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| Helfersyndrom |
Ich befürchte, ich werde dich am 24. mal heimsuchen. | |||
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| | #2 | |||
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| R.I.P. | | |||
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| | #3 | |||
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| Helfersyndrom |
IDS in Köln, muss ich jemand hinfahren. Aber den ganzen Tag Zahnärzte und deren Anhang besichtigen.... | |||
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| | #4 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Nachdem ich die Öffnungen für den Kabelstrang der Diebstahlwarnanlage und für den Kondenswasserablauf erfolgreich und genau in die Querwand eingearbeitet habe, fehlt jetzt noch der für die Kältemittelleitungen. Dazu müssen ein Langloch und ein rechteckiger Ausschnitt mit runden Ecken (r = 10 mm) eingearbeitet werden. Der Anspruch: Dies mit einer Toleranz von höchstens 1 mm gegenüber dem Original hinzubekommen. So sieht das original aus. Das Foto stammt von meinem roten Variant, der ab Werk eine manuelle Klimaanlage hat: Und so sieht es jetzt aus: Es ließ sich ganz eindeutig messen, dass das eine schon vorhandene Langloch für den Gebläsekasten ohne Klimaanlage sowohl bezüglich Abmessungen als auch Position genau dem unteren Langloch für den Gebläsekasten mit Klimaanlage entspricht. Es lässt sich deshalb als Orientierung und zur Positionierung der einzuarbeitenden zwei Öffnungen verwenden. Vom Innenraum aus sieht die Stelle aus wie auf folgendem Foto. Es klebt dort Dämpfungspappe, die erst entfernt werden muss, und zwar bis zur perforierten senkrechten Linie. Beim Betrachten dieser Dämpfung ist mir aufgefallen, dass sie sehr genau winklig angebracht ist. Ich bin deshalb auf die Idee gekommen, die perforierte Linie als Hilfe für die neuen Öffnungen zu verwenden. Deshalb durfte sie beim Entfernen des rechten Teils der Dämpfung möglichst nicht beschädigt werden. Mit einem Heißluftfön und einem Spachtel... habe ich den rechten Teil der Dämpfung warm gemacht und abgeschoben: Die Reste von Dämpfung und Klebstoff habe ich mit ganz normalem Benzin entfernt. Die Kratzer in der schwarzen Beschichtung sind nur oberflächlich: Es ist geglückt: Die ehemalige perforierte Linie ist winklig und gerade geblieben. Hier Kontrolle mit einem Lineal: Ebenfalls mit dem Linieal habe ich den Abstand dieser Linie zum Rand des schon verhandenen Langloches gemessen: Daneben habe ich das Verstärkungsblech, das unter die Befestigungsmuttern des Gebläsekastens an dieser Stelle gehört, mit Millimeterpapier vermessen: Zu beachten dabei: Die Abmessungen der in die Querwand einzuarbeitenden rechteckigen Öffnung ist mit 102x50 mm größer als der Ausschnitt im Verstärkungsblech. Die Zeichnung auf dem Millimeterpapier kann deshalb nicht einfach übernommen werden. Der Plan für das Einarbeiten der rechteckigen Öffnung: Zuerst die vier runden Ecken mit einem Radius von 10 mm einbringen. Dazu soll wegen der Exaktheit eine Lochstanze zum Einsatz kommen. Dann die Verbindungen zwischen den Ecken sägen und nachfeilen. Diese Vorgehensweise verspricht nach meiner Erfahrung das beste Ergebnis. Um die Bohrstellen für die vier Ecken genau anzeichnen zu können, habe ich eine Schablone erst gezeichnet... ...und dann ausgeschnitten und die seitlichen Begrenzungen des oberen Langloches aufgeklebt: Das Rechteck, das die Schablone jetzt vorgibt, ist rundherum um jeweils genau 10 mm kleiner als das spätere fertige Rechteck. Denn es sollen ja die Bohrstellen angezeichnet werden, an denen später die Lochstanze mit Durchmesser 20 mm (= Radius 10 mm) zur Anwendung kommt. Diese fertige Schablone habe ich mit fünf Klebebandstücken auf die Innenseite der Querwand geklebt. Links ist sie ganz bis an den ehemaligen perforierten Rand der Dämpfung geschoben und in der Höhe so positioniert, dass die untere waagerechte Linie ganz genau in Höhe der Mitte des vorhandenen Langloches liegt: Hier noch ein zweites Foto. Der waagerechte Bereich zwischen den oben auf die Schablone aufgeklebten Pappstücken ist die genau 13 mm lange waagerechte Mittellinie des dort einzuarbeitenden Langloches mit den Abmessungen 13X8 mm: Um die Schablone habe ich dann mit einer Reißnadel angezeichnet. Danach sah es so aus: Die je zwei markierten Stellen der langen waagerechten Linien sind jetzt genau die Bohrstellen. Links darüber die waagerechte Mittellinie (mit in etwa dem Mittelpunkt) für das obere Langloch 8X13 mm: Morgen soll es mit Bohren weitergehen. Ich bin froh, wenn die Öffnungen alle fertig sind, weil eine angenehme Arbeit finde ich das nicht. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (17.03.2017 um 21:40 Uhr) | |||
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| | #5 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! So, weiter ging es heute mit der Öffnung in der Querwand für die Kältemittelleitungen. Mit der im vorigen Beitrag gebauten Schablone hatte ich a.) das rundherum um je 10 mm reduzierte Reckteck für die Leitungsöffnung und b.) das Loch links darüber für einn Befestigungsbolzen angezeichnet: Heute habe ich die angezeichneten Linien noch mit einem Lineal über die Eckpunkte hinaus verlängert, um später beim Bohren der Löcher besser sehen zu können, ob eins weggewandert ist: Da Ankörnen wegen des wenig stabilen Bleches kaum möglich ist, habe ich im unteren, rechten Loch den ersten Bohrer (2,5 mm) vorsichtig nach Augenmaß angesetzt und dann mit 4,5 mm, 6,5 mm, 8,0 mm und 10,0 mm aufgebohrt. In so vielen Stufen deshalb, weil ich dann nach jeder Stufe überprüfen konnte, ob das Loch weggewandert ist, damit ich mit einer Rundfeile noch korrigieren konnte. Bei einem der Löcher war das auch nötig. Die Lochstanze mit Durchmesser 20 mm, die zur Erstellung der vier Ecken mit Radius 10 mm zum Einsatz kommen soll, benötigt ein Borhloch mit Durchmesser 10 mm. Hier ist das erste Loch fertig gebohrt. Nachfeilen und Entgraten ist für die spätere Verwendung der Lochstanze nicht nötig: Hier ist auch das zweite Eckloch mit Durchmesser 10 mm fertig und das obere für den Befestigungsbolzen mit Durchmesser 8,5 mm. Es soll später auf dieselben Abmessungen des unteren Befestigungsloches zu einem waagerechten Langloch mit den Abmessungen 13 x 8,5 mm aufgefeilt werden: So sieht es jetzt vom Motorraum aus. Um alle Späne aufzufangen, hatte ich wieder ein Papiertuch durch Ankleben in Stellung gebracht: Jetzt sind auch die linken beiden Ecklöcher mit 2,5 mm vorgebohrt... ...und unter ständiger Beobachtung und Korrektur der Lochpositionen wieder in vier Stufen auf 10 mm aufgebohrt: Jetzt vom Motorraum aus: Geschafft! Alles das, was hauptsächlich auf die Maßhaltigkeit Einfluss hat, ist mit einer Genauigkeit geglückt, die mich selbst überrascht hat. Jetzt konnten Bohrmaschine und Bohrer wieder in den Keller, weil alle Bohrlöcher damit endgültig fertig sind. Der Rest der Löcher ist ein Fall für die Lochstanze mit Durchmesser 20 mm: Der Aufbau der Lochstanze ist wieder genau so, wie ich es früher schon beschrieben hatte: Links die Zugschraube mit Feingewinde M10 mit erhöhter Festigkeit 12.9, rechts davon die Scheibe, dann das Gegenstück und ganz rechts das Schneideteil: Das so zusammengesetzte Teil der Lochstanze... ...wurde vom Innenraum aus in das zu bearbeitende Loch eingesetzt, so dass das Gewindeende im Motorraum heraussteht... ..., wo dann das Schneideteil aufgeschraubt wurde: Den Rest erledigt vom Innenraum aus ein gekröpfter Ringschlüssel der Größe 17: 60 Sekunden später ist das obere, rechte Eckloch fertig: Hier ist das letzte Eckloch unten links in Arbeit: Alle vier Ecklöcher sind fertig. Durch den Durchmesser 20 mm mit einem Mittelpunkt jeweils um 10 mm vom oberen bzw. unteren bzw. den seitlichen Rändern in Richtung innen entfernt sind das jetzt die fertigen Ecken mit Radius 10 mm der Öffnung für die Kältemittelleitungen. Vom Motorraum aus gesehen: Die Lochstanzen sind phantastisch: Ich kenne keinen anderen Weg, so schnell so gute Löcher herzustellen. Der Augenblick der Wahrheit durch Nachmessen: Die Abmessungen der fertigen Öffnung müssen 102 x 50 mm betragen. Wie man sehen kann, stimmt es waagerecht haargenau: Auch die Höhe habe ich mit genau 50 mm nachgemessen. Das sind die vier ausgestanzten Blechstücke: Was jetzt noch zu tun ist, ist nicht mehr übermäßg schwierig: Das Blech zwischen den Ecklöchern wegsägen und nachfeilen. Und das obere Loch für den Befestigungsbolzen auf ein waagerechtes Langloch mit den Abmessungen 13 x 8,5 mm auffeilen. Ich bin sehr froh, wenn die blöden Öffnungen in der Querwand endlich fertig sind. Denn so etwas unangenehmes habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Die meisten Arbeiten im Bereich der Öffnung für die Kältemittelleitungen habe ich vom ziemlich dunkelen Innenraum aus gemacht. Da kniet man Ewigkeiten bei geöffneter Beifahrertür neben dem Auto und hat meistens eine Hand zu wenig, vor allem beim Messen und Anreißen. Aber jetzt ist es bald geschafft. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (21.03.2017 um 22:09 Uhr) | |||
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| | #6 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Heute habe ich die letzte Woche schon begonnene Öffnung (die für die Kältemittelleitungen) fertiggestellt. Beim letzten Mal hatte ich damit aufgehört, dass ich die vier Eckrundungen mit Radius 10 mm mit Schraublochstanzen (Durchmesser 20 mm) eingearbeitet hatte. Hier vom Innenraum aus: Und vom Motorraum aus: Heute ging es dann zuerst um die Fertigstellung der rechteckigen Öffnung. Dazu habe ich zum Anzeichnen zuerst ein Stück Klebeband waagerecht aufgeklebt und darauf die Mitte zwischen den Lochrändern oben und unten gemessen und angezeichnet... ...und davon ausgehend mit einem Geodreieck und der Reißnadel die auf folgendem Foto rechte Sägelinie, mit der ich anfangen wollte, angerissen. Auf dem Foto ist auch schon der erste Zentimeter gesägt..., [img]http://www.golf3.de/direktupload/i/t/U-I-MTM4LjIwMS4yMDIuMjA2T- 1490374910.JPG[/img] ...wofür ich ein Bügelsägen-Sägeblatt so vorbereitet hatte, damit es beim Sägen nicht so sehr in die Hände schneidet: Hier ist dieser Bereich komplett durchgesägt: Hier sind weitere Ränder angezeichnet und auch der zweite senkrechte Sägeschnitt schon fertig: Auf dem nächsten Foto ist auch der untere waagerechte Schnitt fertig. Damit mir das Blech nach dem Sägen des letzten = oberen Randes nicht herunterfällt und mit seinen scharfen Rändern Lackschäden bewirkt, habe ich es mit Klebeband fixiert: Hier ist der obere Schnitt fast fertig; ganz links fehlt noch ein guter Zentimeter: Das herausgetrennte Stück Blech mit den runden Ecken, die die Lochstanze schon vorige Tage ausgestanzt hatte: Die Roh-Öffnung für die Kältemittelleitungen vor dem Nachbearbeiten der Ränder durch Feilen: Feilen gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingstätigkeiten, aber hier muss es leider sein. Auf dem nächsten Foto sind die beiden senkrechten Ränder gefeilt und entgratet: Kontrolle der Breite der Öffnung mit einem Lineal: Die geforderten 102 mm sind genau getroffen: Hier sind jetzt auch der obere und der untere Rand fertig: Die Höhe der fertigen Öffnung habe ich natürlich auch nachgemessen, sie stimmt mit 50 mm auch haargenau. Jetzt fehlt nur noch eins: Das obere Loch für den Befestigungsbolzen muss zu einem waagerechten Langloch mit den Abmessungen 12,5 x 8,5 mm aufgefeilt werden. Dazu hatte ich das Loch mit Hilfe der selbstgebauten Schablone... ...schon in der letzten Woche mit einem Durchmesser von 8,5 mm genau in der richtigen Höhe gebohrt. Es musste jetzt also nur noch verbreitert werden. Dazu habe ich zwei Rundfeilen genommen: Eine, die mit ca. 6,8 mm etwas zu dünn ist, für die Vorarbeit. Und eine, die an der dicksten Stelle ca. 10 mm dick ist, an der Spitze aber dünner. An der Stelle, an der sie genau 8,5 mm dick ist, habe ich sie mit Klebeband umwickelt: Diese Feile sollte für die Nacharbeit sein, um den linken und rechten Lochrand schön rund zu bekommen. Die Umwicklung an der Stelle 8,5 mm sollte verhindern, dass ich das Loch versehentlich zu groß feile. Fertige rechteckige Öffnung mit fertigem oberem Langloch vom Innenraum aus: Und hier vom Motorraum aus: Zur Erinnerung: So sieht diese Stelle bei einem anderen Auto original und ab Werk aus: Die Einarbeitung dieser Öffnungen in die Querwand war die unangenehmste Arbeit, die ich seit langem gemacht habe. Und bei der Genauigkeit, die ich mir zum Ziel gesetzt hatte (Abweichung maximal 1 mm), auch nicht die einfachste. In der nächsten Woche werde ich die Lochränder noch grundieren und zwei Tage später mit schwarzem Lack streichen. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (25.03.2017 um 08:46 Uhr) | |||
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| | #7 | |||
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| Forenseele |
Ich bin beeindruckt. Auch im direkten Vergleich nicht vom Original abzuweichen ist schon eine Leistung, finde ich. | |||
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| | #8 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Ich habe heute bei meinem silbernen AEX Golf 3 im Rahmen der Wartung bei 240.000 Kilometern den Motorluftfilter, den Innenraumluftfilter und die Zündkerzen ersetzt. Und dabei etwas gesehen, was mir überhaupt nicht gefallen hat: Wie man auf dem Foto sehen kann, ist ein Gewindebolzen für den Auspuffkrümmer im Bereich des 4. Zylinders abgerissen. Auch scheint es einen ganz leichten Spalt zwischen Zylinderkopf und Krümmer zu geben. Geanu dasselbe war bei diesem Auto schon einmal, und zwar bei Kilometerstand ca. 100.000. Damals lag das daran, dass sich der Auspruffkrümmer verzogen hatte. Davon gehe ich auch dieses Mal wieder aus. Im Gegensatz zu damals stand der Bolzenrest heute noch etwa 4 mm aus dem Krümmer heraus. Er leiß sich deshalb mit einer Wasserpumpenzange gut packen. Und weil er aus Edelstahl und deshalb rostfrei ist, ließ er sich auch problemlos herausdrehen. Aus einer ausreichend langen M8-Edelstahlschraube habe ich schnell einen neuen Bolzen mit der Länge 45 mm gemacht. Scheibe, Federring und Mutter fanden sich auch noch: Mit Hilfe der M8 Mutter und einen weiteren M8-Schraube habe ich eben eine Vorrichtung gebastelt,... ...um den Bolzen durch den Krümmer einzudrehen: Drin bis zum Anschlag: Die Mutter habe ich nur mäßig angezogen, um die Zugspannung auf den Bolzen im Interesse einer höheren Lebenserwartung nicht zu groß werden zu lassen: Bin gespannt, wie lange das so hält. Denn ich gehe davon aus, dass der Krümmer sich wieder verzogen hat. Weil ich aber auf dieses Auto eh nicht mehr viel Lust habe und es eigentlich nur noch bis zum Exitus laufen soll, möchte ich keinen neuen Auspuffkrümmer mehr einbauen. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (29.03.2017 um 21:38 Uhr) | |||
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| | #9 | |||
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| Golf-Liebhaber | Zitat: Nimm wenn dann nie neue Krümmer, sondern lass den alten Planen. Ein neuer Krümmer wird wieder krumm, aber einer der sich mal durch Wärme verzogen hat, und dann geplant wurde , wird nie mehr krumm. | |||
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| | #10 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Der alte, verzogene Auspuffkrümmer vom Motor AAM des Cabrio liegt zum Glück noch in der Garage, wo er auf einen Schrotthändler wartete. Ich werde ihn jetzt umlagern und aufbewahren. Beim Cabrio habe ich die Ränder der mühevoll eingearbeiteten drei Öffnungen für die Klimaanlage und für den Kabelstrang der Diebstahlwarnanlage am Montag grundiert am Mittwoch mit seidenglänzendem schwarzen Lack gestrichen. Das soll hauptsächlich dem Korrosionsschutz dienen. Jetzt ist das endgültig fertig, und nach ein paar weiteren Tagen Zeit zum Aushärten kann ich endlich mal etwas zusammenbauen. ![]() Grüße Teletubby | |||
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| | #11 | |||
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| Wörtherseefahrer | | |||
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| | #12 | ||
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| ¼-Meile-Fahrer |
Die Bolzen der Krümmer scheinen aber so langsam dein Steckenpferd zu werden. Beim Cabrio war dieser doch auch abgerissen wenn ich mich recht erinnere. Zu dem rechteckigen Ausschnitt oben am Kondenswasserausschnitt habe ich eine Frage. Ich hätte für mich eine (Negativ-)Schablone mit Kreis und entsprechend überstehendem Nippel gezeichnet, dieses auf ein Stück Blech, Plastik oder ähnlichem übertragen und komplett damit angezeichnet. Wieso hast du nur den Nippel angezeichnet? | ||
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| | #13 | |||
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| R.I.P. | Zitat:
Grüße Teletubby | |||
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| | #14 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Weil am Cabrio in der Garage erst noch etwas trocknen muss, habe ich damit begonnen, ein paar Teile einbaufertig zu machen. Erstmal das Kühlmittelrohr des Motors. Es hat eine Roststelle, was sehr gemein ist. Denn durch die hohen Temperaturen kann das in kurzer Zeit gnadenlos durchrosten und undicht werden. Beim Anschleifen des Rohres fanden sich noch weitere Roststellen im Anfangsstadium. Mit der Sandstahlpistole und ganz feinem Quarzsand habe ich sie alle sauber ausgestrahlt und anschließend das Rohr mit Silikonentferner sorgfältig gereinigt. Für die Gundierung kam Zweikomponentenprimer auf Epoxybasis zum Einsatz. Weil das Rohr sehr verwinkelt ist und weil eine gute allseitige Abdeckung wichtig ist, habe ich die Grundierung in zwei Abschnitte aufgeteilt. Das ist zwar doppelte Arbeit, vom Ergebnis her aber besser. Hier hängt das Rohr zum Trocknen, der untere Abschnitt ist feritg grundiert: Nach einem Tag Trockenzeit war der zweite Abschnitt dran, der hier auch feritg ist: Die Decklackierung mit schwarzem, seidenglänzenden Zweikomponentenlack werde ich ebenfalls in zwei Abschnitten durchführen. Wenn das Wetter es zulässt, fange ich am Montag damit an. Diese Gelegenheit habe ich dazu genutzt, ein zweites Teil zu grundieren, das auch gerne stark rostet: Den Metallhalter für die Servolenkleitungen in der Nähe des Lenkgetriebes (VW Teilenummer 1H1 422 173. Ich hatte noch einen ganz neuen, der kurz angeschliffen und dann auch gleich mitgrundiert wurde. Hier ist das fertig; nächste Woche wird er mit den Kühlmittelrohr in einem Abwasch schwarz lackiert: Dann habe ich mich noch um das Fußhebelwerk gekümmert, das ja zurzeit ausgebaut ist. Ich habe es komplett zerlegt, alle Teile sorgfältig gereinigt, alle Lagerstellen und Gleitflächen neu gefettet und wieder zusammengebaut. Die beiden Pedalgummis sind neu: Das Fußhebelwerk wird zu den ersten Teilen gehören, die in der nächsten Woche wieder eingebaut werden. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (08.04.2017 um 21:24 Uhr) | |||
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| | #15 | ||
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| Golf-Tieferleger |
Immer wieder schön deine Arbeiten zu verfolgen! Danke mach weiter so!! | ||
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| | #16 | |||
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| R.I.P. | Danke sehr! Und schon sind die Wärmedämmungen der Querwand eingebaut und das Fußhebelwerk, das gestern erst fertig geworden ist: Den gelben Stecker gab es vorher nicht. Er gehört zum Motorraum-Kabelstrang der Diebstahlwarnanlage, der durch das neue Loch mit 38 mm Durchmesser im linken Bereich der Querwand in den Innenraum geführt wird: Nett sind sie anzusehen, die neu eingearbeiteten Öffnungen für die Klimaanlage auf der rechten Seite der Querwand. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Unregelmäßigkeiten an den Rändern liegen an den Fotos: Vor dem Einlegen der Dämpfung auf dem Mitteltunnel hatte ich noch schnell den Kabelstrang für die Sitzheizung verlegt, den ich als Gebrauchtteil gekauft habe. Jetzt ist alles bereit zum Einbau des Gebläsekastens, was in der nächsten Woche passieren soll. Der auf dem nächsten Foto sichtbare Kabelstrang ist für die Airbags: Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (09.04.2017 um 17:47 Uhr) | |||
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| | #17 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Nachdem das fertig grundierte Kühlmittelrohr ein paar Tage Zeit zum Trocknen hatte... ...habe ich heute Morgen den ersten Abschnitt schwarz seidenglänzend lackiert. Die Zutaten im Gruppenfoto: 1. Zutat: Der Lack. Es ist ein schwarzer Zweikomponentenlack, den ich schon seit langer Zeit für derartige Aufgaben verwende. Im normaler Verarbeitung wird das Ergebnis hochglänzend: Zum Aufrühren, das sehr wichtig ist, verwende ich für Gefäße in dieser Größe schon seit Jahren einen Hammerstiel. Zweite Zutat: Mattpaste. Durch Zusatz zum Lack kann man das Ergebnis matter werden lassen. Zugabe 25 Prozent zum Lack: Halbglänzend. 35 Porzent Zugabe: Seidenglänzend. 45 Prozent Zugabe. Seidenmatt. An dieser Aufstellung, die aus dem Datenblatt der Mattpaste stammt, kann man schön sehen, dass seidenglänzend und seidenmatt nicht dasselbe sind: Seidenmatt ist matter als seidenglänzend. Nachteil der Zugabe von Mattpaste: Der Lack wird entsättigt, das heißt, er wird wässriger = er deckt nicht mehr so gut: Auch hier ist Aufrühren sehr wichtig. Ich habe mich für 35 Prozent Zugabe = seidenglänzend entschieden. 3. Zutat: Härter. Die Gesamtmenge, bestehend aus Lack und Mattpaste, muss dann im Verhältnis 2:1 mit Härter gemischt werden. Den Härter gibt es in den Ausführungen kurz, normal und lang. Ausgewählt wird er nach der Lackieraufgabe und nach der Umgebungstemperatur bei der Lackierung: Mischen der Komponenten mit einem Maßstab in einem zylindrischen Gefäß: Vierte Zutat: Verdünnung. Durch Zugabe (ca. 10 Prozent) wird der Lack auf die Spritzviskosität gebracht: Der fertig gemischte Lack. Zum Umrühren in einem derartigen kleineren Gefäß eignen sich japanische Essstäbchen phantastisch gut. Nach der Arbeit werden sie immer gereinigt, damit sie wiederverwendet weden können:: Das Kühlmittelrohr habe ich wie im nächsten Bild gezeigt vorbereitet, damit es abgelegt werden kann, ohne dass der heute zu lackierende Teil Bodenkontakt bekommt: Auch der ebenfalls in der Vorwoche grundierte Haltewinkel für die Servolenkleitungen soll heute lackiert werden. Hier ist er auf einer M5 Gewindestange befestigt, damit er allflächig lackiert werden kann: Stellen des Kühlmittelrohres, die bei der Bearbeitung mit der Spritzpistole erfahrungsgemäß etwas kurz kommen, habe ich mit einem kleinen Pinsel vorgestrichen: Die Spritzpistole: Eine Walther Pilot IV mit Düse 1,2 mm. Ich habe sie schon über 30 Jahre und schon extrem oft benutzt und sie hinterher immer gut gereinigt. Den Druck habe ich am Kompressor auf 2,5 bar eingestellt: Der heutige Teil des Kühlmittelrohrs ist fertig lackiert. Noch ist die Oberfläche hochglänzend, weil die Mattierung erst mit der Trocknung einsetzt: Auch der Haltewinkel für die Servolenkleitungen ist fertig. Hier kann man die Mattierung schon erkennen: Die Lackierung des zweiten Abschnittes des Kühlmittelrohres habe ich mal grob für Mittwoch veranschlagt. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (10.04.2017 um 21:34 Uhr) | |||
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| | #18 | |||
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| Forenseele |
Warum spritzt Du das Rohr in schwarz nun doch in 2 Durchgängen? Ist das hängend so schlecht zu händeln? | |||
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| | #19 | |||
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| R.I.P. | Zitat:
Ich habe schon Unmengen von Teilen aufgehängt und dann lackiert. Es gibt Teile, die bieten sich dafür an, andere sind weniger geeignet. Dieses Rohr ist ziemlich lang und hat sieben Knickstellen. Wenn man es aufhängt und dann anspritzt, fängt es stark an zu baumeln und sich zu drehen, so dass man kirre wird und die Übersicht verliert. Bei der Arbeit mit einer druckluftbetriebenen Spritzpistole ist dieser Effekt viel stärker als bei der Arbeit mit einer Sprühdose. Deshalb habe ich es von vornherein für besser gehalten, das Rohr in zwei Durchgängen zu lackieren und es an dem Ende, das gerade nicht in Arbeit ist, in der anderen Hand zu halten. | |||
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| | #20 | |||
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| Forenseele |
Ah! Das ergibt dann natürlich Sinn. Ich habe, zugegebenermaßen, auch keine Erfahrung mit Spritzpistolenarbeiten. | |||
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