Also die Höhe spielt immer eine Rolle, weil die Dichte der Luft geringer ist. Das bedeutet ein Liter Luft, der auf Meereshöhe eben noch 1,3g wiegt, der wiegt in 2000m eben nur noch rund 1g.
Die Anpassung an die Luftmasse erfolgt bei den Luftmengen gesteuerten Geräten ja auch, wenn auch indirekt über die Lambdasondenregelung. Das bedeutet, es wird zu fett und dann regelt die Einspritzung auf mageres Gemisch. Problem ist einfach, dass die Kisten nicht mehr genug Luft kriegen. Das war mir mit dem alten Turbodiesel nicht so aufgefallen, obwohl mir nun gesagt wurde, dass das dort auch feststellbar sei. Aber eigentlich nur an der Drehzahl des Turboladers, der statt normal ca 100-110.000 durchaus auch 125.000/min erreichen kann. Allerdings ab 2000-2500m verlieren auch die Turbodiesel Leistung. Es gibt deshalb auch z.B. für die Bahnstrecken über die Anden oder nach Tibet spezielle Höhenloks, mit speziell ausgelegten (größeren) Turboladern an den Motoren.
Wir pumpen in der Höhe ja auch ganz nett und verlieren unser Leistungsvermögen.