Habe gelesen, dass wenn man auf vollsynthetisches wechselt, es passieren kann, dass im Motor ersteinmal die ganzen Ablagerungen gelöst werden und diese dann Ölkanäle vollsetzen könnten.
Daher soll man evtl er ein Motorreiniger vor dem Wechsel reinkippen, damit die Partikel schon direkt beim Ölwechsel mit rausgehen...
Zudem noch ein Filterwechsel.
Sollte vielleicht noch mal wer mit mehr Ahnung hier erklären.
Kann noch jemand was dazu sagen? Würde mich interessieren.
Kann noch jemand was dazu sagen? Würde mich interessieren.
Das stammt aus einer Zeit, wo 90% aller Autos mit mineralischem Öl unterwegs waren, was nur sehr schwach additiviert war. Durch die fehlenden Reinigungsadditive etc. musste man halt alle 5tkm das Öl wechseln und Kurzstrecken vermeiden.
Dann kamen die ersten teilsynthetischen Öle auf den Markt, die relativ aggressive Reinigungsadditive beigemischt hatten und bei alten Motoren dazu führten, daß sich alle Ablagerungen lösten und teilweise die Ölkanäle verstopften.
Heutzutage sind alle gängigen Öle mindestens teilsynthetisch und genau so mit Reinigungszusätzen additiviert wie die höherwertigen vollsynthetischen Öle.
Umölen von teil- auf vollsynthetisch ist also kein Problem.
Mit diesen Ölschlammspülungen wäre ich da schon eher vorsichtig.
P.S.: der Schlüssel für einen gesunden und innen sauberen Motor liegt aber nicht (nur) am Öl, sondern vielmehr am Ölwechselintervall und am Fahrprofil. Ich hatte schon Langstreckenmotoren auf, die pünktlich alle 10 oder 15tkm neues günstiges teilsynthetisches Öl bekommen haben.
Die waren innen so sauber, da hätte man von essen können
Andererseits muss man oft bei reinen Stadtautos, die selten mal neues Öl sehen, erstmal eine zentimeterdicke Schlammschicht entfernen, bis man die Nockenwelle sehen kann...