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| Forenabhängiger |
Ja mit deiner Lunge weiss ich doch ;-) Habe nur damit gerechnet dass du dir extra Arbeit fürs warme Wohnzimmer aufgespart hast =) Gesendet von meinem Mars pro mit Tapatalk | |||
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| R.I.P. | Zitat:
Ende vom Lied: Sie funktionieren beide wieder, denn die Annahme eines Röhrenproblems hat sich als falsch herausgestellt. Eins von beiden will ich behalten, eins kann verkauft werden. An dem für mich sind noch ein paar Abgleicharbeiten zu machen. Hier ein paar Fotos davon: Eins der beiden Geräte. Von der Elektronik her fertig, aber noch ohne Strahlröhre = Bildröhre, die in die Metallabschirmung auf der linken Seite gehört. Diese Abschirmung ist aus sogenanntem Mu-Metall. Sie dient dazu, die Röhre von elektrischen und magnetischen Feldern (auch Erdmagnetfeld) so weit wie möglich abzuschirmen, weil der Elektronenstrahl innerhalb der Röhre dadurch ungewollt abgelenkt würde: Die Röhre von oben. Gelabelt ist sie mit AEG, aber hergestellt wurde sie von Telefunken. Wie alle Röhren ist sie luftleer. Sie hat eine Schirmdiagonale von 14 cm und arbeitet mit einer Gesamt-Beschleungigungsspannung von 14.000 Volt, davon 12.000 Volt Nachbeschleunigung. Da sollte man bei geöffnetem und eingeschaltetem Gerät schon aufpassen, wo man anfasst: Die Röhre schräg von vorn. Das Frontglas hat ein Inneraster, was Parallaxenfehler eliminiert. Die beiden verdrillten Leitungen, die links neben der Röhre zu sehen sind, kommen von einer Spule außen am Hals der Röhre. Mit ihr kann man den Strahl drehen, damit eine geschriebene Mittellinie genau waagerecht wird. Rot markiert auf der linken Seite der Röhre ist der Hochspannungsanschluss für die Nachbeschleunigung sichtbar: ![]() Die Elektronenkanone im Hals der Röhre. Hier wird der Elktronenstrahl erzeugt, der, angetrieben durch die Beschleunigungsspannung, zum Frontglas fliegt. Auf dem Weg dorthin passiert er zwei Plattenpaare im Inneren der Röhre, die horizontal und vertikal angeordnet sind. Durch Anlegen von Spannungen an diese Plattenpaare kann der Strahl in alle Richtungen abgelenkt werden. Die Ablenkung mit Hilfe der Platten wird "statische Ablenkung" genannt und funktioniert leistungslos allein durch die Spannungen. Ganz im Gegensatz zu den Bildröhren bei früheren Röhrenfernsehern, die dazu Spulen auf dem Röhrenhals hatten. Diese Ablenkung funktionierte magnetisch und war nicht leistungslos. Der Vorteil der viel aufwändigeren magnetischen Ablenkung besteht darin, dass sich so größere Ablenkwinkel erzeugen lassen. Bei Fernsehgeräten hat das den Vorteil, dass die Geräte dadurch kürzer werden können. Bei Oszilloskopröhren ist das nicht wichtig, weil sie im Interesse geringer Geometrieverzeichnungen des Bildes eh lang sein müssen: Die Röhre dirket vor dem Einbau in das Gerät, aus dem links der Hochspannungsanschluss mit Silikon-Isolierkappe herausbaumelt: Und schon ist die Röhre an ihrem Arbeitsplatz: Über mehrere Wochen haben die Arbeiten an den beiden Geräten gedauert. Nicht ständig, aber immer mal wieder. Zeitweise haben hier zwei total zerfledderte Oszilloskope rumgelegen. Jetzt ist fast alles wieder zusammen, und beide funktionieren gut. Es ist kein Teil übrig, und es fehlt keins. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (26.02.2018 um 23:20 Uhr) | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | Matze941 (26.02.2018) |
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