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| | #361 | |||
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| der Heimwerkerking |
Du versuchst doch immer alles so perfekt wie möglich zu machen, und das ist auch gut so ![]() Würde die Spachtel nochmal weg machen und das ganze verzinnen. Das ist gerade bei einem Teil das du schön gerade hin legen kannst sehr einfach, das Ergebnis ist aber einfach besser und hält ewig... Falls ich dich überzeugt habe hier ne gute Anleitung: http://www.korrosionsschutz-depot.de...sseriezinn.pdf Falls du noch Fragen hast melde dich, schon 1000x gemacht... | |||
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| | #362 | ||
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| Golfumbauinteressierter |
Richtig ! Ansonsten wird sich alsbald die Kontur des Auschnittes abzeichnen. Zinn ist hier eindeutig besser und wie bereits gesagt auch gar nicht so schwer. | ||
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| | #363 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Heute habe ich erstmals Grundfüller auf die Bearbeitungsstelle gespritzt. Gerne hätte ich das schon eher gemacht, aber es hat hier zwei Tage lang pausenlos geregnet. Das Spritzen von Farbe geht aber nur draußen im Freien. Zuerst habe ich den Kotflügel abgeklebt. Und zwar so, dass ich den unmittelbaren bereich um das ehemalige Antennenloch herum zuletzt abgeklebt habe. Das hat den Vorteil, dass man die Abklebung in diesem Bereich zum späteren Spritzen des roten Lackes ändern kann, ohne dass der ganze Kotflügel neu abgeklebt werden muss: Das unmittelbar angrenzende Klebeband habe ich nicht angedrückt, sondern etwas hoch stehen lassen. Dadurch ergibt sich eine weiche, kantenfreie Abgrenzung, die sich später gut verschleifen lässt: Die verwendeten Gerätschaften: Der Kompressor. Mittlerweile auch schon 26 Jahr alt. Wichtigste Daten: Elektrischer Anschluss 400 Volt dreiphasig, Motor 1,5 kW = 2 PS, Kesselinhalt 40 Liter, Ansaugvolumen 300 Liter/Minute, Füllleistung (das heißt tatsächlich unter Druck maximal geförderte Luftmenge) 160 Liter/Minute: Das Kesseldruckmanometer: Wenn man den Kompressor bei leerem Kessel einschaltet, läuft er so lange, bis im Kessel etwa 10 bar Druck sind; dann schaltet der Druckschalter den Motor automatisch ab. Wenn man dann Luft entnimmt, sinkt der Druck im Kessel bis auf etwa 6 bar, dann schaltet der Druckschalter den Motor wieder ein. So geht das dann immer weiter. Vorausgesetzt, man entnimmt nicht mehr Luft als der Verdichter nachpumpen kann: Das Arbeitsdruckmanometer am Filter-Druckminderer: Hier kann der Arbeitsruck stufenlos eingestellt werden. Es sind knappe 3 bar eingestellt, die sich für das Verspritzen von Grundfüller als gut herausgestellt haben: Die Spritzpistole: Eine Walther Pilot IV GM. Dieses Teil habe ich schon etwa 40 Jahre und extrem oft gebraucht. So oft, dass sich schon die Materialnadel in ihren Sitz im Düsenkopf (harter Stahl!) eingearbeitet hatte, wodurch die Farbe total krumm zerstäubt wurde. Ich habe dann den ganzen Düsensatz erneuert. Erfreulich: Für diese Spritzpistole gibt es heute noch Ersatzteile. Auf dem folgenden Foto ist ein kleiner Farbbecher montiert. Das ist beim Bearbeiten von kleineren Flächen besser, weil dieser Becher leichter zu reinigen ist. Der originale Farbbecher dieser Spritzpistole ist größer: Das Material: Glasurit Zweikomponenten-Grundfüller EP (EP = auf Epoxybasis) Glasurit Härter Glasurit Einstellzusatz, gewöhnlich auch einfach "Verdünnung" genannt. Das Mischungsverhältnis beträgt: 100 Volumenteile Grundfüller + 50 Volumenteile Härter plus 20 Volumenteile Verdünnung. Den Grundfüller und den Härter (ebenso wie andere Zweikomponenten-Materialien) messe ich immer mit einem Zollstock in einem zylindrischen Mischgefäß ab. Die empfohlene Spritzviskosität, einzustellen durch den Zusatz von Verdünnung, bertägt 16 Sekunden, gemessen mit einem DIN-Messbecher. Um den späteren Reinigungsaufwand in Grenzen zu halten, verdünnde ich meistens aufgrund von vielen Erfahrungswerten nach Augenmaß. Der Kotflügel auf der Terrasse nach dem zweiten Spritzgang: Dasselbe noch einmal aus der Nähe. Dabei auch wieder das alte Problem: Staub: Nach dem dritten Spritzgang, etwa 30 Minuten antrocknen und nachdem ich die unmittelbar angrenzede Abklebung entfernt hatte: Dadurch, dass ich die unmittelbar angrenzende Abklebung zuletzt gemacht hatte, konnte ich sie entfernen, ohne dass die restliche in Mitleidenschalft gezogen wurde. Der Übergang am Rand des Grundfüllers zum alten roten Lack ist ganz weich und kaum fühlbar. Die Trocknungzeit, nach der man schleifen kann, ist mit 8 Stunden angegeben. Ich lasse es meistens etwas länger trocknen, weil das Schleifen dann besser geht. Morgen wird es auf jeden Fall lang genug getrocknet sein. Dann geht´s wieder ans Schleifen. Wenn dabei alles gut geht und wenn keine Durchschliffstelle entsteht, kann als nächstes der Decklack gespritzt werden. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (04.08.2016 um 22:37 Uhr) | |||
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| | #364 | |||
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| Sommertreffenplaner |
Dein 26 Jahre alter Kompressor sieht jedenfalls so aus, als hättest du den gerade ausgepackt!^^ | |||
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| | #365 | |||
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| R.I.P. | Zitat:
Ich bin mit dem Kompressor auch immer gut umgegangen. Er hat immer angeschlossen im Keller und nie in der Garage gestanden oder da, wo gerade mit Druckluft gearbeitet wird. Dafür habe ich 15 Meter Luftschlauch plus weitere 10 Meter. Das hat gleich drei Vorteile: 1. Der Kompressor bleibt sauber, besonders auch sein Luftfilter; 2. Ein Kompressor macht einen ziemlichen Lärm, wenn er läuft. Das nervt fürchterlich, wenn er bei der Arbeit in der Nähe steht; 3. Ein Kompressor verursacht durch sein Kühlgebläse immer Luftbewegungen, und das gar nicht mal wenig. Beim Sandstrahlen ist das egal, aber beim Verspritzen von Farbe höchst störend. Wenn ich in Prospekten von Kompressoren eine Szene sehe (von Schneider Druckluft gibt es so etwas), wo der Kompressor drei Meter neben einem Auto steht, über einen Spiralschlauch mit der Spritzpistole verbunden ist und jemand tut so, als würde er gerade einen Kotflügel lackieren, dann kann ich immer nur denken: Die haben so etwas in Wirklichkeit noch nie gemacht. | |||
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| | #366 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Nachdem der vorgestern gespritzte Grundfüller über dem gespachtelten ehemaligen Antennenloch... ...jetzt zwei Tage Zeit zum Trocknen hatte, ging es heute weiter. Zuerst habe ich ihn nass geschliffen. Ganz wichtig dabei: Aufpassen, dass nirgendwo durchgeschliffen wird. Denn sonst müsste wieder grundiert werden: Natürlich mit einem kleinen Schleifklötzchen... ...sonst bekommt man die Fläche nie eben. Um den späteren Nacharbeitungsbedarf in den Randbereichen zu minimieren, habe ich mit feinem Nassschleifpapier der Körnung 1.000 geschliffen: Sehr wichtig ist es dabei auch, den richtigen Moment abzupassen, um aufzuhören. Danach war die Fläche total glatt. Alle Unebenheiten und Staubeinschlüsse vom Spritzen des Grundfüllers waren weg: Auch bei schräger Sicht alles eben. Man sieht und fühlt nichts mehr: Nach erneutem Feinabkleben, wieder mit hochgestelltem Rand des Klebebandes, war dann heute das Decklackspritzen mit flashrotem Zweikomponentenlack dran. Das ist immer das Spannendste an der ganzen Sache, weil es bei Lackierfehlern nur sehr begrenzte Möglichkeiten gibt, das später auszubessern. Meistens muss der Lack dann neu gespritzt werden. Die Zutaten: Von links nach rechts: Der Decklack, der Härter und die Verdünnung. Den Härter gibt es in mehreren Ausführungen: Sehr kurz, kurz, normal und lang. Entscheidend für die Auswahl ist die Größe des Teils, das man lackieren will, und die Temperatur. Bei großen Lackierarbeiten, zum Beispiel bei der Lackierung von Nutzfahrzeugen, wird ein langer Härter verwendet, damit der gespritzte Lack nicht zu schnell abbindet. Er muss nämlich noch den Spritznebel der zuletzt bearbeiteten Flächen aufnehmen. Auch bei hohen Außentemperaturen wird der lange Härter verwendet. Bei meiner kleinen Fläche und den heutigen ca. 20° C ist der kurze Härter genau richtig. Die Verarbeitungsdaten (soweit noch lesbar): Zugabe der richtigen Mengen Lack und Härter im Volumenverhältnis 2 : 1 mit einem zylindrischen Mischgefäß und einem Messstab: Der verarbeitungsfertig angemischte Lack: Der fertig abgeklebte Kotflügel auf einem zweckentfremdeten Bügelbrett im Schatten des Busches, einer Säulenkonifere. Denn Sonneneinstrahlung ist extrem unerwünscht und störend. Auf dem Boden liegt schon der Luftschlauch: Der zu lackierende Bereich, am Rand wieder "weich" abgeklebt, um die spätere Nacharbeit zu erleichtern: Das Lackieren selbst ist für mich so fesselnd und spannend, das schaffe ich es nicht, zwischendurch Fotos zu machen. Aber danach: Und jetzt aus der Nähe. Wie man sehen kann, bestens gelungen. Es sind keinerlei Unebenheiten mehr sichtbar. Und auch der Gott des Staubes war heute gnädig gestimmt: Nachdem der Lack nach etwa einer Stunde staubtrocken war, habe ich höchst neugierig die Abklebung entfernt. Danach sah es so aus: Deutlich zu sehen ist noch der angeschliffene Randbereich um die neu lackierte Fläche herum. Das ist wichtig, weil der Lack nur auf angeschliffenen Flächen gut haftet. Weil ich mit Nassschleifpapier der Körung 1.000 geschliffen hatte, lässt sich der Übergang später problemlos ausschleifen und polieren. Dazu ist es aber kolossal wichtig, dass der Lack gut durchgetrocknet ist. Das heißt im Klartext: Erst nach mehreren Tagen Wartezeit. Danach habe ich den Kotflügel vorsichtig umgedreht und den Randbereich des aufgeschweißten Bleches mit VW-Dichtmassen D 511 500 A2 überstrichen. Das soll verhindern, dass Feuchtigkeit zwischen die beiden Bleche kommen kann. Später werde ich diesen Bereich noch mit rotem Lack streichen: Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (06.08.2016 um 23:18 Uhr) | |||
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| Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | 17september (06.08.2016), winner (06.08.2016) |
| | #367 | |||
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| Sommertreffenplaner |
Sehr schöne, ordentliche und gut dokumeniterte Arbeit. | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu winner für den nützlichen Beitrag: | 17september (06.08.2016) |
| | #368 | |||
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| der Heimwerkerking |
Um weiche Kanten abzukleben gibt es auch sowas: ![]() Auch wunderbar geeignet um z.B. den Einstieg vor Lacknebel zu schützen wenn er nicht mitlackiert werden soll. Nur als Tipp gemeint wenn du es das nächste mal etwas einfacher haben willst. | |||
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| Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Baui für den nützlichen Beitrag: | DERChristian (10.08.2016), Teletubby (07.08.2016) |
| | #369 | |||
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| R.I.P. | Zitat:
Grüße Teletubby | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | mimi (07.08.2016) |
| | #370 | |||
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| R.I.P. |
allo! So, mittlerweile konnte der am Samstag gespritzte rote Decklack einige Tage trocknen. Gestern habe ich den Bereich um das ehemalige Antennenloch fertiggemacht. Zuletzt sah es so aus; der rote Lack war gespritzt und die Abklebung entfernt: Als nächstes ging es nun darum, den Übergang so zu bearbeiten, dass man ihn möglichst weder fühlen noch sehen kann. Als erstes habe ich mit Nassschleifpaper der Körnung 1200 geschliffen. Mit einem Schleifklötzchen, damit sich eine ebene Fläche zwischen dem neu lackierten bereich und dem Altlack ergibt. Kurz nach Beginn der Arbeit sah es so aus: Und später so. Eben ist es jetzt, und man kann die Grenze zwischen alt und neu noch schwach sehen: Das Schleifpapier mit der Körnung 1200 hinterlässt noch deutliche Schleifriefen, die eine Glättung der Oberfläche per Politur nur sehr schwer machen würden. Deshalb kam jetzt feineres Nassschleifpapier der Körnung 2000 zum Einsatz. Per Handschliff ohne Schleifklötzchen, weil es jetzt nicht mehr darum geht, einen glatten Übergang herzustellen, sondern darum, die Schleifriefen zu glätten: Und siehe da: Der Übergang wird immer weniger sichtbar: Der letzte Schliff passierte dann mit Nassschleifpapier der Körnung 5000. Ja, so etwas gibt es wirklich. Nötig ist das nicht unbedingt, aber es verkürzt die spätere Polierzeit: Nach Entfernen des Schleifwassers und Reinigen kann man bei schräger Sicht zwei Sachen erkennen: Erstens, dass die Fläche total eben ist. Und zweitens auch schon so etwas wie Glanz, weil dass 5.000er Schleifpapier schon eine sehr glatte Oberfläche hinterlässt: Poliert habe ich dann mit "Xerapol". Dieses Mittel ist eigentlich für die Entfernung von Kratzern aus Plexiglasoberflächen (z.B. Handy-Displays), und auf der Tube steht auch der Hinweis "Nicht auf lackierten Flächen verwenden". Auf gut getrockneten Zweikomponentenlacken geht das aber sehr gut: Das Mittel ist abtragend, wie man am Poliertuch sehen kann. Höchste Vorsicht ist wie beim Schleifen an Rändern, Ecken und Kanten geboten, weil man an diesen Stellen sehr schnell bis auf die Grundierung durch ist. Das wäre nur sehr umständlich zu reparieren: Das Poileren dauerte auf dieser relativ kleinen Fläche weniger als 10 Minuten. Danach musste nur noch gründlich gereinigt werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen; ich bin sehr zufrieden: Nur bei ultimativ genauem Hinsehen kann man die Grenze zwischen dem neu lackierten Bereich und dem Altlack noch ganz schwach sehen. Glück hatte ich aber auch dabei, weil mein roter Lack vom Farbton her sehr genau zum Altlack passt. Dann habe ich noch eine kleine Menge flashroten Zweikomponentenlack angemischt und damit die Rückseite des verschlossenen Antennenloches gestrichen. Dort ist es jetzt auch fertig: Weiterhin habe ich damit gestrichen: Die vorderen Längsträgerenden des Fahrzeugs, die bei der Herstellung im Werk nur Grundierung abbekommen haben: Deshalb, weil es in Bezug auf Feuchtigkeitsbeständigkeit und Chemikalienfestigkeit kaum etwas besseres gibt als Zweikomponentenlack. Nur die Bereiche, in denen später die umzubiegenden Laschen der Kotflügel sitzen werden, habe ich nicht mitgestrichen, weil hier später noch Dichtmasse haften soll. Dasselbe an den unteren Bereichen der Kotflügel: Damit sind die vorderen Kotflügel jetzt endlich einbaufertig. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (10.08.2016 um 10:34 Uhr) | |||
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| | #371 | |||
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| Golftreffenplaner |
Das Ergebnis des lackierten Kotflügel überrascht mich ehrlich gesagt. Habe zwar gedacht, dass das Ergebnis gut wird, aber dass man auf dem Bild keinen Lackunterschied sieht, das hätte ich dann doch nicht vermutet. Gute Arbeit. | |||
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| | #372 | |||
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| Helfersyndrom |
das ist keine Kiste, die da auf der Straße steht und vergammelt, die steht in der Garage, vor Sonne und UV_Strahlen geschützt, außer wenn Tinky-Winky das Licht anmacht. | |||
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| | #373 | ||
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| Wissbegieriger |
Sieht ja höchst professionell aus was Du da tust.Saubere Arbeit | ||
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| | #374 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Danke sehr! Zitat:
Dass es ganz gut werden würde, das wusste ich vorher. Dafür habe ich solche Sachen mit Lackieren und Bearbeiten von Übergängen schon oft genug gemacht. Dabei muss man aber auch bedenken, dass ich nur hochprofessionelle Materialien verwendet habe, die als Zweikomponentenmaterialien auch mit sehr viel Arbeit, speziell auch durch Reinigen nach der Arbeit, verbunden sind. Aber dass es so gut werden würde, das überrascht mich auch. Und was die Übereinstimmung des Farbtones angeht: Da ist viel Glück bei. Den roten Zweikomponentenlack der Firma Glasurit habe ich schon über zehn Jahre. Ich habe ihn mir damals von einem Fachbetrieb für die Farbe des Autos einschließlich Nuance anmischen lassen. Das scheint perfekt gelungen zu sein. Denn einen so kritischen Übergang wie beim Verschließen des Antennenloches hatte ich bisher noch nicht. Man muss aber auch eins dabei bedenken: Ich habe die gesamte Arbeit nur unter dem Gesichtspunkt eines möglichst guten Ergebnisses ohne jegliche Rücksicht auf Kosten und Zeit gemacht. Allein der Zeitaufwand sieht etwa folgendermaßen aus: Blech beschaffen, aussägen, biegen, anzeichnen, nochmal sägen, feilen und blank schleifen: 2,5 Stunden Kotflügel im unmittelbaren Bereich des Loches vorbereiten einschließlich Streichen von Kaltzinkfarbe mit Reinigen der ARbeitsgeräte: 0,5 Stunden Blech mit der Punktschweißzange anbringen einschließlich Herauskramen von jahrelang nicht mehr benötigten Sachen und anschließendem Aufräumen: 1,5 Stunden Beschaffen von Spachtel usw. im Baumarkt, dreimal spachteln und schleifen: 2,5 Stunden Grundierbereich schleifen: 0,5 Stunden Grundfüller anmischen, streichen, Reinigen der Arbeitsgeräte: 1 Stunde Grundfüller schleifen: 0,5 Stunden Kotflügel abkleben: 0,5 Stunden Grundfüller spritzen einschließlich Vorbereiten der Arbeitsgeräte, Anmischen von Grundfüller und Reinigen der Arbeitsgeräte: 2 Stunden Abklebung teilweise entfernen, Grundfüller schleifen, Feinabklebung für´s Lackieren erneuern: 1,5 Stunden Roten Decklack (Zweikomponentenlack!) anmischen, spritzen, Arbeitsgeräte reinigen und wegräumen: 1,5 Stunden Abklebung des Kotflügels komplett entfernen und die Reparaturstelle in mehreren Durchgängen schleifen und polieren: 2 Stunden Rückseite der Reparaturstelle: Reinigen, Grundierung anmischen (Zweikomponentenmaterial!), grundieren, Dichtungsmasse auftragen und mit Lack streichen: 1,5 Stunden Macht zusammen nach meiner Rechnung 18 Stunden. Allein die Blecharbeiten bis zum Verschließen des Loches mit grober Glättung durch Spachteln hat etwa 7 Stunden in Anspruch genommen. Ob sich das lohnt? Bei VW gibt es für ca. 186 Euro einen neuen Kotflügel ohne Antennenloch, mit dem man sich diesen Anteil der Arbeit sparen kann. Da kommt man ins Denken. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (10.08.2016 um 21:54 Uhr) | |||
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| | #375 | ||
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| Wissbegieriger |
Ich denke aber auch dass es für viele Leute eine Art Entspannung ist sowas zu machen...abschalten vom Alltagsstress.Da schaust halt nich auf die Stunden...freust dich nur über's Ergebniss. | ||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Golferlinger für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (10.08.2016) |
| | #376 | |||
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| R.I.P. | Ja, genau so ist es. Das Ergebnis und das Gefühl, so etwas hinbekommen zu können, ist der ganze Lohn dafür. Bei so einer Arbeit kann ich auch total abschalten und die Zeit vergessen. | |||
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| | #377 | ||
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| Golf-Tieferleger |
Absolut tolle professionelle und saubere Arbeit! Finde das richtig gut wenn man soviel liebe in sein Auto steckt! | ||
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| | #378 | |||
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| Forenseele |
Das einzige, was mich hier verwundert ist, warum verwendest du keinen klarlack? Sieht gut aus, was du da gezaubert hast, aber flashrot und wenige tornadorotgenerationen haben bereits klarlack... | |||
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| | #379 | |||
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| R.I.P. | Zitat:
Wenn VW die von Dir genannten Farbtöne mit einem Klarlacküberzug versehen hat, dann heißt das ja noch lange nicht, dass das bei einem Reparaturlack auch passieren muss. Es hängt einzig und allein an der Art des roten Lackes, ob ein Klarlacküberzug nötig ist oder nicht. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (11.08.2016 um 21:08 Uhr) | |||
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| | #380 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Heute habe ich endlich die vorderne Kotflügel angebaut. Die korrosoinsgefährdeten Bereiche habe ich vorher mit Mike Sanders Korrosionsschutzfett gestrichen. Dafür hatte ich eine 750 g Dose für EUR 16,50 beschafft: Ich hatte zuerst versucht, es so zu streichen, wie es ist. Das ist aber schwierig, weil das Fett ziemlich zäh ist. Ich hatte dann überlegt, die sog "Weiche Mischung" zu verwenden, die es auch noch gibt. Am selben Nachmittag passierte es aber dann, dass der Kotflügel mit dem schon gestrichenen Bereich in der Sonne lag, wodurch das Fett wesentlich weicher und streichfähiger wurde. Dadurch habe ich mich vom Gedanken an die "Weiche Mischung" wieder verabschiedet, weil es laut Anwenderinformationen den Nachteil haben soll, dass es bei erhöhter Temperatur sehr weich werden soll. Wenn das normale Fett bei Sonneneinstrahlung schon recht weich wird, wie soll das dann erstmal bei der "Weichen Mischung" sein? Ich habe dann das normale Mike Sanders Fett auf einem Gasherd im Wasserbad erwärmt: Das geht ganz gut, und nach ca. 15 Minuten ist das Fett so weich, dass es sich gut streichen lässt. Eingestrichen habe ich damit die korrosionsgefährdeten Bereiche an den vorderen Kotflügeln und am Fahrzeug: Nur die Bereiche ganz unten, wo sich Kotflügel und Unterholme später berühren werden und wo die Laschen umgebogen werden müssen, habe ich vorläufig ausgespart. So sieht die "kritische Ecke" des montierten rechten Kotflügels im Moment aus. Zwischen Unterholm und Kotflügel ist Klebedichtmasse, die die umgebogene Lasche abdichten soll. Später kommt da noch roter Lack und nach Trocknung ebenfalls Fett drauf. Das werde ich aber so gestalten, dass unten eine deutliche Öffnung bleibt, durch die Wasser ablaufen kann. Denn man muss bedenken: Alles Wasser, das durch die Wasserkastenabdeckungen vor der Frontscheibe nach innen läuft, kommt später hier unten an: Morgen geht´s weiter. Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (14.08.2016 um 03:59 Uhr) | |||
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