. Das übliche Anzugsdrehmoment von Golf 3 Zündkerzen liegt bei 25 bzw. 30 Nm. Dabei ist es egal, ob die Zündkerze neu ist oder schon einmal oder öfter festgezogen war.