@Tinky-Winky: Das stimmt so nicht ganz. Die Zündspule wird bei Einschalten der Zündung sofort vom Strom durchflossen. Nach ca 1,5-2s schaltet die Endstufe den Stromfluß ab und schaltet den erst wieder ein, wenn Impulse vom MSG kommen. Das MSG gibt durch das Tastverhältnis die Einschaltdauer vor. Diese Impulse werden über die Hallsensoren abhängig vom Lastzustand etc erzeugt. Es wird durch das MSG auch die Zündung z.B. im Schiebebetrieb mit Schubabschaltung aufrecht erhalten.
Das Steuergerät regelt durch das Tastverhältnis eine gleichbleibende Zündspannung über den gesamten Drehzahlbereich. Das bedeutet, dass bei niedrigen Drehzahlen die Zündspule seltener unter Spannung steht. Die wird nämlich so eingeschaltet, dass beim Abschalten die volle Zündspannung erreicht wird. Nur beim Abschalten des Stroms wird ja bekanntlich der Funke indiziert.
Man kann das leicht selbst feststellen indem man an der Zündspule eine Prüflampe parallel anklemmt. Dazu muss man die Klappe öffnen und an den Klemmen kann man das anklemmen. Bitte nicht bei laufendem Motor machen, weil die Induktionsspannung auch auf der Primärseite 700V erreichen kann. Das tötet jede Lampe ratzfatz.