Der Achsantrieb ist quasi die Uebersetzung zwischen Motor und Getriebewelle. Die 67 ist hier die Zaehnezahl am Motor, die 17 am Getriebe selbst. Danach geht die Teilung weiter ueber die Schalt- und Zahnraeder.
Das stimmt so leider nicht. Es ist umgekehrt.
Vom Motor geht das Drehmoment ohne jegliche Übersetzung über die Kupplung auf die Getriebeeingangswelle. Von dort aus über die fünf Gangradpaare bzw. den Rückwärtsgang auf die Abtriebswelle. Von dort aus gibt es jetzt nur noch die Übersetzung auf das Differential. Und genau diese Übersetzung ist der "Achsantrieb".
Das Rad der Abtriebswelle hat 17 Zähne und das des Differentials 67 (in diesem Fall). Das ergibt eine Untersetzung von 3,94:1, was bedeutet, dass die Abtriebswelle sich 3,94mal drehen muss, damit sich das Differential und damit die Antriebwellen zu den Rädern 1 Mal drehen.
Der Achsantrieb ist genau das, was Triebling und Tellerrad bei längs eingebauten Motoren darstellen. Der Achsantrieb macht sich in allen Gängen gleichermaßen bemerkbar. Macht man hier eine Änderung, wirkt sich das in allen Gängen aus.
Um auf die Gesamtübersetzung eines Getriebes zu kommen, muss man jeweils für jeden Gang die Übersetzung des Gangradpaares mit der Übersetzung des Achsantriebes (auch "Endantrieb" genannt) multiplizieren.