Z.B. Caramba Rasant, Nifestol 70 oder auch Würth Rost Off, 5-56 von CRC oder: Mit Diesel einschmieren, dauert halt.
Danke für die guten Tipps
WD 40 ist eben die Baumarkt-Lösung. Wenn man damit bereits gelöste Schrauben o.ä. einsprüht, dann lassen diese sich auch leichter drehen, keine Frage. WD 40 macht schwergängige Sachen eher leichtgängig, aber richtig lösen tut es festsitzende Dinge eher nicht. Das ist halt eher ein Kriechöl anstatt ein richtiger Rostlöser.
Bei den Stehbolzen bitten *keinen* rausdrehen, wenn er nicht eingeölt ist. Auch dann nicht, wenn er sich vermeintlich leicht drehen lässt. Ist mir schon oft genug passiert, dass sich solche oder ähnliche Stehbolzen zwar leicht lösen ließen, aber nach ein oder zwei Umdrehungen trotzdem gefressen haben. Die sind dann mehr oder weniger wie kaltverschweißt, was gerne mal bei mangehalfter Schmierung im Gewinde passiert.
Was WD40 anbelangt: Das zeug ist super, so lange man es für das verwendet, für das es gemacht wurde. WD steht für "Water displacement", die 40 für die nummer des Versuches, an dem es geklappt hat. WD40 ist ein Wasserverdränger - und zwar ein echt guter. Ansonsten wirkt es entfettend (!!! steht sogar drauf!), ist also kein Kriechöl, löst Weder Rost noch festsitzendes Zeug großartig und hat ansonsten ein echt gutes Marketing. Das Zeug ist z.B. sinnvoll, wenn du einen völlig entfetteten und vorbereiteten Zylinderkopf kurzzeit-konservieren möchtest. Alles damit einsprühen und gut verpacken, dann bist du Wasser und Rost erstmal eine Weile los.