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| Werkstatt Golf kaputt? Fragen und Antworten zum Thema Reparatur |
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| Golf-Tieferleger |
Also, der Motor war von Anfang an stark verkalkt, an den Anschlüssen vom Ölkühler und der Wasserpumpe. Schon beim ersten Wechsel des Thermostates habe ich nachgefragt, was ich dagegen tun kann, der Tip vom VW-mechaniker (Sogar Meister!) war halt das mit dem Spülmaschinentab - "Die entkalken ja auch" ... Hm, trifft wohl auf Kalgon zu, aber nicht auf die Tabs, die wir hier haben, also haben die Tabs das Problem anfangs nicht vollständig gelöst... Wie geht der slogan? VW-Motoren leben länger mit Kalgon... oder so ähnlich. Wie ich schon angemerkt habe, ist es durchaus möglich, dass das Febi-Thermostat durch gelöste Kalkstücke lahmgelegt wurde. Diese haben sich anscheinend, allen vorherigen Spülungen zum Trotz, im Bereich des Ölkühlers gesammelt und wurden beim Austauschen der Motorlager gelöst. Trotzdem macht mich die schwache Feder am kleinen Teller doch stutzig, da sieht das Teil von Wahler doch wesentlich kräftiger aus. Tatsächlich ist das neue Thermostat leicht kürzer - ziemlich genau einen mm. Trotzdem passen die Nummern beider Thermostate für die OE-Nummern des Originalbauteils. Der Motor wurde zwar zu warm, aber nicht extrem (Das Maximum lag bei 100°C, dann habe ich die Heizung voll aufgedreht), sonst hätte ich andere Probleme als nur ein Thermostat. Daher dürfte das alte Bauteil nicht den thermischen Heldentod gestorben sein (es hat ja auch seinen Dienst wieder aufgenommen, während es bei der Behandlung mit Bar's eingebaut war). Ventilatoren laufen einwandfrei, beim Laufenlassen im Stand warte ich immer ab, bis beide anspringen. Wenn ich mich richtig erinnere, liefen die Lüfter auch dann noch, wenn man den Motor abgestellt und den Schlüssel gezogen hat, aber das werde ich morgen nochmal überprüfen. Aber gut, das Kalkproblem ist jetzt gelöst (Wie ich das gemacht habe, habe ich in meinem vorigen Post beschrieben), alle Anschlüsse sind gereinigt, das Kühlsystem mit Bar's gespült. Habe heute den Kühlsystemreiniger rausgeholt, das System nochmal in alle Richtungen mit einem Gartenschlauch durchgespült, bis keinerlei Krümel mehr irgendwo rausgekommen sind, dann eine kurze Füllung mit destilliertem Wasser. Neues Thermostat eingebaut und die richtige Füllung mit neuem Kühlmittel verpasst. Es läuft soweit alles bestens, kein Überhitzen mehr und das neue Thermostat öffnet wesentlich früher. Beim Febi-Thermostat hat es gedauert, bis die Öltemperatur (!) auf 90°C angestiegen ist, bis das Thermostat geöffnet hat - zu dieser Zeit wäre die Wassertemperatur bei abgeschalteter Heizung bei deutlich über 100°C gewesen. Das neue Thermostat von Wahler öffnet den großen Kreislauf ungefähr dann, wenn eine Öltemperatur von 80°C erreicht ist, die Temperaturanzeige bleibt bei 90°C angenagelt stehen. (Gilt beim warmlaufenlassen im Stand) Ansonsten hat sich alles wieder eingerenkt. Kein hoher Druck mehr im Kühlsystem, Temperatur stimmt, auch bei 20 km Testfahrt. Ich würde sagen: Problem gelöst, endgültig wissen werde ich esx bei größerer Hitze... Oder am Wochenende... Mannheim! | |||
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