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| R.I.P. |
Hallo! Ich habe es im vorigen Jahr leider zeitlich nicht geschafft, den Rest der Arbeiten hier zu posten. Natürlich ist das Auto längst fertig. Im November gab es zwei Jahre HU ohne Mängel. Ich möchte die Fertigstellung hier wenigstens im Schnelldurchgang einstellen, weil ich bereits die nächsten Projekte in Arbeit habe. Bei den alten Querlenkern habe ich die Position des Achsgelenkes so genau wie möglich gemessen, um die Gelenke bei den neuen Querlenkern genau so einzubauen. Hiermit hoffte ich, um eine Vermessung und Einstellung der Vorderachse herumzukommen. Festdrehversuch einer vorderen Querlenkerschraube. Damit sich der Aggregateträger dabei nicht verbiegt, ist ein altes vorderes Querlenker-Gummilager provisorisch eingebaut. Anzugsdrehmoment: 50 Nm. Dann die Position der Schraub emarkieren und dann um 90 Grad Weiterdrehen. Keine Auffälligkeiten. Zwei neue vordere Querlenker. Original VW. Bei genauem Hinsehen musst ich feststellen, dass die Gummilager darin aus dem Jahre 2005 = 8 Jahre alt waren. Weil das Gummimaterial bekanntlich allein durch die Jahre altert, habe ich frische, neue Gummilager aus dem Jahr 2012 einpressen lassen. Die blanken Stellen der neuen Querlenker habe ich wegen Schutz vor Korrosion erst mit Silikonentferner gereinigt, sie dann mit einer Zweikomponenten-Epoxygrundierung grundiert und sie dann mit seidenglänzendem Zweikomponentenlach gestrichen. Nach ausgiebiger Trocknung habe ich dann die neuen Achsgelenke eingebaut. Mit den Maßen, die ich an den alten Querlenkern ermittelt hatte. Anzugsdrehmoment der jeweils drei Achsgelenkschrauben: 35 Nm. Zu guter Letzt wurden die fertigen Querlenker mit transparentem VW Wachs eingesprüht. Danach waren sie einbaufertig. Mit diesem Werkzeug (ein Stück Kupferrohr mit 15 mm Durchmesser mit umwickeltem und festgeklebtem Schleifpapier) habe ich die Aufnahmen in den Radlagergehäusen für die Achsgelenkzapfen so lange von Rost befreit, bis sich ein sorgfältig gereinigtes une entrostetes altes Achsgelenk widerstandslos einschieben ließ und allein durch sein Eigengewicht wieder herausfiel. Der vordere linke Querlenker unmittelbar vor und nach dem Einbau. Beim Einbau war ich sehr darum bemüht, die lackierte und mit Wachs eingesprühte Oberfläche nicht zu verletzen. Eine vordere Schraube der vorderen Querlenker. Sie ist mit 82 mm Länge nur vier Millimeter länger als die hinteren Schrauben. Damit die Gewinde auf voller Länge tragen, darf man diese Schrauben auf keinen Fall verwechseln. Die vorderen schrauben habe ich als Schutz vor Korrosion vor dem Einbau eingefettet. Weil sich die Schrauben dadurch leichter drehen lassen, muss man dies beim Festziehen der Schrauben berücksichtigen. Mit einem Scherenwagenheber und zwei alten Schrauben habe ich die vorderen Radaufhängungen nacheinander angehoben, um einen eingefederten Zustand herzustellen. In dieser Position sollten die vorderen Querlenkerschrauben festgezogen werden. Die Montageteile der Koppelstangen des Stabilisators an den Querlenkern. Natürlich alles original VW! Die sorgfältig innen und außen gereinigte Ölwanne des Automatikgetriebesmit neuer Dichtung, vier Befestigungsschrauben und neuem Ölsieb. Zur Erinnerung: Die Ölwanne musste abgebaut werden, weil sie genau vor der vorderen Schraube des linken Querlenkers sitzt. Nach Abbau der Ölwanne war diese Schraube zum Glück so weit zugänglich, dass sie sich auch mit dem Drehmomentschlüssel erreichen ließ. Blick von unten auf das Automatikgetriebe mit fertig montierter Ölwanne und montiertem Schutzblech für die Ölwanne. Was noch fehlt, ist die ATF = Automatic Transmission Fluid 0 "Automatik-Öl". Zum Einfüllen habe ich mir eine Vorrichtung gebastelt, die aus einem Stück Silikonschlauch aus dem Baumarkt besteht, einem Trichter und einem modifizierten Verschluss-Stopfen für die Einfüllöffnung am Getriebe. An diesem Verschluss-Stopfen habe ich den oberen Rand abgefeilt und den Stopfen anschließend durchbohrt. Mit einer winzig kleinen Schlauchschelle lässt sich der Baumarktschlauch so darauf befestigen, als wenn das alles füreinander gemacht wäre. Fertig! Das Auto fuhr vom ersten Moment an tadellos. Das Lenkrad steht bei Geradeausfahrt genau so wie vorher, was ein Zeichen dafür ist, dass es mir gelungen ist, die Achsgeometrie wo sie vorher wiederherzustellen. Freundliche Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (29.04.2014 um 22:49 Uhr) | |||
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| Faker des Monats 05/11 |
Sehr schön dokumentierte Arbeit. Finds gut worauf du alles achtest. Allerdings find ich es ziemlich Banane so viel Geld in Originalersatzteile usw zu investieren, aber eine Achsvermessung dann umgehen zu wollen. Mach es richtig und lass es trotzdem vermessen, auch wenn du denkst das Spur und Sturz passen. Seh es nicht als Kritik, sondern als gut gemeinten Tipp ![]() Grüße Henne | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Henne727 für den nützlichen Beitrag: | Raven761 (29.04.2014) |
| | #63 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Zitat:
Aber: Ich habe in Werkstätten äußerst schlechte Erfahrungen mit Achsvermessungen und -einstellungen gemacht, weil ganz wichtige Sachen dabei oft nicht beachtet werden. Zum Beispiel dafür zu sorgen, dass bei in Mittelstellung stehendem Lenkrad auch das Lenkgetriebe in seiner mechanischen Mittelstellung steht. Ich habe es folgendermaßen vor: Werde das Auto demnächst zu VW geben, um den Sturz der Vorderräder (und nur diesen) überprüfen zu lassen. Und nur dann nachzustellen, wenn er außerhalb der zulässigen Toleranz ist. Die Spur der Vorderräder werde ich dann selbst einstellen. Das habe ich bei einem anderen Auto schon einmal gemacht; das Ergebnis war phantastisch gut. Ich werde das hier ausführlich dokumentieren. Das kann aber noch etwas dauern. Freundliche Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (29.04.2014 um 22:47 Uhr) | |||
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| | #64 | |||
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| Forenabhängiger |
Finde die ausführliche und saubere Doku toll. Meine Spurstangenköpfe hab ich auch schön ausgemessen und damit erstmal nen brauchbares Ergebnis hinbekommen. Bin gespannt wie du die Spurvermessung anstellst. Ich kenn zwar Methoden wie Trakrite Platten oder althergebracht mit Markierung am Reifen Spurweite hinten messen, rollen und dann vorne messen. Aber vielleicht gibt's ja noch weitere. | |||
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| | #65 | |||
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| Faker des Monats 05/11 | Zitat:
wenns nur vorrübergehend war, ist ja alles on Ordnung | |||
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| | #66 | |||
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| Forenseele |
Manche Menschen beherrschen ihr Handwerk einfach! Grandios! Händisch und mit Augenmaß eingestellt passte meine Achsgeometrie auch schon benahe perfekt. Damals gings darum, die 800km nach Hause mit möglichst geringem Verschleiß der Reifen zu überstehen. | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Dr.Gramot für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (30.04.2014) |
| | #67 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Am gestrigen Feiertag habe ich etwas gemacht, was ich schon lange vorhatte: Ich bin einem Radio "Gamma" auf die Pelle gerückt, um ihm ein paar Geheimnisse zu entlocken. Habe das natürlich nicht in meiner Doppelgarage gemacht, sondern am Schreibtisch im Wohnzimmer. Was mich besonders interessiert hat: 1. Wo und wie ist der Radio-Entsperr-Code abgelegt, der eingegeben werden muss, wenn das Radio von der Stromversorgung getrennt war? Kann man den selbst irgendwie auslesen? 2. Wie ist es technisch realisiert, dass die Radios, wenn sie neu vom Herstellerwerk (Philips) kamen, ohne Code-Eingabe betrieben werden konnten? Dass sie nach der Aktivierung der Code-Funktion nach Spannungsausfall nur noch nach Code-Eingabe funktionieren? Kann man das irgendwie rückgängig machen, so dass die Radios auch nach Spannungsausfall ohne jede Code-Eingabe funktionieren? Als erstes habe ich das Testobjekt auf dem Schreibtisch an ein stabilisiertes Netzteil, das sich stabil auf 12,5 Volt einstellen lässt, angeschlossen. Weiterhin habe ich es mit zwei Lautsprechern verbunden und einer Rolle Lötdraht mit einem abgewickelten Stück als Antenne. Der Bau des stabilisierten Netzteils links im Bild war übrigens Teil meiner praktischen Meisterprüfung. ![]() Nach Abnahme des oberen Abdeckbleches präsentiert sich das Innere so: Das Cassettenteil versperrt erstmal den Zugang zu den interessanten Innerein des Radios. ![]() Nach Ausbau des Cassettenteils sieht es dann schon zugänglicher aus. Das rot umrandete Bauteil ist ein Speicher-IC (Serielles EEPROM = electrically erasable programmable read-only-memors = elektrisch löschbarer programmierbarer nur-Lese-Speicher) vom Typ 24C16 des Herstellers SGS Thomson). Aus vergangenen Tests weiß ich, dass in diesem Bauteil des Code gespeichert ist. Dieses Teil muss raus! Der Speicher-Chip nochmal aus der Nähe ![]() Die Hauptplatine von der Unterseite. Rot umrandet die Position der acht Lötpins des Speicherchips Dasselbe aus der Nähe. Zum Ausbau dieses Chips muss das Lötzinn erhitzt und mit Lötsauglitze abgesaugt werden. Dabei dürfen sowohl der Chip als auch die Platine auf keinen Fall beschädigt werden. Gutes Werkzeug und Erfahrung sind hier vonnöten. Nichts für Grobmotoriker. Das Lötzinn ist abgesaugt, der Chip ist raus. Chip und Platine sind heil geblieben. Auch an der Oberseite ist die Platine nach Ausbau des Speicherchips unbeschädigt. Für die weitere Prozedur musste der Chip auf einen achtpoligen Sockel, weil ich ihn mehrmals testweise umprogrammieren und dann wieder im Radio testen wollte. Diesen Sockel habe ich aber nicht direkt auf die Platine gelötet, sondern mit ein paar Drähten hochgesetzt. Das aus zwei Gründen: Erstens lässt sich der Chip so leichter ein- und ausstecken. Zweitens ist es so leichter, den Sockel wieder zu entfernen, weil es möglich ist, die Drähte einzeln mit dem Lötkolben zu erhitzen und aus der Platine zu ziehen. Es reichten vier Drähte statt acht, weil einige Anschlüsse des Chips auf der Platine durch Leiterbahnen verbunden sind. ![]() Der Speicherchip im Programmiergerät Galep 4. Mit diesem Programmiergerät kann man ihn auslesen, löschen und neu programmieren. Das Programmiergerät ist dazu über den parallelen Anschluss mit dem PC verbunden. Auf dem PC gibt es die dazugehörige Software. Wenn man den Chip ausgelesen hat, wird der Inhalt der Speicheradressen im hexadezimalen Format auf dem Bildschirm angezeigt und zusätzlich in einer rechten Spalte nach dem ASCI-Code umgeformt. Den kompletten Chip-Inhalt kann man als Datensatz auf dem PC speichern. ![]() Der Inhalt des Speicherchips auf dem Monitor. In der esten Zeile kann man die Seriennummer des Radios erkennen, die ebenfalls im EEPROM abgespeichert ist. Weiter unten die RDS-Namen einiger abgespeicherter Sender, deren Frequenzen hier auch irgendwo sind. Irgendwo im restlichen Speicherbereich gibt es den Entsperr-Code und die Information, ob die Code-Diebstahlschutzfunktion schon aktiviert wurde oder nicht. ![]() Das Ganze habe ich mit zwei verschiedenen Gamma-Radios gemacht, um die Speicheradressen des Codes und seiner Aktivierungzu finden. Dabei hatte ich glücklicherweise ein Radio, bei dem die Code-Funktion noch nicht aktiviert war. So konnte ich das Ganze vergleichen. Sonst hätte ich das nie gefunden. Der Entsperrcode ist nicht als klare Zahl, sondern verschlüsselt abgelegt. Diese Speicheradressen kenne ich mittlerweile. Ich habe mir eine Decodiertabelle gemacht, mit deren Hilfe sich aus den Inhalten der Code-Speicheradressen der Code als vierstellige Zahl ablesen lässt. Und noch etwas habe ich gemacht: Nachdem ich wusste, wo und wie der Entsperrcode abgelegt ist, habe ich ihn geändert, indem ich einfach mal "4711" einprogrammiert habe. Nachdem der Chip dann wieder im Radio steckte, musste "4711" als Code eingegeben werden, um das Radio ans Laufen zu bekommen. Was hat mir das Ganze gebracht? 1. Kann ich jetzt aus jedem beliebigen Radio Gamma 4 von Philips den Code auslesen und entschlüsseln. 2. Kann ich jede beliebige vierstellige Zahl verschlüsseln und abspeichern, die dann später als Entsperrcode eingegeben werden muss. 3. Kann ich jetzt die Code-Funktion wieder außer Betrieb setzen, wodurch das Radio in Bezug auf den Code wieder in den Zustand versetzt wird, als es die Fabrik verlassen hat: es lässt sich auch nach Betriebsspannungsausfall ohne jede Code-Eingabe einschalten. 4. War die ganze Sache unheimlich spannend. Mittlerweile ist das Radio wieder zusammengebaut und läuft wieder. Freundliche Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (02.05.2014 um 22:17 Uhr) | |||
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| | #68 | |||
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| Helfersyndrom |
Ich nehme an, dass da drin auch die Belegung der Speicher und die Einstelldaten gespeichert werden. Ich habe im AEE ein Blaupunkt-Radio, das merkt sich zu 5 SIM-Karten Einstelldaten, also Sender, Lautstärke und Verteilung und solch nette Dinge. Das dürfte hier ähnlich sein. Du bist ein gefährlicher Mensch. Du machst dir Gedanken über Dinge, die dir verborgen bleiben sollen. Du sollst das mit dem Code hinnehmen und so schlucken, wie die das gerne hätten. Also auslesen nur in der Werkstatt und gegen viel Geld. Ich würde mich nicht wundern, wenn man dem Radio durch einen kleinen Umbau mit den Pins des Chips noch weitere Funktionen oder zusätzliche Speicher entlocken könnte. Die kastrieren da oft Funktionen, die dann solche Geier wieder zum Leben erwecken. So könnte man auch Codes eingeben, die normal evtl nicht einstellbar sind. Es gibt da doch oft Sperren für Trivialcodes wie 0815, vier laufende Nummern oder vier gleiche Nummern oder auch 4711. Übrigens haben die Autowerkstätten davon keine Ahnung. Geändert von wolfi71 (03.05.2014 um 14:58 Uhr) | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu wolfi71 für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (03.05.2014) |
| | #69 | |||
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| Ich bin zurück !!! |
Wegen dem Entsperrcode kann ich dir vielleicht weiterhelfen. Soweit ich das noch in Erinnerung habe kannst du mit der Nummer vom Radio zu VW gehen und die können den Code mit Elsa auslesen. Jetzt weiß ich aber nicht mehr so genau obs nur bei Audi war und inwieweit die Fahrgestellnummer des Autos wo das Radio drin verbaut war eine Rolle spielt. Hatten damals ständig die Radios wegen der Nummer ausgebaut um an die Codes mit den VW Programmen zu kommen. | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Golf 3 GTi für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (03.05.2014) |
| | #70 | |||
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| Tuning-Freak | Zitat:
dokumentiert und hast sofort Code bekommen. Zu der Sache sehr interessant lese aufmerksam mit. | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Salex für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (03.05.2014) |
| | #71 | |||
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| ↑↑ Glanzfetischist |
Manfred du alter Hund ^^.... wat freu ick mich aufen See . | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Amazing für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (03.05.2014) |
| | #72 | |||
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| Forenabhängiger |
Wahnsinnig interessant wie sehr du in deinem Showroom immer in das kleinste Detail gehst. Ich freue mich immer wenn du hier etwas neues postest! | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Ov3rdos3d für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (03.05.2014) |
| | #73 | |||
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| Jahr 2014 Hasser | | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Ritschy4711 für den nützlichen Beitrag: | Teletubby (03.05.2014) |
| | #74 | |||
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| Golftreffenplaner |
Saubere Arbeit und einfach eine perfelte Doku hier für uns. Weiter so, man kann immer mehr davon lesen und lernen. Das sind echt verrückte und gute Arbeiten, die du mal wieder angestellt hast mit dem Radio | |||
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| | #75 | |||
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| Helfersyndrom |
Bring das Auto bitte mit zum See | |||
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| | #76 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Ja, bei diesem versuch habe ich auch nicht nur an das Parfum aus Köln, sondern auch an Ritschy4711 gedacht. Ob er sich wohl angesprochen fühlt? Ich freue mich auch auf den See! Ob Ritschy dieses Jahr wohl auch kommt? Freundliche Grüße und einen schönen Sonntag Teletubby Geändert von Teletubby (04.05.2014 um 09:12 Uhr) | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | Ritschy4711 (04.05.2014) |
| | #77 | |||
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| Forenseele |
Also ich fand die Sache mit dem Radio grad auch sehr interessant, hast auf jeden Fall auch meinen höchsten Respekt, denn von sowas hab ich auch Null Plan. Hab noch nen altes Beta da wo ich den Code nich weiß^^ | |||
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| | #78 | |||
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| R.I.P. |
Hallo! Wie der neue Titel meines Showroom-Threads schon sagt, war heute CD-Wechsler-Tag. Natürlich wieder nicht in der Garage, sondern am Schreibtisch im Wohnzimmer. Gemeint ist natürlich der originale VW CD-Wechsler mit der Teilenummer 1H0 035 111 für das Radio"Gamma". Von diesen CD-Wechslern haben sich bei mir nämlich sage und schreibe vier Stück angesammelt, die ich preiswert bei verschiednen Quellen gekauft habe. Drei davon als "defekt" beschrieben, von diesen einen von jemandem hier aus dem Forum für 10 Euro plus Versand. Einer von den Vieren soll angeblich funktionieren. Getestet habe ich das aber noch nie. Ganz genau genommen habe ich sogar noch einen Fünften. Der ist aber nagelneu, unbenutzt und in einer originalen Verpackung. Für einen täglichen Betrieb ist er mir zu schade, Deshalb war die Aufgabe für heute: Aus den bisher ungetesteten vier Stück in unbekanntem Zustand möglichst viel Brauchbares zu machen. Um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen, habe ich erstmal alle Geräte geöffnet. Beim allerersten Blick in ein derartiges Gerät denkt man nur "Um Gottes Willen" die sind ja total verbaut, da kommt man ja nirgendwo dran". So sieht ein VW CD-Wechsler für den Golf 3 aus, wenn das Gehäuse abgebaut ist: Links im Bild ist die Analogplatine, auf der die Audiosignalbearbeitung stattfindet. Rechts die Mechanik. Die Analogplatine kann man nach Lösen von vier Schrauben nach oben abnehmen. Alle elektrischen Verbindungen zum Rest des Gerätes gehen über Steckkonakte, ao dass der Ausbau sehr einfach ist. Danach sieht das Gerät so aus: Nach Ausbau der Analogplatine kommt die Digitalplatine zum Vorschein, die den gesamten Servoteil und die Digital-Analog-Umwandlung des Audiosignals enthält. Man kann drei sogenannte Folienleitungen sehen, von denen zwei zur oberen Mechanik mit Lasereinheit und eine zum Gerätechassis mit unterer Mechanik gehen. Diese Folienleitungen müssen wie ein rohes Ei behandelt werden, weil sie sehr empfindlich und irreparabel sind. Diese drei Folienleitungen sind über spezielle Steckverbindungen an der Digitalplatine angeschlossen, so dass sie sich einfach, aber mit großer Vorsicht abstecken lassen. Dabei ist eins besonders zu beachten: Lasereinehiten sind sehr empfindlich gegen statische Aufladung, durch die sie in Sekundenschnelle zerstört werden können. Um dem vorzubeugen, gibt es in der Folienleitung zur Laserdiode die Möglichkeit, mit einer Lötbrücke einen Kurzschluss zweier Leiterbahnen zum Schutz der Laserdiode herzustellen; siehe die Stelle, auf die der kugelschreiber zeigt: Mit einem Lötkolben und Lötzinn kann man die blanken Stellen zweier nebeneinanderliegender Leiterbahnen überbrücken. Dann ist die Laserdiode in Sicherheit. Die Folienleitung darf dabei nicht zu heiß werden, weil sie sonst schmelzen kann. Am besten nimmt man dazu einen Lötkolben mit regelbarer Temperatur. Nach Anbringung der Lötbrücke sieht es so aus: Jetzt können die drei Steckverbindungen entriegelt und die Folienleitungen herausgezogen werden. Eine von ihnen läuft quer über die obere Mechanik mit Lasereinheit und ist dort mir Klebeband befestigt. Sie muss gelöst und nach rechts zur Seite abgelegt werden. Nach Lösen von vier Kreuzschlitzschrauben kann jetzt die gesamte obere Mechanik mit Lasereinheit heruasgenommen und abgelegt werden: Oben im Bild die umgedrehte obere Mechanik mit Lasereinheit. Weiterhin enthält sie den Motor, der die CD dreht sowie den Spindelmotor mit Gewindespindel, die die Lasereinehit über die Cd bewegt. Unten im Bild das Gerätechassis mit unterer Mechanik. Diese enthält unter anderem die Mechanismen zum waagerechten Einzug der CD´s aus dem Magazin und den Lift, mit der die CD´s nach oben zur Lasereinheit transportiert werden Dieses Zerlegen habe ich mit allen vier Geräten gemacht, wonach es bei mir so aussah: Ich habe das deshalb gemacht, um mir erstmal einen groben Eindruck von allen Geräten und besonders von deren Mechaniken zu verschaffen. Bei Geräten, die viel Mechanik enthalten, ist immer die Wahrscheinlichkeit groß, dass es auch mechanische Probleme gibt. Setzt man derartige Geräte einfach in Betrieb, besteht die große Gefahr, dass noch mehr kaputt geht. Und siehe da: Zwei Geräte haben mechanische Probleme dergestalt, dass sich eine CD bzw. eine CD mit CD.Schublade im Gerät verhakt haben. Die habe ich ertmal sachgemäß herausoperiert und dabei gesehen, dass dadurch in einem Gerät ein weißes Doppelzahnrad durch Überlastung kaputtgegangen ist. Im unteren,rechten Bereich des weißen, länglichen Doppelzahnrades kann man den Zahnausfall bei genauem Hinsehen erkennen. Dieses Zahnrad hat es hinter sich. Und weil es keinen Ersatz gibt, die ganze Mechanik auch. Bei dem zweiten Gerät mit verklemmter CD war dieses Zahnrad noch ganz. Ich habe dann die Mechanik, die in irgeneiner Halb-Acht-Stellung stehengeblieben sar , wieder in die Grundposition gebracht. Diese Mechanik scheint es überlebt zu haben. Als nächstes habe ich das Gerät mit der besten unteren Mechanik genommen und dort nacheinander alle vier oberen Mechaniken mit Lasereinheit eingebaut, weil ich wissen wollte, wie denn die Ausbeute an intakten Lasereinheiten ist. Denn Lasereinheiten gibt es weltweit noch weder für Geld noch für gute Worte. Jedesmal bin ich dann in die Garage gegangen und habe das Gerät in meinem roten Golf 3 Variant in Betrieb genommen, weil es dort ein Radio Gamma mit verlegtem Wechslerkabel gibt. Ergebnis: Die beiden Geräte mit mechanischen Problemen haben funktionierende Lasereinheiten; bei den anderen beiden sind die Laser kaputt. Eine der intakten Lasereinheiten habe ich in die obere Mechanik eines anderen Gerätes transplantiert, weil diese offensichtlich weniger abgenutzt ist. Im nächsten Foto ist die obere Mechanik mit Lasereinheit noch zusammengesetzt: Da muss als nächstes erstmal der Laserschlitten ausgebaut werden. Dieser hängt zur Abfederung von Stößen in sieben Federchen, die alle unterschiedlich sind, und in vier Dämpfungselementen. So sieht das von unten aus: Und so von oben: Da muss nun noch die Lasereinheit ausgebaut werden. Sie gleitet waagerecht über zwei Metallstäge, die sogenannten "GLider". Auf dem nächsten Bild ist nun auch das auseinander: Etwa in der Mitte kann man die Lasereinheit sehen, links daneben die beiden Glider. Darunter zwei winzig kleine Klämmerchen mit ebenso winzigen Schrauben, mit denen die Glider an einem Ende an Laserschlitten fixiert werden. Hier nochmal im Detail. Hier befindet man sich nun an den innersten Eingeweiden eines CD-Players: Auf dem nächsten Foto stecken die Glider schon in den Führungen der Lasereinheit. So zusammen müssen sie in den Laserschlitten eingebaut werden. Damit die Lasereinheit sich ruckfrei auf den Glidern bewegen kann, sind sie dünn gefettet. Ich habe dafür das "Grohe Armaturenfett", das eigentlich für Wasserhähne gedacht ist, als am geeignetsten gefunden, weil es auch bei niedrigen Temperaturen schön weich bleibt. Der folgende Standard-Satz lässt sich in fünf Sekunden sprechen, dauert aber in der Praxis über eine Stunde und efordert viel Konzentration: "Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge". Besonders haarig ist das Einhängen der sieben Federchen, in denen der Laserschlitten hängt. Viel Werkzeug braucht man dazu übrigens nicht. Aber von guter Qualität sollte es sein: Beim Zusammenbau muss man natürlich daran denken, die zum Schutz der Lasereinheit hergestellte Lötbrücke auf der Folienleitung zur Lasereinheit wieder zu entfernen. Gesamtergebins des heutigen Tages: Ein äußerlich sehr gut erhaltener und voll funktionierender CD-Wechsler; Ein äußerlich gut erhaltener und voll funktionierender CD-Wechsler. Ein äußerlich mittelprächtig erhaltenes Gerät mit komplett intakter Mechanid (habe ich getestet). Einziges defektes Teil: Die Lasereinheit Ein wohl nur noch zum Ausschlachten geeignetes Gerät mit beschädigter Mechanik und defekter Lasereinheit. Besonders hat mich gefreut, dass zwei komplett funktionierende Geräte dabei herausgekommen sind. Eins von ihnen tut jetzt in meinem roten Variant seinen Dienst. Alle anderen drei Geräte bekamen aufgeklebte Briefumschläge mit inliegenden Aufzeichnungen über den Zustand des jeweiligen Gerätes, damit ich nicht in zwei Jahren oder so wieder von vorne anfangen muss: Jetzt bin ich froh, dass Feierabend ist. Jeden Tag möchte ich sowas auch nicht machen. Freundliche Grüße Teletubby Geändert von Teletubby (16.05.2014 um 21:14 Uhr) | |||
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| Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | Baxter89 (16.05.2014) |
| | #79 | |||
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| Helfersyndrom |
Also ich würde den OVP-Wechsler in Betrieb nehmen. Wem willst denn den vererben? | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu wolfi71 für den nützlichen Beitrag: | Baxter89 (16.05.2014) |
| | #80 | |||
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| R.I.P. |
Hallo Wolfgang, Zitat:
Grüße Manfred Geändert von Teletubby (16.05.2014 um 22:32 Uhr) | |||
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Teletubby für den nützlichen Beitrag: | multimedia (17.05.2014) |
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