Wie MysticEmpires schriebt... bei so einem Teil: Wozu?
Es spricht nichts dagegen mit einem Drehmo das anzuziehen.
Aber Du machst Dir dazu zu viele Gedanken. Wenn ich das richtig sehe, dann ist das die Unterseite wo die Lacknase klebt. Da kannst Du den Punkt "Reibung Schraubenkopf - Auflagefläche" sowieso abhaken.
Die erwähnte Reibung ist so oder so verfälscht, durch den Lack auf der Fläche, da gleitet der Kopf beim Drehen ganz anders rüber wie über blankes Metall --> Reibwert (µ).
Denk aber immer daran:
- Die meisten "handelsüblichen" Drehmos für den Hobbyschrauber sind einfach nicht so
präzise. Das liegt zum einen an der genutzten Technologie, zum anderen am Umgang (Nicht entspannen, iwo hinpfeffern, zum Lösen benutzen etc.).
- Deshalb werden solche Schlüssel regelmäßig geprüft und kalibriert, auch durchs Benutzen ändern sich Spannungs- und Materialeigenschaften. Sidn aber auch die Schlüssel, die oft im Gebrauch sind.
- Auch der Umgang will geübt sein... wie oft sehe ich, dass da fröhlich zwei, dreimal geknackt wird. Da wurde das zu erzielende Drehmoment bereits übertroffen und die Schraube ist zu fest angezogen. Gleich wenn die Auslöseschwelle kommt aufhören.
- Daher setzt man in der Serienfertigung bei "kritischen" Verbindungen auf andere Methoden als das Knackding (Gibt vieles, aber das ufert hier aus).
- Verschraubung ist ne Wissenschaft für sich. Da gibt es Abteilungen mit Technikern und Ings, die sich nur damit beschäftigen, da kannste Literatur kiloweise aus den Büchereien schleppen.
Sei aber unwichtig: Bau ein, nimm den Schlüssel und entspann den nach Benutzung wieder.