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Alt 26.11.2012, 16:50 #1
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Standard Reparaturstau? Quietschen, Dröhnen....

Tach, bin neu hier.
Wie schon in meinem Vorstelungsbeitrag erwähnt, hab ich mir meinen alten Golf 3 zurückgeholt. Ein paar Jahre haben ihn verschiedene Familienmitglieder gefahren. Alle haben gemeinsam, dass sie nicht merken wenn sich irgendein Defekt durch Geräusche o.ä. langsam bemerkbar macht. Dass was nicht stimmt, merken sie erst wenn der Wagen stehenbleibt oder brennt

Ich bin da wohl n bisschen empfindlicher, darum stören mich ein paar Dinge. Ich fange mal mit dem nervigsten an, der Automatik. Ich meine mich zu erinnern, dass die mal etwas sanfter schalten konnte. Ausserdem quietscht sie beim schalten vom 3. in den 4. Gang. Das passiert nur wenn sie warm ist und im Sommer war es schlimmer, teilweise wurde der 4. Gang regelrecht "reingekloppt".

Kann ich da mit einem Getriebeölwechsel weiterkommen? Was darf ein Wechsel kosten? Nein, das Öl wurde wahrscheinlich nie gewechselt, in den letzten 10-12 Jahren keinesfalls.
Es ist ein relativ früher Golf 3 und das Automatikgetriebe hat einen Peilstab. Es ist zumindest genug Öl drin.


Dann gibts da noch dieses Dröhnen am ca. 100 km/h. Bis knapp über 95 ist alles normal, dann setzt ein Dröhnen ein, das auf Dauer Kopfschmerz verursacht. ab 120 lässt es wieder nach. Das Dröhnen ist Drehzahlabhängig. Wenn ich bei 100 auf "N" schalte ists weg, erhöhe ich die Drehzahl im Leerlauf, kommts wieder.

Radlager und schlecht ausgewuchtete Reifen kann man so ja wohl ausschliessen.

Der Endtopf ist seit vielen Jahren geschweisst aber dicht. Es ist zwar ein riesiger Schweissklumpen dran aber da bläst nix vorbei.
Es sind eher irgdnwelche Vibrationen, die das Dröhnen verursachen. Was kann das sein und wie finde ich raus wo es herkommt?
100-110 ist auf Autobahnen im Pott eigentlich ne häufig passende Geschwindigkeit, leider werde ich dabei irgendwann taub.

Der Motor ist wohl sonst total in Ordnung. 135tkm, nach einem Kaltstart klappern die Hydros manchmal für 1-2 Sekunden. Wird aber seit jahren nicht schlimmer und ich kann damit leben.

Denke das reicht erstmal. Es gibt zwar noch ein paar andere Kleinigkeiten, Dröhnen und Quietschen müssen aber zuerst verschwinden.

Schonmal danke für Hinweise und Anregungen!


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Alt 26.11.2012, 19:10 #2
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Nen Ölwechsel hilft dem Automatikgetriebe immer. Danach würde ich mal prüfen welche Probleme sonst noch übrig bleiben.
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Alt 26.11.2012, 21:01 #3
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Ok, was kostet son Getriebeölwechsel?
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Alt 27.11.2012, 16:45 #4
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Schwer zu sagen, wenn du es selber machst reicht der Filter und das Öl - in einer Werkstatt kann das schon mal 100 € kosten.
Ich hab auch leider keine Erfahrung mit den Automaten im Golf 3.
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Alt 27.11.2012, 18:16 #5
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nee selbst mache ich da nix. muss man da nich auch auf temperaturen achten und sowas?
100€... ist nicht wenig, aber wenn es danach wieder vernünftig funktioniert, sicher gut angelegtes geld.
weiss zufällig jemand von welchem hersteller das automatikgetriebe vom golf 3 ist?
in Dortmund gibts ne Servicestelle von ZF. Die sollten das wohl gut können
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Alt 27.11.2012, 19:26 #6
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Ich hab grade mal in der Software nachgesehen, dort steht drin, dass bei einem Wechsel nur die Ablassschraube geöffnet wird -> altes Öl runter -> 3 Liter ATF drauf und dann alle Fahrstufen durchgeschaltet werden müssen. Anschließend soll der Füllstand korrigiert werden (zuviel ablassen oder was nachfüllen).

Laut meinen Informationen muss also kein Filter erneuert werden, was die Kosten dann auf die 3 Liter ATF und den Wechsel beschränken würde.

Wahrscheinlich hast du keine Ablassschraube am Wandler (das würde die verhältnismäßig kleine Ölmenge erklären). Ob es ein Filter gibt kann vielleicht jemand anderes sagen - ich hab derzeit keinen Zugriff auf VW Programme.
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Alt 27.11.2012, 22:03 #7
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Hallo!

Zitat:
Zitat von In Flames Beitrag anzeigen
Laut meinen Informationen muss also kein Filter erneuert werden, was die Kosten dann auf die 3 Liter ATF und den Wechsel beschränken würde.

Wahrscheinlich hast du keine Ablassschraube am Wandler (das würde die verhältnismäßig kleine Ölmenge erklären). Ob es ein Filter gibt kann vielleicht jemand anderes sagen - ich hab derzeit keinen Zugriff auf VW Programme.
Nein, es gibt keine Ablassschraube am Wandler. Deshalb verbleibt beim Ablassen der ATF ein großer Teil im Getriebe.

Es gibt einen Ölfilter für das Automatikgetriebe. Um ihn zu erneuern, muss die Ölwanne des Getriebes abgebaut werden. Und dafür wiederum das Schutzblech unter dem Automatikgetriebe. Weiterhin muss in diesem Fall die Ölwannendichtung des Automatikgetriebes ersetzt werden.

Um den ATF-Stand zu testen, ist eine bestimmte ATF-Temperatur wichtig. die mit einem Fehlerauslesegerät ermittelt werden muss. Es gibt baujahrabhängig verschiedene Temperaturen. Bei meinem Golf 3 mit Automatikgetriebe beträgt sie 35 ... 45 Grad Celsius. Weil ich damals noch kein Fehlerauslesegerät hatte, habe ich sie - bitte jetzt nicht lachen - mit einem Fieberthermometer gemessen.

Bei späteren Automatikgetrieben ohne Messstab ist die Ermittlung des richtigen ATF-Standes eine aufwändige Prozedur.

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (27.11.2012 um 22:39 Uhr)
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Alt 27.11.2012, 22:38 #8
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Wenn die Brühe, die sich zum Zeitpunkt des Wechsels im Wandler befindet, drin bleibt,..... Dann is das für mich nur ne halbe Sache. Sollte man da nicht, um das ansatzweise "richtig" zu machen, direkt zwei Ölwechsel hintereinander machen? Oder kann man das irgendwie absaugen?

Schonmal danke für die bisherigen Infos!
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Alt 28.11.2012, 09:30 #9
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Zitat:
Zitat von cavecanem Beitrag anzeigen
Wenn die Brühe, die sich zum Zeitpunkt des Wechsels im Wandler befindet, drin bleibt,..... Dann is das für mich nur ne halbe Sache. Sollte man da nicht, um das ansatzweise "richtig" zu machen, direkt zwei Ölwechsel hintereinander machen? Oder kann man das irgendwie absaugen?
Nein, Absaugen ist seitens VW nicht vorgesehen. ATF muss abgelassen werden.

Wenn der ATF-Wechsel in den vorgeschriebenen Intervallen durchgeführt wird. dann ist ein mehrfacher Wechsel kurz hintereinander nicht nötig.

Es ist bei vielen Fahrzeugtypen (nicht nur VW) so, dass beim Ablassen der ATF ein großer Teil im Getriebe (bzw. Drehmomentwandler) verbleibt.

Freundliche Grüße
Teletubby
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Alt 28.11.2012, 09:55 #10
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Bei den neuen Getrieben ohne Ölmessstab muss die Getriebe Ölwanne demontiert werden um das Öl raus zu bekommen. Dann sollte man auch gleich den Filter mit wechseln. Danach Wanne wieder ran und Öl auffüllen. Getriebe warm laufen lassen (80 Grad) dabei mehrfach durchschalten. Danach an der Steigrohr Schraube in der Ölwanne bei laufendem Motor das überschüssige Öl ablassen.

Dauert recht lange daher kann man mit gut einer Stunde Arbeitslohn rechnen plus Material sind schnell die 150 Euro voll. Der Filter und die Dichtung kosten wenn du das zeug selber holst knappe 30 Euro. Das Öl Vill. Nochmal so viel. Da kann man schon am Material sparen.




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Alt 28.11.2012, 15:47 #11
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hab glück, mein getriebe hat einen peilstab.

tja, vorgeschriebene intervalle... bis ca. 35tkm wurde der wagen bei vw gewartet, danach nur in freien werkstätten. was bei vw gemacht wurde weiss ich nicht, ist aber schon locker 10 jahre her.
in den freien werkstätten, also seit min. 10 jahren und 100tkm wurde kein getriebeölwechsel gemacht. darum wohl auch die probleme (gänge werden teilw. reingeknallt, quietschen vom 3. in den 4.)

wie war das jetzt mit dem filter bei getrieben mit peilstab? hätte da schon gern einen neuen...
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Alt 28.11.2012, 23:27 #12
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Wie schon gesagt. Ölwanne abbauen, dann siehst Du den Filter schon.
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Alt 29.11.2012, 04:19 #13
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Also Getriebeöl lasse ich bei den Automatik Gölfen in der Familie immer in zusammenhang mit Filter und Sieben machen. Danach schaltet die Automatik wieder weich. Das Dröhnen kann vom Vorschaldämpfer kommen. Wenn der ein Gewisses Alter hat bricht der und fängt an abzublasen. Dadurch das der die normale Rohrform hat und innen nicht durchgehend verbunden ist kommt das vor.
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Alt 29.11.2012, 15:43 #14
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Werde demnächst Getriebeöl und Filter tauschen lassen. Hätte ich ne Bühne, würde ich es selbst machen... Egal.

Vorschalldämpfer. Dröhnt das dann u.U. nur in bestimmten Drehzahlbereichen?
Wie gesagt, unter 100km/h (Drehzahl hab ich mangels DZM grad nicht parat) ist alles ok, dann wirds laut und ab ca. 120 wieder leise. Ich glaube während des Dröhnens gibts auch etwas stärkere Vibrationen als normal.

Wenn der Karren beim Getriebeölwechsel sowieso auf der Bühne steht, kann manja auch direkt mal nach der Dröhnursache forschen.


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