Alt 01.07.2017, 13:01 #1
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Zitat:
Zitat von Matze941 Beitrag anzeigen
Ist echt eine Klasse Idee

Zu viel Gewicht würde ich da garnicht drauf packen, die Schaltstangen inkl Kugelköpfe sind doch bestimmt auch schwerer wie die originalen, oder?

Ich könnte mir vorstellen das dadurch stärkere Belastungen auf die Schaltklauen im Getriebe kommen (durch Virbrationen, oder Stöße durch schlechte Straßen wird ja dann das Schaltgestänge dauerhaft am Getriebe ruckeln)
Ist aber nur eine Mutmaßung ...

Sieht aufjedenfall Klasse aus
Hallo

Die Schaltstange im Original wiegt 66gr. meine angefertigte wiegt 101gr. Das Tilgergewicht das ich angefertigt habe wiegt dafür nur knapp die hälfte des originalen im Golf 3. Im Golf 2 gab es gar kein Tilgergewicht. Ich denke das die Spielfreie und wartungsfreie Schaltung das mehr oder minder an Gewicht mehr als wett macht.


Wie versprochen liefere ich noch schnell die Fotos der eloxierten Schaltstangen nach:



Da ich sowieso im Keller war habe ich noch einen Adapter gedreht für die Getriebe Entlüftung. dieser ist notwendig um ein Ventil mit Rückschlag zu verbauen. Bei forcierter Gangart auf dem Track suppt es da gerne mal raus.



Dann habe ich noch die Kugelbuchse der Schaltwelle eingezogen. Um das Stressfrei zu bewerkstelligen habe ich noch zwei Scheiben gedreht, und mir ein Werkzeug gebastelt.






Nun mal noch zum Schluss ein paar Bilder über die Qualität von Febi Bilstein. Es kann sich ja jeder selber ein Bild machen. Links eine FEBI Ausrückstange und rechts Original VW gebraucht:







wie man unschwer erkennen kann ist die original VW Stange komplett Rundgeschliffen, die von FEBI einfach nur gezogenes Material.


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Alt 01.07.2017, 20:51 #2
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Hallo!

Zitat:
Zitat von Naumstar Beitrag anzeigen
wie man unschwer erkennen kann ist die original VW Stange komplett Rundgeschliffen, die von FEBI einfach nur gezogenes Material.
Das wundert mich überhaupt nicht.

An meinen Golf 3 würde ich rein nichts von Febi Bilstein, Mapco, JP-Group, ATP oder sonstigen Billiganbietern verbauen.

Grüße Teletubby
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Alt 01.07.2017, 22:02 #3
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Hallo!



Das wundert mich überhaupt nicht.

An meinen Golf 3 würde ich rein nichts von Febi Bilstein, Mapco, JP-Group, ATP oder sonstigen Billiganbietern verbauen.

Grüße Teletubby

Grüß dich

Ich dachte an einer 8mm Stange kann man nicht viel falsch machen, Tja falsch gedacht.
Denke ernsthaft drüber nach mir eine Stange aus 42CRMO4 Rundzuschleifen und die Enden zu härten
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Alt 17.07.2017, 19:19 #4
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So heute mal wieder ein Bischen am Getriebe gepuzzelt:



Wenn die Syncronringe und die Teile vom verzinken zurück sind geht es weiter.
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mimi (18.07.2017)
Alt 01.07.2017, 18:06 #5
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Das blau ist nicht so meins, aber an der Farbe solls wirklich nicht scheitern!
Die Arbeit ist wirklich 100% stimmig.
Großer Respekt dafür!
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Alt 22.07.2017, 15:47 #6
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Ich würde an einem Anhänger die Stelle eben fix mit einer Schrubscheibe blank machen...
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American-Psycho (22.07.2017)
Alt 22.07.2017, 23:14 #7
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Der Anhänger ist nicht verzinkt, die öse ist verzinkt.
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Alt 24.07.2017, 18:58 #8
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Hallo
Heute habe ich die Antriebswelle fertig zusammen gebaut.
Da die Büchse für die Kupplungsstange eine einbautiefe von 6mm bekommt, und der Wedi 1mm, habe ich mir Spezial Werkzeug gedreht, damit die Einbautiefe immer stimmt wenn auf Block gepresst wird:






Das Schwarze Kunststoffteil ist das Einbau Werkzeug für den Wedi.



Getriebe soweit vormontiert:



Weil mir die Ständig vergammelten Passschrauben in der Schaltung auf den Senkel gingen, habe ich noch schnell eine neue aus 1.4571 V4A Edelstahl gedreht.

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Alt 24.07.2017, 21:31 #9
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Hallo!

Solche Fotos kommen mir bekannt vor, weil ich ca. im Jahr 1987 auch mal ein Getriebe komplett auseinander hatte mit anschließendem Wiederzusammenbau. Es war das Getriebe eines VW-Porsche 914, das ähnlich einem VW Käfer-Getriebe aufgebaut ist mit einem Kegelrad-Tellerrad-Ausgleichgetriebe, das sorgfältig einschließlich Lagervorspannung eingestellt werden muss. Das Getriebe hat hinterher völlig problemlos und ohne ungewöhnliche Geräusche seinen Dienst getan.

Seitdem weiß ich, dass Montagearbeiten an Getrieben viel schwieriger sind als an Motoren, dass sie viel mehr Spezialwerkzeug erfordern bzw. hochkreative Herausforderungen darstellen, weil man nicht alle speziellen Werkzeuge, Mess- und Einstellmittel dafür extra kaufen will.

Davon gibt es auch einige Fotos, aber leider bisher nur als Papierbilder.

Grüße Teletubby
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Alt 10.08.2017, 21:06 #10
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Abend zusammen.

Ich war mal wieder tätig, und habe noch ein wenig spezialwerkzeug gebaut.

Einmal wieder eine Montage Hülse aus Pom, um den Wedi des Gelenkwellenflansches zu montieren.





Und einmal ein Werkzeug zum Einziehen des Gelenkwellenflansches:





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Alt 11.08.2017, 08:13 #11
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Hallo!

Zitat:
Zitat von Naumstar Beitrag anzeigen
Und einmal ein Werkzeug zum Einziehen des Gelenkwellenflansches:
Sogar mit Axial-Kugellager! Das nenne ich doch mal professionell.

Grüße Teletubby
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Alt 11.08.2017, 13:57 #12
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Saubere Arbeit *daumenhoch*
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Alt 23.08.2017, 10:36 #13
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So liebes Forum, es ging weiter und so.







An der Schaltung habe ich auch weiter Gebaut.
Zuerst, wie im Vorfeld schon geschrieben, eine Neue Passschraube aus 14571 gedreht auf 9,98mm.



Dann den Aluminium Halter auf 16h7 aufgerieben um eine Saubere Grundbohrung herzustellen. Im Anschluss habe ich dann neue Lagerbuchsen aus PTFE gedreht, und auf 9,8mm vorgebohrt.



Danach habe ich die Buchsen in den Halter eingepresst, und mit einer Reibahle auf 10h7 aufgerieben, um eventuelle Deformierung durch das einpressen zu beseitigen, und eine 100% Parallele Ausrichtung der Buchsen zu realisieren.



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Alt 23.08.2017, 10:58 #14
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Sehr geile Arbeit die du da ablieferst.
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Alt 23.08.2017, 11:24 #15
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Die Buchsen aus dem tollen Kunststoff sind erstklassige Arbeit. Auf die Idee mit der Reibahle wäre ich so ohne Weiteres nicht drauf gekommen. Man merkt, dass du dich damit eingehend beschäftigt hast.

Weiter so. Lese gerne mit! Möchte mir irgendwann auch noch ein Getriebe zusammenstecken.

Bezüglich des Hochdrehzahlkonzeptes:
Du schriebst ja, dass du da alles an Gewicht angeglichen hättest. Welche Drehzahl ist deiner Meinung nach dann (standfest) möglich?

MfG
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Alt 23.08.2017, 11:30 #16
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Zitat:
Zitat von Norner Beitrag anzeigen
Die Buchsen aus dem tollen Kunststoff sind erstklassige Arbeit. Auf die Idee mit der Reibahle wäre ich so ohne Weiteres nicht drauf gekommen. Man merkt, dass du dich damit eingehend beschäftigt hast.

Weiter so. Lese gerne mit! Möchte mir irgendwann auch noch ein Getriebe zusammenstecken.

Bezüglich des Hochdrehzahlkonzeptes:
Du schriebst ja, dass du da alles an Gewicht angeglichen hättest. Welche Drehzahl ist deiner Meinung nach dann (standfest) möglich?

MfG
Hättest du mich das vor ein paar Jahren gefragt hätte ich gesagt:
Mit Hydros max 8000 Umdrehungen. Meine Hydros sind jetzt aber nach rund 8000km fertig, und wollen gewechselt werden.
Ich Tippe mal auf 7500 ist so die Grenze die die Hydros ohne nennenswerten Verschleiß mitmachen. Mit Top Öl und 50gr Hydros wohl gemerkt.
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Norner (23.08.2017)
Alt 24.08.2017, 21:29 #17
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Hallo!

Was ist das für ein schwarzes, zylinderförmiges Metallteil anstelle der Kugel an der rechten Umlenkwelle auf Deinem letzten Foto?

Grüße Teletubby
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Alt 24.08.2017, 21:55 #18
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Sieht aus wie eine gelagerte Rolle aus Pom?

Gesendet von meinem A0001 mit Tapatalk
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Alt 24.08.2017, 22:10 #19
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Zitat:
Zitat von Ov3rdos3d Beitrag anzeigen
Sieht aus wie eine gelagerte Rolle aus Pom?

Gesendet von meinem A0001 mit Tapatalk
Genau.

Ist aber nur mein erster Versuch.
Die Originale Welle hat zu viel fertigungs Toleranz, deswegen baue ich die Welle jetzt neu mit einer 12h7 Welle.
Die Neue "Kugel" bleibt aber Weiterhin eine Walze, allerdings aus PEEK oder PTFE.
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Alt 25.08.2017, 00:06 #20
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Noch eine Kurze Abend Anekdote.

Ich habe zu Bar-Tek, welche einen ASNU Einspritzdüsen Prüfstand besitzen, vier ABF Einspritzdüsen geschickt.
Es handelt sich hierbei um die Standart 037906037G, zweistrahlige Side-Feed Düsen wie sie in so gut wie jedem ABF verbaut wurden.
Die Gerüchte über die Durchflussmenge im Netz sind vielfältig, darum wollte ich das ganze nun überprüfen lassen.



Die Düsen haben ziemlich genau 240CCM die Minute. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Wenn ich die Durchflussmenge als Grundlage ausrechne, komme ich auf um die 180ps die Damit noch möglich sind bei 3bar und 90% Duty.
Da ich testweise auf knapp 100% Duty auf über 4000RPM fahre, komme ich laut Rechner auf eine Leistung von 201PS. Auch das stimmt mit der Realität überein.
Jetzt stellt sich allerdings die Frage woher andere Einspritzdüsen?
Ich denke ich werde wohl meinen Alten Plan wieder Aufleben lassen, und die Einspritzdüsen auf Standart EV6 umbauen, mit Fuel Rail vom 1.8T oder Dergleichen.




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American-Psycho (25.08.2017)
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