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Zylinderkopfdichtung, bräuchte mal Hilfe :): Hallo miteinander, da Ihr immer mit Rat und Tat und eurem geballten Wissen helft, hätte ich ein paar Fragen. Wollte mal fragen was ich beim Wechsel der ZKD beachten muss. (Wasser austritt beim Übergang Kopf/Block hinten beim Zahnriemen). So wie ich es verstanden hab. -Zahnriemen runter -Abgaskrümmer ab Ansaugkrümmer ab, Wasserleitungen etc. -Kopfhaube runter (Ventildeckeldichtung muss eh gemacht werden). -Zylinderkopfschrauben Raus. -Kopf zum Prüfen/Planen bringen. Jetzt hab ich noch die Frage, welche Teile ich brauche mit der Fzg ID: 1HZPW5178XX Weil grad bei der Ventildeckeldichtung gibt es verschiedene, dann teils mit der Einschränkung (umgerüstete Variante, Schraube mit Bund). Kann man das von außen ggf. beurteilen? Für weitere Tips und Tricks bin ich dankbar. Das Problem mit dem Automatikgetriebe (wo der Getriebespezi meinte es wäre kaputt), haben wir auch zusammen gelöst :bier: Letztlich lag es an einem kaputten Stoßdämper :-lol-::-lol-::-lol-: Danke euch! |
Hallo! Ich würde damit beginnen, die Kühlflüssigkeit abzulassen. Dafür würde ich mir Zeit nehmen, damit so viel wie möglich auslaufen kann, weil das die Sauerei beim späteren Ausbau der Motorteile in Grenzen hält. Zitat:
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Das ist das, was mir erstmal ganz spontan einfällt. Aufzählung vermutlich unvollständig! |
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Die Schrauben würde ich entgegengesetzt der Beschreibung ausbauen. Also bei 10 anfangen auszubauen? |
Nein, es gibt keine UT-Marke. Es gibt nur die OT-Marke für Zylinder 1. Also entsprechend weiterdrehen. Den Abgaskrümmer würde ich erst bei demontierten Kopf abbauen. Macht das Handling beim Ausbau zwar etwas schwerer, aber du kommst viel besser ran. Wenn du kein Stroboskop hast, so würde ich mir die Zwischenwelle gut markieren. Am besten noch bei aufgelegtem Zahnriemen. Also: Motor auf OT, Stellung der Räder und Riemen mit Fettstift markieren. An diesen Marken kannst du dich beim Zusammenbau orientieren. So passt die Zündungseinstellung noch relativ gut, sollte aber dennoch mal zur Kontrolle mal abgeblitzt werden. Zitat:
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- Abgaskrümmerdichtung mit neuen Stehbolzen und neuen Kupfermuttern. - Saugkrümmerdichtung, je nach Modelljahr ein-/zweiteilig - Dichtung Hosenrohr/Abgaskrümmer, evtl. neue Muttern und ggf. Stehbolzen (4x) - Zylinderkopfdeckeldichtung/Ventildeckeldichtung, evtl. neue Bolzen (Je nach Baudatum) - Neues Kühlmittel, nicht das alte wiederverwenden wegen des Korrosionsschutzes. Jetzt halt das optionale, weil man "grad dran is". - Überlegenswert: Zwischenflansch ("Vergaserflansch") zu erneuern, wenn man eh das abbauen muss - Genauso: Neue Kühlwasserflänsche, sind eh "Altersklassiker". - Zahnriemen und Spannrolle könnte man gleich mitmachen, aber wenn nicht besonders alt/viel gelaufen... dann können sie bleiben. - Der Kopf ist runter... musst du häufig Öl nachfüllen? Ventilschaftdichtungen tauschen, jetzt kommst gut ran und brauchst keinen Kompressor. - Solltest die VSDen machen... dann noch die 3-4 Euro fürn neuen Simmerring der Nockenwelle. Guten, d.h. möglichst genauen, Drehmomentschlüssel verwenden und die Vielzahnnuss ;) nichg vergessen. |
[QUOTE=GTFahrer;1856122] Wenn du kein Stroboskop hast, so würde ich mir die Zwischenwelle gut markieren. Am besten noch bei aufgelegtem Zahnriemen. Also: Motor auf OT, Stellung der Räder und Riemen mit Fettstift markieren. An diesen Marken kannst du dich beim Zusammenbau orientieren. So passt die Zündungseinstellung noch relativ gut, sollte aber dennoch mal zur Kontrolle mal abgeblitzt werden. Die mehrteilige, aus Kork bestehenden Dichtung ist die alte. Baut man auf Gummi um, so werden die Stehbolzen geändert. - Kopfdichtung mit neuen (!) Schrauben - Abgaskrümmerdichtung mit neuen Stehbolzen und neuen Kupfermuttern. - Saugkrümmerdichtung, je nach Modelljahr ein-/zweiteilig - Dichtung Hosenrohr/Abgaskrümmer, evtl. neue Muttern und ggf. Stehbolzen (4x) - Zylinderkopfdeckeldichtung/Ventildeckeldichtung, evtl. neue Bolzen (Je nach Baudatum) - Neues Kühlmittel, nicht das alte wiederverwenden wegen des Korrosionsschutzes. Jetzt halt das optionale, weil man "grad dran is". - Überlegenswert: Zwischenflansch ("Vergaserflansch") zu erneuern, wenn man eh das abbauen muss - Genauso: Neue Kühlwasserflänsche, sind eh "Altersklassiker". - Zahnriemen und Spannrolle könnte man gleich mitmachen, aber wenn nicht besonders alt/viel gelaufen... dann können sie bleiben. - Der Kopf ist runter... musst du häufig Öl nachfüllen? Ventilschaftdichtungen tauschen, jetzt kommst gut ran und brauchst keinen Kompressor. - Solltest die VSDen machen... dann noch die 3-4 Euro fürn neuen Simmerring der Nockenwelle. /QUOTE] -Stehbolzen vom Abgaskrümmer? Kupfermuttern klar, aber die Stehbolzen sind immer so ne Sache. - Kühlmittel wird getauscht, wurde wohl auch schon getauscht weil das violette im Motor drin ist (wahrscheinlich beim letzten Riemenwechsel). - Kühlmittelflansche gibts ja nur vorne und an der Seite? - Öl muss ich garkeins nachfüllen, Rauchen tut er auch nicht. Wie gesagt mir ist nur der Kühlmittelverlust zwischen Kopf und Block an der Dichtung aufgefallen. Bissel Ölschwitze ist auch an der Zylinderkopfdichtung. Sonst läuft er wie ne 1. Danke für eure Hilfe :) |
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Z.B. Caramba Rasant, Nifestol 70 oder auch Würth Rost Off, 5-56 von CRC oder: Mit Diesel einschmieren, dauert halt. |
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WD 40 ist eben die Baumarkt-Lösung. Wenn man damit bereits gelöste Schrauben o.ä. einsprüht, dann lassen diese sich auch leichter drehen, keine Frage. WD 40 macht schwergängige Sachen eher leichtgängig, aber richtig lösen tut es festsitzende Dinge eher nicht. Das ist halt eher ein Kriechöl anstatt ein richtiger Rostlöser. |
Bei den Stehbolzen bitten *keinen* rausdrehen, wenn er nicht eingeölt ist. Auch dann nicht, wenn er sich vermeintlich leicht drehen lässt. Ist mir schon oft genug passiert, dass sich solche oder ähnliche Stehbolzen zwar leicht lösen ließen, aber nach ein oder zwei Umdrehungen trotzdem gefressen haben. Die sind dann mehr oder weniger wie kaltverschweißt, was gerne mal bei mangehalfter Schmierung im Gewinde passiert. Was WD40 anbelangt: Das zeug ist super, so lange man es für das verwendet, für das es gemacht wurde. WD steht für "Water displacement", die 40 für die nummer des Versuches, an dem es geklappt hat. WD40 ist ein Wasserverdränger - und zwar ein echt guter. Ansonsten wirkt es entfettend (!!! steht sogar drauf!), ist also kein Kriechöl, löst Weder Rost noch festsitzendes Zeug großartig und hat ansonsten ein echt gutes Marketing. Das Zeug ist z.B. sinnvoll, wenn du einen völlig entfetteten und vorbereiteten Zylinderkopf kurzzeit-konservieren möchtest. Alles damit einsprühen und gut verpacken, dann bist du Wasser und Rost erstmal eine Weile los. |
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