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| R.I.P. |
Hallo! Damit es nicht nur in meiner Garage weitergeht, sondern hier nach längerer Zeit auch mal wieder, gibt es heute eine überschaubare Episode vom Zusammenbau des Cabrios: Der Einbau der Zentralelektrik Nachdem im Motorraum alles fertig war und auch der Schlossträger mit seinen Anbauteilen an seinem Platz war, ging es weiter mit dem Einbau der Zentralelektrik (ZE). Diesen hatte ich vor mir hergeschoben und mich nicht unbedingt darauf gefreut, weil es fast nicht möglich ist, die Unmenge von Leitungen im Bereich der ZE einigermaßen übersichtlich zu verlegen. Hinzu kommt, dass man alle Arbeiten im Knien neben dem Auto machen muss. So sah es im Fahrerfußraum zu diesem Zeitpunkt noch aus: Jede Menge bunte Drähte und Stecker: Im hinteren Teil des Fahrerfußraums lag alles, was dabei mit verbaut musste und nicht vergessen werden durfte: Die ZE mit Sicherungen und Relais und einige Kabelstränge: Der für das Armaturenbrett, der Adapterkabelstrang zum Schalter für die hinteren elektrischen Fenster, der Adapterkabelstrang zum Schalter für das elektrische Dach, der Adapterkabelstrang zum Schalter für die nachgerüstete Sitzheizung, Der Kabelstrang "D" vom Steckplatz D der ZE mit den Versorgungsleitungen für die Potentialverteiler (PV) und zwei weitere Zubehör-Stromversorgungen, der Kabelstrang für das Kombiinstrument, der für den Lichtschalter, der für die Mehrkammerleuchte links neben dem Lichtschalter und der für die Beleuchtung einer Cassettenbox. Ich weiß zwar noch nicht, ob ich eine verbauen werden, aber das Kabel soll jetzt auf jeden Fall verlegt werden: Um das alles übersichtlicher zu gestalten, habe ich als erstes die Leitungen herausgefischt, die nicht auf der Rückseite der ZE eingesteckt gehören, und sie im oberen Bereich zusammegebunden: Erstens die mit den Einzelsteckern für die PV´s. Dabei habe ich mir große Mühe gegeben, keinen zu vergessen, weil man im Gewühl schnell mal eine übersehen kann: Und im nächsten Schritt habe ich im oberen Bereich alle die zusammengebunden, die später oben auf der ZE aufgeclipst werden: Zwei Sicherungshalter mit Leitungen für das ABS, zwei Thermosicherungen mit Leitungen für die elektrischen Fenster und das elektrische Dach, das Relais mit Leitungen für die Saugrohrvorwärmung, zwei einzelne Sicherungshalter mit Leitungen für die Diebstahlwarnanlage bzw. für den nachgerüsteten Subwoofer und die Haupt-Plus- bzw. Masseleitung: Es sah jetzt im Fahrerfußraum schon deutlich übersichtlicher aus, weil jetzt hier nur und ausschließlich Kabel mit Steckern übrig blieben, die auf der Rückseite der ZE eingesteckt werden müssen. Die länglichen blauen Teile etwa in Bildmitte sind für eine Sperrdiode, die mit dem elektrischen Dach zu tun hat und die es nur beim Cabrio gibt: Um mir das Einstecken der vielen bunten Stecker etwas leichter zu machen, hatte ich eine Skizze von der Rückseite der ZE ausgedruckt und mit in die Garage genommen... ...und mit denjenigen Steckern begonnen, die später am schlechtesten zugänglich sein würden. Bei allen Steckern habe ich sehr darauf geachtet, dass die an jeweils einem Ende vorhandenen Schnapper verlässlich in der ZE einrasteten. Und habe immer wieder den langen Schieber der ZE betätigt, um sicherzustellen, dass die Stecker auch an den gegenüberliegenden Enden ganz eingestekt waren. Ansonsten würde sich die ZE später nicht in den Träger einhängen lassen: So wurde es langsam voll auf der Rückseite der ZE. In den richtigen Momenten wurden auch die ZE-Stecker der Kabelstränge eingesteckt, die vorher noch zusammengerollt auf dem Boden gelegen haben: Als das alles passiert war, war der obere Bereich der ZE immer noch bestens zugänglich. Hier wurden jetzt die Teile eingeclipst und die Kabel angeschlossen, die ich vorher hochgebunden hatte. Diese Vorgehensweise kann ich sehr empfehlen: Danach konnte die ZE am Armaturenbrettträger eingehangen werden. Dabei sollte man genau darauf achten, dass zwischen ZE und den seitlichen Halteblechen keine Leitungen eingeklemmt werden. Und darauf, dass die ZE richtig im Träger verrastet wird. Von oben sieht es dann etwas chaotisch aus. Aber das ist normal und nicht zu ändern: Durch den im Bild mit dem grünen Pfeil gekennzeichneten Kabelhalter müssen alle die Leitungen geführt werden, die von der ZE zum Armaturenbrett, zum Lenkstockschalter, zu den PV´s usw. gehen. Dadurch wird die ganze Sache etwas übersichtlicher: ![]() Ganz zum Schluss kamen die bunten Einzelstecker in die PV´s. Um sicher keinen zu vergessen, habe ich mich an den Fotos vom Auseinanderbau orientiert und die durch die Nachrüstungen von Klimaanlage, Diebstahlwarnanlage, Sitzheizung und Beleuchtung der Cassettenablage hinzugekommenen Einzelstecker im Geiste addiert. Im schwarzen PV steckt jetzt ein Stecker mehr, dessen Leitung vom DWA-Steuergerät kommt. Im grünen einer mehr von der Sitzheizung, im gelben einer mehr von der Klimaanlage und im grauen zwei mehr von der Sitzheizung und von der Cassettenboxbeleuchtung: Dabei stellte sich heraus, dass der graue PV wegen Überfüllung zu platzen drohte. Also musste dort ein zweiter angebaut werden: Der grüne Einzelstecker im grauen PV, ein Fremdling im Kuckucksnest? Ja und Nein. Das begründet sich damit, dass diese die Leitung für die Beleuchtung der Cassettenbox ist. Im Originalzustand ist sie so geschaltet, dass sie immer brennt, wenn die Zündung eingeschaltet ist. Deshalb der grüne Einzelstecker für den grünen PV. Mir reicht es aber, wenn sie brennt, wenn das Licht eingeschaltet ist. Deshalb wird sie bei mir vom grauen PV (= Klemme 58b) versorgt. Natürlich hätte ich dazu den grünen Einzelstecker gegen einen grauen austauschen können. Ich habe das deshalb nicht gemacht, um durch den grünen Stecker auch in Zukunft daran erinnert zu werden, dass die Schaltung so, wie sie ist, nicht original ist: Der Einbau der ZE war damit erledigt. Was folgte, war das, was immer sehr spannend ist, wenn die Elektrik eines Fahrzeugs weit auseinander gebaut war: Das erstmalige Anklemmen der Batterie. Zuerst nur mal ganz kurz und vorsichtig, um zu sehen, ob es an der Batterieklemme stark funkt, was auf einen fehlerhaft hohen Stromfluss hindeuten würde. Und um zu sehen, ob es irgendwo qualmt oder ungewöhnliche Geräusche gibt. Das war aber alles nicht, und so wurde ich mutiger, und nach einiger Zeit war die Batterie fest angeklemmt. In den ersten Tagen aber immer nur dann, wenn ich in der Garage war, sonst nicht. Ein Schraubenschlüssel der Größe 10 zum schnellen Abklemmen der Batterie lag immer griffbereit, und das tut er auch bis zum heutigen Tag. In der nächsten Zeit habe ich immer mal wieder den Ladezustand der Batterie überprüft, um zu sehen, ob es einen unnormal hohen Stromfluss gibt. Das war aber auch nicht, und inzwischen ist die Batterie seit vielen Wochen dauerhaft angeschlossen: Nachdem jetzt die Bordnetzspannug vorhanden war, konnte ich es nicht mehr erwarten, endlich die Funktion der nachgerüsteten Diebstahlwarnanlage zu testen: Sie funktioniert! Die Türpin-LED blinkte nach dem Abschließen des Autos, und hupen und blinken im Fall eines simulierten Diebstahlversuches tat es ebenfalls: Jetzt konnten zwei Verkleidungsteile im Fahrerfußraum angebaut werden. Die auf dem Foto rechte Verkleidung ist an der grün markierten Stelle mit einem knopfähnlichen Teil am Armaturenbrettträger befestigt. Wenn man hier nicht höchst vorsichtig ans Werk geht, reißt diese Stelle aus. Ich habe Glück gehabt: ![]() Und der Fußraumausströmer mit Zubehörteilen konnte verbaut werden, eine etwas fummelige Arbeit... ...sowie die untere Verkleidung der Lenksäule. Alle Teile habe ich vorher gereinigt: Danach war auch hier alles fertig: Blick von oben: Schon fast bereit für den Einbau des Armaturenbrettes: Alle Kabelstränge bzw. Leitungen für das Gamma-Radio waren jetzt eingebaut. Um den späteren Ein- und Ausbau des Radios zu erleichtern, habe ich sie zusammengebunden. Im Einzelnen sind das der Kabelstrang für die Stromversorgung mit dem schwarzen Stecker, der für die Lautsprecher mit dem braunen Stecker, der für den CD-Wechsler im Kofferraum mit dem roten Stecker und ein einzelnes Kabel im Isolierschlauch als "Remote"-Leitung für den Subwoofer. Es kam in die Kammer 3 des schwazen Steckers: Besonders im Bereich der schwarzen Kunststoff-Kabelführung hinter dem Radio ist sorgfältiges Verlegen der Kabelstränge nötig, weil sich das Radio sonst später nur schwer oder gar nicht komplett in den Schacht einschieben lässt: Wird in Kürze mit ein paar Arbeiten an meinem roten Variant fortgesetzt! Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (28.08.2019 um 18:48 Uhr) | |||
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