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| | #781 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Zitat:
Momentan habe ich einen Plan, den ich für erfolgversprechend halte. Den möchte ich erstmal in die Tat umsetzen. Grüße Teletubby | |||
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| | #782 | |||
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| Golfumbauinteressierter | Zitat:
Setzt natürlich immer vorraus, zunächst den technischen Durchblick für die Problematik zu erarbeiten und dann entsprechend mit Muse umzusetzten. Denn mit spontanen Hau-Ruck-Aktionen macht man oft nur schnell was kaputt und verfehlt das Ziel... | |||
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| | #783 | |||
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| Forenabhängiger |
Hallo Manfred ![]() habe mich eben auch noch mal schlau gemacht, weil ich das Thema Zylinderkopfdichtung auch am wickel habe.....ich habe das von ELSA mal abfotografiert. Neue Schrauben benötigst du wenn du eine Metaldichtung verbaust, so wie das bei meinem AGG der Fall ist. | |||
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| | #784 | |||
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| R.I.P. |
Hallo Thorsten! Zitat:
Nach meinem Kenntnisstand trifft das auch für Deinen Motor nicht zu, weil der Motor AGG (im Gegensatz zu anderen, z.b. ADZ) nur mit Metallzylinderkopfdichtungen gebaut wurde. Der Einsatz der Metallzylinderkopfdichtungen bei den Vierzylindermotoren des Golf 3 passierte laut Teileliste im Modelljahr 1995, und zwar im Juni. Mein Cabrio wurde erst gut zwei Jahre später gebaut. Natürlich habe ich auch beim Ausbau darauf geachtet: Wie zu erwarten, habe ich eine Metallzylinderkopfdichtung vorgefunden. Die allerersten Motoren AGG wurden laut Teileliste erst im Juli 1995 produziert; bis dahin gab es noch den ADY. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (22.01.2017 um 20:56 Uhr) | |||
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| | #785 | |||
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| Forenabhängiger |
Juli 1995 die ersten AGG Motoren....wieder was gelernt, mein Teiledealer des Vertrauens von VW meinte, das laut seines Wissens Anfang 96 die verbaut wurden. | |||
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| | #786 | ||
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| ¼-Meile-Fahrer |
Ab Modelljahr 96 wurden die AGG verbaut, was ja im Juli oder August 95 begann. | ||
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| | #787 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Ich habe den heutigen Montag damit begonnen, etwas zu machen, was man schön im Warmen machen kann: Jede Menge Striche auf ein Stück Pappe gezeichnet: Was das werden soll, wenn es fertig ist: Eine Schablone, mit deren Hilfe ich die Öffnung für die für die Kältemittelleiungen in die schwarze Blech-Querwand zwischen Innen- und Motorraum einarbeiten kann. Nach dem Ausschneiden und Hervorheben der horizontalen und vertikalen Mittellinien: Eine alte Dichtung, auf der die Kontur der Öffnung noch erkennbar ist, diente als Hilfe für die Erstellung der Schablone: Dabei ist zu beachten, dass die Höhe der Öffnung in der Querwand nicht gleich ist der des Verstärkungsbleches. Die Radien der vier Ecken hatte ich einfach mal mit 10 mm angenommen; das kommt genau hin, wie man sehen kann, wenn die Schablone auf der alten Dichtung liegt: So sieht die Öffnung original aus (Ansicht vom Motorraum aus): Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (23.01.2017 um 11:44 Uhr) | |||
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| | #788 | |||
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| 16V |
Es gibt einen Blech Halter für manche Golf 3 Modelle, der sich perfekt als Schablone eignet und später dann auch als Verstärkung der beiden Schrauben am Expansionsventil mit denen der Klimagebläsekasten in der Stirnwand verschraubt ist. Der war sogar gar nicht arg teuer. Nur für den Fall, dass du das nicht wusstest | |||
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| | #789 | |||
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| R.I.P. |
Hallo Jens, Zitat:
Zitat:
Das mag sich seltsam anhören, ist aber so. Grüße Manfred | |||
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| | #790 | |||
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| 16V |
Oh, die Stelle habe ich dann irgendwie überlesen. Sorry, dann ziehe ich die Aussage offiziell zurück. | |||
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| | #791 | |||
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| Forenabhängiger | Zitat:
So gesehen würde das Verstärkungblech als Schablone reichen, anzeichnen und Loch etwas größer schneiden, fertig. | |||
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| | #792 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Vorige Woche habe ich einen Haufen Teile zum Neuverzinken gebracht und heute wieder abgeholt. Diese Teile waren original gelb verzinkt, die Zinkschicht aber schon teilweise verwittert, aber noch nicht völlig zerstört, so dass es noch so gut wie keinen Rost gab. Diese Teile waren zum Zeitpunkt des Fotos noch nicht ganz vollzählig; sie stammen zu 95 Prozent vom Cabrio, das ich gerade in Arbeit habe: Kleinteile, bei denen die Gefahr besteht, dass sie durch die Löcher der Trommel beim Trommelverzinken abhanden kommen, kann man mit einem Stück Draht oder auch Kabelbinder zu einem Bund zusammenbinden. Im Bild links oben und links unten jeweils Teile von einer Drehstromlichtmaschine, rechts die Metall-Lochverstärkungen von Nebelscheinwerfern: Das sind drei etwas größere Teile, zwei davon für einen Motor AFT. Nach Auskunft des Galvanikbetriebes würden sie zusammen mit den Kleinteilen in der Trommel bearbeitet werden können: Diese Teile sollten blau verzinkt werden, wie es heißt. Das bedeutet nicht, dass man sie himmelblau wiederbekommt. Sondern silberfarben mit nur einem minimalen Blaustich; auf jeden Fall das silberfarbenste, was möglich ist: Dabei habe ich nichts dem Zufall überlassen, sondern genau Buch über die Teile geführt, um später überprüfen zu können, ob ich sie alle zurückbekommen hätte: Heute nun hat der Betrieb angerufen und mir gesagt, dass meine Teile fertig sind. Weil ich Zeit hatte, bin ich gleich in unsere Kreisstadt Mettmann und habe sie abgeholt. Ergebnis: Tadellose Qualität, was nicht selbstverständlich ist. In anderen Betrieben habe ich schon mehrfach anderes erlebt. Die blau verzinkten: Und ein Teil der gelb verzinkten: Die neu verzinkten 16 Radschrauben: Die drei großen Teile: Eine Batteriekralle mit Befestigungsschraube: Die vier Abstandsbolzen, die es nur im Cabrio gibt, für die Batterieplatte und die vier zugehörigen Schrauben. Bei VW sind die Abstandsbolzen längst entfallen. Wenn man sie in schönem Zustand haben möchte, gibt es nur eine Möglichkeit: Neu verzinken lassen: Ein Bund Kleinteile für eine Lichtmaschine: Aber Achtung: So schön werden die Teile nur dann, wenn der unter dem Zink liegende Stahl noch nicht angegriffen = verrostet ist. Die alte Zinkschicht kann ruhig verwittert sein, weil sie vor dem Neuverzinken eh in Säure komplett entfernt wird. Ich habe restlos alle Teile wiederbekommen; es fehlt nichts. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (24.01.2017 um 18:38 Uhr) | |||
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| | #793 | |||
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| Sommertreffenplaner |
Die Teile sehen wie neu aus. Wieviel hast du für das verzinken der Teile bezahlt? | |||
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| | #794 | |||
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| Helfersyndrom |
gute Sache, das ist ein Galvanikbetrieb? | |||
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| | #795 | |||
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| Sommertreffenplaner |
Macht Spass der Showroom. Viel Erfolg noch! | |||
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| | #796 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Ja klar sehen die Teile aus wie neu, die gesamte Oberfläche ist ja auch neu. So gut sehen die Teile nach dem Neuverzinken aber nur aus, wenn das Grundmaterial noch nicht bzw. nur ganz wenig verrostet war. Man kann Teile auch neu verzinken lassen, wenn sie stärker verrostet sind. Das gibt aber eine mehr oder weniger raue Oberfläche, weil der Rost durch das Säurebad vor dem Verzinken aus der Stahloberfläche herausgewaschen wird. Die neue Zinkschicht ist beim galvanischen Verzinken nur sehr dünn, wodurch die feinen Rostvertiefungen in der Oberfläche sichtbar bleiben. Insgesamt habe ich 75 Euro bezahlt, wie es auch vorher vereinbart vorden war. Das mag sich im ersten Moment viel anhören, ist es aber bei genauem Hinsehen nicht. Denn 16 neue Radschrauben zu je EUR 3,09 würden schon fast 50 Euro kosten, ohne dass sie besser wären. Viele meiner neu verzinkten Teile gibt es nicht einzeln, sondern z.B. zur mit einer neuen Lichtmaschine. Da gibt es eh keine andere Möglichkeit. Neue Schrauben kaufen ist oft auch keine gute Lösung, wenn man den Originalzustand wiederherstellen will. Denn z.B. die Schrauben zur Befestigung der Batterieplatte sind original sogenannte Kombischrauben, die eine nicht demontierbare große Scheibe haben. Als Ersatzteil gibt es diese Schrauben so aber nicht, sondern nur eine ähnliche Schraube mit einer ähnlichen Scheibe als separate Teile. Der Galvanikbetrieb kalkuliert so: Eine Charge kostet 45 Euro. Das können dann so viele Teile sein wie in eine Trommel zur Bearbeitung passen; das ist in etwa die Größe eines Wäschekorbes. Absolute Voraussetzung: Alle Teile müssen von Anfang bis Ende gleich behandelt werden. Weil es bei mir 2 Chargen waren (die gelb verzinkten und die blau verzinkten), waren das genau genommen zwei Chargen. Weil die blau zu verzinkenden Teile nur wenige waren, ist mir der Betrieb beim Preis entgegengekommen. Für diese wenigen blau zu verzinkenden Teile wird aber kein eigener Prozess gestartet, weil sich das nicht lohnt. Deshalb werden diese wenigen Teile zu anderen, größeren Chargen dazugegeben. Dazu müssen sie aber vorher alle gezählt, notiert und später wieder aussortiert werden, was alles Handarbeit ist. Bein meinen neu blau verzinkten Teilen waren auch vier Kontermuttern (von zwei Autos) für die Spurstangen. Die gibt es zwar preiswert bei VW neu, aber mit einem Nachteil: Die originalen haben die Schlüsselweite SW 22; inzwischen hat sich aber die Norm geändert, und neue haben SW 21. Erstens wäre es dann nicht original gewesen, und zweitens hätte ich mir dafür extra einen neuen Schraubenschlüssel kaufen müssen. Derartige Betriebe findet man unter den Namen "Galvanik" oder "Metallveredelung". Sie sind leider selten geworden und werden immer noch weniger. Es sind nicht zuletzt auch EU-Vorschriften, die ihnen das Leben schwer machen, weil immer mehr teilweise unglaublich übertriebene Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen wegen der Chemikalien eingehalten werden müssen. Das ist wie oft in der EU: Es begünstigt Großkonzerne und benachteiligt Kleinbetriebe, die sich so etwas nicht leisten können. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (24.01.2017 um 21:37 Uhr) | |||
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| Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | Golf-Shorty-Berlin (24.01.2017), MirKesBre (24.01.2017) |
| | #797 | |||
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| Helfersyndrom |
Danke für die Info. Es gibt ja auch Feuerverzinkereien. | |||
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| | #798 | |||
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| R.I.P. | Feuerverzinken ist für derartige Teile total ungeeignet, weil die dabei aufgebrachte Zinkschicht viel zu dick ist. Z.B. würden alle Gewinde unbrauchbar, weil sie durch das Zink zugesetzt würden. Bolzen würden nicht mehr durch die Löcher passen. Der Vorteil von Feuerverzinken ist der, dass es wesentlich haltbarer ist, weil die Schicht viel dicker ist. Es ist gut geeignet für grobe Teile, z.B. Maste von Verkehrsschildern, Autobahn-Leitplanken, Stahlträger auf dem Bau oder Geländer von Brücken o.ä.. | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | Golf-Shorty-Berlin (24.01.2017) |
| | #799 | |||
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| Helfersyndrom |
oder auch für Geländer auf dem Balkon. Das hält laut Handbuch des Verkehrsministerium bis zu 50 Jahre. | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu wolfi71 für den nützlichen Beitrag: | Herby50 (25.01.2017) |
| | #800 | |||
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| ¼-Meile-Fahrer | Zitat:
Galvanikbäder sind schon recht giftig. Chrom VI war vor ein paar Jahren ein großes Problem (gelb verzinken oder Dacromet Beschichtung), da erbgutverändernd/krebserregend und mitterweile praktisch verboten. Dazu kommt, das man bei alten Galvanikbetrieben gern mal 4m Erde ausheben und entsorgen muss. Es steht doch sogar im Raum, Verchromen komplett zu verbieten, da es weniger schädliche Verfahren gibt. Zitat:
Neben der Passung gibt es Probleme mit Wasserstoffversprödung und bedingt durch die hohen Temperaturen mit der Dauerhaltbarkeit des Gewindes. Hochwertige Gewinde werden nach der Wärmebehandlung gerollt/gewalzt. Dadurch werden in den Gewindegrund Eigenspannungen eingebracht, welche die Dauerfestigkeit (ertragbare Spannungsamplitude) um mindestens 30% erhöhen. Durch die hohen Temperaturen werden diese Eigenspannungen abgebaut und die Dauerfestigkeit entsprechend herabgesetzt. Klar ist nicht jede Schraube schlussgerollt/-gewalzt. Die hochwertigen/da wo es drauf ankommt jedoch schon. Fast an eine Feuerverzinkung (habe da aber keine Erfahrung) kommt die Beschichtung mittels Zink-Lamelle (Geomet 321). Damit würde ich gerne mal meinen Fahrzeugunterboden lackieren. Das ist echt ein geiles Zeug. Hält nach Norm 720h im Salzsprühnebel aus. Dein Verzinken (ich schätze es ist Zink-Nickel, ebenfalls 720h) Zink-Eisen "nur" 480h. Geomet geht aber wegen der höheren Schichtdicke auch nur für bereits ähnlich dick beschichte Schrauben. | |||
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