Ich habe jetzt den Kraftstoffdruck überprüft. Im Leerlauf 2,5 bar (i.O) und bei abgezogenem Unterdruckschlauch vom Regler 3,0 bar (i.O). Ein Fehler hier wäre zwar auch unwahrscheinlich gewesen, prüfen wollte ich es dennoch. Ebenfalls habe ich die Verkabelung aller Einspritzventile geprüft. Diese werden einzeln vom Steuergerät (zum Öffnen) auf Masse geschaltet und haben dabei eine gemeinsame Plus-Leitung. Die entsprechenden (Masse-)Kabel haben alle Durchhang bis zum Steuergerät und auch keine Kurzschlüsse untereinander. Die gemeinsame Plus-Leitung der Einspritzventile geht an die Zentralelektrik und hat ebenfalls Durchgang, sonst würde der Motor ja gar nicht laufen. Etwas stutzig macht mich, dass diese Plus-Leitung auch Durchgang zur Fahrzeugmasse (z.B. an der Drosselklappeneinheit) hat (Widerstand 2,0 Ohm). Ist das so korrekt???
Und noch etwas, was auffällig ist: Im Messwertblock 3 (Feld 4) wird das Tastverhältnis des Drosselklappenstellers angegeben. Es soll laut meinen Unterlagen im Leerlauf zwischen 17% und 29% pendeln(!). Das tut es bei mir jedoch nicht. Und mit erschließt sich der Sinn auch (noch) nicht. Müsste es nicht vielmehr einen festen Wert in Abhängigkeit zum Öffnungswinkel der Drosselklappe (im Leerlaufregelbereich) einnehmen?
Geändert von Christian Lammers (04.09.2017 um 17:47 Uhr)