Hallo Manfred,
Sehr schöner Bericht, wie immer.
Ich habe allerdings einen Einwand. Das Radlagergehäuse am Golf 3 besteht nicht aus Stahlguss, sondern ist ein Schmiedeteil aus 42crmo4. Ich habe vor Jahren mal eine Chemische Analyse des verwendeten Stahls durchgeführt, da ich mal Schweißarbeiten an einem Golf 3 für Motorsportzwecke durchführen musste.
Ich habe mir direkt die Frage gestellt, ob man die Öffnung für das Radlagergehäuse wohl einfetten kann. Und siehe da, ein paar Zeilen weiter hast du mir die Antwort geliefert. Das werde ich auch so machen.
Zitat:
Zitat von aam 90
Ben bei der Plusachse, welche ich bei dir vermute, hast du einen konischen Zapfen beim Traggelenk welches von oben mit einer Mutter gesichert wird.
Genau: Bei der Plusachse würde ich den Zapfen des Gelenks und seine Aufnahme im Radlagergehäuse auch nicht einfetten, und das gleich aus mehreren Gründen. Was ich aber machen würde: Die fertige Verbindung nach dem Festziehen der Mutter dick mit zähflüssigem Wachs oder ähnlichem bestreichen, damit in die Zwischenräume keine Feuchtigkeit kommen kann.
Zitat:
Zitat von Naumstar
Ich habe allerdings einen Einwand. Das Radlagergehäuse am Golf 3 besteht nicht aus Stahlguss, sondern ist ein Schmiedeteil aus 42crmo4. Ich habe vor Jahren mal eine Chemische Analyse des verwendeten Stahls durchgeführt, da ich mal Schweißarbeiten an einem Golf 3 für Motorsportzwecke durchführen musste.
Ganz sicher? Ich habe mal gelesen, dass die Radlagergehäuse aus Stahlguss bestehen, und die Oberflächen sehen außer an den nachbearbeiteten Stellen auch eher nach Stahlguss aus. Auch ist Stahlguss besser schweißbar als Grauguss. Ich würde mich aber wegen fehlender Detailkenntnisse auf dünnes Eis begeben, wenn ich mich hierüber mit Fachleuten auf eine Diskussion einlassen würde.
Hallo Manfred,
Sehr schöner Bericht, wie immer.
Ich habe allerdings einen Einwand. Das Radlagergehäuse am Golf 3 besteht nicht aus Stahlguss, sondern ist ein Schmiedeteil aus 42crmo4. Ich habe vor Jahren mal eine Chemische Analyse des verwendeten Stahls durchgeführt, da ich mal Schweißarbeiten an einem Golf 3 für Motorsportzwecke durchführen musste.
Ist so ne Analsyse nicht extrem teuer?
Gibt zwar mittlerweile Handgeräte die das Emmissionspektrum analysieren, sind aber auch nicht billig