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Alt 06.08.2017, 23:33 #1
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Die verworfene Idee solltest du noch mal wieder auf den Tisch legen ;-) Du denkst beim AAM man hätte die Handbremse gelöst nachdem der mistige Krümmer und Hosenrohr raus ist. Unterschied wie Tag und Nacht. Du bist so viel am Instandsetzen und optimieren, dann würde ich das definitiv nicht auslassen!

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Herby50 (08.08.2017)
Alt 06.08.2017, 23:52 #2
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Zitat:
Zitat von Ov3rdos3d Beitrag anzeigen
Du denkst beim AAM man hätte die Handbremse gelöst nachdem der mistige Krümmer und Hosenrohr raus ist. Unterschied wie Tag und Nacht.
Einen Unterschied merkte ich auch schon, wo ich durchgehend ab Kat 50mm hatte.
Die Veränderung mitsamt Hosenrohr, Krümmer, sollte ja nochmal mehr sein.
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Herby50 (08.08.2017)
Alt 07.08.2017, 00:03 #3
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Hallo Manfred,

Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Ha, das ist ganz sicher. Zum Beispiel bei der Restauration eines VW-Porsche 914 ist auf diese Weise ein oberes Federbeinlager unrettbar krumm geworden, weil ich die Gewinde eingefettet und dann die Schrauben mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen habe. Und das war nicht die einzige schlechte Erfahrung mit eingeölten Gewinden
Krass, ich habe ähnliches wohl schon mal von anderen gehört, aber ich dachte immer, die Leute hätten dann z.B. noch etwas fester angezogen als nur bis zum definierten Anzugsmoment, oder hätten einfach nur billige, und somit fehlerhafte Drehmomentschlüssel benutzt.
Aber wenn jemand wie du sowas schreibt, dann glaube ich das wohl.

Was den Porsche betrifft. Der 914er ist auch schön. Ich durfte mal an 2, 911ern schrauben. Mein Kumpel hatte 2 Stück. Erst einen roten, mit 2,2l, danach einen grünen 2,4l Targa.
Spitzen Autos. Rumfahren durfte ich dann auch manchmal damit, und ich kann nur sagen, das ist Spass pur. Kennst du bestimmt auch vom 914er. Beim 2.4l wird man beim beschleunigen wirklich in die Sitze gedrückt (...ja Ok, der 2,2 ist auch gut) .
Schade das der aktuell keinen mehr hat. Ich liebe die 911er Motoren. Hammersound, und viel Kraft. Am liebsten würde ich mir so einen Motor ins Wohnzimmer stellen.


Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Durch die herabgesetzte Reibung lässt sich die geölte Schraube bei gleichem Anzugsmoment weiter drehen als eine ungeölte. Das ist absolut unstrittig.
Ja, das ist auf jeden Fall unstrittig. Klare Sache.
Es gibt ja auch Schrauben, die nicht geölt werden sollten. Ich wundere mich ja eigentlich auch nur, dass die Dehnschrauben im ZK bei den Golf´s nicht geölt werden sollen.
Aber schonmal gut zu wissen
Hätte ich bei meinem die Kopfdichtung machen müssen, hätte ich die Schrauben eingeölt.
Dann hätte ich wohl mit etwas Pech die ar....karte gezogen, wenn eine, oder gar mehrere Schrauben gerissen wären.


Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
VW weist in Reparaturleitfäden ausdrücklich darauf hin, dass zur Montage eines Zylinderkopfes kein Öl in den Schraubenlöchern sein darf.
Gut, dann ist die Sache ja ziemlich klar.


Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
VW weist in den Reparaturleitfäden auch immer ausdrücklich darauf hin, wenn Schrauben zu ersetzen sind. Zum Beispiel bei denen der Kühlmittelpumpe, was hier ja gerade Thema war. Bei den meisten Benzinmotoren gibt es diesen Hinweis bei den Zylinderkopfschrauben nicht; nur beim Sechszylinder und bei den Dieselmotoren ist das anders.
Es gibt einige Leute, die bauen die selben ZK Schrauben sogar 3 mal wieder ein.
Ich oute mich jetzt mal und gestehe, dass ich auch einmal (aber wirklich nur dieses eine mal), bei einem MB 608, Motorcode OM314 (ich weiß den Motorcode noch so gut, weil der Motor mir sehr gefiel, da der fast unzerstörbar ist. Wenn die Afrikaner die 508, 608, 609, in die Heimat verschiffen, fahren die erstmal. Wenn der Motor dann knapp 1.000.000km drauf hat, machen die erstmal überall neue Lager rein, dann läuft der erstmal wieder die nächsten 1.000.000km. Das hat mir mal ein Afrikanischer Händler so erzählt), dieselben ZK Schrauben wieder eingebaut hatte, die ich auch ausgebaut hatte. Aber ich hatte keine Wahl, denn der, dem der Wagen gehörte , wollte kein Geld für neue Schrauben ausgeben. Das war ein 608, der zu einem Wohnmobil umgebaut war. Der Motor lief dann aber ohne Probleme, bis er den Wagen verkauft hat. Der Besitzer vom WoMo hatte aber vor dem Verkauf mit den alten eingebauten Schrauben, ca. 20.000 km gefahren. War also soweit alles OK.
Nur ist es bei mir so, dass ich solche speziellen Schrauben grundsätzlich erneuere. Ich traue Dehnschrauben nicht mehr über den Weg, wenn die einmal eingebaut waren



Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Um in diesem Punkt sicherzugehen, habe ich mich jetzt umentschieden und werde neue verwenden. Weil ich die alten noch habe, werde ich sorgfältig die Längen vergleichen.
Das ist eine gute Idee. Bin auf das Ergebniss gespannt


Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Da bin ich aber sehr gespannt. Bitte lass uns hier nicht dumm sterben!
Nein, auf keinen Fall. Sobald ich was weiß, melde ich mich hier.


Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Ja, finde ich auch. Und es ist bestimmt auch eine Bereicherung dieses Forums, mit Dir einen erfahrenen und kommunikativen Fachmann bekommen zu haben.
Oh, vielen herzlichen Dank. Ich fühle mich sehr geehrt.
Fachmann würde ich mich jetzt nicht nennen, ich schraube und bastle einfach nur gerne
Aber dennoch, vielen lieben dank.
Dasselbe denke ich über dich. Du bist auf jeden Fall auch vom Fach, die Bilder sagen alles.



Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Das ist die originale Schraube (M8X10), die auch neu verzinkt ist. Bei der gesamten Technik des Golf 3 ist mir noch keine Schraube mit einer Festigkeitsklasse unter 8.8 begegnet.
Ich habe da ehrlich gesagt bisher überhaupt nicht darauf geachtet, als ich z.B. meinen Starter gewechselt hatte. Auch bei den kleineren Schrauben, bei den anderen arbeiten, hatte ich da gar nicht drauf geachtet.
Bei dir war die mir jetzt aufgefallen, weil die so schön am Glänzen ist.
Aber das ist gut zu hören. Das ist Qualität


Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Und wie lange es dauert, ist mir ziemlich egal. Ich habe ja (hoffentlich) noch ein paar Jahre Lebenserwartung.
Ach, lass dir einfach Zeit soviel du willst. Was lange währt, wird endlich gut.
Ein guter Freund von mir sagt immer: "Wir sind auf der Arbeit, nicht auf der Flucht"
Als ich das von deiner Lungenfunktionsstörung gelesen habe, hat mich das echt traurig gemacht.
Auch wenn wir uns nicht kennen, so erkennt man doch sowohl an deiner Ausdrucksweise, als auch an deiner Hilfsbereitschaft, dass du ein sehr sympathischer Mensch bist.
Es trifft doch immer die falschen ...
Jedenfalls wünsche ich dir ein langes und sorgenfreies Leben. Lass es dir immer gutgehen.


Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Vielleicht können die ja etwas aus ihrer Erfahrung sagen.
... eben das waren auch meine Gedanken
Kann ja nicht schaden, wenn man mehr Meinungen einholt.


Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Leider ist es aber so, dass VW-Betriebe als nicht übermäßig auskunftsfreudig in solchen Sachen bekannt sind.
Dazu, morgen mehr ...

Geändert von Rennrudi (07.08.2017 um 00:10 Uhr)
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Alt 07.08.2017, 06:07 #4
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ZKD Schrauben immer leicht geölt einsetzen, so dass ein leichter Ölfilm darauf ist, sie aber nicht Tropfen.
Ich Öle sie immer mit dem Känchen ein, und Blase sie dann nachher mit Pressluft "trocken".
Schrauben von Reinz oder Elring werden sowieso immer leicht geölt geliefert, die baue ich ein wie sie aus der Schachtel kommen.
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Hallo!

Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Schmeiss diesen Strohhalm, äh Hosenrohr aus dem Wagen! Ebenso den Kat. Gleich auf die 1,6l/2,0l Anlage umbauen, dann dreht der Motor einfach freier oder anders gesagt schneller hoch.
Zitat:
Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
Das halte ich für eine sehr sinnvolle Aktion. Ist dnan zwar nicht Original, aber es bringt was. Und wenn er das nicht nutzt, der Wirkungsgrad des Motors wird besser, weil er weniger Widerstand überwinden muss, um das Abgas los zu werden.
Zitat:
Zitat von Ov3rdos3d Beitrag anzeigen
Die verworfene Idee solltest du noch mal wieder auf den Tisch legen ;-) Du denkst beim AAM man hätte die Handbremse gelöst nachdem der mistige Krümmer und Hosenrohr raus ist. Unterschied wie Tag und Nacht. Du bist so viel am Instandsetzen und optimieren, dann würde ich das definitiv nicht auslassen!
Ein verzogener Auspuffkrümmer, der dabei einen Stehbolzen fast abgerissen hat, war ja der eigentliche Grund dafür, dass ich den Zylinderkopf abgebaut habe, um den Bolzenrest herauszubekommen. Zu dieser Zeit bin ich auf einen Händler in England gestoßen, der einen neuen Auspuffkrümmer für den Motor AAM (originales VW-Teil, 051 253 031 R) für 55 Euro im Angebot hatte. Den habe ich gekauft. So liegt der sorgfältig gereinigte und mit Auspuffkrümmer und Saugrohr komplettierte Zylinderkopf jetzt schon seit Monaten einbaufertig hier herum:


Den werde ich nicht noch einmal auseinanderreißen. Es ist ja nicht so, als ob ich Langeweile hätte.

Außerdem bin ich immer ein Anhänger von Autos im Originalzustand, wobei ich nichts gegen Detailverbesserungen habe. Und: Für das, was ich mit dem Cabrio vorhabe, reichen 75 PS vollkommen aus.

Wenn überhaupt, dann würde ich nur alles zusammen auf 90 PS umbauen. Das würde bedeuten: Auspuffanlage komplett, vier Kolben, die Nockenwelle und das Motorsteuergerät.


Zitat:
Zitat von Naumstar Beitrag anzeigen
ZKD Schrauben immer leicht geölt einsetzen, so dass ein leichter Ölfilm darauf ist, sie aber nicht Tropfen.
Ich Öle sie immer mit dem Känchen ein, und Blase sie dann nachher mit Pressluft "trocken".
Schrauben von Reinz oder Elring werden sowieso immer leicht geölt geliefert, die baue ich ein wie sie aus der Schachtel kommen.
Danke sehr! Das sorgt auch in diesem Punkt für Klarheit.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (07.08.2017 um 09:53 Uhr)
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Herby50 (08.08.2017)
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