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Alt 22.02.2010, 16:48 #1
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Hallo,
ich habe euch jetzt mal ein Video hochgeladen, wie versprochen. Ich weiß nicht, aber es sieht nicht unbedingt aus wie gewollt, dass das Wasser da austritt.

YouTube - Wasser Golf 3

Hoffe das hilft weiter.
Hier sind dann auch grad mal aktuelle Fotos vom Öldeckel nach ~70km Landstraße.



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Alt 22.02.2010, 18:34 #2
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Erste Frage hast du bevor du die 70 km Landstraße gefahren bist den Öleinfülldeckel sauber gewischt?

Das Wasser kommt nicht an der Seite raus sonndern kommt oben vom Deckel.
Wenn der Behälter def. währe würde er das wasser immer da rausdrücken,und nicht nur wenn du den Deckel öffnest.

mfg
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Alt 22.02.2010, 20:04 #3
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Das Wasser kommt 100%ig nicht oben vom Deckel, sondern da aus der ich sag mal Naht. Eigentlich müsste er auch während der Fahrt Wasser verlieren, denn Wasserverbrauch hat er schon ewig. Als ich den Wagen abgeholt hab, musste ich bei der Tanke erstmal anhalten und Wasser nachfüllen, weil die Temp Leuchte belinkt hat und im Ausgleichsbehälter kein Tropfen mehr drin war. Den Öldeckel hab ich vorher nicht abgewischt. Eigentlich müsste das Wasser ja bei ausreichend Temp verdunsten(Entlüftung) oder sehe ich das falsch? Ich frag mich nur warum er das da rausdrückt, wenn ich ihn aufdrehe. So rein theoretisch müsste der Druck innen doch abnehmen, da ich den Deckel rauschraube, was das Gesamtvolumen ja eigentlich erhöht.
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Alt 22.02.2010, 17:37 #4
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Wisch ab und guck wie es weiter ist bzw. fährst du viel kurzstrecken was davon auch kommen kann
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Alt 22.02.2010, 20:14 #5
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Das Wasser was am Öldeckel hängt, das entsteht im Motor. Bei der Verbrennung entsteht Wasser und Kohlendioxid. Etwa 1% der Verbrennungsgase geht am Kolben entlang ins Kurbelgehäuse. Dort ist es kalt und das Wasser kondensiert. So ähnlich wie beim Auspuff mit den Wolken. So kommt das Öl zu einer Wassereinlage. Am Öldeckel ist es so, dass dort das Wasser sich niederschlägt, weil es dort noch von dem von der Nockenwelle umhergeschleuderten Öl abgewischt wird. Sonst würde es nämlich aus dem Öleinfülldeckel bei laufendem Motor rausspritzen. Um das zu verhindern gibt es den Ölabweiser da drunter.

Alles völlig harmlos. Weg kriegst du das nur, wenn der Motor längere zeit um die 80-100° im Innern hat. es ist nicht nur ein Temperaturproblem sondern auch der Faktor Zeit spielt da mit.

Wolfgang
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Alt 22.02.2010, 20:37 #6
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Zitat:
Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
Das Wasser was am Öldeckel hängt, das entsteht im Motor. Bei der Verbrennung entsteht Wasser und Kohlendioxid. Etwa 1% der Verbrennungsgase geht am Kolben entlang ins Kurbelgehäuse. Dort ist es kalt und das Wasser kondensiert. So ähnlich wie beim Auspuff mit den Wolken. So kommt das Öl zu einer Wassereinlage. Am Öldeckel ist es so, dass dort das Wasser sich niederschlägt, weil es dort noch von dem von der Nockenwelle umhergeschleuderten Öl abgewischt wird. Sonst würde es nämlich aus dem Öleinfülldeckel bei laufendem Motor rausspritzen. Um das zu verhindern gibt es den Ölabweiser da drunter.

Alles völlig harmlos. Weg kriegst du das nur, wenn der Motor längere zeit um die 80-100° im Innern hat. es ist nicht nur ein Temperaturproblem sondern auch der Faktor Zeit spielt da mit.

Wolfgang

Wobei ich meine das es nach 70km Landstraße sichtlich wehniger weden sollte.
Und es ist defin. nicht wehniger geworden.



@mustang80
Wenn du immer noch meinst das es ander seite raus kommt, dann lass ihn doch mal im Stand laufen biss er anfängt da rauszudrücken.

Meine Meinung ist das deine ZKD im eimer ist.
Und das daruaf dein hoher Kühlwasserverlust zurückzuführen ist.
Passt auch sehr gut zu dem Bild deiens Öldeckels und dem darunter liegenden Ölspritzschutz.
Alles schön Piss Gelb.
Meine ZKD war vor gut 2 Jahren auch hin und mein Ventildeckel sah von unten so aus.



Und deiner wird nicht anders aussehen.
Und das sowas nur von kurzstrecke kommen soll kann ich mir nicht vorstellen.
Ich fahre jeden Morgen 13,5km zur Arbeit und zurück.(also 27km pro Tag)
Und ich hatte nicht mal den Ansatz eines Schmaders am Öldeckel.
Obwohl es so kalt war.

mfg
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Alt 22.02.2010, 22:27 #7
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Hi,
also diese Vermutung hatte ich ebenfalls schon. Habe jeden Morgen ~12,5km zur Schule und wieder zurück. An die Arbeit etwa das selbe. Ich weiß jetzt nicht mehr wies im Sommer aussah am Öldeckel aber als ich im April letztes Jahr Öl gewechselt hab, war da noch nichts. In der Werkstatt war ich schon zwecks Infos einholen. Die haben gemeint, ich müsste so 600€ mit Kopfplanen etc rechnen(wenns halt vernüftig gemacht werden soll). Mal eine rein logische Frage: Wenn mein Vewntildeckel oben genau so aussehen sollte, wie deiner und das ein Öl-Wasser-Gemisch ist, müsste doch mein ÖL spiegel abgenommen haben, was ich am Peilstab sehen müsste. Der steht nämlich schon seit Herbst letztes Jahr auf voll. Eines ist sicher. ZKD werd ich bei dem Motor nicht machen lassen. Glaube da bekomm ich für wenig mehr Geld einen ABF und auf dem heimischen Schrottplatz müsste ich dann die Achsen, Bremsen etc von einem GTI abbauen. Das steht aber auf einem anderem Blatt. Was würdet ihr sagen?
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Alt 23.02.2010, 10:46 #8
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Zitat:
Zitat von Mustang80 Beitrag anzeigen
Hi,
also diese Vermutung hatte ich ebenfalls schon. Habe jeden Morgen ~12,5km zur Schule und wieder zurück. An die Arbeit etwa das selbe. Ich weiß jetzt nicht mehr wies im Sommer aussah am Öldeckel aber als ich im April letztes Jahr Öl gewechselt hab, war da noch nichts. In der Werkstatt war ich schon zwecks Infos einholen. Die haben gemeint, ich müsste so 600€ mit Kopfplanen etc rechnen(wenns halt vernüftig gemacht werden soll). Mal eine rein logische Frage: Wenn mein Vewntildeckel oben genau so aussehen sollte, wie deiner und das ein Öl-Wasser-Gemisch ist, müsste doch mein ÖL spiegel abgenommen haben, was ich am Peilstab sehen müsste. Der steht nämlich schon seit Herbst letztes Jahr auf voll. Eines ist sicher. ZKD werd ich bei dem Motor nicht machen lassen. Glaube da bekomm ich für wenig mehr Geld einen ABF und auf dem heimischen Schrottplatz müsste ich dann die Achsen, Bremsen etc von einem GTI abbauen. Das steht aber auf einem anderem Blatt. Was würdet ihr sagen?
naja das wechseln des motors ist vielleicht gut wenn der erst wenige kilometer auf dem buckel hat aber du weißt nie was der vorbesitzer damit alles angestellt hat und wenn du pech hast stehst du in 20-30t km wieder da und hast das gleiche problem.

wie riecht denn dein kühlwasser und wie schaut es aus? leicht ölig verbrannt oder hat das wasser sich bereits etwas dunkel gefärbt?

meine meinung ist: dichtsatz bestellen und halt das geld mal investieren. so weißt du was du hast.
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Alt 23.02.2010, 20:00 #9
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Naja wenig Km. Mein jetziger Motor hat auch erst ~135tkm runter und trotzdem ist die ZKD scheinbar im Eimer. Naja ich werds so oder so überdenken. Den 75PS Motor find ich aber sowieso nicht so dolle. Ist ja eigentlich auch eher ne Billig-Lösung gewesen, da Polo Block.
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Alt 13.05.2010, 19:16 #10
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Ich frag mich erntshaft warum alle beim Motoröl sparen wollen?
Die Industrie steckt da Millionen rein sodass u.a. neue Additive gefunden werden und weniger Reibung entsteht (die Erklärung würde hier nicht her gehören und steht glaub ich bei wiki), damit weniger Wärme entsteht, der Motor besser gekühlt wird usw usw.
Da kann man Stunden drüber sprechen und dann lese ich hier "ich kauf mir billiges Öl ausm Kaufland". Warum kippt ihr nicht gleich rohöl in den Motor, das ist noch billiger? (rein rethorisch)

Wenn man mal richtiges Motoröl auf dauer nehmen würde hat der Motor was davon weil der Wirkungsgrad um ein paar Prozent nach oben geht. Man spart dadurch nur ein wenig gegenüber dem Billigöl (ich kann keine Werte nennen weils Motorabhängig ist) aber alle wollen Geld sparen doch viele machen es an der falschen Ecke.

Also mal nachgedacht und nicht nur bei der Anschaffung auf den preis schauen...
Gutes Öl muss auch nicht immer sau Teuer sein, mal Preise vergleichen und dann gezielt kaufen.

btw: Ich arbeite nicht für einen Ölkonzern.




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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Kuck Kuck für den nützlichen Beitrag:
benni.20 (13.05.2010), Golfpur (19.05.2010)
Alt 18.05.2010, 22:03 #11
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Hallo,
also ich habe mich ja letzten Endes für das vollsyntetische Öl 5W40 von Meguin entschieden. Bevor ich den Ölwechsel gemacht habe, hab ich von LM die Motorspülung reingeschüttet. Seit dem Wechsel(der war Mitte Ende April) habe ich am Sonntag das erste mal den Einfülldeckel abgemacht. Es war minimal was dran. Kann ja morgen mal ein Bild hochladen. Weiß nicht genau ob es noch das "alte" aus den Spalten da im Einfülldeckel war oder eben Neues.

@ Rolw: Ich habe einen sehr sparsamen Fahrstil(also keine sehr kurzen Strecken, keine unnötigen Drehzahlen usw) und verbrauche im Schnitt zwischen 6,5 - 6,8L(viel Überland, wenig Stadt, sogut wie keine AB) auf 100km. Damit bin ich recht zufrieden. Naja ich werd morgen mal ein Bild hochladen und dann seht ihr ja einen direkten Vergleich.
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Alt 19.05.2010, 08:43 #12
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@KuckKuck: Wenn die Qualität des Öls am Preis hängen würde, dnan würde ich dir recht geben. Das tut sie aber nicht. Beim Öl ist weitaus mehr wie anderswo der Vertriebsweg das Thema, nur Bier ist da noch vergleichbar.

Der Unterschied zwischgen den Synthetikölen (eigentlich blödes Wort, weil da nichts synthetisches drin sit) und den billgen Ölen ist im Herstellungsprozess und des Additiven.

Wir reden hier aber von Unterschieden im Bereich von 20-30ct je Liter. Alles andere ist Marketing und Vertrieb sowie Ertrag. Warum meinst du, dass die uns das teure Öl so schmackhaft machen? Weil es besser für unser Auto ist, lachhaft. Die interessiert es einen feuchten Dreck was dein Motor macht. Die sehen nur die $$ aus dem eigenen Konto.

Wenn du an der Tanke 40l tankst und einen halben Liter Öl nachfüllst, dann darfst du mal raten, womit der Betreiber mehr verdient. Wenn du nun auf Öl tippst, dann liegst du richtig.

Wolfgang
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Alt 19.05.2010, 10:20 #13
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Zitat:
Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
@KuckKuck: Wenn die Qualität des Öls am Preis hängen würde, dnan würde ich dir recht geben. Das tut sie aber nicht. Beim Öl ist weitaus mehr wie anderswo der Vertriebsweg das Thema, nur Bier ist da noch vergleichbar.

Der Unterschied zwischgen den Synthetikölen (eigentlich blödes Wort, weil da nichts synthetisches drin sit) und den billgen Ölen ist im Herstellungsprozess und des Additiven.

Wir reden hier aber von Unterschieden im Bereich von 20-30ct je Liter. Alles andere ist Marketing und Vertrieb sowie Ertrag. Warum meinst du, dass die uns das teure Öl so schmackhaft machen? Weil es besser für unser Auto ist, lachhaft. Die interessiert es einen feuchten Dreck was dein Motor macht. Die sehen nur die $$ aus dem eigenen Konto.

Wenn du an der Tanke 40l tankst und einen halben Liter Öl nachfüllst, dann darfst du mal raten, womit der Betreiber mehr verdient. Wenn du nun auf Öl tippst, dann liegst du richtig.

Wolfgang
Hallo!

Genau so sehe ich das auch. Dem gibt es kaum noch etwas hinzuzufügen.

Wenn Motoren neu entwickelt werden, dann geschieht das immer auf der Basis der Motoröle, die zu diesem Zeitpunkt verfügbar sind. Die Motoren des Golf 3 sind Entwicklungen der Neunziger-, teilweise sogar der Achtziger Jahre. Das damals moderne Öl war SAE 15 W 40. Das ist für Golf 3 - Motoren völlig ausreichend und macht am wenigsten Probleme bezüglich Dünnflüssigkeit und blinkenden Öldruckkontrollleuchten. Auf diese Öle sind die Motoren abgestimmt.

Motoren, die heute entwickelt werden, benötigen entsprechend modernere Öle. Und nur diese Motoren. Für ältere bringt das keine Vorteile. Das ist genau so, als würde man nur teueres Apollinaris Queen of Tablewaters ins Kühlsystem schütten, weil der Motor damit besser gekühlt würde.

Wenn ich die Threads bezüglich Öl hier lese, dann kapiere ich es aber auch nicht: Ich habe noch nie etwas von übermäßig hohem Verschleiß gelesen, aber schon oft von blinkenden Öldruckkontrollleuchten, verursacht durch zu dünnes Öl. Trotzdem gibt es immer wieder Leute, die in ihre Motoren unbedingt Öl der Viskosität 5W... oder gar 0W... hineinkippen wollen. Denen ist dann wirklich nicht mehr zu helfen, denn sie tun dies wider besseren Wissens.

Die fragwürdigen Vorteile von teureren Ölen für ältere Motoren sind in erster Linie geistige Eruptionen der Marketingabteilungen der Ölfirmen, die vorwiegend an ihre nächste Bilanz-Pressekonferenz, ihren Aktienkurs, die Dividenden ihrer Konzerne und ihren Jahresbonus denken als an die realen Vorteile für die Käufer.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 19.05.2010, 12:59 #14
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Zitat:
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[...]Das damals moderne Öl war SAE 15 W 40. Das ist für Golf 3 - Motoren völlig ausreichend und macht am wenigsten Probleme bezüglich Dünnflüssigkeit und blinkenden Öldruckkontrollleuchten. Auf diese Öle sind die Motoren abgestimmt.[...]
Genau so sah ich das auch. Also habe ich, als ich meinen Golf bekommen habe(April 09) neues Öl gekauft. 15W40 für etwa 15€/5L. So meine Probleme habe ich hier geschildert. Ölschlamm am Deckel und angehende Ölkontrollleuchte. Daher habe ich mich dann jetzt entschieden, mal ein teureres(na gut sind wenns hoch kommt knapp 10€ mehr) Öl entschieden. Seit dieses drin ist, ist der Schlamm massiv zurückgegangen und die Kontrolle war bei laufendem Motor nicht mehr an.

Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Motoren, die heute entwickelt werden, benötigen entsprechend modernere Öle. Und nur diese Motoren. Für ältere bringt das keine Vorteile. Das ist genau so, als würde man nur teueres Apollinaris Queen of Tablewaters ins Kühlsystem schütten, weil der Motor damit besser gekühlt würde.
Prinzipiell gebe ich dir Recht. Ich bin weder Chemiker noch Spezialist für Öle, aber wenn die Weiterentwicklung des Öls so ernorm war, dass heutige Motor solches Öl haben müssen, dann werden die Zusätze den alten Motoren doch eher nicht schaden oder? Auch wenn es kein Muss für diese ist. Weiter oben in dem Thread wurde doch diesbezüglich die Entwicklung der Reifen angesprochen, auf die wir auch mit unseren "alten" Autos zurückgreifen.
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Alt 19.05.2010, 14:03 #15
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Zitat:
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Die Motoren des Golf 3 sind Entwicklungen der Neunziger-, teilweise sogar der Achtziger Jahre. Das damals moderne Öl war SAE 15 W 40.
Mit dem Unterschied, das 10W40er oder 15W40er Öle damals aber teilweise sogar vollsynthetisch waren, während heute vor allem die 15W40er Öle nur noch mineralisch sind, weil es sich einfach nicht mehr lohnt ein "gutes" Öl auf 15W40er Basis herzustellen.

Zitat:
Auf diese Öle sind die Motoren abgestimmt.
Die sind eigentlich nur auf eine 40er Visko abgestimmt, selbst das Handbuch sagt ja, das man ohne Probleme 10W oder 5W einsetzen kann, wenn gewünscht.

[quote]Trotzdem gibt es immer wieder Leute, die in ihre Motoren unbedingt Öl der Viskosität 5W... oder gar 0W... hineinkippen wollen. Denen ist dann wirklich nicht mehr zu helfen, denn sie tun dies wider besseren Wissens.[/quiote]
Und was ist daran so schlimm, wenn man ein Öl einfüllt, das im [b]kälteren Zustand[b] etwas dünner als ein 15W ist? Das führt nicht zu blinkenden Ölkontrolleuchten, sondern hat nur Auswirkungen auf den Kaltstart. Ich selbst fahre 0W40er Öl, weder ist mein Motor explodiert, noch habe ich höheren Ölverbrauch.

Zitat:
Ich bin weder Chemiker noch Spezialist für Öle, aber wenn die Weiterentwicklung des Öls so ernorm war, dass heutige Motor solches Öl haben müssen, dann werden die Zusätze den alten Motoren doch eher nicht schaden oder? Auch wenn es kein Muss für diese ist.
Genau so sehe ich das auch. Warum sollte ein älterer Motor nicht von den "besseren" Eigenschaften profitieren, weil sich diese Eigenschaften doch gerade für ältere Motoren positiv auswirken(Verschleiß, Ablagerungen). Und wenn mein Motor deswegen 50tkm mehr mitmacht, bin ich gerne Bereit, 5 Euro pro Ölwechsel mehr zu investieren.
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Alt 12.08.2010, 17:54 #16
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@KuckKuck: Wenn die Qualität des Öls am Preis hängen würde, dnan würde ich dir recht geben. Das tut sie aber nicht. Beim Öl ist weitaus mehr wie anderswo der Vertriebsweg das Thema, nur Bier ist da noch vergleichbar.

Der Unterschied zwischgen den Synthetikölen (eigentlich blödes Wort, weil da nichts synthetisches drin sit) und den billgen Ölen ist im Herstellungsprozess und des Additiven.

Wir reden hier aber von Unterschieden im Bereich von 20-30ct je Liter. Alles andere ist Marketing und Vertrieb sowie Ertrag. Warum meinst du, dass die uns das teure Öl so schmackhaft machen? Weil es besser für unser Auto ist, lachhaft. Die interessiert es einen feuchten Dreck was dein Motor macht. Die sehen nur die $$ aus dem eigenen Konto.

Wenn du an der Tanke 40l tankst und einen halben Liter Öl nachfüllst, dann darfst du mal raten, womit der Betreiber mehr verdient. Wenn du nun auf Öl tippst, dann liegst du richtig.

Wolfgang
Sorry das ich so spät antworte, aber dazu muss ich mich nochmal äußern.

Glaubst du das wirklich was du da schreibst?

Klar hängt viel vom Marketing ab, ich weiß sehr wohl was A und B-Marken sind. Denk mal nicht das du der einzige bist der sich auskennt .

Ich garantier dir, wenn du 2 Biere mit der exakt selben Temperatur trinkst und mit verbundenen Augen, dann schmeckst du keinen Unterschied.

Wenn du aber 2 Öle im selben Auto (mit Additiven und ohne Additiven) dann wirst du über kurz oder lang was merken.


Hm, die Konzerne interessieren sich also nicht für uns? Komisch das immernoch geforscht und entwickelt wird.
Klar, für die Formel 1 und den allgemeinen Motorsport - die sind ja der Umsatzmarkt schlecht hin für den Ölkonzern. Wie könnte ich das vergessen.
Lachhaft ist deine Aussage, mehr nicht.


Wenn du dein Öl an der Tanke kaufst - mach das. Ich jedenfalls nicht.
Und ja ich weiß das es nur ein vergleich war und und und.
Fast jede tanke hält sich mit dem shop über Wasser - können se ja auch von mir aus. Ich werd ja nicht gezwungen da zu kaufen, es ist nur ein Angebot von denen.

MfG
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Alt 12.08.2010, 18:27 #17
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Also ich stimme Wolfi71 bei vielem zu. Seine Haltung zu synthetischen Ölen teile ich zwar nicht, aber beim Vertriebsweg muss ich ihm uneingeschränkt recht geben. Die Aussage zur Formel 1 ist ein folgerichtiger Fingerzeig.

Zudem: An "mach dem Kunden etwas glauben" ist mehr verdient, wie an ehrlicher Beschreibung der Produkte. So ist "entspricht VW-Norm XYZ" nicht gleichbedeutend mit "Genormt nach VW-Norm XYZ". Ersteres ist eine Selbsteinschätzung des Herstellers - eine Freigabe von VW hat diese Öl aber vielleicht garnicht...
Klingt absurd, aber das ist Praxis.

Zitat:
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Hm, die Konzerne interessieren sich also nicht für uns? Komisch das immernoch geforscht und entwickelt wird.
Klar, für die Formel 1 und den allgemeinen Motorsport - die sind ja der Umsatzmarkt schlecht hin für den Ölkonzern. Wie könnte ich das vergessen.
Lachhaft ist deine Aussage, mehr nicht.
Nein, das ist nicht lächerlich. Anbieter unterliegen einem Innovationsdruck, dem sie folgen müssen oder sie verschwinden vom Markt.
Nun wird aber nur soviel Innovation in die laufenden Produkte eingestreut, dass sich die Produkte am Markt halten. Kein vernünftiger Hersteller würde alle seine Ideen bis Ultimo in die Serienfertigung stecken - man braucht ja auch noch etwas für schlechte Zeiten.

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Alt 19.05.2010, 15:04 #18
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Die besseren Eigenschaften der Öle können auch zu Problemen führen. Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern als in Deutschland massenweise Castrol-Öl angeboten, das auf dem Wege des Re-Imports ins Land kam. Mit diesem Öl starben reihenweise Motoren, weil die Additive enthielten, die von europäischen Motoren nicht vertragen wurden.

Castrol hat sich natürlich abgeputzt. Dieses Öl ist nicht für den Verkauf hierzulande bestimmt gewesen. Nur erkennen konnte man das als Kunde nicht so einfach. Es war nur eine Ziffern in der Artikelnummer anders. Sonst war der Aufdruck genau gleich, incl der Bezeichnung des Öls.

Übrigens ist ja bekanntlich Castrol die Ölmarke des BP-Konzerns (kennt ihr den?). Öle dieser Sorte werden auch unter BP und Aral (und vermutlich einem guten Dutzend Handelsmarken) vertrieben.

Was ich damit sagen will: Nicht immer steckt hinter einem Namen Qualität und nicht immer steckt hinter einem NoName-Produkt ein obskurer Hersteller.

Ein Kumpel von mir kauft Öle für die Firma ein. Der kauft das Teilsynthetik-Zeug für unter 3€ den Liter ein. Allerdings kommt bei dem der Tankwagen und liefert an. Naja, ein Bagger braucht halt auch schnell mal 50-100l Motoröl beim Wechsel. Ein Kunde von mir braucht das Zeug auch in großen Mengen. Ein MTU 8V4000R41 braucht gleich mal 250-300l und wenn der am Minimum ist, dann kippt man einen oder zwei 20L Kanister rein. Glaubt ihr ernsthaft, dass die so ein Gedöns um das Zeug machen wie wir hier? Und mal ehrlich die Motoren für einen Bagger liegen deutlich höher wie die Kosten für einen neuen Golf und bei den Loks reden wir von sechsstelligen Beträgen.

Wolfgang
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Alt 19.05.2010, 16:45 #19
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Zitat:
Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
Die besseren Eigenschaften der Öle können auch zu Problemen führen. Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern als in Deutschland massenweise Castrol-Öl angeboten, das auf dem Wege des Re-Imports ins Land kam. Mit diesem Öl starben reihenweise Motoren, weil die Additive enthielten, die von europäischen Motoren nicht vertragen wurden.
Aber das ist ja wohl ein Problem von Castrol-Ölen, und nicht allgemein ein Problem der "besseren Eigenschaften". Sollte ja wohl auch allgemein bekannt sein, das Castrol(BP) Öle, vorsichtig formuliert, nicht unbedingt das "gelbe von Ei" sind.

Zitat:
Ein Kumpel von mir kauft Öle für die Firma ein. Der kauft das Teilsynthetik-Zeug für unter 3€ den Liter ein.
Mehr muss man für ein gutes Öl ja auch nicht bezahlen, und so eins bekommt man in jedem Praktiker Baumarkt für 12Euro für einen 5 Liter Kanister. Das macht dann 2,40€ pro Liter, und für jedermann zu haben.

Zitat:
Glaubt ihr ernsthaft, dass die so ein Gedöns um das Zeug machen wie wir hier? Und mal ehrlich die Motoren für einen Bagger liegen deutlich höher wie die Kosten für einen neuen Golf
Da gelten ja auch ganz andere Ansprüche an das Öl, z.B. schickt man so einen Motor ja nicht mal schnell 6000u/min unter Vollast im Hochsommer über die Autobahn.

Zitat:
Welches Öl könnt ihr mir zb. denn empfehlen?
Ich fahre einen 1,8l Motor mit 75Ps.
Empfehlen ist immer schlecht, kommt darauf an, wie viel du ausgeben willst.
Preisleistungsmäßig wäre z.B. das Highstar 5W40 von Addinol unschlagbar (gibts in jedem Praktiker Baumarkt für 12Euro der 5Liter Kanister).
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Alt 19.05.2010, 15:19 #20
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Welches Öl könnt ihr mir zb. denn empfehlen?
Ich fahre einen 1,8l Motor mit 75Ps.
Fahre oft Kurzstrecken und fahre derzeit ein "no name" Baumarktöl was für vw freigegeben ist, ist auch nen 15w40
Habe auch ab und zu mal Schleim untern Öldeckel aber wenn ich mal wieder Autobahn gefahren bin oder eine längere Strecke ist es wieder weg^^




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