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| | #1102 | |||
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| Schwarzfahrer | Zitat:
![]() Zitat:
![]() Also es gibt zwei Möglichkeiten: 1) Verstellbare ZZP-Pistole beschaffen, dann einfach die OT-Markierung abblitzen mit 6 Grad Verzögerung (Mit 8 läuft er bissiger, da ist die Toleranz maximal ausgereizt) 2) Markierung anfertigen am Schwungrad Zur Kontrolle würd ich mir noch am NW-Rad 3 Grad markieren und auch da abblitzen. Den Pfeil am ZR-Schutz kontrastreich anmalen. Da kann man wenigstens recht "gerade" draufblicken. Parallaxe - aber jetzt wirds wirklich minuntiös . Geändert von GTFahrer (24.08.2017 um 01:08 Uhr) | |||
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| | #1103 | |||
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| Helfersyndrom |
Miss doch einfach den Umfang des Schwungrades. teile den Wert durch 360 und messe dann in Millimetern den Wert ab. 6° vor OT sind Kurbelwelle. Es ist im Prinzip egal, wie die Zwischenwelle steht. Nur für die Grundeinstellung ist es hilfreich, die richtig einzustellen. | |||
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| | #1104 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Zitat:
Zitat:
Vielen Dank an alle, die sich hier an der Klärung beteiligt habe, vor allem an GT-Fahrer. Denn dadurch kann ich jetzt sicher sein, dass meine Überlegungen und Berechnungen dazu richtig sind. Und dass es eine 6°-vor-OT-Markierung schlicht und einfach nicht gibt. Ich bin aber sehr froh, dass ich mir schon frühzeitig vorgenommen hatte, mich genau mit den vorhandenen Markierungen und ihren Bedeutungen zu beschäftigen. Ansonsten hätte ich ziemlich sicher die bei ca. 12° vor OT vorhandene Markierung für die 6° vor OT-Zündzeitpunktmarkierung gehalten, den Zündzeitpunkt danach eingestellt und wäre jahrelang mit falsch eingestellter Zündung herumgefahren. Grüße Teletubby P.S.: Auflösung der Bedeutung der zweiten vorhandenen Markierung, siehe Foto: Sie befindet sich 41 mm Bogenmaß im Uhrzeigersinn entfernt von der OT-Markierung, das entspricht etwa 20° nach OT. Ich halte sie für nichts weiter als eine Montagehilfe für das Schwungrad, denn sie liegt genau gegenüber dem innenliegenden Positionierungsstift des Schwungrades... ![]() ...der beim Anbau genau in dieser runden Aussparung der Kupplungsdruckplatte zu liegen kommen muss: ![]() Diese runde Aussparung gibt es am ganzen Umfang der Kupplungsdruckplatte nur ein einziges Mal. Dadurch kann das Schwungrad nur in einer einzigen Position an die Druckplatte montiert werden. Wenn es anders wäre, könnte es sein, dass die Markierungen nicht stimmen. Geändert von Teletubby (24.08.2017 um 15:53 Uhr) | |||
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| | #1105 | |||
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| Golf-Liebhaber | Zitat: Dort wird ein Ot Geber in den Grünen Deckel gesteckt, welcher dann die Höcker als Signal erkennt. Edit sagt noch: Es gibt 2 verschiedene Schwungräder mit samt Druckplatten. Einmal mit einem 7mm Passstift und einmal mit 2 6mm Passstiften. Beide Schwungräder und Druckplatten sind untereinander nicht kompatibel. Geändert von Naumstar (24.08.2017 um 16:22 Uhr) | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Naumstar für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (25.08.2017) |
| | #1106 | |||
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| Schwarzfahrer | VAG 1767 müsste es sein. Geändert von GTFahrer (24.08.2017 um 20:59 Uhr) | |||
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| | #1107 | |||
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| Helfersyndrom |
Ich hätte den Umfang nicht errechnet, sondern mit einer Schnur gemessen. Ja ich weiß, wie man aus dem Durchmesser den Umfang errechnet. | |||
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| | #1108 | |||
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| R.I.P. | Zitat:
Ich glaube, ich werde die nette Ersatzteilmitarbeiterin des VW-Betriebes meines Vertrauens mal fragen, ob sie mir beim VW-Konzern nicht ein Tütchen mit Zündzeitpunktmarkierungen für Schwungräder bestellen kann. Am besten die praktischen zum Aufbügeln. Bin gespannt, was sie sagen wird. Geändert von Teletubby (24.08.2017 um 21:16 Uhr) | |||
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| | #1109 | |||
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| Wörtherseefahrer | Zitat:
![]() Die Kerbe die angeblitzt wird, soll in Grundstellung des Steuergeräts mit der Markierung am Getriebegehäuse fluchten. Hierfür sollten wir aber wissen, welchen ZZP das Steuergerät fest während der Grundstellung einstellt. Sind es tatsächlich 6° vor OT? Oder weniger? Das spielt für uns, die nur eine Einstellung nach Vorschrift vornehmen keine Rolle. Das Steuergerät geht aber davon aus, dass wir es auf den Referenz-ZZP eingestellt hat und arbeitet dann nach Vorgabe. Ohne in Grundstellung zu gehen, wandert der ZZP tatsächlich vor der Markierung am Getriebegehäuse. Soll ich das mal überprüfen gehen oder hat sich alles geklärt? Beim Zahnriemenwechsel habe ich diese Markierungen übrigens zur Überprüfung der OT-Stellung hinzugezogen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob diese exakt gefluchtet oder versetzt standen. Ich könnte das auf Wunsch überprüfen gehen. Es wäre übrigens hilfreich beim Bild gewesen, den grünen Stopfen herauszudrehen. Dahinter verbirgt sich nämlich die Kerbe auf dem Getriebegehäuse, die du mit der Kerbe auf dem Schwungrad hättest vergleichen können. Geändert von Raven761 (25.08.2017 um 09:23 Uhr) | |||
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| | #1110 | |||
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| Schwarzfahrer |
Welches Baujahr hat den der Wagen auf deinem Foto @Raven? Die lange Kerbe (ZZP) haben die irgendwann weggelassen - nur wann ist die Frage. Mein 93er hat sie noch. | |||
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| | #1111 | |||
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| Wörtherseefahrer | | |||
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| | #1112 | ||||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Die Stichmarkierung auf dem Foto im Beitrag von Raven761 ist nach meinem jetzigen Kenntnisstand die OT-Markierung. Nachdem diese Fragen alle mit Hilfe des Forums zufriedenstellend und plausibel geklärt werden konnten (Danke nochmal!), habe ich heute auf meinem Schwungrad eine Markierung für das spätere Einstellen des Zündzeitpunktes 6° vor OT angebracht. Sie liegt Gegenuhrzeigersinn 12,5 mm entfernt von dem Strich, der als OT-Markierung identifiziert wurde. Dazu habe ich das erst mit einem flexibelen Maßband abgemessen und dann mit einer kleinen Dreikantfeile... in die Schräge des Schwungrades eingefeilt. An dieser Stelle deshalb, weil sie später sehr gut durch das Getriebe-Schauloch sichtbar sein wird: ![]() Weil derartige Markierungen erfahrungsgemäß unter dem Licht einer Stroboskoplampe am besten zu sehen sind, wenn sie weiß sind, habe ich sie mit uralter weißer Farbe, die ich auf meinem Dachboden gefunden habe, zugekleckert: Nachdem die Farbe etwa zwei Stunden lang angetrocknet war, habe ich den umgebenden Bereich vorsichtig mit Wattestäbchen, die mit ganz wenig Nitro-Verdünnung benetzt waren, nachgerieben. Übrig bleibt dann nur die weiße Farbe in der Einfeilung: Hier noch ein "Erinnerungsfoto" für später, auf dem alle Markierungen und ein Maßband zu sehen sind. Die rote Maßbandposition "20 cm" ist in etwa an der OT-Markierung: Damit konnten die Kupplungsscheibe und das Schwungrad an den Motor gebaut werden. Hier das Einbaupensum für heute, viel ist das nicht. Die neun Schrauben hatte ich in Benzin gewaschen: Bevor ich das alles angebaut habe, hatte die Kupplungsscheibe Gelegenheit, auf der Getriebewelle probezuwohnen. Das sollte dazu da sein zu testen, ob sie auf der Verzahnung leichtgängig ist: Nach positivem Ausgang dieses Tests habe ich alles an der Kupplungsdruckplatte angesetzt und die Schrauben von Hand so weit festgedreht, dass die Kupplungsscheibe sich gerade noch verschieben ließ. Weil ich kein spezielles Werkzeug dafür habe, habe ich sie mit einer Schieblehre zentriert. Ich hoffe, dass das genau genug ist. Beim Getriebeeinbau wird sich das erweisen: Fertig: Nein, noch nicht ganz fertig, weil die neun Schrauben des Schwungrades bisher mit einem gekröpften Ringschlüssel der Größe 9 nur handfest gedreht sind, weil ich keine Zwölfkant-Stecknuss der Größe 9 habe. Seit heute ist eine bestellt. Wenn sie da ist, müssen die neun Schrauben noch mit 20 Nm festgezogen werden. Dann ist am Motor alles fertig für den Getriebeeinbau. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (25.08.2017 um 21:30 Uhr) | ||||
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| | #1113 | |||
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| Wörtherseefahrer |
So alles blitz blank sieht es grandios aus. Zitat:
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| | #1114 | |||
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| Helfersyndrom |
Hallo Pascal, Das MSG muss ja davon ausgehen und regelt dann sein Kennfeld. Das ist bei den Motoren mit Klopfsensor anders, da ist diese Einstellung nicht ganz so entscheidend, weil da eine weitere Regelgröße vorhanden ist. | |||
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| | #1115 | |||
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| Wörtherseefahrer | | |||
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| | #1116 | |||
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| Schwarzfahrer |
ADZ doens't have a Klopfensor. ![]() Man sieht auch in der Diagnose in einem MWB von welchem ZZP-Wert das Stg. gerade ausgeht. | |||
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| | #1117 | |||
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| Wörtherseefahrer | Stimmt. Aber Bosch hat die Monomotronic damit ausgerüstet: "Im Jahre 1994 kam eine verbesserte Version der Mono-Motronic auf den Markt. Sie hatte höheren Fahrkomfort, geringere Schadstoffemissionen und geringeren Kraftstoffverbrauch. Es gab kleinere bauliche Änderungen, wie etwa einen neuen 45-poligen Anschlussstecker (bisher 35-polig). Leerlaufstabilisierung mittels Drosselklappenstellerstößel Geber für Drosselklappensteller Steuergerät verarbeitet Geschwindigkeitssignal Klopfsensor" Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Monomo...twicklung_1994 | |||
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| | #1118 | |||
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| Schwarzfahrer |
Ja bei den Polo Motoren. | |||
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| | #1119 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Ja, aber was noch wichtiger ist: Es ist die Voraussetzung für sehr angenehmes, fast schon genussvolles Arbeiten. Eine meiner über 40-jährigen Erfahrungen mit solchen Sachen ist die, dass eine Arbeit oft nur so gut wird wie die Voraussetzungen, unter denen sie gemacht wird. Es ist einfach schön, alles mit sauberen Händen unter gepflegten Umständen zusammenbauen zu können. Da nimmt man sich mehr Zeit, ist gelassener, und irgendwelche eventuellen Ungereimtheiten fallen viel mehr auf als wenn alles versaut ist. Am Motor war vorige Woche an Arbeiten, die vor dem Getriebeeinbau zu machen sind, nur noch eine übrig geblieben: Die neun Schrauben des Schwungrades endgültig festziehen. Das konnte ich nicht machen, weil es Zwölfkantschrauben der Größe 9 sind, für die ich keine Stecknuss hatte: Heute ist die bestellte Stecknuss eingetroffen. Ich hatte sie in 1/4 Zoll-Ausführung bestellt, weil in meiner Tüte mit den 1/4 Zoll-Werkzeugen noch viel Platz ist: Mit dieser Werkzeugkombination konnte ich dann anfangen: Der Drehmomentschlüssel ist auf 20 Nm eingestellt: Es war eine schöne, angenehme, problemlose Arbeit, die ich da zu machen hatte und die schnell erledigt war: Während der Arbeiten am Motor hat das Getriebe in einer Ecke der Garage gelegen. Ab und zu fiel mein Blick darauf... ...aber ich habe dann schnell weggeschaut, weil da noch viel Arbeit wartete. Vor allem auf das Reinigen des Getriebes habe ich mich weniger gefreut. Der Plan: Getriebe reinigen, alle 6 Wellendichtringe (für Eingangswelle, Kupplungsdruckstange, äußeren Kupplungshebel, Schaltwelle, zweimal Gelenkflansche) erneuern, inneren Kupplungshebel, den grünen Deckel und den Schalter für die Rückfahrleuchten erneuern. Während ich kleinere Teile ja noch ganz gerne reinige, habe ich mich beim Getriebe weniger darauf gefreut, weil es groß, stark verwinkelt und sehr verschmutzt war. Hier ist es gerade in Arbeit: Der linke Bereich ist so gut wie fertig, der rechte noch nicht: Bei der Reinigung des Getriebes kamen auch die Kennbuchstaben DFP zum Vorschein. Die Ziffern danach (in der oberen Reihe) sind nicht wie bei Motoren fortlaufende Numerierungen, sondern sie geben das Baudatum des Getriebes an: Die ersten beiden Ziffern den Tag, die zweiten beiden den Monat und die letzte die Endzahl des Jahres. 01077 wie in diesem Fall bedeuten also 01. Juli 1997. Das passt zum Baudatum des Autos 09.Juli 1997. Was die drei Ziffern in der unteren Reihe bedeuten, weiß ich nicht: Für das Reinigen des Getriebes habe ich über zwei komplette Tage gebraucht. Ich mache das mit ganz normalem Benzin in einer kleinen Schale (auf dem nächsten Foto fast leer), einem Pinsel... ...und Unmengen von Papiertüchern; hier die Abfalltüte: Das Benzin wird dabei schnell schmutzig und muss dann ausgetauscht werden. Das alte wird in leere Gurkengläser, die mit "Altes Reinigungsbenzin" beschriftet sind, umgefüllt und irgendwann zur städtischen Schadstoffannahme gebracht. Hier ist das Getriebe endlich fertig gereinigt: Auf dem nächsten Bild des fertig gereinigten Getriebes kann man sehen, dass ich im Bereich links neben dem ehemaligen grünen Deckel den Wellendichtring des äußeren Kupplungshebels schon ausgebaut hatte. Wenn eine Welle raus ist, geht das meistens einfach: Jetzt ging es an die Gelenkflansche. Erster Schritt: Die Verschlussdeckel im Zentrum ausbauen. Das geht nicht, ohne sie dabei zu zerstören. Hier ist der erste raus: Der nächste Schritt ist die Entfernung des Sprengrings. Weil ich für diese Art von Sprengringen keine spezielle Zange habe und weil diese Sprengringe eh erneuert werden müssen, weite ich sie mit einer Seegeringzange immer hemmungslos auf, dann lassen sie sich ganz gut herausnehmen. Dahinter sitzt eine konische Scheibe: Nach Entfernung dieser Scheibe kann der Gelenkflansch abgezogen werden, hier mit einem normalen Zweiarmabzieher unter Zuhilfenahme einer M10-Schraube, die ich zuvor in die Welle des Gelenkflansches gedreht hatte. Der linke Flansch ging sehr schwer ab, der rechte leichter: Ab ist er: Als nächstes ging es an den Ausbau der Wellendichtringe. Die Kunst dabei ist die, das so zu machen, dass ihre Sitze im Gehäuse dabei nicht angekratzt werden, weil das zu späteren Undichtigkeiten führen kann. Mit einem Schraubendreher ließen sie sich nicht heraushebeln, dafür saßen sie zu fest. Mir ist aber im richtigen Moment die richtige Idee gekommen: Sie mit einem Teil des zuvor verwendeten Abziehers unter Abstützung auf der Welle herauszuholen: Geschafft! Der Wellendichtring ist draußen, sein Sitz im Getriebegehäuse hat dabei kein Krätzerchen abbekommen: Dasselbe auf der anderen Seite: Jetzt müssen noch drei Wellendichtringe herausgeholt werden: Der für die Kupplungsdruckstange = Nr. 1 im nächsten Bild. Das ist kein großes Problem, weil man die Druckstange dazu herausziehen kann. Dann aber den der Getriebe-Eingangswelle = Nr 2... ![]() ...und der für die Schaltwelle... ...ohne die Wellen auszubauen. Ich habe gehört, dass man sie an der Frontfläche an zwei Stellen dünn durchbohren soll, dann zwei Spaxschrauben hineindrehen und sie daran herausziehen. Oder hat hier jemand eine bessere Idee? Hier eine Übersicht über die Gelenkflansche und ihre Montageteile. Schon vor vielen Jahren habe ich es mir angewöhnt, ausgebaute Teile, die erneuert werden und deshalb ein Fall für den Müll sind, erst dann wegzuwerfen, wenn die neuen Teile da und eingebaut sind. Nachdem es vorher mehrere Male vorgekommen ist, dass ich im Müll wühlen musste um sie wieder hervorzuholen, um etwas nachzusehen. Auf diesem Foto kann man auch die stark aufgeweiteten Sprengringe sehen, was man mit den neuen natürlich nicht machen darf: Gereinigte Gelenkflansche... ...mit gut aussehenden Laufflächen für die Wellendichtringe. Jemand hier aus dem Forum hatte mich danach gefragt. Ich glaube, Naumstar war das: Dann habe ich heute Nachmittag bei VW noch einen Schub Teile abgeholt, die für das Getriebe gebraucht werden. Links im Bild einer der beiden Reparatursätze für die Gelenkflansche mit Wellendichtring, Sprengring und Verschlusskappe. Mitte oben ein "Grüner Dackel" 020 141 073 A, darunter ein Schalter für die Rückfahrleuchten 020 945 415 A mit Dichtring 020 301 244 und rechts ein innerer Kupplungshebel 02K 141 709 A: Und links oben der Wellendichtring mit Montagehilfe 020 311 108 A für die Kupplungsdruckstange, links unten der Wellendichtring 020 311 113 für die Getriebe-Eingangswelle, rechts oben der Wellendichtring 020 141 733 für den äußeren Kupplungshebel und rechts unten der Wellendichtring 020 301 227 F für die Schaltwelle: Spezialfett G 052 133 A3 für Gelenke von Antriebswellen, um bei den Arbeiten verloren gegangenes Fett zu ersetzen. In einem tubenähnlichen Gebilde, das man leider nicht wiederverschließen kann: Teilenummern wie immer ohne Gewähr! Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (29.08.2017 um 22:04 Uhr) | |||
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| | #1120 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Nach dem letzten Stand von gestern hatte ich drei der insgesamt sechs Wellendichtringe des Getriebes schon ausgebaut: Die für die Gelenkflansche und den für den äußeren Kupplungshebel. Das war relativ einfach, weil die zugehörigen Wellen, die Kontakt zu den Dichtlippen der Dichtringe hatte, ausgebaut waren. So war genug Platz, die Wellendichtringe herauszuhebeln. Bei zwei der restlichen drei ist es nicht bzw. nur mit einem Riesen-Aufwand möglich, die Wellen auszubauen. So blieb zum Ausbau der Wellendichtringe nur die gelegentlich abgegebene Empfehlung, sie zu durchbohren, Schrauben in die Bohrlöcher einzudrehen und die Dichtringe daran herauszuziehen. Da habe ich mich heute mit Spannung ranbegeben, weil das für mich eine Premiere war: Ich hatte das noch nie gemacht. Es ist große Vorsicht geboten, weil dabei weder die Wellen noch die Sitze der Wellendichtringe im Getriebegehäuse beschädigt werden dürfen. Auch darf man nicht zu tief bohren bzw. schrauben, weil dahinter liegende Teile, z.B. Lager, sonst beschädigt werden können. Mit Unvorsicht in Verbindung mit Pech kann man so ein Getriebe schrotten. Der erste Wellendichtring, dem ich heute auf die Pelle gerückt bin, war der der Schaltwelle: Das Werkzeug: Eine Bohrmaschine mit Bohrer: Für den Durchmeser hatte ich mich für 2 mm entschieden, denn der Dichtring ist sehr schmal. Es sollte etwas Sicherheitsabstand zu Welle und dem Sitz im Gehäuse bleiben. Hier ist das erste Loch gebohrt (oben rechts von der Welle, ist auf dem Bild nur schlecht zu erkennen). Es ist mir sogar gelungen, die Bohrmaschine im Moment des Durchbohrens rechtzeitig zurückzuziehen: Weil ich keine passenden Spaxschrauben habe, wollte ich Holzschrauben 4X40 nehmen. Eine solche Schraube ließ sich aber in das 2 mm-Loch nicht eindrehen, so dass ich er erstmal mit einer Blechschraube ca. 3X25 versucht habe: Das ging: Diese Schraube habe ich ca. zwei Umdrehungen eingedreht, wieder herausgedreht und es dann mit der Holzschraube versucht, was jetzt auch klappte: Mit der Wasserpumpenzange habe ich unter Abstützung an der Schaltwelle versucht, den Wellendichtring an der Holzschraube herauszuziehen. Ergebnis: Danach habe ich den ganzen Arbeitsbereich schön sauber gemacht und gesehen: Keinerlei Beschädigung an der Welle, am Sitz des Dichtringes und dahinter. Der nächste Wellendichtring sollte der der Kupplungsdruckstange sein. Den habe ich mir einfach vorgestellt, weil er so klein ist und weil man die Druckstange dazu herausnehmen kann. Er saß aber viel stammer als ich es erwartet hatte. Vermutlich deshalb, weil er von außen aus Metall ist, wie sich später herausgestellt hat. So ging es zu meiner Überraschung nicht: Herausbekommen habe ich ihn schließlich durch vorsichtiges Hebeln mit dem Ende der Wasserpumpenzange: Auch hier ist im umgebenden Bereich alles unbeschädigt geblieben. In der Welle kann man die Messing-Lagerbuchse für die Kupplungsdruckstange sehen: So blieb jetzt nur noch der Wellendichtring für die Getriebe-Eingangswelle über. Vor ihm hatte ich am meisten Respekt, weil er von den heutigen Dreien der größte ist, der vermulich am festesten sitzen würde. Dann deshalb, weil Beschädigungen der sich schnell drehenden Welle am tragischsten sein würden. Und weil es gut sein konnte, dass direkt hinter dem Dichtring ein Lager der Welle sein könnte. Um sicher zu verhindern, zu tief zu bohren, habe ich ein Stück dünnes Messingrohr passend zurechtgesägt. So, dass der Bohrer nur ca. 3 mm heraussteht. Das würde ein wirkungsvoller Sicherheitsanschlag beim Bohren sein: Mit dem so vorbereiteten Bohrer habe ich zwei Löcher 2 mm in die Stirnfläche des Wellendichtringes gebohrt. Der Anschlag durch das Messingröhrchen funktionierte phantastisch gut. In diese Löcher habe ich wieder zuerst die Blechschrauben und dann die Holzschrauben gedreht. Auf dem nächsten Foto sieht das sehr gut aus, aber es war eine Sackgasse, weil ich von diesem Punkt aus kein Weiterkommen gesehen habe. Einfach an den Holzschrauben zu ziehen hat den Wellendichtring überhaupt nicht beeindruckt: Einer Idee folgend, bin ich dann im Keller verschwunden und habe dort einen Blechstreifen ca. 80X10 mm auf die Schnelle zurechtgesägt. Ca. 15 mm von einem Ende entfernt bekam er ein 4 mm Loch, durch das eine der Blechschrauben genau hindurchpassen würde. Mit einer Reißnadel habe ich den Umfang des Kopfes einer zur Probe eingeteckten Blechschraube markiert, um den Blechstreifen später in der Garage passend zurechtbiegen zu können. Entgratet habe ich ihn nur in dem Bereich, der später mit der Getriebewelle in Kontakt kommen würde: So sah der Blechstreifen mit eingesteckter Blechschraube nach dem Biegen im Bereich der Schraube aus: Das Ganze an den Wellendichtring geschraubt: Mit angesetzter Wasserpumpenzange, bereit zum Hebeln, was auf diese Weise sehr kraftvoll möglich ist. Um das Ende der Getriebewelle zu schützen, hatte ich die Klinge eines Spachtels dazwischen gelegt: Eigentlich war ich davon ausgegangen, das wechselseitig an beiden Bohrlöchern des Wellendichtringes mehrmals machen zu müssen. Das war aber nicht nötig, weil der Dichtring schon beim ersten Hebeln eingesehen hat, dass jeder weitere Widerstand zwecklos ist: Auch hier hat es keine Beschädigung an der Welle, am Sitz des Wellendichtringes im Gehäuse und an Teilen dahinter gegeben: Als nächstes kann ich mir jetzt Gedanken darüber machen, wie ich die neuen Wellendichtringe genau so erfolgreich eingebaut bekomme. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (30.08.2017 um 21:04 Uhr) | |||
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