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| Helfersyndrom |
die Stehbolzen und das andere Geraffel am Auspuff hat ab Werk keine besondere Festigkeit. Das sitzt ja im Alukopf drin,. Da reißt das selbst mit den einfachsten Qualitäten eher aus dem Kopf aus, als ab. | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Zitat:
Als mein silberner AEX Golf 3 gerade mal zwei Wochen alt war, habe ich schon alle Auspuff-Schraubverbindungen an Zylinderkopf und Krümmer durch Edelstahlteile ersetzt. Und später nach und nach die restlichen der Auspuffanlage. Bei Kilometerstand ca. 100.000 wurde der Auspuffkrümmer am 4. Zylinder undicht, weil er sich verzogen hatte. Das kam nach Angabe meines VW-Händlers bei diesem Motor nicht selten vor; ein neuer Krümmer war deshalb sogar vorrätig. Der Befestigungsbolzen an diesem Zylinder hielt nur noch an einer Ecke. Beim Versuch, die Mutter loszudrehen, hatte ich ihn ein Teil davon in der Hand. Der Rest des Bolzens ließ sich, da Edelstahl rostfrei, völlig problemlos aus dem Zylinderkopf herausdrehen, dessen Innengewinde unbeschädigt war. Die unteren drei Edelstahverschraubungen des Abgasrohres am Krümmer ließen sich ohne Schwierigkeiten lösen und komplett wiederverwenden. Den einen beschädigten Bolzen am Zylinderkopf habe ich ersetzt und alles mit einem neuen Krümmer wieder zusammengebaut. Das ist etwa 15 Jahre und ca. 140.000 Kilometer her. Probleme gibt es keine. Bei meinem roten Variant sind an der gesamten Auspuffanlage seit ca. 15 Jahren Edlestahlverschraubungen. In dieser Zeit bin ich mit diesem Auto aber nur ca. 30.000 Kilometer gefahren. Probleme gibt es hier auch nicht. Wenn man die Foren im Internet zu diesem Thema durchsucht, trifft man auf viele Beiträge von Theoretikern, die bei der Verwendung von Edelstahlverschraubungen am Auspuff überall Schwierigkeiten sehen. Und von Praktikern, die noch nie Probleme hatten. Der Wechsel zum Beispiel des Nachschalldämpfers ist so ein Kinderspiel. Alle Edelstahlverschraubungen lassen sich mühelos öffnen und wiederverwenden. Beachten sollte man nur eins: Edelstahlverschraubungen neigen dazu, aneinander zu fressen, z.B. Muttern auf Schrauben und Gewindebolzen. Deshalb ist es sehr empfehlenswert, sie mit Heißschraubenpaste einzusetzen. An sicherheitsrelevanten Fahrwerks- und Bremsenteilen würde ich dagegen keine Edelstahlschrauben verwenden. Zitat:
Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (23.02.2017 um 21:40 Uhr) | |||
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