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Alt 03.12.2018, 18:53 #1
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Mich wundert, dass du nicht sowas hast: Klick
Von dir hätte ich das mit der abgeschliffenen Kneifzange nicht erwartet


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Alt 03.12.2018, 19:02 #2
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Endlich gehts mit Manfreds wunderbaren Berichten weiter.

Manfred, eine Frage. Erklär mir bitte, welche Funktion das "Luftausgleichsrohr" genau hat. Ich habe es bis heute nicht verstanden, lediglich wieder so montiert wie es vorher montiert war.
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Alt 03.12.2018, 19:04 #3
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Zitat:
Zitat von Ben_RGBG Beitrag anzeigen
Erklär mir bitte, welche Funktion das "Luftausgleichsrohr" genau hat.
Drück mal die Manschette zusammen, während du das Rohr verstopfst. Was passiert mit dem Finger auf dem Rohr?
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Alt 03.12.2018, 20:00 #4
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Zitat:
Zitat von GTFahrer Beitrag anzeigen
Mich wundert, dass du nicht sowas hast: Klick
Von dir hätte ich das mit der abgeschliffenen Kneifzange nicht erwartet
Die Keifzange ist nicht abgeschliffen, sondern original so. So ein Werkzeug wurde früher z.B. dazu verwendet, Maschendrahtzäune zu verlegen und zu spannen. Ich weiß gar nicht, ob es derartige Werkzeuge heute noch zu kaufen gibt. Alle Klemmschellen, die ich bisher verarbeitet habe, ließen sich damit wunderbar spannen.


Zitat:
Zitat von Ben_RGBG Beitrag anzeigen
Manfred, eine Frage. Erklär mir bitte, welche Funktion das "Luftausgleichsrohr" genau hat. Ich habe es bis heute nicht verstanden, lediglich wieder so montiert wie es vorher montiert war.
Wenn man die Lenkung z.B. nach links einschlägt, bewegt sich die Zahstange nach rechts. Der linke Faltenbalg wird dadurch ziehharmonikaförmig zusammengedrückt, wodurch sich sein Volumen verringert. Ohne Öffnung würde sich ein unerwünschter Überdruck innerhalb des Faltenbalges bilden. Im rechten Faltenbalg passiert in diesem Beispiel das Gegenteil: Es würde sich ein Unterdruck bilden. Löcher nach außen zum Ausgleich wären wenig hilfreich, weil dadurch Feuchtigkeit und Schmutz hineinkommen könnten. Also wird durch das Rohr einfach eine Luftausgleichmöglichkeit zwischen dem linken und dem rechten Faltenbalg gebildet: Die Luft, die links beim Lenken zu viel wäre, strömt durch das Rohr in den rechten Faltenbalg, dessen Volumen sich beim Nach-Links-Lenken vergrößert. Und schon sind beide Faltenbälge glücklich.

Genial einfach!
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Alt 04.12.2018, 19:02 #5
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Danke für die Erklärung.

Ich habe so naiv nachgefragt, weil ich ehrlich gesagt nicht geglaubt habe, dass die Manschetten so gasdicht sind, dass da ein Austausch stattfinden muss.
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Alt 04.12.2018, 19:18 #6
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Müssen sie ja sogar sein, sonst würde es da unten irgendwann rosten, weil zuviel Luftfeuchtigkeit eindringt
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Alt 05.12.2018, 22:14 #7
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Toller Beitrag. Dank Dir bzw. Deinem Foto kann ich mir morgen mit Teilenummer die Schellen bestellen gehen... bei mir waren nämlich auch die Kabelbinderspezialisten zu Gange.

Gruß Flo
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Alt 06.12.2018, 07:45 #8
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Zitat:
Zitat von COITUS Beitrag anzeigen
Dank Dir bzw. Deinem Foto kann ich mir morgen mit Teilenummer die Schellen bestellen gehen..
Vorsicht! Die abgebildeten Schellen mit den ebenfalls abgebildeten Teilenummern gelten nur für Lenkgetriebe des Herstellers TRW (bzw. XTR)! Die von ZF haben andere.


Zitat:
Zitat von COITUS Beitrag anzeigen
..bei mir waren nämlich auch die Kabelbinderspezialisten zu Gange.
Das ist das, was ich meinte.
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Alt 06.12.2018, 08:52 #9
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Neues vom bestellten Polo

Hallo!

Nachdem derjenige der beiden Geschäftsführer des VW Autohauses, bei dem ich am 10. August den neuen Polo bestellt habe, vorige Woche in Urlaub war und ich nur mit seiner Vertretung reden konnte und nachdem er diese Woche wieder im Hause ist, hat er mich gestern abgerufen und um Entschuldigung gebeten für die lange Lieferverzögerung. Und für das mahnungsähnliche Schreiben des VW-Konzerns; ich hatte darüber hier berichtet. Er hat mir die Situation komplett erklärt. Letztendlich liegt es an WLTP (= World Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedures) = der weltweiten Neueinordnung der Neufahrzeuge in Verbrauchs- und Abgasklassen, die nicht unter Laborbedingungen ermittelt wurden, sondern in der Realität. Das scheint dem VW-Konzern ernsthafte Schwierigkeiten zu bereiten, weil das alles total unterschätzt wurde. Der VW-Konzern hätte derzeit mehr als 15.000 Leihwagen ausgegeben, um Kunden eine Überbrückung der unverhältnismäßig langen Lieferzeiten für Neufahrzeuge zu geben.

Für meinen Polo hat er mir gesagt, dass das auch erst im nächsten Jahr etwas werden kann. Die ursprünglich genannte Lieferzeit von neun Wochen wäre dann um zwölf Wochen überzogen unter der Bedingung, dass das Auto in der ersten Januarwoche ausgeliefert wird. Laut ADAC habe ich jetzt das Recht, dem Händler eine angemessene Nachfrist von ca. zwei Wochen zu setzen mit der Ankündigung, bei Nichterfüllung innerhalb dieser Zeit vom Vertrag zurückzutreten und die Abnahme des Polo zu verweigern. Aber was hätte ich davon? Ich will den Polo ja haben.

Im Prinzip ist es mir egal, wann ich ihn bekomme, solange ich ein kostenloses Leihfahrzeug haben kann, was mir zugesagt wurde. Und solange es noch innerhalb meiner restlichen Lebenserwartung liegt. An sich könnte ich die Zeit auch mit meinem roten Golf 3 Variant, der angemeldet und fahrbereit ist, überbrücken. Aber das möchte ich gerade jetzt im Winter nicht, und das muss ich auch nicht. Derzeit soll der bereits produzierte Polo noch im Herstellerwerk in Pamplona in Spanien stehen.

Jetzt fühle ich mich jedenfalls erstmal umfassend informiert und lasse mich einfach überraschen, wie es weitergeht. Weil ich in dieser Angelegenheit jetzt gar nichts mehr plane, habe ich dem Herrn vom Autohaus gesagt, dass es bei mir bis zu ca. 1 Woche dauern kann, bis ich das Auto nach der Mitteilung der Abholbarkeit wirklich anmelden und abholen werde.

Grüße Teletubby

Geändert von Teletubby (06.12.2018 um 15:46 Uhr)
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Alt 06.12.2018, 10:34 #10
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Vermutlich ist Deine Ausstattungsvariation somit noch nicht gebehmigt. Es wurden nämlich zu erst die wichtigsten, also Verkaufsträchtigsten Versionen Angemeldet.
Veim WLTP wird übrigens nicht vollumfänglich jede ausstattung in der Realität, also auf einem Prüfstand mit festgelegten Fahrzyklus ermittelt, sondern teilweise auch viel nur interpoliert.




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Alt 06.12.2018, 12:01 #11
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Haben wir das selbe Problem bei unseren Firmenwägen. Das Problem liegt daran das JEDE Ausstattungsvariante "getestet" werden muss. Bei einer 7 stelligen Anzahl der Variationen muss JEDE Version "getestet" werden. Sprich, seltene Farbe (JA auch die Farbe macht den Bock fett) plus seltene Sitzbezüge = Chance ganz gross das dein Wagen der erste ist der getestet werden MUSS.

Wir haben Fahrzeuge gleich bestellt, die einen sind seit Wochen da, die anderen haben unbekannte Termine. Unterschied: Die Ausstattung!
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Alt 22.12.2018, 16:58 #12
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Arbeiten an drei Kombiinstrumenten

Hallo!

Bevor es hier mit dem nächsten Teil der Arbeiten am Cabrio weitergeht, schreibe ich erstmal über etwas, was mir vorletzte Woche über den Weg gelaufen ist: Drei Golf 3 Kombiinstrumente (KI). Eins davon vom Hersteller Motometer ist von einem Mitglied dieses Forums, und die beiden anderen vom Hersteller VDO von einem anderen Mitglied (Benjamin). Er hat mir erlaubt, seinen Namen hier zu nennen. Bei allen dreinen ging es um die Änderung der Kilometerstände. Der erstgenannte User hatte sich für die Nachrüstung der Multifunktionsanzeige (MFA) sich eins von MotoMeter beschafft, der andere ein US-KI von VDO. Bede sollten auf die originalen Kilometerstände der Fahrzeuge, in denen sie Dienst tun sollten, programmiert werden. Der letztgenannte hatte mir noch ein weiteres KI von VDO zum Üben mitgeschickt, weil ich ihm vorher geschrieben hatte, dass die Umprogrammierung von VDO Instrumeten, mit denen ich bisher im Gegensatz zu MotoMeter keinerlei eigene Erfahrung hatte, manchmal sogar zur Unbrauchbarkeit des KI führen kann.

Weil es dazu einiges zu schreiben gibt, willl ich das in zwei Teilen machen. Dieser erste soll sich mit der speziellen Ausrüstung für derartige Arbeiten beschäftigen und die Umprogramierung des MotoMeter-KI, im zweiten Teil solles um die Bearbeitung der VDO KI´s und um die Art und Weise gehen, wie die Daten in den Speicherchips abgelegt sind. Dazu aber erstmal diese Vorbemerkung:

Das Thema Änderung von Kilometerständen ist immer heikel. Es gibt Leute, die sagen, dass das generell verboten ist. Dieser Auffassung bin ich nicht. Für mich ist es erst dann verboten, wenn dadurch jemand über die tatsächliche Fahrleistung eines Fahrzeugs getäuscht und dadurch betrogen werden soll. Wenn es dagegen z.B. darum geht, ein defektes KI durch ein anderes zu ersetzen, das vorher auf den Kilometerstand des defekten programmiert werden soll, finde ich das völlig in Ordnung. Auch dann, wenn durch eine Nachrüstung ein anderes KI nötig sein sollte. Diesen Fall hatte ich bei mir selbst schon zweimal durch Nachrüstungen der MFA bei meinem Variant bzw. beim Cabrio. Beide Male habe ich die dafür beschafften KI´s von MotoMeter auf die originalen Kilometerstände der Fahrzeuge programmiert. Wenn so etwas nicht für mich selbst ist, suche ich mir die Leute genau aus. Sie müssen schon lange Zeit hier im Forum sehr aktiv sein, so dass ich mir ein Bild machen kann. Benjamin kenne ich dazu persönlich von mehreren Forentreffen, und ich halte beide für ehrlich. Hinzu kommt, dass in beiden Fällen die Kilometerstände der Ki´s, die sie mir geschickt hatten, nach oben verändert werden sollten, was wohl kaum für krumme Dinger genutzt werden kann.

Weil ich hier ausdrücklich keine Anleitung zur Änderung von Kilometerständen von Golf 3 KI´s liefern will, bleibe ich an entscheidenden Stellen mit Absicht nebulös und gehe nicht bis ins letzte Detail.

Zur Ausrüstung gehört als wichtigstes ein Kabel, mit dem man ein ausgebautes KI in Betrieb setzen kann. Dazu habe ich mir schon vor vielen Jahren aus einem originalen Golf 3 KI-Kabelstrang ohne MFA etwas passendes gemacht, indem ich die beiden blauen Stecker zur Zentralelktrik abgeschnitten, die Leitungsenden abisoliert und verzinnt habe, damit sie nicht zerfransen. Sämtliche Leitungsenden bekamen beschriftete Klebeschildchen aus Tesa Malerband, auf die ich die Nummer des Pins im 28-poligen KI-Stecker und die Funktion der Leitung geschrieben habe. Das sieht so aus:




Die Stromversorgung des ausgebauten KI übernimmt ein einstellbares stabilisiertes Netzteil, das ich vorher auf ca. 12,5 Volt einstelle. Zur Basis-Stromversorgung eines KI müssen zwei Leitungen der Klemme 31 (= Masse) und eine Plusleitung (Klemme 30) angeschlossen werden, für einige weitere Funktionen zusätzlich eine "Zünd-Plus"-Leitung (= Klemme 15). Dadurch, dass außer den MFA-Leitungen alle Anschlüsse des KI an den Leitungenden beschriftet zur Verfügung stehen, ist es dann leicht, sehr viele Funktionen zu testen, z.B. die Skalenbeleuchtung, die Kontrollleuchten, die Anzeigen für Kraftstoffvorrat und Kühlmitteltemperatur, die Kühlmittelmangel-Warnanzeige usw..

Zur Änderung der Kilometerstände gibt es zwei alte Programme, eins für KI´s von VDO und eins für solche von MotoMeter. Der PC, auf dem sie betrieben werden, wird mit dem Kabel auf folgendem Foto mit den entsprechenden Anschlüssen der KI´s verbunden. PC-seitig wird das Kabel an den 25-poligen LPT-Port angeschlossen:


Die Software mit den schon im vorigen Absatz genannten Programmen läuft nicht in Verbindung mit den meisten Windows Betriebssystemen. Unrsprünglich habe ich sie unter einer alten DOS-Umgebung per Disketten zum Laufen zu bringen versucht, was letztendlich auch funktioniert hat, zumindest bei MotoMeter KI´s. Das war aber jedesmal sehr umständlich zu handhaben, weil ich erstens jedes Mal vorher das Diskettenlaufwerk meines ca. 10 Jahre alten PC´s im BIOS aktivieren musste. Hätte ich es dauerhaft aktiviert gelassen, wäre es bei jedem Systemstart von Windows geräuschvoll und länger andauernd getestet worden, wodurch sich jeder Systemstart verzögert hätte. Zweitens gab es immer wieder Lesefehler bei den Disketten, die mir schließlich auf den Keks gingen. Inspiriert durch die „Rettungs-CD“ meines Acronis Backup-Programms bin ich auf die Idee gekommen, eine spezielle CD dafür zu erstellen. Auf dieser „Rettungs-CD“ ist ein minimales Betriebssystem, unter dem die daruf weiterhin vorhandenen sehr einfachen Programme (Festplattenlöschung, Aufspielen eines in der Vergangenheit erstellten Backups usw.) betrieben werden können.

Meine Wusch-CD sollte nun so beschaffen sein, dass der PC damit wie mit der Rettungs-CD so gestartet werden kann, dass er danach mit einem alten DOS Betriebssystem läuft. Weiterhin sollten darauf die zwingend benötigten Hilfsprogramme sowie die beiden KI-Programme enthalten sein, die dann ohne weitere Umstände einfach aufgerufen werden können.

Hätte ich damals schon gewusst, auf was für ein Abenteuer ich mich da einlasse, hätte ich das schnell wieder vergessen. Letzendlich hat es Wochen gedauert, bie CD fertig war, wie ich sie haben wollte. Und es hat Unmengen von Rohlingen für Versuche gekostet, bis mich schließlich jemand auf die Idee gebracht hat, löschbare und wiederbeschreibbare CD´s zu verwenden. In die Technologie, eine CD zu erstellen, mit der ein Compouter mit einem DOS Betriebssystem gebootet werden kann, musste ich mich komplett einarbeiten. Dabei kam mir sehr zugute, dass ich beruflich noch die Anfänge der PC´s mitbekommen habe, als es noch keine Windows Betriebssysteme gab, sondern als noch mit DOS Betriebssystemen befehlszeilengesteuert mit weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund gearbeitet wurde. Das hat mich damals zwar null interessiert, aber durch die fast tägliche Arbeit damit ist trotzdem einiges hängen geblieben. Das hat mir bei der Erstellung der gewüsnchten CD sehr gehölfen. Ich musste erst für meinen Geschmack hochkompliziert eine Image-Datei (.ima) erstellen, mit der im letzten Schritt die CD mit einem geeingeten Brennprogramm gebrannt werden konnte. So sieht sie aus:


Wenn ich diese CD jetzt ganz normal in den PC einlege und neu starte, bootet er von dieser CD. Ca. 15 Sekunden später erscheint der sogenannte DOS-Prompt wie früher üblich oben links auf dem Bildschirm. Weil ein Teil der Basis der bootfähigen CD eine für Diskettenlaufwerke vorgesehene Datei ist und weil kein CD Laufwerkstreiber enthalten ist, wird das Ganze mit dem Laufwerksbuchstaben "A" angezeigt, der eingentlich für ein Diskettenlaufwerk als Datenquelle steht (Sorry für das schlechte Foto):


Wenn man jetzt den DOS-Befehl "ver" eingibt, wird angezeigt, dass der PC aktuell mit dem Betriebssystem DOS 5.0 läuft:


Nach Eingabe des "dir"-Befehls wird der Inhalt der CD angezeigt. Hier gibt es neben dem angezeigten Inhalt noch die wie üblich versteckten und damit unsichtbaren Betriebssystemdateien msdos.sys und io.sys. Mit dem „Attrib“-Befehl könnte man sie sichtbar nachen. Die angezeigten Dateien bestehen aus dem Interpreterprogramm command.com und als nächstes einer selbstgestrickten config.sys., die u.a. Ländereinstellungen (Datumsformat, Uhrzeitformat, Zeichenvorrat usw.) enthält. Weiter geht es mit einer ebenfalls selbstgestrickten autoexec.bat, die dem PC sagt, welche Programme er nach dem Systemstart ausführen soll, z.B. den Treiber für eine deutsche Tastatur laden. Denn auf der CD kommen Zeichen vor, für die bei englischen Keyboards andere Tasten gedrückt werden müssen. Ich wollte es mir aber ersparen, bei einer vielleicht zweimal im Jahr genutzten CD jedesmal die Tasten nach einem bestimmten Zeichen absuchen zu müssen. Als vorletztes gibt es das Unterverzeichnis "DOS" mit den wichtigsten DOS-Dateien. Und schließlich das, was hier in einem zweiten Unterverzeichnis VW_TACHO eigentlich die Hauptssache ist: Die beiden Tachoprogramme, die von dort aufgerufen werden können und die lauffähig sind:


Mit diesen Hilfsmitteln hat die Änderung des Kilometerstandes des ganz am Anfang dieses Beitrags erwähnten MotoMeter-KI´s mit allem Drum und Dran gerade mal zehn Minuten gedauert. Wenn das KI erstmal mit Strom versorgt und mit dem PC verbunden ist und wenn man das Programm startet, wird man aufgefordert, den gewünschten Kilometerstand über die Tastatur einzugeben, dann dem KI eine eingeschaltete Zündung zu simulieren und "Enter" zu drücken. Schon wird der neue Kilometerstand im KI angezeigt.

Das hat bei mir bei MotoMeter-KI´s bestimmt schon fünf-bis sechsmal und ohne Ausnahme funktioniert. So konnte ich dem Forumsmitglied, dem das MotoMeter KI gehörte, dieses schnell zurückschicken. Und bin ziemlich fest davon ausgegeangen, dass das mit dem anderen Programm bei KI´s von VDO genau so sein würde. Das war aber leider ein Irrtum, weshalb ich zusätzliche Maßnahmen ergreifen musste. Darüber und über die Art und Weise, wie die Daten im EEPROM (= elektronischer Speicherbaustein im KI) abgelegt sind, soll es im zweiten Teil gehen.


Was sonst noch passiert ist: Vorgestern habe ich völlig unerwartet eine E-Mail von meinem VW-Händler bekommen, der mit mitgeteilt hat, dass mein neuer roter Polo am Vortag bei ihm eingetroffen ist. Da hatte ich in diesem Jahr ja gar nicht mehr mit gerechnet. Zwischen Weihnachten und Neujahr werde ich mal hinfahren und ihn mir ansehen. Den Termin für die Zulassung habe ich beim Straßenverkehrsamt in Mettmann schon für Freitag, 4. Januar, fest gebucht, und die EVB habe ich auch schon.

Grüße und ein schönes WE
Teletubby

Geändert von Teletubby (22.12.2018 um 19:29 Uhr)
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Alt 22.12.2018, 17:15 #13
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Herrlich....Config.sys und Autoexec.bat. Das waren noch Zeiten!

Schad das selbst Win NT heutzutage schon für IT Fachmänner seltsam ist. Mich hat so einer mal beruflich angerufen weil er alle 5 von uns zugeschickten Netzwerkkarten kaputt sein sollen weil das Windows keine Treiber automatisch installiert

Viel Glück beim Neuwagen. Bei uns fehlen immer noch 25% aller Autos.
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Alt 22.12.2018, 17:53 #14
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Müsst ihr einen Termin bei der Zulassungsstelle buchen? Bei uns gehe ich einfach hin, länger wie 10 Minuten habe ich noch nie gewartet. Aber ich lies mir sagen, dass es samstag vormittag mitunter voll sei.

Wenn du eine Wunschnummer willst, dann buche die per Internet und bestelle dir dann die Schilder, z.B. bei Kennzeichenprofis.de. Das sind die beschützenden Werkstätten Schwabach/Roth. Du sparst enorm Geld ein und das Wunschkennzeichen ist locker drin. Ich meine zu zahlst da für zwei Schilder mit Versand um die 13€.

Geändert von wolfi71 (22.12.2018 um 17:56 Uhr)
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Alt 22.12.2018, 19:33 #15
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Termin "buchen" is relativ. Kann man machen, muss man nicht (wen man nicht grad in Berlin was zulassen will)...hat aber den Vorteil das du wirklich kommen kannst wann immer du willst und GLEICH dran kommst.
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Alt 22.12.2018, 23:14 #16
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Wäre es nicht einfacher gewesen, das VW Tacho DOS auf einen USB Stick zu packen? Dann hättest Du nicht jedes Mal neu brennen müssen.
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Alt 22.12.2018, 23:16 #17
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Wäre es nicht einfacher gewesen, das VW Tacho DOS auf einen USB Stick zu packen? Dann hättest Du nicht jedes Mal neu brennen müssen.
DOS und USB is eben net. DAS ist das Problem. Unter NT4.0 kannst du USB entweder knicken oder NUR mit Treiber die seeeeeeeeehr selten sind komplett abhaken.
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Alt 29.12.2018, 00:21 #18
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DOS und USB is eben net. DAS ist das Problem. Unter NT4.0 kannst du USB entweder knicken oder NUR mit Treiber die seeeeeeeeehr selten sind komplett abhaken.
Dass DOS per se mit USB nichts anfangen kann, ist mit bewusst. Die Frage war aber, ob man DOS vom USB Stick booten kann. Im ersten Moment sollte es DOS ja vollkommen wurscht sein, wovon es gestartet wird. CDs konnte DOS auch nicht ohne extra Treiber ansprechen.

Fraglich ist nur, ob diese alten Tacho Programme unter FreeDOS laufen. Denn dann könnte man den Stick nutzen ( https://www.thomas-krenn.com/de/wiki...tick_erstellen ).
Aber gut, Manfred hat ja seine CD fertig
yawns ist offline   Mit Zitat antwortenMit Zitat antworten
Alt 23.12.2018, 10:32 #19
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Oder eine weitere, kleine Partition hinzufügen und dann eben zwei OS installiert haben?
Bei Nichtgebrauch kann man ja eine Autoauswahl setzen und das nicht erscheinen lassen, zumindest bei 7 müsste es noch gehen, das ganze UEFI Zeug kann wieder anders sein.
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Alt 23.12.2018, 12:20 #20
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Problem: Uralt Software will "echte" LPT oder COM Ports. Da kommst mit USB Adapter eben nicht weiter. "Früher" ging das Zeugs alles über echte Interupte auf die Schnittstelle direkt los. Hier funktionieren Adapter nicht. Sprich du brauchst schonmal einen älteren Rechner. Darauf läuft ein neues OS schon auch mal nicht.

Mit alter Software ist das echt nicht einfach. Wir haben hier im Maschinenbau sogar noch einen "tragbaren Rechner". Also einen Vorgänger eines Laptops aus den 90er Jahren. Daran hängt ein Eprom Brenner. ALLE aber auch wirlich ALLE Versuche das Ding an einem anderen Rechner ans laufen zu bekommen is net. Ebenso wie Geschichten die mit V24 funktionieren. Geht mit neuen Teilen nicht.




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