Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 10.06.2015, 20:30 #1
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Standard Getriebeöl - was jetzt?

Jeder sagt was anderes....

"So wird´s gemacht" und "Jetzt helfe ich mir slebst" Bücher sagen: 75W-90 Vollsynthetisch VW Norm G 50

Ölnorm sagt: GL 4 für Getriebe, GL 5 nur für Hinterachsen.

Meine Praxiserfahurng sagt: GL5 führt zum kratzen der Synchronringe.

Das Forum hier sagt: 75 W und / oder GL 5 verwenden. (?!)

Ölfinder auf den Homepages der Hersteller sagen für meinen Golf:

Castrol: 75W-90 GL4+ oder 75W-80 GL4+

Ravenol: MTF 3 75W (!?)

Motul: 75W-90 Vollsynth. GL4 / GL5

Valvoline: Vollsyn. 75W-80 GL4

Liqui Moly: Vollsyn. 75W-90 GL 5
(Damit kratzen die Synchronringe!)

U.S.W.

Also lange Rede, gar kein Sinn: Was jetzt?

Wurde die VW Norm irgendwann geändert?


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Alt 10.06.2015, 20:38 #2
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GL4, 75W reicht aus, 75W-90 deckt einen größeren Bereich ab, ist aber wohl eher nicht nötig. VW verwendet auch nur Einbereichsöl 75W.
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Alt 10.06.2015, 22:49 #3
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Den Trick mit den dünnflüssigeren 75W Getriebeölen wenden die Hersteller ja erst seit kurzer Zeit an um Sprit zu sparen, daher ja auch meine Frage ob die VW Norm G50 geändert wurde. Mit dem Hintergedanken, ob das Abwärtskompatibel zu unseren Golf III ist.

75W-80 GL 4 Vollsynthetisch sollte also gut sein...
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Alt 12.06.2015, 16:27 #4
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VW gibt im Teilekatalog auch für den Golf ne neue Norm an, also nen 75W Öl.

Die G50 Norm wird sich nicht geändert haben, nur wird VW das nicht mehr verwenden/vertreiben denk ich.
Wolfi sagte ja schon warum, Sritsparen bei den "neuen" Kisten, wenn man bei nen 2007er Fabia von neu reden kann. Der Skoda läuft mit dem MTF 3 75W von Ravenol.

Ich hab im Golf (AFT/02K Getriebe) nen Ravenol 75W90 drin, allerdings schon länger her als das gewechselt wurde, müßte nachsehen welches.
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Alt 12.06.2015, 18:23 #5
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Alt 12.06.2015, 18:30 #6
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Christian, was ich jetzt schreibe ist nicht als Angriff gegen dich gerichtet, und ich will auch nicht den Oberlehrer spielen:

Merk dir mal, das was Großserien Hersteller als gut befinden, ob als Ersatzteile oder Öl, muss nicht unbedingt die Technisch beste Lösung darstellen.
Was die Hersteller empfehlen, jetzt am Beispiel vom Öl, ist jenes welche das beste Mittelding aus Kraftstoffverbrauch, Verfügbarkeit ( Man will möglichst in so viele Modelle wie möglich das gleiche Öl einfüllen, um die Lagerkosten geringer zu halten) und dem Preis.
Ist man bereit auf einen der Oben genannten Punkten zu verzichten, kann man ein viel besseres Öl für seinen Persönlichen einsatzbereich finden.
Was für die Großserie gut ist, muss mir noch lange nicht reichen.
Ich bin zum Beispiel für die Revision von vielen Sportgetrieben zuständig, welche unter anderem auch am 24h Rennen gelaufen sind (MQ350) , oder 020 Getrieben die am Berg laufen. Die Erfahrung daraus hat gezeigt, das die 020 und 02A Getriebe, deutlich höhere Standzeiten besaßen, wenn sie mit vollsynt 75-90 Gl5 befüllt wurden.
Getriebe die vorher nur 6 Läufe hielten, laufen nun eine Ganze Saison, oder Noch länger, ohne Nenneswerten Verschleiß am Achsantrieb oder der Syncronisation.
Auch das kleine Lager unterhalb der Abtriebswelle, wird da durch deutlich unproblematischer.
Grade bei den alten 020 Getrieben ist es halt schön nachzuvollziehen, weil sie sowieso jede Saison geöffnet werden müssen, da viele die Fronttriebler noch ambitioniert bewegen, noch Gleitsteinsperren fahren die nachgestellt werden will.
Vorher hatte man da noch jedes Jahr gleich mit Syncronringe und manche Lager gewechselt, mit passendem Öl nicht mehr.

Und was im Rennsport eine deutliche Verbesserung ist, warum soll ich darauf im Alltag verzichten?

Mfg
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Der-Hannes (28.06.2020), DERChristian (12.06.2015)
Alt 12.06.2015, 19:18 #7
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Sehr interessant.
Welches Öl nimmt man da im Sportbereich?

Im Pflegeforum sagtest du das bevorzugte ist Fuchs 75W-90 Sintopoid LS.
Ist aber kein reines GL5 Öl, sondern auch nach GL4.

Oder meinste für Bergziegen und Rundstrecke das 75W-140 Sintopoid LS für mehr Temperatur? Das wär nen reines GL5 ÖL, wobei es das 75W-90 ohne LS ja auch noch gibt, ebenfalls nur GL5.

Nach meinem Verständnis sind GL4 Öle eher für synchronisierte Getriebe, während GL5 besseren Verschleißschutz und Druckstabilität in reinen Diffs, z.B. an HA, bietet.
Nem reinen GL5 Öl sagt man nach es könnte Synchronprobleme geben, Reibungswerte zu niedrig.
So jedenfalls was ich mal gelernt hab. Daher hab ich immer reine GL4 Öle bevorzugt, im Golf werkelt seit 4 Jahren nen Teilsynthetik 75W-90 TSG von Ravenol.
Schaltet prima, aber ist ja auch weniger belastet mit 140Nm. ;-)

So nicht falsch verstehen, deine Ansage leuchtet mir ein wenn das 75W-90 LS gemeint ist, hat laut Fuchs GL4/GL5 und die VW G50 Spezifikation.
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Alt 12.06.2015, 23:31 #8
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Naja, ein Klauengetriebe in einem PKW, das können doch die meisten überhaupt nicht schalten. Kipp das Fuchs rein und gut ist. Herrgott nochmal, angebliche Edelöle, die nur in einem Hype noch oben geschoben werden, sinnlos. Das ist ein Seriengetriebe aus einem Großserienauto. Da ist ein öl dafür optimal. Und für deutsche Getriebe sind deutsche Öle normal optinmal, weil die Hersteller das untereinander abstimmen (Schon mal was von Deutschland AG gehört?)
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Alt 12.06.2015, 23:56 #9
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Mir geht es hier auch garnicht um nen Öl für nen Serienmotor im Alltag.
Da würd ich sagen egal welcher Hersteller Synthetik 75W-90 GL4, fertig.
Selbst Mineralisch 80 hat mal funktioniert, aber nicht so butterweich zu schalten.

Sondern was man bei nem Optimierten Motor machen kann um ein eigentlich nicht wirklich dafür ausgelegtes Seriengetriebe nicht zu überlasten.

So wie es Naumstar schon sagte halten die Getriebe mit dem geeigneten Öl besser.
Will ja nur wissen ob das Miller Öl überhaupt für die Serien VW Getriebe taugt,
nicht das es neben zu viel Geld kosten auch noch andere Probleme verursacht.
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Alt 12.06.2015, 23:49 #10
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Nunja, Ich sehe das auf jeden fall so, dass man nicht zu sehr sparen sollte...





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Alt 13.06.2015, 00:19 #11
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@Rolw

Beim Millers in Seriengetrieben mit Serienleistung fehlt mir der Erfahrungswert, ich habe es noch nicht selbst ausprobiert. Ich muss auch dazu sagen, das ich mich dem PKW Getriebebau erst vor circa 3 Jahren angenommen habe, und es noch ein junger Zweig bei mir ist.
Klar hilft das höherwertige Öl nicht um alle Schäden vorzubeugen, aber es hilft zumindest für folgende Probleme:
-Kleines Lager am Triebling
-Zahnflanken Verschleiß zwischen Triebling und Tellerrad
-Verschleiß des 5 Gangs, wobei hier ein Korrekter Füllstand des Öles fast noch wichtiger ist. Da der 5. Gang seperat sitzt, gibt es hier häufig Thermische Probleme, weshalb dann das Nadellager schmelzt, auf dem das Gangrad sitzt. Der Korb davon besteht nämlich nur aus Kunststoff.
-Vorzeitiger Verschleiß der Syncronringe, sind diese jedoch erstmal hin, gibt es keine Rettung mehr ausser austauschen.

Meine Empfehlung der höherwertigen Öle rührt auch daher:

Die 020 Getriebe sind von Werk aus bis zu einer Belastung von 170NM ausgelegt. Viele User Hier im Forum, fahren Leistungsgesteigerte Fahrzeuge, und kratzen demnach schnell an der Grenze. Selbst der AGG, ADY und 2E haben ab Werk schon 166NM, was selbst im Serienzustand schon stark an der Belastungsgrenze der Getrieben geht.

@Wolfi

Vw hat es in der Großserie auch für richtig gehalten, das Tellerrad mit dem Ausgleichgetriebe zu vernieten. Google mal nach DUU und DUW Getrieben, und beurteile Selbst ob das richtig ist.

Die Großserie hat auch den Vr6 mit Wartungsfreier Steurkette ausgestattet...

Die Großserie hat die Getriebe Mit einer Lebensdauer Öl Füllung ausgestattet...

Nur weil es ein Hersteller sagt ist es noch lange nicht in Stein gemeißelt.

Geändert von Naumstar (13.06.2015 um 00:27 Uhr)
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Alt 13.06.2015, 01:10 #12
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Zitat:
Die Großserie hat die Getriebe Mit einer Lebensdauer Öl Füllung ausgestattet...
Lebensdauer ist heute 100.000km fürchte ich ;-)
Man schau sich mal nen 1,8TSI an, das 6-Gang Getriebe ist ständig an der 250Nm Grenze, der Motor kann eher 280-300 ist nur gedrosselt.

Im Serientrimm will ich das Miller ja garnicht.
Beim Polo ist z.B. das 085 ATV an der Grenze, oft schon drüber, der hat ja schon Serie 150Nm, die das Getriebe grad mal abkann.
Entweder mag ich damit was bauen oder nen Golf mit 2L, wie du schon sagst zerren dann 200+Nm am Getriebe, auch wenns nur nen 8V mit maximal 140PS werden sollte.

PS: Wavetrac klang interessant, hab mal bei denen reingeschaut, die sagen bloß kein LS Öl, sondern normales 75W-90, empfehlen Motul.
Ja was denn nun. ;-)
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Alt 13.06.2015, 01:31 #13
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Hast du von Wavetrack selber einen Link?
Ich habe nämlich eine Mail von Wavetrack, wo mir empholen wurde, das vom Hersteller freigegebene Öl zu verwenden
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Alt 13.06.2015, 07:12 #14
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@Rolw: Das 085 in meinem ABU kann nur 130Nm. Deswegen kamen ja für AEA und AEE die 02K.

@Naumstar: Lebensdauerfüllung passt doch. keine bestreitet aber, dass die Lebendauer steigt, wenn man das wechselt. Und die Nietung, ein typischer Fall von Lopezfolgen. Das war die Erfindung einer Niete.
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Alt 13.06.2015, 08:52 #15
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Da Fuchs sein 75W-90 LS nach GL4 und als für VW Norm G50 verwendbar angibt, ist es ja quasi nach Herstelleranforderung.
Speziell dies Öl scheint ja ne Eierlegende Wohlmilchsau zu sein und kann alles gleichzeitig. ;-)

Wavetrac® Differential - A torque biasing differential with a difference
Unter technical sind die faqs

Öl nach Hersteller lese ich da auch, aber eben auch Vermeidung von Öl mit LS Additiven.
Empfehlen selber Motul 75W90 oder 75W140, genaue Bestellnummer steht da.

Wahrscheinlich gehts da vor allem um Öle die nur speziell auf HA Diffs ausgelegt sind, das Fuchs funktioniert ja.
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Alt 13.06.2015, 11:41 #16
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OT: Das Wavetrack ist ja ein Torsen Differential, und die benötigen keine LS Zusätze. Oder irre ich mich da?
Somit macht die Empfehlung man soll bei dem vom Hersteller des Getriebes empfohlenen Öl bleiben ja sogar Sinn.

EDIT: Da steht es ja sogar: http://www.wavetrac.net/technical.htm

DOGBOX (Ich kenne es als "Klauenschaltung") hat jedes Motorradgetriebe, läuft mit speziellen Motorradmotoröl ganz hervorragend. "KLONKT" zwar etwas beim Schalten, aber funzt gut.


TOPIC:

Also, wer seinem Getriebe etwas gutes tun will bleibt bei 75W-90 Vollsynt. und benutzt GL4 oder besser noch GL5 mit LS.
Bevorzugt von Motul oder Fuchs.
Und wechselt das noch regelmässig.

Geändert von DERChristian (13.06.2015 um 11:49 Uhr)
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Alt 15.06.2015, 12:01 #17
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Auch wenn es jetzt zu weit führt:
Die Vernietung des Achsantriebes an sich ist und war nicht das Problem. Nietverbindungen halten schon seit hunderten von Jahren Stahlkonstruktionen zusammen und sind absolut in Ordnung. Vorausgesetzt sie sind richtig ausgeführt. Problematisch wird (und wurde) es, als man die Art der Vernietung von der (aufwendigeren) Nietkopfformung auf einfache Flachvernietung umgestellt hatte. Hier haben wahrscheinlich einige Ingenieure nicht richtig nachgedacht. Nachdem dann der Nietdurchmesser und der (Roh-)Niet geändert wurde, war es wieder ok.
Selbst MQ350-Getriebe haben genietete Achsantriebe.

Das kleine Kegelrollenlager verschleißt sehr gerne, stimmt. Meist liegt es aber an der "Lebensdauerfüllung" und der eingestellten Lagervorspannung.
Hier stimme ich volkommen zu, dass dem Getriebe ein regelmäßiger Ölwechsel sehr zu gute kommt. Durch gebundene Schmutzpartikel kommt es zu überrollungen dieser Partikel bei relativ hoher Vorspannung des kleinen Lagers. Das begünstigt den Lager k.o.

Zum Öl:
Volkswagen verwendet für verschiedene Getriebe durchaus auch unterschiedliche Öle. Je nach Leistungsklasse ds Getriebes.
Auch hierfür wurden umfangreiche Prüfungen und Untersuchungen angestellt, um das jeweils beste Ergebnis (in Bezug auf Eignung und natürlich auch Kosten) zu erzielen. Je höher die Beanspruchung, um so hochwertiger muß das Öl sein, dass sollte logisch sein. Der Rennsport hat natürlich auch ganz andere Anforderungen.
Ich würde auf das vom Hersteller empfohlene Öl zurückgreifen. Ansonsten muß man sich halt durch probieren. Ein Öl einfüllen, Erfahrungen sammeln, wenn es nicht gut ist ein anderes verwenden, und das immer und immer wieder bis man ein gutes gefunden hat. Wie oft will man das machen? Wie teuer soll das werden?
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Naumstar (15.06.2015)
Alt 15.06.2015, 21:05 #18
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Das Ausprobieren verschiedener Öle ist ja so nicht möglich für den einzelnen. Allenfalls merkt man einen Unterschied beim Schalten. Oder den Schaden am Getriebe wenn es zu spät ist.

"Testen" kann man Öl natürlich, vorher und nachher, und so das Rätselraten beenden. Kostet nur etwas... https://www.oelcheck.de/preise.html

In Amerika gibt es ein gazes Forum das sich nur damit beschäftigt, leider sind dort natürlich überwiegend Automatikgetriebeöle und/oder bei uns unbekannte Marken im Test. Aber ab und an ist es schon sehr aufschlussreich:

Gear & Transmission Used/Virgin Oil Analysis | Bob Is The Oil Guy

Ravenol z.B. unterscheidet sich anscheinend von Charge zu Charge doch etwas. Die grossen Hersteller bringen das Mischungsverhältnis ihrer "Rezeptur" immer genau hin.

Für mich ist jetzt klar das ich bei 75W-90 Vollsynth. bleibe und evtl. doch nochmal GL5 testen werde.

Den Getribeölwechsel werd ich auch zukünftig alle 80.000 Km zusammen mit dem Zahnrimenwechsel machen.
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