Ja, das halte ich für nicht verwunderlich. Die Messleitung ist ein kurzes Steigrohr mit geringem Querschnitt. Darin steht anfangs kaltes Öl an, dass verhältnismäßig zähflüssig ist => hohe Viskosität. Wird diese Flüssigkeit Druck ausgesetzt, wird der Großteil an den Druckschalter weitergegeben, während ein Teil der Energie im Öl verbleibt und (latente) Wärme erzeugt. Dadurch sinkt die Viskosität und die Druckweiterleitung wird entscheidend verbessert. Die Umsetzung von Druck in Wärmeenergie kann gerne mal 1/4 bis 1/5 des Energieumsatzes ausmachen, ist also teilweise enorm.
In meinen Augen bestehen die hohen Drücke aus einem Druckrückstau des hochviskosen Öles im Umlauf im Bereich des Flansches.