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In GB und der Schweiz ist der Stecker nur in ei ner Richtung einsteckbar, aber nur der von schutzgeerdeten Geräten. In Deutschland hat man dafür inzwischen Fi-Schutzschalter vorgeschrieben, wobei das wohl auch über die EU kam. Wir sind in den Sachen Sicherheit lange nicht Weltspitze. Hier kostet ein Mitarbeiter ja auch fast nichts und den zu ersetzen ist recht billig. Und im Haushalt, wo ja mit Abstand die meisten Unfälle passieren, interessiert es eh niemand. Wir wollen lieber keine Regulierung haben, als sicherer leben. Den Schraubendreher als Phasenprüfer könntest du auch mal ersetzen, die Dinger gibt es für einen Euro als Schüttware im Baumarkt. Und VDE hatten die Dinger noch nie. Die sind verboten seit mindestens 50 Jahren. Du könntest auch Schrumpfschlauch aufschrumpfen, den mit Kleber. Wenn man zuhause umbaut, es gibt zwischenzeitlich als Ersatz für die LS-Schalter Kombigeräte, die auch einen FI-Schutzschalter enthalten. Der FI- Schalter ist für Steckdosen seit 2007 für Außeninstallationen und Steckdosen im Innenbereich vorgeschrieben. Aber nur wenn neu- oder umgebaut wird und kein TN-C-System (klassische Nullung) vorliegt. Was mich wundert, dass bei euch noch TN-C-Systeme zugelassen sind. Das ist bei uns seit Anfang der 60er Jahre verboten. Hier werden seitdem nur TN-C-S eingebaut. In Österreich übrigens muss jede Wohnung vor einer Neuvermietung mit einem Fehlerstromschutzschalter (FI oder nach Norm RCD) 30mA ausgestattet werden. Geändert von wolfi71 (23.04.2019 um 00:03 Uhr) | |||
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