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| Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur |
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| | #15 | |||
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| Helfersyndrom | Zitat:
Der hydraulische Ausgleich verhindert nun, dass das Ventil halb offen bleibt und zugleich, dass es klappert. Ein zu großen Ventilspiel hat den Effekt, dass sich die Ventile nicht mehr richtig öffnen und deswegen der Motor nicht mehr die volle Leistung erreicht. Das ist aber erst bei großen Werten der Fall. Erhöhter Verschleiß entsteht an den Nocken, was aber nicht wesentlich höher ist wie das dauernde Schleifen an der Nocke. Man muss bedenken, dass der hydraulische Ventilspielausgleich durch das schleifen der Stößelm an der Nockenwelle die Leistung der Motoren erstmal gesenkt und den Verbrauch erhöht hat (ca 3KW). Zeitweise waren auch Nockenwellen nach rund 150.000km so aus der Form, dass es Probleme mit der Steuerung gab. Die mussten dann gewechselt werden, bei VW war das eher selten, bei Opel zeitweise extrem. Die Ventile werden durch die längere Schließzeit eher besser gekühlt. Ich hatte meine Motoren in der Frühzeit des bleifreien Benzins (ab 1985) immer mit etwas erhöhtem Spiel (+0,05mm) betrieben um genug Sicherheit zu haben, trotzdem hatte ich mal einen Abriss an einem Auslassventil zu beklagen. eine regelmäßige Messung der Kompression hilft bei der Erkennung solcher Schäden. Als ich meinen ABU mit 185000km offen hatte, habe ich festgestellt, dass die Ventile einwandfrei auf dem Sitze saßen und auch dicht waren (mit Petroleum geprüft). Ansonsten wäre eine Überarbeitung fällig gewesen. Geändert von wolfi71 (24.05.2011 um 22:12 Uhr) | |||
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