Leider muss ich hier die wohl schlechteste Nachricht schreiben, die ich je geschrieben habe. Es geht um den Golf.
Ich habe ihn beim Karosseriebauer gelassen. Dieser hat jedoch folgende Sachen gefunden:
1. Schweller vorne links durchgerostet aussen und sogar innen
2. Schweller hinten rechts auch
3. Rost an der Aufnahme des Hinterachskörper
4. Unterboden ist unter dem Unterbodenschutz auch nicht schön
Da mir der Aufwand, das profesionell wieder zu reparieren zu hoch ist ( Betrag ist höher als 1500 EUR nur für die Blecharbeiten) und das zu einen Fass ohne Boden wird, habe ich entschlossen, das Auto bis zu einen Zeitpunkt, bis spätenstens Mitte April, fahren, und danach zu verkaufen.
das ist wirklich keine gute Nachricht. Andererseits: Für einen 24 Jahre alten Golf 3 ist sie aber auch nicht ungewöhnlich.
Ich würde das nicht vorschnell entscheiden, sondern mir Zeit damit lassen. Wenn die Karosseriearbeiten zum von Dir genannten Preis gut gemacht werden und wenn das Auto danach wieder eine Lebenserwartung im zweistelligen Bereich hat, finde ich das durchaus überlegenswert. Das hätte weiterhin den Vorteil, dass Dein gesamtes Sammeln von Teilen und das Vorbereiten zum Einbau für die Nachrüstung von Sonderausstattungen dann nicht für die Katz´ gewesen wären.
VR6 oder 16V oder Ähnliche: Ein langjähriger Familienbesitz, viele schöne Erinnerungen an Fahrten mit dem Auto oder an Arbeiten daran können einem persönlich einen "eher normalen" Golf 3 genau so kostbar werden lassen wie ein Spitzenmodell. Ich jedenfalls würde meinen roten Variant für keinen VR6 und für keinen 16V und für keinen GTI hergeben wollen.