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| R.I.P. |
Hallo! Nach viel Arbeit in der letzten Zeit am Golf (Cabrio) stand gestern mal wieder etwas richtig Schönes auf dem Programm: Eine Reise mit dem Golf (Variant). Eigentlich war diese Reise schon für das Wochenende davor geplant, wurde wegen schlechter Wetteraussichten aber verschoben. Mit meiner traditionellen Reisebegleiterin Iris hatten wir uns diesmal die Nordsee in Ostfreisland als Ziel ausgeguckt. Weil wir kein genaues Ziel vor Augen hatte, blieb das Navi zu Hause; stattdessen hatte ich vor der Reise eine Landkarte von Norddeutschland für 1 Euro ersteigert: Übermäßig viele Sachen hatten wir auf dieser Reise nicht dabei. Hier ein Teil davon: Für die Fahrstecke stand am Anfang nur fest, dass wir die A3 bis Recklinghausen und dann die A31 hoch bis zum Ende in Emden fahren wollten. Auf der A31: Immer noch auf der A31, aber schon kurz vor Emden. Hier gibt es nervig lange Baustellen mit einstreifiger Verkehrsführung: Das Radio spielt Udo Lindenberg vom CD-Wechsler. Auch sonst ist hier alles im grünen Bereich: Das Etappenziel Emden kommt in Sicht: In Emden haben wir erstmal einen McDonald angesteuert. Auf dem Weg dorthin sichere Anzeichen, dass das Meer nicht weit weg ist: Unser nächstes Ziel sollte das Meer bei Dornumersiel sein: ![]() Schöne ostfriesische Landstraßen mit glücklichen Kühen: Das Navigationssystem bei der Arbeit. Es funktioniert störungsfrei: Volltanken im kleinen Ort Willmsfeld, um schonmal das Benzin für die Rückfahrt im Tank zu haben: 29,88 Liter für 390,2 Kilometer, das ergibt 7,65 Liter auf 100 Kilometer. Laut MFA-Anzeige waren es 7,5: Auf dieser Fahrt hat es auch endlich mal ein technisches Problem mittleren Ausmaßes gegeben: Auf der Strecke nach Emden fing es bei einer Schauerdurchfahrt nach Einschalten des Heckwischers plötzlich fürchterlich an zu schmieren. Die fachmännische Schadensanalyse ergab zielsicher ein zerfleddertes Wischergummi. Zum Glück nicht ganz, so dass die Heckscheibe dadurch nicht verkratzt wurde. Ich werde also wohl in den Beschaffungsplan für das dritte Quartal 2017 ein neues Wischergummi aufnehmen müssen: Unmengen von rotierenden Mercedes-Sternen auf den Feldern: Das Meer kommt in Dornumersiel in Sicht: Leider kostet hier alles Geld: Das Parken und der Zugang zum Strand, der noch nicht einmal so schön ist wie der voriges Jahr in Holland: Also haben wir das mit dem Strand gelassen, weil wir ja eh nicht lange zu bleiben vorhatten. Und haben als Trost erstmal ein paar hoch schokoladenhaltige Kekse eingetopft, die auf keiner unserer Reisen fehlen dürfen: Und haben mal einen Blick in den kleinen Hafen dieses Ortes geworfen: Dann an der Küste weitergefahren in östlicher Richtung in der Hoffnung, irgendwo kostenlos an den Strand zu können. Das ging auch im Ort Neuhardingersiel: ![]() Nur für das Parken wurde hier die Hand aufgehalten: Am Srand: Auch hier gibt es einen niedlichen Hafen, der laut Touristeninformation wie ein Marktplatz aufgebaut ist, weil um ihn herum viele Geschäfte, Restautrants, Cafés usw. sind: Nicht nur Autos kann man restaurieren, sondern auch Schiffe. Hier ist gerade eins in Arbeit: Um etwas Abwechslung einzubringen, hatten wir uns für die Rückfahrt für eine andere Strecke entschieden: Über Wittmund und Jever nach Wilhelmshaven, dort auf die A29 bis zum Alhorner Dreieck und dort auf die A1 in südlicher Richtung: ![]() Das war aber keine gute Idee. Erstens, weil hier sehr viel Verkehr war. Bis unter die Dächer vollbepackte Autos deuteten auf viele Ferien-Heimfahrer hin. Und zweitens, weil es hier viele endlos lange Baustellen mit einspuriger Verkehrsfürhung gibt, wo nur Tempo 40 erlaubt ist. Aber zum Umplanen war es jetzt zu spät. Pause auf einem Parkplatz an der A1. Das Schöne am Variant: Man hat immer eine Sitzgelegenheit dabei. Eine, die auch bei Regen funktioniert, weil man trocken unter der geöffneten Klappe sitzt: Abschlusstanken kurz vor zu Hause. Rechnerisch betrug der Verbrauch der Rückfahrt 7,80 Liter auf 100 Kilometer; laut MFA waren es 7,6. Sehr wahrscheinlich war der Verbrauch auf der Rückfahrt wegen der Staus und wegen des höheren Tempos höher als auf der Hinfahrt: Insgesamt waren es gestern ca. 808 Kilometer bei schönstem Wetter. Mal wieder eine schöne und, abgesehen von Wischergummi des Heckwischers, eine völlig problemlose Reise mit dem Golf. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (14.08.2017 um 13:16 Uhr) | |||
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