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| R.I.P. |
Hallo! So inzwischen ging die Demontage an meinem roten Variant weiter: Das Armaturenbrett ist draußen und auch der Querträger dahinter. Den folgenden schrecklichen Anblick kennt jeder, der an einem Golf 3 schonmal ein Armaturenbrett ausgebaut hat: Wie man auf vorigem Foto sehen kann, hängt auf der linken Seite (im Bild hinter dem Heizungs-Bedienteil) noch die Verkleidung unterhalb des Armaturenbrettes, die zum Teil aus Schaumstoff besteht. Dieses Teil "rausreißen" kann jeder. Ich hatte mir vorgenommen, es samt Befestigungsteilen ohne jede Beschädigung auszubauen. Dazu muss aber erst die Verkleidung der Gelekwelle der Lenkung raus, die mit zwei Kunststoffstopfen befestigt ist: Diese zwei Kunststoffstopfen sind nicht leicht zu erreichen, um sie durch Linksdrehen abzunehmen. Auch sie sollten ohne jede Beschädigung raus. Dazu hatte ich mir schon vor über zehn Jahren ein spezielles Werkzeug gebaut. Ich weiß auch, wo es ist: In einer kleinen Tüte mit ein paar Ersatzstopfen. Aber ich weiß nicht, wo diese Tüte ist. Habe in den letzten Tagen stundenlang danach gesucht und meinen halben Dachboden umgepflügt. Leider vergeblich. Da blieb mir nichts anderes übrig als dieses Werkzeug nochmal zu bauen. Also ab in den Keller und sägen, feilen und messen. Etwa Zwei Stunden später war folgendes Teil fertig: Es ist an seinem breiteren Ende so beschaffen, dass es genau in den Schlitz der schwarzen Kunststoffstopfen passt. Mit dem schmaleren lässt es sich genau in eine 8 mm Stecknuss einstecken: Mit folgender Werkzeugkombination kommt man jetzt problemlos an die Stopfen... ... um sie mühelos drehen zu können. Ihnen wird dabei kein Härchen gekrümmt: Geschafft: Die beiden Verkleidungsteile sind einschließlich der Stopfen ohne jede Beschädigung ausgebaut. Auch das Schaumstoffmaterial ist nicht eingerissen: Falls jemand dieses Adapterwerkzeug zum Drehen der Stopfen nachbauen möchte: Es besteht aus 1,5 mm starkem Stahnblech, ist an seinem breiten Ende 9,5 mm breit und an seinem schmalen knapp 8,5 mm. Die Gesamtlänge beträgt 18 mm. Der kleine Ausschnitt auf der Stopfenseite ist nötig, weil die Metall-Gewindebolzen ein kleines Stück aus den Stopfen herausstehen, wenn die Stopfen ganz aufgeschraubt sind. Freundliche Grüße Teletubby Wird demnächst fortgesetzt Geändert von Teletubby (02.09.2015 um 19:47 Uhr) | |||
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| Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | LowVari (03.09.2015), Oliver Gritzke (03.09.2015) |
| | #2 | |||
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| Frischling | Zitat: Ach ja, das weckt Erinnerungen... Nach den Tausch des Wärmetauschers hatte ich hinterher ein Kabel mit Stecker und keine Ahnung wo das ursprünglich hingeführt hat . Geändert von RoterAutomatik (12.09.2015 um 02:23 Uhr) | |||
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| | #3 | |||
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| 16V |
Das geht ja gut vorwärts bei dir. Ich wusste gar nicht, dass der ABS Strang zusammen mit dem der Automatik zusammenhängt. Haben die vielleicht aufgrund der Bohrungen in der Spritzwand so gelöst, da in dem Baujahr ABS sowieso serienmäßig war. Bei den älteren Modellen kann ich mir das jedenfalls kaum vorstellen. Pinst du den beschädigten Stecker einfach in ein intaktes Gehäuse um oder wie ist dein Vorhaben diesbezüglich? Der ABS Kabelstrang läuft ja auch auch noch durch den Innenraum zu den hinteren Sensoren. Daher würde ich mir das mit dem Ausbauen vielleicht nochmal überlegen Ansonsten weiterhin gutes Schaffen und immer fleißig Bilder machen. | |||
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| | #4 | |||
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| R.I.P. |
Hallo Jens, Zitat:
Zitat:
Innerhalb des ABS- und Automatikkabelstranges gibt es eine mit einem gummiähnlichen Material ummantelte Leitung, die etwa 10 einzelne Adern enthält. Am Getriebeende davon gibt es einen vergossenen Zehnfachstecker. Siehe im unteren Bereich des Fotos mit dem roten Pfeil: ![]() Über das genannte Gebilde verlaufen diejenigen Leitungen, die später in die Ölwanne des Getriebes zu den Magnetventilen und dem ATF-Temperatursensor gehen. Dieser "Kabelstrang im Kabelstrang" zieht sich vom Motorraum durch bis unter den Rücksitz und endet dort normal eingepint im 68-poligen Stecker des Getriebesteuergerätes. Auf folgendem Foto kann man den "Kabelstrang im Kabelstrang" unten sehen: An seinem Stecker im Motrraum gibt es am äußeren Umfang vier Kunststoffpins; in zwei von ihnen ist im Normalfall ein Sicherungsring eingehängt, der ein Herausrutschen des Steckers aus seinem Gegenstück am Getriebe verhindert. Von diesen genannten vier Kunststoffpins fehlt einer; er ist abgebrochen, auf folgendem Bild der vordere: Weil um 180° gegenüberliegende Kunststoffpins zwar gleich sind, diese aber leider ungleich den restlichen beiden, funktioniert es nicht, den Sicherungsring einfach um 90° verdreht anzubauen. Die Folge ist die, dass der Sicherungsring nicht mehr eingehängt werden kann und der Stecker dadurch ständig herausrutschgefährdet ist. Dieser Umstand ist mir schon lange bekannt. Jedoch war mir der Aufwand einer Reparatur immer zu groß, weil das ohne Ausbau des gesamten Kabelstranges quasi unmöglich ist. Deshalb jetzt oder nie! Wo ist der fehlende Pin am Rand des Steckers geblieben? Ich habe das im September 1998 produzierte Auto seit Juli 2002; es war aber nur bis zum November 2001 im normalen Betrieb, und zwar als Leasingauto des Bayer-Konzerns im Rahmen eines dreijährigen Leasingvertrages. Ich weiß, dass das Auto während dieser Zeit mal ein neues Automatikgetriebe bekommen hat; ein originales neues VW-Teil, eingebaut in einem VW-Betrieb. Dazu mussten alle elektrischen Stecker abgezogen werden, auch der oben genannte. Weil es recht fummelig ist, diesen bzw. seinen Sicherungsring fachgerecht zu lösen, vermute ich, dass der Mechaniker da keine Lust und/oder keine Zeit zu hatte es einfach mit Gewalt gemacht hat. Und den Pin dabei abgebrochen hat. Das vergossene Steckergehäuse gibt es logischerweise nicht einzeln. Ich habe aber auf meinem Dachboden noch einen kompletten ABS- und Automatikkabelstrang, allerding von einem Golf 3 mit Motor ADZ. Deshalb lässt er sich nicht komplett verwenden. Der "Kabelstrang im Kabelstrang" mit dem vorhandenen und intakten Zehnfachstecker ist aber aller Wahrscheinlichkeit nach gleich. Den Rest muss ich wohl nicht mehr erklären: Ich werden den "Kabelstrang im Kabelstrang" einfach aus beiden Gesamtkabelsträngen herausoperieren und den intakten im meinen einbauen. Größere Probleme sehe ich dazu im Moment nicht. Sehr wichtig ist aber, dass der Stecker auf Getriebeseite vorn gleich richtig gedreht ankommt, weil er sich auf dem kurzen freiliegenden Stück mit seiner Ummantelung nicht um z.B. 180 Grad drehen lässt, falls er genau falsch gedreht ankommen sollte. Derartige Arbeiten mache ich recht gern. Das ist genau das Richtige z.B. für einen kühlen, verregneten und ungemütlichen Allerheiligen-Feiertag oder einen sonstigen ähnlich zu beschreibenden Wintertag. Grüße Manfred Geändert von Teletubby (12.09.2015 um 16:08 Uhr) | |||
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