Nur nochmal ganz kurz zur Viskosität, kann es Sinn machen wenn ich im Winter oft komplett kalt starte und hauptsächlich kurze Strecken fahre, 5W40 zu nehmen?
WAS versprichst du dir davon? Das es "dünner" ist und besser ist? Wiegesagt da gibts genügend Diskussionen drüber. Es macht für mich einfach keinen Sinn etwas zu nehmen das vielleicht bei -30 Grad geschickter ist wen das nie zutrifft. Aber die "Gefahr" besteht das es zu dünn ist. Find ich hier gut beschrieben:
WAS versprichst du dir davon? Das es "dünner" ist und besser ist? Wiegesagt da gibts genügend Diskussionen drüber. Es macht für mich einfach keinen Sinn etwas zu nehmen das vielleicht bei -30 Grad geschickter ist wen das nie zutrifft. Aber die "Gefahr" besteht das es zu dünn ist. Find ich hier gut beschrieben:
Ja, genau, ich bin auch immer gut gefahren mit dem 10W40, eigentlich egal Welches du nimmst, bei allen 3er Golf Motoren, (16V und VR6 mal ausgenommen).
WAS versprichst du dir davon? Das es "dünner" ist und besser ist? Wiegesagt da gibts genügend Diskussionen drüber.[/url]
Schnellere Durchölung aller Schmierstellen
Geringere Reibverluste, dadurch gesenkter Kraftstoffverbrauch und Verschleiß*.
Aber bei der Aussage "Viel Kurzstrecke, auch im Winter".... Damit schadet man jeden Motor, denn durch die Kaltlaufphasen wirds Gemisch angefettet und man verdünnt sich schön das Öl mit Kraftstoffkondensaten und auch Benzin. Daher immer wieder eine längere Strecke fahren (~ 100 km), wo das Öl richtig warm wird und diese Bestandteile langsam "aussieden" können. Und ggf. den Ölwechsel vorziehen, bei einem Zwischendurchwechsel kann man den alten Filter drin lassen. Das bringt mehr als ein 5W-40 reinzuknallen und dann über ein Jahr drin zu lassen, welches aber total verdünnt wurde.
Weiß auch nicht, was man da ewig rumdiskutieren muss, wegen der Viskositäten, ein 5W oder 0W hat definitiv Vorteile ggü. einem 10W.
Ist einfachste Rheologie. Die Frage ist: Braucht es die Vorteile, kommen die positiven Effekte zum Tragen beim Nutzungsprofil?
Zu deiner Intervallfrage:
Für den Ölwechsel gibt es zwar Intervalle, aber die gehen vom "Normalfall" aus.
Dauerhafter Kurzstreckenverkehr gehört z.B. nicht dazu, weshalb ein Intervall von 15tkm/1 Jahr zu lang ist.
Schnellere Durchölung aller Schmierstellen
Geringere Reibverluste, dadurch gesenkter Kraftstoffverbrauch und Verschleiß*.
Und genauso theoretisch das dünnere Öle schneller zum abreisen des Ölfilmes neigen.Aber wiegesagt, blanke Theorie. Ein 5 oder Wirgenddeas gabs schon in den 90ern. Warum man das nicht original reingefüllt hat wen es "besser" ist. In dem Falle würd ich mir mal auf das verlassen was der Inschenjööör da reingedacht hat.
Und genauso theoretisch das dünnere Öle schneller zum abreisen des Ölfilmes neigen.Aber wiegesagt, blanke Theorie. Ein 5 oder Wirgenddeas gabs schon in den 90ern. Warum man das nicht original reingefüllt hat wen es "besser" ist. In dem Falle würd ich mir mal auf das verlassen was der Inschenjööör da reingedacht hat.
Aber wiegesagt...die Öldiskussion.
Die Heißvisko bleibt doch gleich, 40er.
Das 10W ist nach paar Minuten Fahrt dann ähnlich "dünn" wie das 5W von Beginn an.
In den 90ern war sowas aber noch deutlich teurer als heute & da war mein VW noch nicht so auf "Mehr Kohle beim After Sales" aus. Das kam später mit dem tollen "günstigen" LongLife Gedönse. Daher auf die Empfehlungen von VW, die für den Golf 3 eher sehr einfache Öle vorschreiben... gebe ich nix.
Aber zu der Frage des TE: Ein gutes 10W-40 und eben im Winter mal einmal im Monat ne längere Tour fahren. Dann kommt auch der "gelbe Schmodder" (Kondensate) am Öleinfülldeckel & der Entlüftung weg.
Schnellere Durchölung aller Schmierstellen
Geringere Reibverluste, dadurch gesenkter Kraftstoffverbrauch und Verschleiß*.
Aber bei der Aussage "Viel Kurzstrecke, auch im Winter".... Damit schadet man jeden Motor, denn durch die Kaltlaufphasen wirds Gemisch angefettet und man verdünnt sich schön das Öl mit Kraftstoffkondensaten und auch Benzin. Daher immer wieder eine längere Strecke fahren (~ 100 km), wo das Öl richtig warm wird und diese Bestandteile langsam "aussieden" können. Und ggf. den Ölwechsel vorziehen, bei einem Zwischendurchwechsel kann man den alten Filter drin lassen. Das bringt mehr als ein 5W-40 reinzuknallen und dann über ein Jahr drin zu lassen, welches aber total verdünnt wurde.
Weiß auch nicht, was man da ewig rumdiskutieren muss, wegen der Viskositäten, ein 5W oder 0W hat definitiv Vorteile ggü. einem 10W.
Ist einfachste Rheologie. Die Frage ist: Braucht es die Vorteile, kommen die positiven Effekte zum Tragen beim Nutzungsprofil?
Zu deiner Intervallfrage:
Für den Ölwechsel gibt es zwar Intervalle, aber die gehen vom "Normalfall" aus.
Dauerhafter Kurzstreckenverkehr gehört z.B. nicht dazu, weshalb ein Intervall von 15tkm/1 Jahr zu lang ist.
Das ist das Prinzip mancher Youtube "Schrauber", nur in die andere Richtung. Bei denen heißts "ich mach n dickes Öl rein weil die Karre überall leckt". Da könnte ich mich immer drüber amüsieren.
Zur Eingangsfrage: Das ist ein sehr sehr einfacher Motor und keine Raketentechnik. Der braucht Öl, das ist aber eigentlich auch schon alles. Ob du jetzt auf das vorhandene 10W40 n 5W40 drauf kippst oder n Ölwechsel machst oder oder ist eigentlich völlig egal. Hauptsache er hat genug Öl drin!
Ich persönlich fahre bei solchen Autos meist ein ganz einfaches 10W40, gern auch das ganz billige aus dem Baumarkt. Einmal n Jahr n frischer Filter dazu und gut isses.
Wie bereits angesprochen wurde, wenn du auch im Winter viel Kurzstrecke fährst, dann fahr ihn regelmäßig eine lange Strecke (ruhig einmal im Monat) auf der Autobahn mit gleichmäßiger Geschwindigkeit (130-140 km/h) dann wird das Öl richtig warm und die Kondensationsanteile kochen sich wieder raus.