Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur

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Alt 24.05.2011, 12:31 #1
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Standard Klackern wenn Motor kalt

Hallo,
wenn ich frühs mein Auto starte und das Gas voll durchdrücke, ist immer ein lautes Klackern zu hören bis ca. 3000 Umdrehung

Ist er warm, ist es nicht so bzw. ist es da kaum zu hören

Was ich zurzeit nur weiß ist, dass mein Krümmer oder Kat undicht ist oder gar der Krümmer nen Riss hat.

Kann es damit zusammen liegen?
Sind es vielleicht die Hydros?
Ölwechsel ist ca. 12000km her und hab es am 30.09.2010 das letzte mal gemacht.

Da ich kein KFZ Spezi bin wäre es nett, mir könnte jemand hier auf die Sprünge helfen sodass ichs reparieren kann.

Soundfile benötigt?

Ich danke !


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Alt 24.05.2011, 12:40 #2
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anderes Öl rein, da könnte das Öl zu dünn sein. Es dürften die Hydrostößel sein.
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Alt 24.05.2011, 13:53 #3
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Hätte auch Hydros vermutet. Dickeres Öl lässt das verstummen, oder die Hydros sind ganz im Eimer.
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Alt 24.05.2011, 15:07 #4
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Ich würd auch sagen die hydrostößel
hat meiner auch bei Minusgraden
So lang sie halten halten sie.
Kannst ja mal nen Ölwechsel machen und dann mal sehen wies is
MfG Basti
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Alt 24.05.2011, 15:20 #5
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Und vom Krümmer kann das nicht kommen? Meines erachtens nach kommt es aus dem Bereich, wenn ich Gas gebe

Ich fahr zurzeit 10W40 Pennasol Öl. Das Öl nutzt hier sogut wie jede Freie Werkstatt.
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Alt 24.05.2011, 15:38 #6
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Ich habe damals liqui moly benutzt. Ist ein motorreiniger und den kannst du direkt nach dem Ölwechsel in den warmen Motor kippen. Motor muss im Leerlauf ca. 10-15 Minuten laufen. Bei mir hat's geholfen. Bei dor tut es das bestimmt auch

ps: gibt's was neues wegen den borbet-t?
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Alt 24.05.2011, 15:39 #7
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Normalerweise sollte man den kalten Motor eh nicht mit Vollgas belasten.

Es kann vom Öl kommen, dass das etwas dünner ist, wegen Ölverdünnung. Fahr 40km am Stück, dann sieht man mehr
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Alt 24.05.2011, 15:43 #8
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Dieses Klackern habe ich auch, wenn der Motor kalt ist und gerade gestartet wurde. Unterschiedliche Öle habe ich schon verwendet (5W40 und 15W40). Bei beiden gab es aber keine Unterschiede.
Sobald man ein Stück gefahren ist, das Klackern aber weg bzw. nur noch minimal zu hören.
Ölwechsel mache ich regelmäßig einmal im Jahr, da ich keine Jahreslaufleistung von 15tkm habe.
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Alt 24.05.2011, 15:45 #9
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Zitat:
Zitat von BROMANCE. Beitrag anzeigen
Ich habe damals liqui moly benutzt. Ist ein motorreiniger und den kannst du direkt nach dem Ölwechsel in den warmen Motor kippen. Motor muss im Leerlauf ca. 10-15 Minuten laufen. Bei mir hat's geholfen. Bei dor tut es das bestimmt auch

ps: gibt's was neues wegen den borbet-t?
Hm, ich warte erstmal noch auf paar weitere Vorschläge )

Zwecks den Borbets: Nee, das dauert mindestens eh noch nen Monat. Mehr dazu per PN, bitte nicht hier.

Zitat:
Zitat von wolfi71 Beitrag anzeigen
Normalerweise sollte man den kalten Motor eh nicht mit Vollgas belasten.

Es kann vom Öl kommen, dass das etwas dünner ist, wegen Ölverdünnung. Fahr 40km am Stück, dann sieht man mehr
Ich fahre NIE Vollgas mit nem kalten Motor.
Und wie gesagt, ist der Motor warm, höre ich nichts mehr.
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Alt 24.05.2011, 15:56 #10
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Klackert es nur oder gibt es noch andere Geräusche, z.B leichtes zischen). Wenn der Krümmer einen Riss hat oder die Krümmerdichtungen kaputt sind kann es auch klackernde Geräusche geben. Ein warmer Krümmer dehnt sich aus und das Geräusch kann leiser werden.

Könnten aber auch die Hydrostössel sein. Wenn diese jedoch klackern sind sie kaputt. So einfach ist das. Ein "dickeres" Öl hilft da nur bedingt oder garnicht, und es ist in meinen Augen keine Dauerlösung, irgendwann klackert es auch mit dem "dicksten" Öl.




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Alt 24.05.2011, 16:03 #11
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Dosierung von dem liqui moly musst du auf der Verpackung nachsehen. Das ist wirklich effektiv! Aber musst du ja nicht machen
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Alt 24.05.2011, 20:19 #12
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Hi,
hatte dieses Jahr auch schon so ein klackern wenn der Motor kalt war. Bei mir war der Zahnriemen locker.
Hab ihn aber gleich neu machen lassen, da er in 15000km eh fällig geworden wär.
Mach mal die Haube auf und versuch das Geräusch zu orten.
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Alt 24.05.2011, 20:25 #13
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Hallo,

mein Motor (1,4L 60 PS ABD) klackert auch etwas. Sind dann wahrscheinlich auch die Hydrostößel.
Hat jemand die schon gewechselt bzw. wechseln lassen und kann etwas vom Aufwand und den Kosten sagen?

Was vielleicht auch nicht unwichtig ist: Kann noch mehr kaputt gehen, wenn man mit defekten Hydrostößeln fährt?

Gruß

Rene
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Alt 24.05.2011, 21:15 #14
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Zitat:
Zitat von New Orleans Beitrag anzeigen
Was vielleicht auch nicht unwichtig ist: Kann noch mehr kaputt gehen, wenn man mit defekten Hydrostößeln fährt?
Natürlich. Wenn Hydrostössel klappern ist das Ventilspiel zu groß. Zu großes Ventilspiel erzeugt mehr Verschleiss an Ventilsitz, Ventilen, Nockenwelle usw.

Die Ventile öffnen später und schließen früher weil es keine "starre Verbindung" mehr gibt. Durch das spätere und geringere Öffnen der Einlassventile wird die Zylinderfüllung verschlechtert und bei den Auslassventilen die Abfuhr der Abgasse.

Gesund ist das für keinen Motor.
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Alt 24.05.2011, 22:10 #15
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Zitat:
Zitat von Peter[OG] Beitrag anzeigen
Natürlich. Wenn Hydrostössel klappern ist das Ventilspiel zu groß. Zu großes Ventilspiel erzeugt mehr Verschleiss an Ventilsitz, Ventilen, Nockenwelle usw.

Die Ventile öffnen später und schließen früher weil es keine "starre Verbindung" mehr gibt. Durch das spätere und geringere Öffnen der Einlassventile wird die Zylinderfüllung verschlechtert und bei den Auslassventilen die Abfuhr der Abgasse.

Gesund ist das für keinen Motor.
Stimmt so pauschal nicht. Also erstmal sollen die Ventile normal etwas Spiel haben, damit sie sicher schließen. Ventile, die nicht richtig schließen überhitzen, weil die Hitze über den Ventilsitz an den Kopf abgegeben wird. Die Motoren bekamen später (ab ca 1982) einen hydraulischen Ventilspielausgleich, als im Zuge der Einführung bleifreien Benzins da ein bisschen Angst aufkam. Die älteren Motoren mussten mit verkürzten Intervallen geprüft werden.

Der hydraulische Ausgleich verhindert nun, dass das Ventil halb offen bleibt und zugleich, dass es klappert.

Ein zu großen Ventilspiel hat den Effekt, dass sich die Ventile nicht mehr richtig öffnen und deswegen der Motor nicht mehr die volle Leistung erreicht. Das ist aber erst bei großen Werten der Fall. Erhöhter Verschleiß entsteht an den Nocken, was aber nicht wesentlich höher ist wie das dauernde Schleifen an der Nocke. Man muss bedenken, dass der hydraulische Ventilspielausgleich durch das schleifen der Stößelm an der Nockenwelle die Leistung der Motoren erstmal gesenkt und den Verbrauch erhöht hat (ca 3KW). Zeitweise waren auch Nockenwellen nach rund 150.000km so aus der Form, dass es Probleme mit der Steuerung gab. Die mussten dann gewechselt werden, bei VW war das eher selten, bei Opel zeitweise extrem.

Die Ventile werden durch die längere Schließzeit eher besser gekühlt.

Ich hatte meine Motoren in der Frühzeit des bleifreien Benzins (ab 1985) immer mit etwas erhöhtem Spiel (+0,05mm) betrieben um genug Sicherheit zu haben, trotzdem hatte ich mal einen Abriss an einem Auslassventil zu beklagen.

eine regelmäßige Messung der Kompression hilft bei der Erkennung solcher Schäden.

Als ich meinen ABU mit 185000km offen hatte, habe ich festgestellt, dass die Ventile einwandfrei auf dem Sitze saßen und auch dicht waren (mit Petroleum geprüft). Ansonsten wäre eine Überarbeitung fällig gewesen.



Geändert von wolfi71 (24.05.2011 um 22:12 Uhr)
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