Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 01.12.2011, 22:14 #1
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Ich habe einen Satz Orlando mit dem gleichen Problem. Die hatte ich im Frühjahr auch nicht runter gekriegt. Ich habe das dann mit losen Schrauben hoch und runter geschoben und immer wieder ein bisschen gedreht. So ging es bei mir. Es hat aber ungefähr zwei Stunden gedauert.

Zusätzlich habe ich mit einem Schraubenzieher als Meißel zwischen Felge und Bremstrommel und dem Hammer das runtergetrieben.

Beim draufmachen letzten Freitag habe ich die Zentrierung und die Naben zuerst mit WD40 gereinigt. Danach habe ich die Nabe mit etwas Fett eingerieben. Dann an den Felgen innen mit 80er Schmiergelpapier die Korrosionsspuren restlos entfernt und das so gemacht, dass das leicht drauf ging. Dann den Zentrierring auch leicht eingefettet.

Das Problem ist, dass die Felge keinen eingesetzten Zentrierring hat, sondern billig das Alu das übernimmt. Das Alu dehnt sich bei Korrosion aus. Da hilft nur mit Schleifpapier wegnehmen.

Ich habe noch einen zweiten Satz Orlando-Felgen, der hat das Problem nicht. Das könnte evtl Baujahr abhängig sein. Die Orlandofelgen scheinen Made in Canada zu sein.



Geändert von wolfi71 (02.12.2011 um 08:55 Uhr)
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Alt 02.12.2011, 09:28 #2
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Hallo!

Zitat:
Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
Danach habe ich die Nabe mit etwas Fett eingerieben (...) Dann den Zentrierring auch leicht eingefettet.
Genau so mache ich das auch seit 16 Jahren. Und hatte noch nie Probleme damit, die Felgen zu montieren oder zu demontieren. Die Mittenzentrierungen der Radnaben bzw. Bremstrommeln und die der Felgen sind dadurch völlig korrosionsfrei. Man muss nur aufpassen, dass kein Fett an die Gewinde gelangt.

Einwandfreies Anliegen der Felgen an den Anlageflächen der Bremstrommeln bzw. -scheiben und den Mittenzentrierungen ist für einen runden, schlagfreien Lauf sehr wichtig. Ansonsten können Vibrationserscheinungen (Lenkrad oder ganzes Fahrzeug) auftreten.


Zitat:
Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
Die Orlandofelgen scheinen Made in Canada zu sein.
Es gibt "Orlando"-Felgen "Made in Canada" und "Made in Britain".

Freundliche Grüße
Teletubby

Geändert von Teletubby (02.12.2011 um 09:47 Uhr)
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-Dom- (02.12.2011)
Alt 02.12.2011, 09:58 #3
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Eigentlich sollten die Felgen schön leicht draufgehen auf die Nabe... Wenn man die nur mit Gewalt "draufpressen" kann in dem man die Bolzen anzieht, passt irgendwas nicht so richtig.

Jedenfalls hatte ich beim demontieren die Selben Probleme. Meine eine BBS Alufelge vom GTI wollte zum Winterreifenwechsel nicht runter. Hat dann insgesamt 2-3 Stunden gedauert, bis das Rad unten war. Alles mögliche probiert... WD40, Rostlöser.. Nicht hat was gebracht. Dann hab ich mich unters Auto gelegt und mitn Fus nachgeholfen. Hat auch NICHTS gebracht. Dann hab ich Vatter zur Hilfe geholt mit Holzklotz und fettem Vorschlaghammer und dann.. gaanz langsam kam das Rad runter.
Wie das nur so festgammeln kann, sagenhaft.

Gruß
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Alt 02.12.2011, 12:45 #4
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Zitat:
Zitat von Teletubby Beitrag anzeigen
Hallo!



Genau so mache ich das auch seit 16 Jahren. Und hatte noch nie Probleme damit, die Felgen zu montieren oder zu demontieren. Die Mittenzentrierungen der Radnaben bzw. Bremstrommeln und die der Felgen sind dadurch völlig korrosionsfrei. Man muss nur aufpassen, dass kein Fett an die Gewinde gelangt.

Einwandfreies Anliegen der Felgen an den Anlageflächen der Bremstrommeln bzw. -scheiben und den Mittenzentrierungen ist für einen runden, schlagfreien Lauf sehr wichtig. Ansonsten können Vibrationserscheinungen (Lenkrad oder ganzes Fahrzeug) auftreten.




Es gibt "Orlando"-Felgen "Made in Canada" und "Made in Britain".

Freundliche Grüße
Teletubby
Och... und genau das habe ich,an Tempo 100kmh vibriert das Lenkrad.
am Montag bring ich das Auto noch mal zum Auswuchten der Räder in die Werkstatt,hoffe das behebt das Problem.
Und wieder mehr kohlen die flöten gehen.

Geändert von -Dom- (02.12.2011 um 12:49 Uhr)
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