Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen: Ich arbeite lieber mit Kunden zusammen, die wissen was sie wollen und auch Ahnung davon haben, was sie machen wollen. Total ahnungslose Kunden nerven nur, weil denen oftmals die einfachsten Zusammenhänge unklar sind und sie die nicht begreifen wollen und können.
Vielleicht hat die Werkstatt auch erkannt, dass Manfred, der seinen Golf über 17 Jahre und 200000km am Laufen hielt und das in dem praktisch neuwertigen Zustand, ein Kunde ist, der sehr wohl weiß, was seinem Auto gut tut und was nicht.
Wenn mich die Werkstatt nicht so will wie ich bin, dann müssen die das mir nur sagen. Es gibt genug andere Werkstätten, die sich die Finger nach Aufträgen lecken an denen viel eigene Wertschöpfung hängt. Die Werkstatt hat nämlich am Ersatzteiltausch wenig eigene Wertschöpfung. Das ist mehr oder weniger nur Handel mit geringen Anteilen an Eigenleistung.
Das Controlling bei mir z.B. will immer wissen, wieviel Eigenleistung erbringt unser Konzern dabei, was ist Fremdleistung, sind die Back-to-Back-Vereinbarungen abgeschlossen, ist die Risikomarge ausreichend und solche Sachen. Bei konzerneigener Wertschöpfung entfällt das alles. Back-to-Back ist generell geregelt, dass die das mittragen müssen und alle Wertschöpfungen innerhalb des Konzerns werden zusammengefasst. Es wird nicht jede Tochter für sich betrachtet, weil die alle nicht gesondert bilanziert werden.